Waßmannsdorf

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    • Landkreis Dahme-Spree - Waßmannsdorf

      Verfasst: Montag 26. März 2007, 21:19

      Waßmannsdorf
      Ankunft des Männchens: 25.03.07
      Ankunft des Weibchens: 26.03.07


      Beide Altstörche sind unversehrt aus Afrika zurück


      Gerade erst vor kurzem angekommen, ruht sich das Weibchen noch etwas aus ...


      Der bereits schon gestern angekommene Storchenmann startete zu einer kurze Nestrunde ...


      ... und flog dabei direkt über unsere Köpfe hinweg.


      Nachdem er wieder auf dem Horst landete, kam es zu einem Kopulationsversuch, ...


      ... der sich jedoch durch den recht kräftigen Wind als gar nicht so einfach durchführbar gestaltete.


      Anschließend legte sich die Störchin in die Nistmulde - aber der Storchenmann
      stand am Nestrand, so als wollte er sagen: "War ich nicht gut???"


      Nun - wir wünschen "unseren" Störchen eine erfolgreiche Brutsaison 2007!

      Wir berichten fortlaufend weiter ....

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    • Verfasst: Mittwoch 28. März 2007, 21:23

      Heute fuhren wir wieder für ein paar Stunden zu den beiden Störchlis, um zu gucken, wie es ihnen geht.

      Und? Was meint Ihr wohl ...?!?




      Nach einem kleinen Päuschen flog der Storchenmann erst einmal 'ne Ehrenrunde ...




      ... und kam gleich wieder zurück auf den Horst.


      Was er ihr wohl da gerade geklappert haben mag ....?


      Jedenfalls erschienen sie uns danach völlig kopflos.


      "Hm ... Futtersuche wäre jetzt nicht schlecht."


      "Ich flieg schon mal vor - kannst ja nachkommen."


      ... was sie dann auch kurz darauf tat.


      Und auch wir fuhren wieder nach Hause - auf Futtersuche ... ;)
    • Verfasst: Sonntag, 8. April 2007, 17:39

      Auch Mitte letzter Woche schauten wir nach "unseren" Wassis.
      Gerade in dem Augenblick als wir eintrafen kam der zweite Storch mit Nistmaterial auf den Horst, ...
      ... dann wurde emsig gewerkelt.


      Anschließend flog er wieder ab.










      Auf dem Weiher des Nachbargrundstücks brütet ein Stockentenpaar - hier der Erpel, ...


      ... der nun seinerseits ebenfalls davonflog.


      Und weil es inzwischen spät und immer später wurde, fuhren schließlich auch wir wieder nachhause.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Verfasst: Montag 9. April 2007, 23:18

      Als wir am vergangenen Samstag vom Spreewald aus auf der Heimfahrt noch einen Abstecher zu "unseren" Störchen machten, sahen wir schon von Weitem:

      beide Störche waren im Nest.


      Und genau im richtigen Moment kamen wir am Horst an. Bernd hat gerade die Cam. schussbereit in Position gebracht, ....
      ... und schon flog der Storchenmann ab, ...








      ... drehte eine weite Kurve, flog dann über das nahe Firmengelände ...


      ... und entschwand schließlich unseren Blicken. Natürlich wunderten wir uns über diese Richtung, welche der Storch einschlug.
      Da sich nun das Weibchen in die Nestmulde drückte und wir auch nicht mehr auf die Rückkehr des Männchens warten wollten, zog es uns heimwärts.

      Und wen sahen wir da auf einem kargen Feld entlang der Straße?
      Unseren Storchenmann auf Futtersuche ...


      ... und das gar nicht mal so erfolglos wie wir noch beobachten konnten, bevor wir endgültig nachhause fuhren.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst: Samstag 2. Juni 2007, 00:19

      Seit unserer Urlaubsrückkehr waren wir zwar schon mehrmals wieder in Waßmannsdorf, doch hatten wir kein Glück: offenbar wurde gefüttert und danach gehudert, aber kleine Hälse schauen noch nicht über den Rand.

      Die Möglichkeit, vom Kirchturm aus ins Nest zu schauen, ist leider nicht mehr gegeben. Andere Möglichkeiten, um mal ins Nest zu schauen, sind nicht vorhanden. So müssen wir uns also noch weiter in Geduld fassen.
      Sowie wir mehr wissen, geben wir Bescheid - incl. Beweisfotos natürlich.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 03.06.2007, 23:36

      Zwar gibt es hier noch immer nichts Neues zu berichten, doch es scheint alles o.k. dort oben zu sein. Geduld ist hier gefragt,
      bis dass das erste Köpfchen für uns sichtbar sein wird.







      Es gab während unserer Anwesenheit zwar keinen Wechsel und somit auch keine Fütterung zu sehen, dafür aber ein Meischen,
      was tief unten innerhalb des senkrechten Rohres ein Nest mit Küken hat, welche es zu versorgen gilt.




      Ein- und Ausflug aus dem Rohr zu fotografieren erwies sich jedoch auf Grund der Schnelligkeit des Geschehens als ziemlich aussichtslos.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 10.06.2007, 19:35

      Eigentlich wollten wir ja heute Vormittag mal schauen, ob bzw. wie viel Köpfchen sich inzwischen schon aus dem Horst emporrecken ...

      Auch heute war es wieder sehr warm, und die Sonne brannte erbarmungslos vom blauen Himmel.
      Als wir am Horst ankamen, stand ein Elternteil Schatten spendend im Horst und gähnte wiederholt gelangweilt.


      Doch dann wich die vermeintliche Langeweile des Brutstorches einer Unruhe - Luftalarm!


      Ein Fremdstorch, ein sog. "Störer", kam dem Horst im Sink-/Gleitflug näher und immer näher ...


      .... war sogar im Begriff auf dem Horst zu landen.


      Doch der Brutstorch vertrieb mit einem Schnabelhieb den Störer erfolgreich ...


      ... und widmete sich anschließend seiner ausgiebigen Gefiederpflege ....


      ... sowie dem Beschatten seines Youngsters.


      Ob dieses Storchenpaar mehrere Küken hat, war leider noch nicht feststellbar, da die Kleinen es wahrscheinlich noch nicht schaffen können,
      über den Nestrand zu schauen. Hier ist also noch Rätselraten angesagt. Doch wir hoffen,
      dass wir dieses Rätsel in den nächsten Tagen lösen können.

      Gerade wollten wir uns nun auf den Heimweg machen, als uns lautes Klappern hoch schauen und Drohgebärden des Brutstorches erkennen
      ließen, dass erneut Alarmstimmung herrscht. Sehen konnten wir noch nichts davon.

      Aber wie aus dem Nichts kam plötzlich der 2. Brutstorch angeflogen und klapperte und drohte unentwegt mit.






      Und jetzt konnten wir auch den Grund erkennen: zwei Fremdstörche kamen angeflogen, stiegen aber mit der Thermik höher und höher,
      bis sie schließlich davon segelten. Die vermeintliche Gefahr war gebannt.

      Der wachhabende Brutstorch legte sich, vom Klappern und Drohen (bei deeer Hitze!) offenbar sichtlich erschöpft, in die Nestmulde,
      während der zweite Brutstorch noch ein paar Yoga-Übungen zur Entspannung machte, wobei ihm das Kleine sicher erstaunt zuschaute.


      Danach schaute er noch einmal in die Runde, ob nun wirklich alles o.k. ist und flog wieder vom Horst.


      Ja, und wir ... fuhren nun aber tatsächlich endlich nachhause.

      Weitere Bilder von diesem Besuch könnt Ihr Euch auf unserer HP anschauen unter
      bdrosien.eu/2_Themen/22_Stoerc…assmannsdorf_2/Index.html
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 13.06.2007

      Außer Nistmaterial besorgen ...


      ... anschließend die Paparazzi im Auge behalten .....


      ... einem Abflug vom Storchenpapa, ...


      ... der mal 'ne Runde in der Thermik segeln wollte, ...


      ... es aber kurze Zeit später schleunigst aufgab und zum Nest zurückkehrte, weil weit hinten Fremdstörche in Sicht waren, ...


      ... denen schließlich ordentlich gedroht werden musste, damit sie sich nur ja nicht dem Nest nähern, ...


      ... haben beide Störche eine ruhige Stunde verlebt - also keine neuen Erkenntnisse, ob evtl. mehr als ein Küken im Horst sind.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 15.06.2007

      Heute möchten wir Euch mal ein paar Bilder zeigen, die evtl. ein wenig verdeutlichen können, welchen Bedingungen "unsere" Störchlis verstärkt seit diesem Jahr ausgesetzt sind.

      Ausbau und Verlegung der B 96


      verstärkter Flugverkehr - Lärm durch tieffliegende Flugzeuge ...
      [

      ... welche sich in beinahe gleicher Höhe parallel zum Horst im Landeanflug befinden.


      Aber es gibt auch noch wenige Bäume am nun weniger idyllischen Weiher des Nachbargrundstücks.


      Auf unserem kurzen Heimweg sahen wir im letzten Sonnenlicht ein paar Rehe auf dem Feld stehen.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 16.06.2007

      Kurz bevor wir in Waßmannsdorf ankamen, begann es stark zu regnen. Dennoch fuhren wir weiter zum Horst.
      Papa Storch stand klatschnaß unterhalb des Horstes auf der Wiese und beobachtete den starken Verkehr der nahen B96a:




      Während Bernd diese herrliche Seerose im Dorfteich fotografierte, ...


      ... hörte der Regen endlich auf. Aber der Storch war inzwischen hinter den Bäumen über die Straße hinweg zum Futterplatz geflogen.
      Wir schauten zum Horst hoch, wollten schauen, ob vielleicht heute schon mehrere Küken zu sehen seien ...

      ... doch nur die Storchenmama schaute argwöhnisch zu uns hinunter.


      Tja, und das war wohl ihre Meinung zu unserem Wunsch, endlich mal sehen können, wie viele Küken denn nun überhaupt im Horst sind.


      Daraufhin wendeten wir uns -nun doch etwas pikiert- wieder dem Heimweg zu. Dann eben nicht, Frau Storch!!!

      Inzwischen gehen wir davon aus, dass nur ein Küken im Horst ist - aber Hauptsache, es ist und bleibt gesund!
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 14.07.2007

      Nun haben wir endlich mal den Nachwuchs so richtig zu Gesicht bekommen: ein einziges Störchli ist zu vermelden! Nicht viel ... aber Hauptsache gesund.

      Die Storchenmama hatte vom Schornstein des nahen Kirchendaches aus alles im Blick, ...


      ... während Papa dem noch recht inaktiven Youngster Gesellschaft leistete.



      Doch nach einer Weile hatte er offenbar vom Hüten genug und rief nach Ablösung!


      Vorsichtshalber ließ er schon Mal Ballast ab ...


      ... doch nichts geschah - sondern Papa musste weiterhüten!
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 19.07.2007, 01:25

      Das Kleine wird noch immer betüddelt und beknibbelt ... und es ist fast immer jemand bei ihm.
      Dennoch mache ich mir ein wenig Sorgen, denn es ist noch recht inaktiv und kommt selten aus seiner Nistmulde heraus.

      Naja, wir behalten es im Auge - es scheint wohl ein kleiner Spätentwickler zu sein ;) .
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am 26.07.2007

      Langsam macht uns "unser Kleener" Sorgen. Er ist so inaktiv - putzt sich zwar ein bisschen, befindet sich aber meist an der selben Stelle im Horst und liegt sehr viel. Bisher hat auch noch niemand aus der Nachbarschaft gesehen, dass er Flügeltraining macht.



      Der Horst ist hoch oben auf einem Schornstein, und es gibt auch keine Möglichkeit, mal reinzuschauen, ob er womöglich im Horst "festgebunden" ist. So bleibt uns jetzt erst Mal nicht mehr übrig als ihn weiterhin zu beobachten und abzuwarten. Gefüttert wird er jedenfalls noch.


      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Da uns das Befinden von "unserem Kleenen" keine Ruhe ließ, fuhren wir heute Nachmittag abermals zum Horst.
      Der Storchenpapa stand auf dem Kirchendach und das Ministörchli war von uns aus im Horst kaum zu sehen - nur das Köpfchen ....

      Vielleicht ist ja der Kleine auch wegen des Flugzeuglärms in Deckung gegangen?


      Nachdem wir nun mit mehreren Dorfbewohnern sowie auch den Grundstücksbesitzern, auf dessen Grundstück der Horst steht,
      gesprochen haben und alle der gleichen Meinung waren: 'Da stimmt was nicht - der Kleine wächst kaum, ist sehr inaktiv,
      liegt meistens im Nest oder sitzt. Der benimmt sich völlig anders als all die Jungstöche zuvor in dem Alter ", waren wir geneigt,
      diese sowie auch unsere Beobachtungen an den zuständen Storchenbeauftragten weiterzugeben.

      Doch dann reckte und streckte sich der Youngster, putzte sich und ... schlug zwei- dreimal mit den Flügeln. Aber was
      das Wichtigste daran war: er hopste sogar dabei 1 x von einer Seite des Horstes zur anderen!




      Der Storchenpapa beobachtete sein Junges aufmerksam bei dessen Flügelschlagübungen ...


      ... und widmete sich dann wieder ausgiebig der Gefiederpflege.








      Was für eine Freude ..., denn zumindest ist das Störchli also offenbar nicht im Horst "festgebunden"! Und - er stand kurz im Nest.
      Wir konnten erkennen, dass er einen kleinen Moment sogar sein Bein anwinkelte und somit nur auf einem Bein stand! Aber damit
      waren dann seine Aktivitäten auch schon vorerst beendet, und nach kurzer Zeit legte er sich wieder hin.

      Dennoch - dieser Youngster ... er wirkt so klein, hat so kurze Beinchen ... auch das Federkleid trägt m.E. einige Mängel.


      Müsste er normalerweise nicht eigentlich schon längst flügge sein? Es sei denn, er entstammt einem Nachgelege, von dem keiner
      etwas wusste. Es gab wohl seinerzeit Horstkämpfe, aber die waren nur in der Luft, und es sollen keine zerstörten Eier oder Abwürfe
      unter dem Nest gelegen haben.

      Hier kurz die Eckdaten:
      Ankunft des Männchens: 25.03.07
      Ankunft des Weibchens: 26.03.07
      fest gebrütet wurde seit ca. 15. April
      Schlupf spätestens bis Ende Mai bei normalem Brutverlauf


      Also wäre er doch nun schon mind. 9 Wochen alt!

      Nun ... wir haben heute erst mal Abstand genommen, den Storchenbeauftragten zu informieren. Die Möglichkeit, dass der Youngster am Horst "festgebunden" wäre, bestand ja zum Glück nicht mehr. Also hatten wir uns überlegt, was der Storchenbeauftragte dort jetzt hätte tun sollen - den Kleinen vom Horst holen lassen? Der Kleine fällt mit Sicherheit nicht mehr in Akinese, und so wäre die Gefahr eines Absprungs des noch Flugunfähigen sicher sehr groß.

      Vielleicht braucht der Youngster halt einfach noch seine Zeit - aus welchen Gründen auch immer. Zudem wird er von seinen Eltern liebevoll umsorgt. "Der Kleine wird noch von beiden Altstörchen mehr als genug gefüttert" ... sagte uns die Grundstücksbesitzerin .


      Aber wir behalten weiterhin "unseren Kleenen" im Auge ...
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 30.07.2007

      Auch heute haben wir wieder nachgeschaut ... aber der Kleine war nicht zu sehen. Er wird sich in die Nestmulde gedrückt haben.
      Nun - bei dem Wetter kann ich das gut verstehen, denn es war arg stürmisch und regnerisch, und kühl war es auch noch. So war es eigentlich das Beste, was er machen konnte - sich ins Nest zu drücken.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 02.08.2007

      Gegen Mittag sind wir vom Horst zurückgekommen. Der Kleine lag in der Nestmulde - nur das Köpfchen war zu sehen. Der Brutstorch stand auf dem Schornstein der Kirche und beobachtete den Kleinen - zumindest erschien uns das so ... Wir sprachen mit dem Grundstücksbesitzer, ob der Youngster noch ausreichend gefüttert wird. Er meinte: die Altstörche kommen zwar, aber er konnte kaum mehr eine Fütterung erkennen.

      Nun - wir haben sicherheitshalber den zuständigen Storchenbetreuer kontaktiert. Er vermutete, dass es sich bei dem Kleinen evtl. um eine Nachbrut handeln könnte, denn im Juni wurden ihm vom Horst Waßmannsdorf schwere Horstkämpfe gemeldet, bei denen evtl. das Erstgelege zerstört wurde. Dass der Jungstorch kaum noch gefüttert wird, konnte er sich nicht vorstellen - zumal sich die Altstörche noch in Horstnähe aufhalten würden. Er würde morgen zum Horst fahren und den Kleinen beobachten - heute hätte er leider keine Zeit. Wir sollten uns keine Gedanken machen - es würde schon alles seinen richtigen Weg gehen, denn die Jungstörche könnten bis September, ja, sogar bis rein in den Oktober flügge werden und noch ziehen. Schließlich kenne er sich mit Störchen aus und würde sie schon seit 1959 beobachten.

      Ganz zufrieden waren wir nicht mit dieser Auskunft, werden mit ihm aber auf jeden Fall morgen erneut telefonieren, nachdem er den Horst beobachtet hat..

      Uns will auch nicht in den Kopf: ein Nachgelege noch im Juni? *grübel* Dann wäre der Kleine erst ca. 4 Wochen alt - und dann schon ein so ausgeprägtes Gefieder??? Aber da der gute Mann das nun schon 50 Jahre macht, ist es bestimmt bei ihm in guten Händen, und es wird seinen geregelten sozialistischen Weg gehen .

      Nun ja - wir berichten weiter.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 04.08.2007

      Als wir heute ankamen, stand gerade ein Brutstorch im Horst - vom Kleinen war nichts zu sehen.


      Nach einer Weile stand der Youngster jedoch auf, denn er wurde unentwegt vom Altstorch beknibbelt.


      Wahrscheinlich war wohl der Kleine voller Parasiten, zumal auch sein rechtes Auge irgendwie merkwürdig aussah.


      Wir befragten noch die Horstbesitzer, ob denn hoffentlich nun wie vereinbart der Storchenbetreuer gekommen ist. Aber er war gestern und auch heute noch nicht da. Es war nur mal kurz der Herr Mette da - (ein Freund vom Storchenbetreuer, der ebenfalls in Waßmannsdorf wohnt und damals auch bei der Zufütterung der "Fünferbande" mitgeholfen hat, als der Altstorch überfahren wurde) und der hat nur mal kurz mit dem Fernglas hochgeschaut und wäre dann wieder gegangen.

      Also werden wir nachher abermals den Storchenbetreuer kontaktieren, denn es muss hier bald etwas geschehen!
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 07.08.07 21:47

      Ein paar Tage habe ich mich jetzt nicht zu Worte gemeldet. Ich wollte erst mal das Ergebnis der zwischenzeitlich geführten Gespräche abwarten, was mit dem Kleinen nun geschehen soll. Die Verhandlungen sind zwar noch immer nicht abgeschlossen, aber ich habe kaum noch Hoffnung, dass der Kleine vom Horst geholt wird. Die Verhandlungen waren bisher einfach niederschmetternd.

      Natürlich ist es problematisch, den Youngster in dem Alter aus dem Horst zu holen ... ist mir ja auch klar ... und ich verstehe auch das Argument: was, wenn der Kleine nicht in Akinese fällt, sondern abspringt, sich dann zusätzlich verletzt oder dabei gar zu Tode kommt? Was sagen DANN die Leute dazu?! Und dann die Bergungskosten ... der Hubwagen ...
      Ich verstehe ja auch diese Argumente. Doch aber was soll nun aus dem Youngster dort oben werden?? Er leidet doch!!!

      Andererseits meine persönliche Überlegung: wie soll bei geglückter Bergung die Hilfe aussehen?? Sicher - das sollte nicht meine Sorge sein ... Doch ich kann mir kaum vorstellen, dass der Youngster jemals gesund, überlebensfähig, wird. Aber er soll doch dann wenigstens nicht mehr so leiden, sondern notfalls erlöst werden. Sicher ... das erledigt die Natur dort oben früher oder später auch - aber mit welchen Qualen ... muss das wirklich sein???

      Vorhin hat die Grundstücksbesitzerin sogar mit dem Bürgermeister gesprochen, der ihr versicherte, dass er mit dem Storchenbetreuer (... der das schließlich schon seit 50 Jahren machen würde (!) und sogar Landesbeauftragter ist, wie mir gegenüber im Gespräch der Storchenbetreuer extra betonte) der für Waßmannsdorf zuständig ist, ebenfalls noch mal reden würde.

      Ich könnte heulen, wenn ich das kleine Kerlchen da oben auf dem Horst sehe, das einen verschobenen Kopf durch ein zugeschwollenes Auge und auch einen irgendwie verschobenen Körper hat und sehr inaktiv ist. Für mich ist es jedenfalls nun kein Wunder mehr, dass der Youngster mit dieser Problematik keine Lust auf Flügeltraining hat und statt dessen so viel liegt!

      Gefüttert wird er wohl nur noch morgens und abends - ebenso lahnt der Kleine auch kaum noch, wenn ein Elternteil in der Nähe ist. Das haben mir heute die Grundstücksbesitzer nochmals versichert. Nur 2 x über den Tag verbreitet hat er heute seine herrlichen Flügel ganz weit ausgestreckt um sie gleich darauf wieder zusammenzufalten und sich zu hinzulegen.

      Ich habe auch noch einmal in meine Unterlagen geschaut: der Youngster entstammt definitiv aus keinem Nachgelege, sondern wurde in der regulären Zeit aufgezogen - müsste demnach schon längst flügge sein.

      Unserer Meinung nach sollte recht schnell gehandelt werden. Nur ... weiß ich keinen Rat mehr, wie ... ;( ;( - zumal die Sache mit dem Köpfchen von Tag zu Tag schlimmer wird wie man sicher wohl auch anhand der Bilder erkennen kann.

      Sieht so etwa ein gesundes Störchli aus??









      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 09.08.2007, 21:49

      Nach erneut etlichen zwischendurch geführten Telefonaten wurde uns schließlich von Dr. Kaatz senior (Storchenhof Loburg) geraten, die Untere Naturschutzbehörde einzuschalten.

      Durch lange, letztendlich aber erfolgreich geführte Verhandlungen unserer beiden Storchenfreunde Simone und Achim mit der Unteren Naturschutzbehörde, bekamen wir Grünes Licht, dass der Youngster endlich geborgen werden darf - aber nur, wenn keinerlei Kosten entstehen würden!

      Sofort setzten wir uns mit den Grundstücksbesitzern, auf deren Grundstück der Horst steht, in Verbindung, dass sie sich bitte mit der Freiwilligen Feuerwehr zwecks Terminvereinbarung in Verbindung setzen möchten.

      Um 18.15 Uhr sollte nun die Bergung durch die Freiwillige Feuerwehr stattfinden.

      Gleich vorweg: alles ist großartig gelaufen!

      Nachdem Simone und Achim bei uns zuhause ankamen, sind wir zusammen sofort zum Horst gefahren. Die Freiwillige Feuerwehr kam kurz nach uns mit ihrem neuen großen Einsatzfahrzeug. Bevor sie aber mit dem großen Wagen auf die Auffahrt fahren konnten, mussten sie erst mal ein paar dicke Äste von einem Baum sägen, der am Dorfteich gleich nebenan steht. Dann war es so weit:

      Die Leiter wurde hochgefahren, an dessen Ende sich der Korb befand, in dem ein Feuerwehrmann stand um den Kleinen zu bergen. Zu dem Zeitpunkt, als der Korb sich auf gleicher Höhe zum Nest befand, stand gerade der Youngster mit dem Rücken zum Geschehen im Horst. Wir befürchteten schon das Schlimmste. Aber er rührte sich nicht vom Fleck, drehte sich auch nicht um, gar nichts. Mit ganz behutsamen Bewegungen gelang es dem Feuerwehrmann, dem Kleinen ein Tuch über den Kopf zu legen und zu ergreifen. Er wehrte sich nicht ein bisschen.

      Unten angekommen, sahen wir, dass seine beiden Augen, wovon das Rechte wieder etwas offen war, recht stark tränten. Als Erstes gaben wir ihm gleich etwas Wasser zum Trinken. Der Kleine blieb auch weiterhin ganz ruhig - kein Fluchtversuch.

      Gleich anschließend übernahm Simone den Kleinen und ab ging die Fahrt zum Storchenpflegehof Papendorf ...

      Wir danken Simone und Achim für ihre Unterstützung - für ihre langen Verhandlungen mit der Unteren Naturschutzbehörde und dass sie umgehend den Kleinen nach Papendorf gebracht haben.

      Aber wir danken natürlich auch den Grundstücksbesitzern, die sich mit der Freiwilligen Feuerwehr in Verbindung gesetzt haben - und vor allem aber der Freiwilligen Feuerwehr für ihr unbürokratisches und sehr sensibles Handeln, dass es möglich gemacht hat, dem Youngster eine adäquate Versorgung zukommen zu lassen.

      Wir wünschen dem Kleinen, dass er wieder ganz gesund wird und sich hoffentlich dann im nächsten Jahr auf den "großen Zug in den Süden machen kann.

      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Jetzt gibt es natürlich auch noch ein paar BIlder von dieser Aktion:




































      Vorhin bekam ich noch die Meldung, dass der Kleine hintereinanderweg fünf (!!) komplette Eintagsküken und
      einen großen Fisch gefressen sowie auch ordentlich Wasser getrunken hat!

      Weitere Bilder von der Bergung findet Ihr auf unserer HP unter:
      bdrosien.eu/2_Themen/22_Stoerc…assmannsdorf_3/Index.html
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

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    • Verfasst am: 02.09.2007, 23:37

      Wie wir heute erfahren haben, sind nun auch die beiden Brutstörche seit dem 24. August fort.

      Wir wünschen ihnen einen guten Flug in ihr Winterquartier und eine heile Rückkehr im nächsten Frühjahr.

      Der Kleine, Karlchen heißt er nun, wird zumindest noch das Winterhalbjahr auf dem Storchenpflegehof Papendorf verbringen müssen. Aber dort ist er bei Doreen und Jens in wirklich guten Händen.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.

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    • Original von elmontedream
      Verfasst am: 07.08.07 21:47

      Ich könnte heulen, wenn ich das kleine Kerlchen da oben auf dem Horst sehe,
      das einen verschobenen Kopf durch ein zugeschwollenes Auge und auch
      einen irgendwie verschobenen Körper hat und sehr inaktiv ist.


      Schon damals hatte Karlchen also einen verschobenen Körper.
    • Original von Roseanne
      Original von elmontedream
      Verfasst am: 07.08.07 21:47

      Ich könnte heulen, wenn ich das kleine Kerlchen da oben auf dem Horst sehe,
      das einen verschobenen Kopf durch ein zugeschwollenes Auge und auch
      einen irgendwie verschobenen Körper hat und sehr inaktiv ist.

      Schon damals hatte Karlchen also einen verschobenen Körper.

      Irgendwie wirkte er so auf uns, Roseanne ... vielleicht hing es ja beim Stehen mit den krummen Beinchen zusammen, was wir beim Hochschauen zum Horst doch aber noch nicht sehen konnten. Dazu noch das schiefe Köpfchen, weil die Augen so verschwolllen waren ... Karlchen hätte viel eher vom Horst genommen werden sollen.
      Vielleicht war er ja wirklich eine Zeit lang festgebunden im Nest ... Aber wie hätten wir das eher erkennen können - wie hätten wir ihm eher, schneller, helfen können?
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Recht vielen Dank Heidi für die Chronik 2007 vom Nest in Waßmannsdorf.
      Herrliche Bilder und Deine ausführlichen Kommentare dazu lassen alles noch einmal Revue passieren.
      Vielleicht müßte das Nest, bevor die Störche dieses Jahr zurückkommen,
      mal gründlich überprüft und ausgemistet werden.
      Aber wer ist dafür zuständig.
      Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf die Ankunft der Störche dieses
      Jahr. :)
    • Original von Rolf
      Recht vielen Dank Heidi für die Chronik 2007 vom Nest in Waßmannsdorf.
      Herrliche Bilder und Deine ausführlichen Kommentare dazu lassen alles noch einmal Revue passieren.
      Vielleicht müßte das Nest, bevor die Störche dieses Jahr zurückkommen,
      mal gründlich überprüft und ausgemistet werden.
      Aber wer ist dafür zuständig.
      Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf die Ankunft der Störche dieses
      Jahr. :)

      Vielen Dank für Deine nette Anmerkung, lieber Rolf :]

      Wir haben bereits mit der FFW vereinbart, dass der Horst Anfang März gereinigt wird.
      Selbstverständlich klemmen wir uns zu gegebener Zeit dahinter, damit der Horst auch wirklich noch rechtzeitig fertig wird.
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Original von elmontedream
      Original von Roseanne
      Original von elmontedream
      Verfasst am: 07.08.07 21:47

      Ich könnte heulen, wenn ich das kleine Kerlchen da oben auf dem Horst sehe,
      das einen verschobenen Kopf durch ein zugeschwollenes Auge und auch
      einen irgendwie verschobenen Körper hat und sehr inaktiv ist.

      Schon damals hatte Karlchen also einen verschobenen Körper.

      Irgendwie wirkte er so auf uns, Roseanne ... vielleicht hing es ja beim Stehen mit den krummen Beinchen zusammen, was wir beim Hochschauen zum Horst doch aber noch nicht sehen konnten. Dazu noch das schiefe Köpfchen, weil die Augen so verschwolllen waren ... Karlchen hätte viel eher vom Horst genommen werden sollen.
      Vielleicht war er ja wirklich eine Zeit lang festgebunden im Nest ... Aber wie hätten wir das eher erkennen können - wie hätten wir ihm eher, schneller, helfen können?


      Heidi: Ihr habt für Karlchen getan, was getan werden konnte. Ohne Euren kundigen Blick und Euer tatkräftiges Einschreiten hätte Karlchen in seinem Nest einen qualvollen Tod erleben müssen. Das ist ihm erspart geblieben, und er konnte noch eine schöne, behütete Zeit in der Obhut von Jens und Doreen verleben. Ihr habt getan, was Ihr tun konntet, was man wohl von dem zuständigen Storchenbetreuer nicht behaupten kann.
    • Original von elmontedream
      Original von Rolf
      Recht vielen Dank Heidi für die Chronik 2007 vom Nest in Waßmannsdorf.
      Herrliche Bilder und Deine ausführlichen Kommentare dazu lassen alles noch einmal Revue passieren.
      Vielleicht müßte das Nest, bevor die Störche dieses Jahr zurückkommen,
      mal gründlich überprüft und ausgemistet werden.
      Aber wer ist dafür zuständig.
      Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf die Ankunft der Störche dieses
      Jahr. :)

      Vielen Dank für Deine nette Anmerkung, lieber Rolf :]

      Wir haben bereits mit der FFW vereinbart, dass der Horst Anfang März gereinigt wird.
      Selbstverständlich klemmen wir uns zu gegebener Zeit dahinter, damit der Horst auch wirklich noch rechtzeitig fertig wird.


      Gerade habe ich mir nochmal die ganze Geschichte von Karlchen durchgelesen. Es ist toll, daß Heidi und Bernd sie nochmal hier l eingestellt haben. Ach, das Karlchen.

      Ihr Lieben,
      behaltet Ihr das Vorhaben (Nestüberprüfung) weiter im Auge?
      Vielleicht ist Anfang März schon etwas spät, da ja wohl einige Störche schon auf der Rückreise sind.
      Vielleicht ist in dem Nest wirklich einiger Unrat und das wäre doch evtl. ein großes Risiko für eine neue Brut.

      Ich bedanke mich schon mal vorab für Eure Hilfe und Mühe.

      Liebe Grüße
      WILLST DU WISSEN WAS SCHÖNHEIT IST, SO GEHE IN DIE NATUR!
      (Albrecht Dürer)
    • Original von Bergi
      Original von elmontedream
      Original von Rolf
      Recht vielen Dank Heidi für die Chronik 2007 vom Nest in Waßmannsdorf.
      Herrliche Bilder und Deine ausführlichen Kommentare dazu lassen alles noch einmal Revue passieren.
      Vielleicht müßte das Nest, bevor die Störche dieses Jahr zurückkommen,
      mal gründlich überprüft und ausgemistet werden.
      Aber wer ist dafür zuständig.
      Jedenfalls freue ich mich schon riesig auf die Ankunft der Störche dieses
      Jahr. :)

      Vielen Dank für Deine nette Anmerkung, lieber Rolf :]

      Wir haben bereits mit der FFW vereinbart, dass der Horst Anfang März gereinigt wird.
      Selbstverständlich klemmen wir uns zu gegebener Zeit dahinter, damit der Horst auch wirklich noch rechtzeitig fertig wird.


      Gerade habe ich mir nochmal die ganze Geschichte von Karlchen durchgelesen. Es ist toll, daß Heidi und Bernd sie nochmal hier l eingestellt haben. Ach, das Karlchen.

      Ihr Lieben,
      behaltet Ihr das Vorhaben (Nestüberprüfung) weiter im Auge?
      Vielleicht ist Anfang März schon etwas spät, da ja wohl einige Störche schon auf der Rückreise sind.
      Vielleicht ist in dem Nest wirklich einiger Unrat und das wäre doch evtl. ein großes Risiko für eine neue Brut.

      Ich bedanke mich schon mal vorab für Eure Hilfe und Mühe.

      Liebe Grüße

      Ja, klar, liebe Bergi ... wir behalten die Nestüberprüfung selbstverständlich im Auge.
      Ob "unsere" Störche allerdings nun noch eher zurückkommen werden als schon im Vorjahr (es sind ja Ostzieher, und im letzten Jahr kamen sie schon 14 Tage eher als sonst zurück) kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber vielleicht geht der Horstreinigungstermin doch noch etwas vorzuverlegen. Wir werden in den nächsten Tagen ohnehin zu Wilcewskis (Grundstück, auf dem der Horst steht) fahren und dann nebenan bei der FFW nachfragen.
      Denn in dem Nest ist garantiert viel Müll eingebaut, der raus muss - das hatte schon der Feuerwehrmann nach der Bergung von Karlchen gesagt ...!
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Waßmannsdorf - Horstreinigung 08.03.08

      Heute fand kurz nach 10 Uhr die Horstreinigung statt.
      Es war sehr trübe und nieselte leicht, so dass wir schon befürchteten, dieser kurzfristige Termin würde abgesagt werden.
      Aber pünktlich kam das große Feuerwehrauto der "Freiwillige Feuerwehr Gemeinde Schönefeld" mit der extralangen Leiter
      und fuhr aufs Grundstück, auf dem der Storchenhorst steht.




      Diese Gegend ist vom Grundstück aus aufgenommen und zeigt vorne die alte B96a, dahinter den neuen Schallschutzdamm,
      der die neue Zubringerstraße zum Flughafen Berlin-Schönefeld verbirgt. Und hinter dieser Straße beginnt gleich das Flughafengelände ...


      Die letzten Vorbereitungen, bevor die Leiter ausgefahren wurde ...




      Aufwärts geht's!




      "Was für ein Glück, dass diese Aktion noch rechtzeitig stattfindet, bevor die Störche zurückkommen"
      ... waren meine Gedanken beim Betrachten der Aktion.



      Gleich gehts weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Zuerst wurde der reiche Bewuchs aus dem Horst entfernt ...




      ... und neben dem Schornstein entlang nach unten befördert.


      Interessiert wurde von unten der Vorgang dort oben beobachtet.






      Diese Fluggäste des soeben gestarteten Flugzeugs werden wohl nichts davon mitbekommen haben, denn die Wolkendecke war sehr niedrig.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Unten packten die Feuerwehrleute sogar noch alles in eine Schubkarre.


      Herrlicher Humus hatte sich dort oben im Horst bereits gebildet wie man anhand des Abfalls feststellen konnte.

      Tja, und der hier muss wohl nun dringend durch die Autowaschanlage geschickt werden.


      Fazit aus dieser Horstreinigung:
      es war absolut kein Unrat im Nest - keine Schnüre, kein Gummi, kein Draht, kein Plastik ... nichts, was einem Storch zum Verhängnis werden könnte. Um so unverständlicher ist uns, wodurch Karlchen diese Missgestaltung davontrug

      Doch nun können die Störche kommen und sich ihr Nest wieder wohnlich gestalten.

      Wir bedanken uns bei den Feuerwehrmännern, dass sie durch ihre Aktion mit dazu beigetragen haben, dass das neue Brutjahr hoffentlich ohne Komplikationen ablaufen wird.


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Das war ja wirklich ein Großreinemachen in Waßmannsdorf, klasse
      Einsatz, den die Feuerwehr dort noch rechtzeitig geleistet hat!
      Na dann kann die Storchensaison ist Waßmannsdorf ja beginnen, ich
      wünsche jedenfalls eine erfolgreiche Brut.
      Und was Karlchen dort oben passiert ist, wird ein Geheimnis bleiben.
      Danke für den Bildbericht, liebe Heidi.
      Viele liebe Grüße
      Rike

      "Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit,
      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)
    • Auch wenn sich die Befürchtungen nicht bestätigt haben, bin ich froh, dass die Aktion ohne Revierkämpfe der "Vernunftbegabten" abgegangen ist.
      Nun ist der Horst wieder schön durchlässig.

      Die Feuerwehr ist auf Draht. Woanders muss man oft kämpfen und betteln, wenn mal ein Horst dringend abgetragen werden muss.

      Allerdings betreuen unsere auch ihren Schlauchturm mit den Kästen.
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans