Was man so liest über Tier und Natur

    • SWR Nachrichten 27.10.2013
      Angriff auf offener Straße Marder fällt zwei Menschen an



      Ein wildgewordener Marder hat in Maikammer (Landkreis Südliche Weinstraße) zwei Menschen angegriffen. Das Tier fiel zunächst eine Frau an, verbiss sich dann in einen Postkarren und griff schließlich noch einen Mann an, der sich mit einem Besen wehren konnte.
      Wie die Polizei Edenkoben mitteilte, griff das Tier eine 62-jährige Frau an, als sie gerade ein Geschäft im Dorfkern verließ. Den Angaben zufolge brachte er die völlig überraschte Frau zu Fall, biss ihr ins Bein sowie zwei Mal in die Rippen.Daraufhin sei ein 63-jähriger Anwohner herbeigeeilt und habe das Tier verscheucht. Der Marder habe sich allerdings nicht vertreiben lassen, sondern habe sich in den Postkarren von zwei Postbotinnen verbissen, die gerade vorbeikamen. Als der Mann den Marder abermals verscheuchen wollte, habe das Tier dann ihn angegriffen. Der 63-Jährige habe sich mit einem Besen wehren und das Raubtier schließlich erschlagen können.Warum der Marder sich so aggressiv verhielt, ist noch unklar. Ein Gemeindeangestellter stellte den Kadaver sicher. Das Tier soll am Montag im Veterinäramt untersucht werden.
      Gruß Peter

      Tierschutz ist die Erziehung zur Menschlichkeit !
      Albert Schweitzer

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    • taz.de 30.01.2014

      Nicht genug Nahrung für das Volk

      BERLIN taz | Pestizide sind noch gefährlicher für Bienen als bislang angenommen. Wegen des Einsatzes der Gifte in der Landwirtschaft können sie ihre Jungen nicht ausreichend ernähren, belegte eine umfassende Studie der britischen Universität Sussex. Vor allem Neonikotinoide dezimieren die Bestände radikal, schreiben die Biologen im Wissenschaftsjournal Ecotoxicology.
      „Unsere Ergebnisse beweisen, dass Neonikotinoide dauerhaft aus der europäischen Landwirtschaft verbannt werden müssen“, sagt Studienleiter Dave Goulson. Bienen, die den Nervengiften ausgesetzt waren, brachten nur in 40 Prozent der Fälle Pollen in den Stock. „Pollen ist die einzige Proteinquelle für Bienen und enorm wichtig, um die Jungen aufzuziehen“, sagt Goulson.
      Bienen, die von nicht behandelten Feldern kamen, brachten von knapp 70 Prozent der Flüge Pollen mit. Zudem stört das Kontaktgift offenbar den Orientierungssinn der Tiere: Über ein Drittel fand den Weg zum Stock nicht mehr. Für die in Schwärmen lebenden Bienen das Todesurteil.
      Das Ergebnis der Studie ist umstritten: „ (bitte weiterlesen)
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Mysteriöse Geschichte - Ein Fluss und seine zwei Namen Uckermark · 14.03.2014

      Sie ist nur 98 Kilometer lang und sorgt dennoch für Verwirrung: die Ucker.  Dass der Fluss weiter nördlich plötzlich Uecker heißt, finden zwei jungen Prenzlauer ziemlich einmalig. Sie wollen wissen, warum der Fluss seinen Namen wechselt.
      Zwei junge Prenzlauer machen auf Facebook ihren Heimatfluss, die Ucker, zum Thema. Das Gewässer entspringt im Alt Temmener Quellgebiet und fließt durch Ober- und Unteruckersee rund 98 Kilometer Richtung Norden. Ab halber Strecke wird der Strom plötzlich Uecker genannt, wundern sie sich. Was ist denn nun richtig? "Es dürfte einmalig sein in Deutschland, dass ein Fluss an der Landesgrenze seinen Namen ändert. Warum ist das so?", fragen Mathias Knauer und Sebastian Kamp.
      Eine Antwort darauf ist bei Alfred Hinrichs zu finden, dem ersten Museumsdirektor der Kreisstadt nach 1945. Er hinterließ ein reiches Schriftgut, das bis heute von vielen Regionalhistorikern genutzt wird. Hinrichs führt den Fehler auf eine falsche Bestandsaufnahme zurück. "Die verkehrte Schreibweise 'Ücker' wurde durch die irrige Bezeichnung bei der Landesaufnahme von 1888 veranlasst, die den Uckerstrom, den Unteruckersee und den Oberuckersee 'Ücker' nennt", schrieb er 1966 im Heimatkalender des Kreises Prenzlau. Ortsunkundige private Kartenhersteller übernahmen dann die falsche Schreibweise.

      Aus (dort auch Bild):
      nordkurier.de/prenzlau/ein-flu…zwei-namen-145682003.html
    • Tragisches Ende
      Ausgebüxtes Stachelschwein vom Zug überrollt Greifswald
      Eine Woche nach seiner Flucht hat das Abenteuer des neun Monate alten Jungtiers ein trauriges Ende genommen. Der Greifswalder Tierpark ist in Trauer.
      Stachelschwein Harmut ist auf der Strecke zwischen Greifswald und Stralsund von einem Zug tödlich erfasst worden. Seine wehrhafte Außenhaut hat Stachelschwein Hartmut nicht vor höheren Gewalten geschützt: Das vor einer Woche aus dem Tierpark in Greifswald ausgebüxte Stachelschwein ist tot. Es wurde vom Zug überrollt - nur 500 Meter vom Tierpark entfernt. "Wir sind alle sehr traurig", sagte Cheftierpfleger Frank Tetzlaff. Ein Lokführer hatte den Tierpark am Donnerstagabend informiert, nachdem er das Tier einen Abend zuvor tot auf den Gleisen gesehen hatte.
      Eine kleine Stachelschweinrotte hatte sich am vergangenen Freitag durch eine offen gelassene Gattertür auf das Tierparkgelände begeben. Während die älteren Tiere eingefangen werden konnten, suchte der halbstarke Hartmut das Weite. Das neun Monate alte Tier war in den Folgetagen immer wieder gesehen worden. Die Feuerwehr hätte ihn fast mit einem Kescher gefangen. Doch Hartmut war immer wieder entkommen.
      Aus:
      nordkurier.de/greifswald/ausge…ueberrollt-285984003.html
    • Seltsame Begegnung auf der B 197- Besucht uns mal wieder ein Elch? Friedland · heute
      Eine Friedländer Autofahrerin traut ihren Augen nicht: Auf der Strecke nach Neubrandenburg steht am helllichten Tag mitten auf der Bundesstraße ein riesiges Tier. Die Frau hat keinen Zweifel, worum es sich handelt.
      Ist schon wieder ein Elch in der Region unterwegs? Zwischen Friedland und Neubrandenburg ist angeblich einer gesichtet worden. Eine Kuh? Ein Pferd? Nein, ein Elch.
      Doreen Peter aus Friedland nahm den Fuß vom Gas. Tatsächlich vor ihr, mitten auf der Straße, stand ein Elch in seiner ganzen großen Schönheit. „Ich habe an Hand und Fuß gezittert“, sagt die Friedländerin am Mittwoch. Das Ganze sei am 1. April passiert. Da verzichtete sie darauf die Polizei oder irgendwelche Behörden zu informierten. „Die hätten doch gedacht, ich will sie in den April schicken.“
      Doreen Peter hat keine Zweifel an dem, was sie gesehen hat. „Ich bin mit dem Auto langsam näher gefahren und konnte das Tier genau beobachten“, beschreibt sie. Als sie auf Höhe des Elchs war, machte sich das Tier schließlich aus dem Staub – „im Kamelschritt“, verdeutlicht Doreen Peter.
      Zwischen Friedland und Sadelkow in der Nähe der Abfahrt nach Genzkow unmittelbar vor der Kurve habe das Tier gestanden. Der Elch habe kein Geweih gehabt und ein weißes Hinterteil. „Ich würde sagen, es war ein Elchkuh.“ Vielleicht, so mutmaßt die Friedländerin, hat er sich anschließend in Richtung Eichhorst weiter bis Pasewalk und Prenzlau durchgeschlagen, um wieder in seine Heimat noch Polen zu kommen.
      In Norwegen war keiner zu sehen Doreen Peter hofft nun, dass das Tier noch an anderen Orten beobachtet wurde, damit ihre unglaubliche Geschichte von anderer Stelle bestätigt wird. Auf der Straße waren an dem Vormittag noch mehrere andere Autos unterwegs, die Autofahrer müssten den Elch ebenfalls gesehen haben, meint die Friedländerin. Inzwischen muss sie schmunzeln, wenn sie an das Erlebte denkt. „Ich war in Norwegen. Da stand an jeder Ecke ein Schild ‚Achtung Elch‘. Gesehen habe ich dort keinen“, erzählt sie. „Stattdessen sehe ich einen Elch zwischen Neubrandenburg und Friedland.“ Unglaublich.
      War es wirklich ein Elch, der dort auf der Bundesstraße  197 gestanden hat? „Sicherlich ist das möglich“, sagt Erwin Hemke. Der Neustrelitzer ist Vorsitzender des Naturschutzbundes Mecklenburg-Strelitz. Er hat sich intensiv mit den Elchen in der Region befasst und inzwischen einen ganzen Elch-Ordner angelegt. „Wie die Friedländerin ihr Erlebnis beschreibt, kann davon ausgegangen werden, dass es sich tatsächlich um einen Elch handelt.“ Vermutlich ist es ein Jungtier. Das beschriebene Verhalten sei typisch für Elche. „Die flüchten, im Gegensatz zu unserem Wild, nicht vor Autos“, betont Erwin Hemke. Die Skandinavier kennen das Problem. In Schweden seien Autofahrer immer wieder gezwungen, um die großen Tiere herumzufahren. „Deshalb spricht man auch vom Elchtest, der an Autos durchgeführt wird“, erklärt der Naturschützer.
      Dichtes Straßennetz verringert Überlebenschancen Nach Meinung Erwin Hemkes gibt es zwei Möglichkeiten, woher der Elch kommt. „Östlich von Berlin gibt es eine kleine Population, wo sich Elche fortpflanzen“, sagt der Experte. Das sei bisher nur in Jagdzeitschriften publiziert worden. Möglicherweise sei der Elch aber tatsächlich von Polen gekommen.
      Es ist nicht der erste Elch, der dem Landkreis einen Besuch abstattet. Erwin Hemke erinnert zum Beispiel an jenes Tier, das <a target="_blank" href="http://www.nordkurier.de/neustrelitz/elch-abenteuer-endet-traurig-082345510.html">im Herbst 2013 auf der A 20 angefahren wurde und in Lindow starb. „Elche werden sich bei uns nicht dauerhaft ansiedeln“, mutmaßt der Neustrelitzer allerdings. Aufgrund des dichten Straßennetzes hätten die Tiere kaum eine Überlebenschance.
      Aus:
      nordkurier.de/neubrandenburg/b…r-ein-elch-026092304.html
    • Zuversicht aus Schwerin Dem Wald geht es gut Schwerin - 08.04.2014

      Der Osterspaziergang durch‘s Grüne ist gesichert, so Landwirtschaftsminister Till Backhaus. Aber wie gesund ist der Wald in Mecklenburg-Vorpommern nun wirklich?

      Kein einfaches Jahr für die Eichen – ein kleiner haariger Falter mit einem furchtbar komplizierten Namen hat 2013 für viel Trubel und Unmut gesorgt. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners haben viele Eichenkronen in Mecklenburg-Vorpommern, vor allem im Kreis Ludwigslust-Parchim, im vergangenen Jahr kahl gefressen. Die Maßnahme, die Schädlinge mit giftigen Insektiziden zu bekämpfen, erntete viel Kritik. Jetzt rechtfertigte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) das Vorgehen bei der Vorstellung des Waldzustandberichts 2013. „Der Einsatz war ein voller Erfolg“, sagte Backhaus. Der Bestand des Insekts, dessen Raupenhärchen auch zu Entzündungen beim Menschen führen können, sei zum Stehen gekommen. Doch gebe es neue Vorkommen. „Wir prüfen noch, welche Maßnahmen ergriffen werden können“, sagte der Minister.
      Deutliche Schäden gehen zurück Insgesamt gehe es dem Wald in MV jedoch „so gut wie lange nicht mehr“. Der Anteil der Bäume mit deutlichen Schäden (über 25 Prozent Nadel-/Blattverlust) sei im Vergleich zum Vorjahr von 17 auf 14 Prozent zurückgegangen. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern hinter Brandenburg deutschlandweit auf Platz zwei. Die Kehrseite der Medaille zeigt aber auch: Nur rund ein Drittel der Bäume weist keine Schäden auf. Knapp 1900 Bäume wurden im vergangenen Jahr im Land untersucht.
      Probleme macht vor allem die deutsche Eiche, die bundesweit starke Kronschäden aufweist, sagte Backhaus. Robuster seien dagegen Kiefern – sie sind die am weitesten verbreitete Baumart in Mecklenburg-Vorpommern. Auf sandigen Böden würden auch wieder reine Kiefernbestände gepflanzt – eine Maßnahme mit Blick auf den Klimawandel, denn Kiefern sind sehr anpassungsfähig.
      Klimawandel fordert Experten heraus Der Minister nannte den Klimawandel als größte Herausforderung für die Wälder. Heißt konkret: steigende Temperaturen, weniger Niederschläge im Sommer, Überschwemmungen, Orkane. Bei letzteren sei MV im Vergleich zu anderen Bundesländern noch relativ glimpflich weggekommen. 67 000 Kubikmeter Wald haben die Orkane „Christian“ und „Xaver“ zerstört, so Backhaus. Sein Zauberwort im Kampf gegen den Klimawandel ist der „klimaplastische Wald“. Klingt sperrig, bedeutet übersetzt aber so viel wie: Vor allem heimische Bäume wie Kiefer, Buche und Eiche können sich gut ans Klima anpassen und sollen weiter genutzt werden.
      Ziel sei es deshalb weiterhin, die Wälder Mecklenburg-Vorpommerns in Mischwälder umzubauen. 1000 Hektar betrifft das jedes Jahr. Doch wächst der Wald neben dem Umbau überhaupt noch? Ja, sagte Backhaus, wenn auch nicht so viel wie gewünscht. Jährlich würden 500 Hektar Bäume aufgeforstet, geplant waren einst 4000 Hektar. Als Grund nannte der Minister die hohen Bodenpreise.
      Kritik am vielen Stickstoff Ursula Karlowski, umweltpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion, sieht auch an anderer Stelle Nachholebedarf. Sie kritisiert vor allem die hohen Stickstoffeinträge in die Natur. Diese entstünden zum großen Teil in der intensiven Landwirtschaft, führten zu saurem Boden und belasteten damit die Baumgesundheit. Ihre Forderung: „Die Landesregierung muss dringend die Stickstoffbelastung in unseren Wäldern durch strengere Auflagen für Tierställe in Mecklenburg-Vorpommern reduzieren.“
      Gute Nachrichten gibt es für alle Osterspaziergänger. Die erhöhte Waldbrandgefahr, die durch das anhaltend trockene Wetter im März ausgerufen wurde, habe sich entschärft, so der Minister.
      Aus:
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…eht-es-gut-086207704.html
    • Das war im heutigen Newsletter von ALBA ein Thema. Bitte unbedingt weiter verbreiten, denn nur so besteht zumindest die Hoffnung, dass sich da irgendwann irgendwas zu Gunsten der Hundis ändert.

      Demo gegen die Jagd mit Galgos

      Heute hat in Madrid zum vierten Mal die alljährliche Kundgebung gegen die Jagd mit Galgos (Windhunden) und Hunden anderer Rassen stattgefunden. Das Anliegen war deutlich: Das Verbot dieser Art der Jagd, die zur Misshandlung dieser edlen Tiere verleitet.
      Vielleicht ist es vom deutschen Standpunkt her nicht verständlich, dass wir Tierschützer in Spanien gegen die Jagd mit Hunden protestieren. Wir erklären euch hier, WARUM wir nicht wollen, dass die hiesigen Jäger, hier "Galgeros" genannt, diese edlen Tiere weiterhin misshandeln.
      In Spanien werden die Galgos folgendermassen gehalten: Die Galgeros stopfen sie in kleine Zwinger oder Verschläge, ernähren sie nur mit Knochen und trockenem Brot, trainieren mit ihnen, oft ans Auto gebunden und lassen sie rennen, bis sie halbtot umfallen, züchten indiskriminiert mit ihnen, probieren aus, ob sie zur Jagd taugen, wenn nicht, werden sie “eliminiert”, indem sie an Bäumen aufgehangt, in Brunnenschächte geworfen, erschossen oder einfach totgeschlagen werden.
      Wenn der Galgo hinter einem Hasen, der Haken schlägt, her rennt und, intelligent wie er ist, geradeaus läuft, um abzukürzen, wird ihm das zum Vorwurf gemacht, er ist dann “schmutzig” und er wird zur Strafe erhängt.
      Im besten Falle bringen die Galgeros sie in die Perreras, wo sie ein garantierter Tod erwartet.
      Die Körperverfassung des Galgos taugt zum Rennen auf kurzen Strecken, er hält aber nicht lange durch. Deshalb sterben viele auf den langen Strecken, die sie ans Auto angebunden auf Feldwegen gezogen werden ….
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Gärtner entdeckt Albino-Amsel
      WESENBERG • 05.08.2014
      Eigentlich sind Amseln auch als Schwarzdrosseln bekannt. Ein weißes Exemplar in Wesenberg allerdings schert aus.

      Für Aufsehen sorgt derzeit ein weißer Vogel in der Wesenberger Kleingartenanlage am Ahrensberger Weg. Seit einigen Tagen wird der schneeweiße Flattermann in Beerensträuchern und auf der Jagd nach Würmern beobachtet. „So ein Tier hat hier noch keiner gesehen“, erzählt Kleingärtner Jürgen Tabbert.

      Der Neustrelitzer konnte den ungewöhnlichen Vogel vor die Linse bekommen. „Das Tier hatte sich in mein Gewächshaus verirrt“, berichtet Tabbert. Inzwischen habe er den weißen Vogel auch schon dem Naturschützer Erwin Hemke zeigen können. Demnach handle es sich um eine Albino-Amsel.

      Albinismus – also eine Störung in der Biosynthese der Pigmente – komme zwar auch bei der Vogelart vor, allerdings selten in so ausgeprägter Form, erklärt Hemke. Bekannt seien dem Naturfreund eher einzelne weiße Federn im Gefieder. Ein alternativer Name für die Amsel lautet übrigens Schwarzdrossel – was für den Wesenberger Vogel jedoch alles andere als zutreffend ist.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Focus online 27.09.2014

      Wir brauchen besseren Tierschutz
      Warum Tiere uns guttun, wir ihnen aber nicht

      ... Die Schöpfung hat uns das Tier anvertraut, nicht ausgeliefert...

      Dieser Kernsatz da in dem Artikel gefällt mir und ich wünschte endlich den vielen Menschen die sich keine Gedanken darüber machen, wieso bei ... oder was weiß ich in welchem Supermarkt, der Sonntagsbraten pro Kilo nur € 1.78 kostet und munter fröhlich drauf los kaufen, dass sie endlich nachdenken über das woher und wie. Mir wirds da einfach nur noch, Verzeihung, kotzeübel!

      Meine Güte, wie hat sich das alles entwickelt, früher kannte man nur am Sonntag Fleisch und hat sich u.U. die ganze Woche drauf gefreut. Und heute??? Der Verbraucher bestimmt und ist für die unseligen Tiertransporte und Schlachtverhältnisse (Akkordarbeit!!!) verantwortlich!!!

      Und das Tierschutzgesetz müßte längst geändert worden sein. Weiß nicht, wo die ganzen Tierschutzorganisationen da bleiben. wahrscheinlich muss jeder wieder sein eigenes Süppchen kochen, sich selbst profilieren und das worum es eigentlich geht, nämlich das Tier, bleibt auf der Strecke. :mad: :mad: :mad:

      Gemeinsam sind wir stark, ich wünschte auch die Tierschutzorganisationen würden sich das endlich auf die Fahne schreiben und danach handeln. dann würden die Gesetze schnell geändert!!!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Liebe Brit, ich muss dir in jedem Punkt recht geben!
      Sowohl, was der Kernsatz des Artikels betrifft, als auch was die Tierschutzgesetze betrifft,
      aber vor allem was die maßlose und gedankenlose "Fleischfresserei" vieler Menschen betrifft!

      Leider bin ich immer noch kein Vegetarier geworden, allerdings esse ich sehr wenig Fleich, manchmal wochenlang nicht.
      Wenn alle ein ähnliches Verhalten hätten, dann wären die herkömmlichen Metzgerläden vollkommen ausreichend.

      Hinzu kommt außerdem noch, dass die Ernährung der "Nutztiere" in der Massentierhaltung unglaubliche Mengen Getreide benötigt, welches aus Dritte-Welt-Ländern importiert wird, wo die Menschen hungern.

      Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden!
      Nicht zu vergessen der astronomische Wasserverbrauch, der für die Haltung und Verarbeitung der Tiere notwendig ist, ... usw.usw.

      Und das alles nur, weil die Menschen der reichen "Zivilisationsländer" den Hals nicht voll genug kriegen können mit vielem und vor allem billigem Fleisch.
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Und mit dem "mehr-Gemüse-essen" ist es auch nicht so ohne...
      Auch da sind erhebliche Grenzen gesetzt wenn man die CO2-Belastung berücksichtigen will oder - noch mehr - nicht so viele Pestizide schlucken will.
      Was ich - wenn es irgend geht! - aus unterschiedlichen Gründen schon seit Jahren NICHT mehr kaufe, das ist Gemüse aus Spanien. Da werden u.a. immer wieder und immer noch weit über die zulässigen Grenzen hinaus Pestizide und andere Chemikalien festgestellt usw. usw. :(

      Wisst ihr eigentlich, wo das meiste Gemüse, vor allem Tomaten, aus Spanien herkommt?
      Durch meine Zugstorchen-Beobachtung, deren Rastplätze ich auf den Satellitenkarten oft ganz nah ranzoome, bin ich wieder draufgestoßen.
      Das war mir zwar schon bekannt, hat aber mit den Jahren schockierende Ausmaße angenommen! Nicht nur einzelne Felder wie damals, sondern ganze Landstriche werden inzwischen mit Gewächshäusern aus Plastik zugedeckt.
      Nicht nur, dass die ganze Landschaft regelrecht erstickt und zusätzlich metertief vergiftet wird.... Menschen arbeiten dort zu unmenschlichen Bedingungen, für einen Hungerlohn, "wohnen" ebenso in Plastikverschlägen, wofür sie auch noch Geld abgeknöpft bekommen. - Ausbeutung in jeglicher Form.
      ALL DAS WILL ICH NICHT UNTERSTÜTZEN ! Auch wenn das Gemüse von dort noch so billig ist! Dann esse ich lieber zwei Tomaten weniger.

      alle Bilder aus dem
      Plastik so weit das Auge reicht

      Vom Meer bis zu den Bergen und wieder zurück
      klick!

      Idyllische Abendstimmung :D klick!

      Das ganze schreckliche Ausmaß, klick!

      Aus Wikipedia:
      Der wichtigste wirtschaftliche Faktor in Almeria ist die landwirtschaftliche Produktion in Gewächshäusern. Jedes Jahr werden Millionen von Tonnen an Gemüse und Obst nicht nur innerhalb Europas sondern auch weltweit exportiert. Die Intensivkultur ist auch für die Bezeichnung mar del plástico (dt. Plastikmeer) verantwortlich. Es handelt sich dabei um die weltgrößte Konzentration von Intensivkultur. Diese Kulturen bedecken in Almeria 350 km² und erwirtschaften 80 % der spanischen Gemüseexporte. Die Arbeit in den stark mit Pestiziden belasteten Anlagen wird vor allem von nordafrikanischen Migranten geleistet, aufgrund ihrer unsicheren Rechtslage meist illegal, unter unmenschlichen Wohnbedingungen und zu Dumpinglöhnen. Aufgrund der Billiglöhne und hohen EU-Subventionen im Rahmen der europäischen Transitförderung kann Gemüse aus Almería selbst in Afrika die lokale Produktion preislich unterbieten.

      .
      Ich habe spaßeshalber mal nach den Hotelpreisen dort gesehen:
      Wenn man also einen simplen Strandurlaub machen möchte und nur auf das Mittelmeer schauen möchte, dann bekommt man dort tatsächlich ein nettes Hotelzimmer für nur 15,- Euro/Nacht! ;)
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Ja, Baska, auch das mit Gemüse, Salat und Obst stimmt so. Aber es ist nicht nur Spanien, auch Holland usw. die zu viel Pestizide „einwerfen“.

      Früher war ich auch unbedarfter und habe mir (leider) weniger Gedanken gemacht, einfach aus Unwissenheit, aber heute kaufe ich eigentlich nur noch heimisches Gemüse, je nachdem was es zu welcher Jahreszeit gibt, vorzugsweise natürlich auch noch aus fränkischem Anbau und soweit wie möglich bei mir bekannten Bauern, die sorgsam oder gar nicht düngen. Solche, die auch noch wirklich freilaufende Hühner haben, die in der Erde scharren können, da schmecken die Eier doch gleich viel besser. Und ich brauche auch keine Erdbeeren zu Weihnachten, die gibt es dann wieder im Mai, wenn der Biobauer, die Früchte erntet, deren Pflanzen ich das ganze Jahr ‚im Auge habe‘.

      Der Verbraucher bestimmt und ich wünschte viel mehr Menschen würden sich damit beschäftigen!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • H5N8-Virus bei Weißstorch im Rostocker Zoo
      Leeres Wasservogelbecken: Ein Weißstorch hat sich mit H5N8 angesteckt

      "Vogelgrippe im Rostocker Zoo: Bei einem verendeten Storch ist das hochansteckende Virus H5N8 festgestellt worden, wie Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) am Donnerstag in Schwerin sagte. Zwei weitere Störche seien ebenfalls schon am Wochenende gestorben, die restlichen neun Störche des Bestandes seien getötet worden. Auch 23 Enten, die im selben Gebäude untergebracht waren, seien gekeult worden.
      Alle Vögel werden untersucht Von der Tötung aller Vögel im Zoo werde abgesehen, sofern es keine weiteren Nachweise des Virus gebe, so der Minister. ....."
      Aus und mehr unter:
      ndr.de/nachrichten/mecklenburg…Zoo,gefluegelpest172.html
    • Bio-Höfe noch gesperrt
      Ermittlungen im Futter-Skandal gestalten sich schwierig
      Malchin · 08.01.2015
      Im Landwirtschaftsministerium ist man sehr skeptisch, ob die Verunreinigung des aus Malchin gelieferten Futters aufklärt werden kann.
      Der Malchiner Betrieb Fugema lieferte tonnenweise belastetes Biofutter an Landwirte.
      Es ist eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Darüber ist man sich im Landwirtschaftsministerium im Klaren. Denn der tatsächliche Grund, wie 500 Tonnen Biofuttermittel auf dem Weg in die Malchiner Fugema-Lagerhallen verunreinigt werden konnten, lässt sich möglicherweise gar nicht finden.
      22 Biohöfe in MV dürfen ihre Produkte nicht mehr als „Bio“ vermarkten, weil im Malchiner Tierfutter Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden wurden. Fugema vertraute einer Beprobung eines Lieferanten, nach der nichts zu beanstanden gewesen sei. Dennoch fand das Landesamt in Niedersachsen in einer weiteren Stichprobe bedenkliche Rückstände.
      „Es wird jetzt eine sehr ausführliche Untersuchung geben“, betont der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Constantin Marquardt. Und die Agravis Raiffeisenbank AG, Eigentümerin der Fugema, hat den Behörden auch alle Hilfe dabei zugesichert.
      Spurensuche im Ausland Doch der Transportweg war lang. Es ist möglich, dass die Bio-Sonnenblumenkuchen schon in Bulgarien oder in der Ukraine mit Pflanzenschutzmitteln in Berührung kamen. Genauso gut kann das Futter auf dem Schiff oder in einem Laster verunreinigt worden sein, erläutert Marquardt. Vielleicht müsse die Untersuchung aber auch mit dem Ergebnis abgeschlossen werden, das man keine Quelle finden konnte, schätzt der Sprecher ein........
      Aus:
      nordkurier.de/mecklenburgische…ng-laeuft-0812181401.html
    • Zwölf Vögel getötet - Alle Störche im Zoo Rostock an Vogelgrippe erkrankt Rostock/Schwerin · 09.01.15
      Wegen des Auftretens der Vogelgrippe sind alle Weißstörche im Rostocker Zoo getötet worden. Agrarminister Backhaus kündigte an, dass der Fall auch Auswirkungen auf die Stallpflicht in Risikogebieten haben werde. Der Zoo ist vorerst geschlossen.
      Im Rostocker Zoo waren alle diese Vögel im dem Vogelgrippe-Virus infiziert.
      Alle zwölf Weißstörche im Rostocker Zoo sind mit dem Vogelgrippevirus infiziert gewesen. Das haben erste Analysen ergeben, wie das Agrarministerium in Schwerin am Freitag mitteilte. Eine amtliche Bestätigung, ob es sich um H5N8 handelt, stehe allerdings noch aus. Sämtliche etwa 500 Vögel des Zoos würden nun untersucht.
      Der Zoo bleibt bis zur Auswertung der Laborproben bis einschließlich kommenden Montag geschlossen. In den vergangenen Tagen waren dort drei Störche verendet und neun vorsichtshalber getötet worden, zudem 25 im selben Stall untergebrachte Enten und fünf Gänse.
      Stallpflicht im ganzen Stadtgebiet "Von einer weiteren Tötung wird vorerst abgesehen, da im Zoo seltene Vogelarten leben, die unter besonderem internationalen Schutz stehen", sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD). Bei weiteren Nachweisen des Vogelgrippevirus könne sich das ändern.  
      Derzeit sammeln vier Teams unter anderem mit Mitarbeitern des Veterinäramtes Rostock, des Zoos und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) Proben im Zoo sowie bei Hobbyhaltungen im Umkreis von einem Kilometer ein. Für das gesamte Stadtgebiet wurde die Stallpflicht ausgerufen. "Wir setzen derzeit alles daran, die möglichen Eintragswege nachzuvollziehen", sagte Backhaus.
      Noch unklar, wie der Virus in den Zoo kam Am Freitag wurde bekannt, dass die Störche zwischen dem 18. und 28. Dezember Auslauf und Zugang zu freien Wasserflächen im Zoo hatten. Damit sei nicht gegen Auflagen verstoßen worden, hieß es. Dies sei aber eine weitere Eintragsmöglichkeit. Bisher ist unklar, wie das Virus in den Zoo kam. Die bis zum Freitagnachmittag untersuchten 20 Futterproben, fast ausschließlich von Eintagsküken, fielen laut Ministerium alle negativ aus.
      Störche sind nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts empfänglicher für das Influenzavirus als Enten und Gänse. "Diese Wasservögel bilden das natürliche Reservoir für das Virus, sie setzen sich seit Jahrtausenden mit ihm auseinander", sagte Institutssprecherin Elke Reinking auf der Ostseeinsel Riems. Die Wasservögel zeigten im Gegensatz etwa zu Hühnervögeln trotz Infektion keine Krankheitsanzeichen. Das sei auch bei Nutzgeflügel so.
      Vögel haben sich untereinander angesteckt Die Störche im Zoo hatten sich Reinking zufolge sicherlich auch wegen der räumlichen Nähe untereinander angesteckt. Generell seien Vögel in Gefangenschaft aber nicht empfänglicher für Viren als in freier Wildbahn. Wie sich H5N8 auf Singvögel auswirkt, sei noch nicht bekannt.
      Der Rostocker Zoo war am Donnerstag für Besucher gesperrt worden, um die Gefahr zu verringern, dass das Virus weiter verbreitet wird. Allerdings hatte Direktor Udo Nagel gehofft, den Zoo am Freitag schrittweise wieder öffnen zu können. Bei dem stürmischen Regenwetter wären aber ohnehin nur wenige Besucher gekommen.
      Aus:
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…-erkrankt-0912191701.html
    • Landwirtschaft in MV Neues Bündnis sorgt für Furore Schwerin/Neubrandenburg · 20.01.2015
      Der Ton zwischen Gegnern und Befürwortern von Mega-Agrarbetrieben wird rauer. Weil eine Initiative jetzt mit einem Aktionsprogramm nachhaltige Landwirtschaft fordert, packt der Bauernverband den verbalen Dreschflegel aus.
      Ein Zusammenschluss mehrerer Akteure hat jetzt einen Aktionsplan zur Reform der Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern vorgelegt. Keine Fördermittel mehr für Agrarbetriebe mit einer Größe über 500 Hektar! Verbindliche Obergrenzen in der Tierhaltung! Das sind die Forderungen eines neuen Bündnisses aus Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- und Tierschutz, die am Dienstag in Schwerin vorgestellt wurden. Demnach sollen nur noch 500 Mastschweine, 560 Sauen, 600 Rinder und
      30 000 Stück Masthühner in jeweils einem Betrieb gehalten werden dürfen.
      Zugleich legte das Bündnis ein „Aktionsprogramm nachhaltige Landwirtschaft in MV“ vor. In der Initiative sind unter anderem die Michael-Succow-Stiftung, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Unternehmerverband „Mit Lust an Natur“ (Milan) und die Umweltorganisation BUND vertreten.
      Bei den oppositionellen Linken und Grünen im Landtag stieß das Programm auf Zustimmung. Linken-Abgeordneter Fritz Tack meinte aber auch: „Allerdings vermisse ich von den Initiatoren einen wirklichen Dialog mit der Mehrzahl der Landwirte, die im Bauernverband organisiert sind. Es hilft nicht weiter, Genossenschaften und größere Agrarbetriebe pauschal als Agrarindustrie abzustempeln.“ "Landwirte wollen sich Kritik nicht mehr gefallen lassen" Doch nach einem Dialog sieht es nicht aus: „Vorsorglich“ hatte der Bauernverband MV schon einen Tag vor der Präsentation des Aktionsprogrammes per Pressemitteilung reagiert und anlässlich von Demos am Rande der Grünen Woche geradezu den Dreschflegel ausgepackt. So sprach Präsident Rainer Tietböhl von „Verunglimpfungen“. Das Maß sei voll. „Die Landwirte wollen sich die ständige Kritik an ihrer Arbeit nicht mehr gefallen lassen.“ Außerdem beklagte er sich darüber, dass man zur gestrigen Vorstellung des Aktionsprogrammes nicht eingeladen wurde.
      Das Papier ist die Antwort auf den Masterplan des Agrarministeriums für die Land- und Ernährungswirtschaft. Die Akteure des Bündnisses hatten sich im August 2013 aus der Arbeit an diesem Masterplan zurückgezogen und einen eigenen Entwurf angekündigt. Er basiert auf einer Analyse der nach Ansicht der 13 Autoren vorherrschenden industriellen Pflanzen- und Tierproduktion.
      Nur eine konsequente Kursänderung könne den von der Agrarindustrie verursachten negativen Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt entgegenwirken, hieß es. „Wir bezahlen drei Mal. Ein Mal für die subventionierte Unvernunft, weil die Betriebe immer größer werden mit immer größeren Maschinen. Dann zahlen wir für die ökologischen Schäden durch immer mehr Pflanzenschutzmittel. Und dann zahlen wir für Hartz-IV auf dem Land, weil in den großen Betrieben nur wenige Menschen beschäftigt sind“, sagte Michael Succow, Träger des Alternativen Nobelpreises. Ein Ziel: Marketing für Bioprodukte verstärken Immer mehr Menschen würde dieses Thema nun beschäftigen. Daran knüpfte Jörg Köger von Milan an, der sich auch gegen die Mega-Ferkel-Anlage der Straathof-Gruppe in Alt Tellin stark macht: „Während es in MV 4750 Agrarbetriebe gibt, sind es in Schleswig-Holstein mit nur drei Vierteln der Fläche 13 300. 10 000 Familien könnten davon profitieren, wenn die Verhältnisse angepasst würden.“ Inzwischen gehörten aber beispielsweise in Vorpommern 35 Prozent aller Flächen externen Investoren – also Konzernen, die mit der Landwirtschaft bislang nichts am Hut hatten.
      Im Aktionsprogramm fordern die Autoren zudem, den Ökolandbau zu fördern. „20 Prozent der Flächen sollen so bis 2020 bewirtschaftet werden“, formulierte Burkhard Roloff vom BUND das Ziel. Auch solle das Marketing für landestypische Bioprodukte verstärkt werden. Schließlich sei noch ein Kompetenzzentrum Ökolandbau nötig.
      Aus:
      ww.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/neues-buendnis-sorgt-fuer-furore-2012464801.html
    • Backhaus beruhigt - Keine weiteren Hinweise auf Vogelgrippe in MV Rostock · 19.01.2015 Erleichterung im Zoo Rostock und bei Geflügelhaltern: In Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach Worten von Umweltminister Till Backhaus (SPD) keine weiteren Hinweise auf die Vogelgrippe.
      Bernd Wüstneck Das Gehege der Weißstörche im Rostocker Zoo bleibt leer. Alle Vögel sind tot. Bei sieben am Wochenende im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft entdeckten Schwänen war nicht das hochinfektiöse Grippevirus H5N8 für deren Tod verantwortlich, sagte Backhaus am Montag in Rostock.
      60 Vögel, darunter alle Ibisse, Störche sowie alle Nacht- und Seidenreiher. Bei den Flamingos seien Antikörper gegen das Virus festgestellt worden, sie hätten die Infektion schadlos überstanden.
      Noch keine endgültige Entwarnung
      Alle Zoovögel wurden in den vergangenen Wochen getestet. "Es gibt keine weiteren positiven Befunde", sagte Backhaus. Diese Testung müsse in Kürze wiederholt werden, erst danach könne endgültig Entwarnung gegeben werden. Der Übertragungsweg des Virus sei weiter nicht bekannt.
      Der Zoo ist wieder geöffnet, wie Zoodirektor Udo Nagel sagte. Allerdings blieben das Vogel-Reptilien-Haus, die Singvogel-Voliere und die Stelzvogelanlage noch geschlossen.
      Bis 31. Januar bleibe der Eintrittspreis halbiert.
      Aus:
      3c.gmx.net/mail/client/derefer…ppe-in-mv-1912434301.html
    • Diskussion um Kastrationspflicht
      Nordosten geht gegen Katzenplage vor Neubrandenburg · 03.02.2015
      Bis März soll es eine Verordnung im Land geben, die die Kastrationspflicht von Katzen regelt. Allerdings wird die nicht ganz so aussehen, wie Tierschützer sie sich wünschen würden.
      Peer Grimm Lange schon wurde um eine Kastrationspflicht für Katzen in MV gerungen. Jetzt soll es bald soweit sein. Um die 2800 Katzen sind derzeit in den Tierheimen im Land untergebracht. Genauso viele wilde Tiere werden momentan an Futterstellen von engagierten Bürgern oder Mitgliedern des Tierschutzes versorgt, berichtet Kerstin Lenz vom Landestierschutzverband MV.
      Um dieser Lage Herr zu werden, setzen sich die Tierschützer schon seit Langem für eine Katzenkastrationsverordnung ein. Im ersten Quartal 2015 will das Landwirtschaftsministerium die geforderte Verordnung in die Tat umsetzen, so Sprecher Constantin Marquardt. Aufgrund der Vogelgrippe und den aufwendigen Abstimmungen zwischen den Ressorts konnte das nicht wie versprochen bis Ende des Jahres 2014 durchgesetzt werden.
      Die Tierschützer würden es als sinnvoll erachten, wenn es ein landesweites Gesetz gäbe, das Katzenhaltern vorschreibt, ihre Tiere zu kastrieren. Dies solle für sogenannte Freigängerkatzen gelten – Tiere, die einen Besitzer haben, aber Haus und Hof verlassen können. „Eine Katze bekommt im Jahr dreimal Junge“, erklärt Kerstin Lenz. Pro Wurf seien das meist fünf kleine Katzen. Niemand könne so viele Tiere pro Jahr vermitteln. Sie würden am Ende häufig auf der Straße oder im Tierheim landen.
      Auch Kennzeichnung per Mikrochip geplant Skeptiker befürchten jedoch, dass genau das die Folgen einer Kastrationspflicht sein könnten. Besitzer könnten ihre Tiere aussetzen oder sie ins Tierheim bringen, weil sie die Kastration nicht bezahlen wollen oder können. Dieser Eingriff koste um die 100 Euro, erklärt Kerstin Lenz. „Niemand wird gezwungen, seine Katze zu kastrieren – solange sie im Haus bleibt“, so die Tierschützerin. Sobald das Tier jedoch Haus und Hof verlässt, trägt der Halter auch Verantwortung dafür. „Und auch für die Kinder.“
      Durch die Kastrationsverordnung müssten Katzenbesitzer ihre Tiere nicht nur kastrieren, sondern auch mit einem Mikrochip kennzeichnen und registrieren lassen. Das Landwirtschaftsministerium plant, die Entscheidung über eine entsprechende Pflicht an die Landkreise zu übertragen.
      Die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald haben noch keine konkreten Pläne, teilten die Sprecher auf eine Anfrage des Nordkurier mit. Sie warten die Landesverordnung ab. Holger Vogel, Leiter des Veterinäramtes Vorpommern-Greifswald, würde eine entsprechende Verordnung aber begrüßen. In der Stadt Rostock ist sie bereits seit 2013 Realität.
      Aus:
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…plage-vor-0212750402.html
    • Urteil im Fall des "Rabauken-Jägers" löst Empörung aus

      Zitat:
      "Ein Jäger aus Vorpommern hatte ein totes Reh an einem Strick hinter dem Auto hergeschleift. Dafür fing er sich von einem Reporter der Neubrandenburger Tageszeitung "Nordkurier" die Bezeichnung "Rabauken-Jäger" ein. Er klagte und gewann. Jetzt schlägt der Fall auch in den Medien und im Internet weitere Wellen.

      Der Vorfall selbst hatte sich schon Mitte 2014 ereignet: Der Jäger wurde mit seiner Beute auf der Bundesstraße 109 fotografiert, und kurz danach erschien der Bericht im Nordkurier.

      Der Betroffene erstattete daraufhin Anzeige. Die Folge: Das Amtsgericht Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) verurteilte den Journalisten am 21. Mai wegen Beleidigung zu rund 1000 Euro Geldstrafe.

      Die "Bild"-Zeitung druckte heute sogar aus Protest gegen das Urteil den gesamten Artikel des "Nordkuriers" ab. Unter #rabauke und #nordkurier diskutiert die Netzgemeinde auf Twitter über diesen haarsträubenden Fall.

      "Das Urteil erinnert an Zensur"
      Der Verlag reagierte empört und kündigte bereits Rechtsmittel dagegen an. Auch der Deutsche Journalistenverband (DJV) kritisierte die Verurteilung. Ein Richter dürfe einem Journalisten nicht vorschreiben, was er beruflich zu äußern habe, erklärte Corinna Pfaff, DJV-Landesgeschäftsführerin Mecklenburg-Vorpommern, am Dienstag in Schwerin. "Das Urteil erinnert an Zensur."

      Es sei "ein unzulässiger Eingriff in die Pressefreiheit", für so etwas sei "der Presserat zuständig", sagte Pfaff weiter.

      Verstoß gegen die jagdliche Ethik
      Der Landesjagdverband erklärte, es widerspreche allen Normen jagdlicher Ethik, ein totes Tier über die Straße zu schleifen. Rechtexperten erwarten eine Revision, da die Tatsachen klar seien. Dann müsste das Rostocker Oberlandesgericht klären, ob der Begriff "Rabauke" eine Beleidigung sei oder nicht."
      Lieben Gruß - Hannelore

      „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
      werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hannelore ()

    • Oh, da krieg ich ja schon wieder so einen Hals!!! ;( Wo bleibt denn da die Jägerethik? Da müßten doch schon alleine die anderen Jäger sowas von auf die Barrikaden gehen. Aber Ethik scheint es da wohl nicht geben. Pfui Teufel!!!!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Das ist doch unfassbar !
      Aber abgesehen von der Ethik: was geht denn solchen hirnverbrannten Kerlen durch den Kopf ??? Was soll das ???
      Brits Feststellung kann ich nur unterstützen:
      Da müßten doch schon alleine die anderen Jäger sowas von auf die Barrikaden gehen,
      wo sie doch immer betonen, dass sie sich als Heger und Pfleger des Waldes und Tierbestandes verstehen.
      Wo bleiben die denn ???
      Ist mir unbegreiflich.
      Und zu dem absurden Urteil der Richterin bleibt mir schlichtweg die Spucke weg.
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Das Urteil ist gut, es hätten 10.000 € sein müssen. Schon diese anderen Schmierfinken von den anderen Tageszeitungen kotzen mich an, die sollen lieber mal was gescheites schreiben über das was in diesen Staat los ist, aber da trauen sie sich nicht ran.
      Die Richterin hat einen Orden verdient.

      Jens
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Mit den Schmierfinken muss ich dir im Prinzip recht geben, aber in dem Fall ???
      Dann sag doch auch mal. Jens, was du von der erbärmlichen, nichtswürdigen Aktion des "tollen" Jägers hältst.
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von baska ()

    • Original von Jens
      ....., die sollen lieber mal was gescheites schreiben über das was in diesen Staat los ist,....
      Jens


      Jens, Du meinst 'sowas besser unter den Teppich kehren'!???, damit man ja nichts erfährt wie sich so mancher Jäger aufführt v.w. 'Achtung vor der Kreatur'??? Auch das ist Teil dessen, was in unserem Staat los ist!!! Es fängt im Kleinen an!!!

      Ansonsten bin ich den Medien gegenüber auch sehr skeptisch, sie richten viel Unheil an, aber in solchen Fällen können sie das Verhalten so eines Jägers gar nicht genug anprangern!!!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Jens, warum soll der Reporter das Ding nicht beim Namen nennen ?

      Wenn ein Jäger meint, solches zu tun, in dem er unweidmännisch ein Reh hintern Auto schleifen läßt muss er sich auch solche Bezeichnungen gefallen lassen, jeder der eine Untat tut, muß eben die Konsequenzen tragen.
      "Der Geist hat dir die Möglichkeit geschenkt, in der Schule der Natur zu lernen." (Lehre der Stoney)
    • Schimpansin Foxie liebt ihre Plastikpuppen
      Sie hat lange in einem Versuchslabor gelebt. Ihre 4 Kinder hat man ihr weggenommen, sie wurden auch Versuchstiere.
      Nun lebt die 39-jährige Affendame im Schutzzentrum 'Chimpanzee Sanctuary Northwest'. Foxie hängt an ihren Plastikpuppen und schleppt sie überall mit hin.
      Mehr unter:
      rtlnext.rtl.de/cms/schimpansin…ergangenheit-2555978.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von antje ()

    • Keiner spricht über sie, aber irgendwo müssen sie ja geblieben sein…!? Ganz sicher hatten auch die vielen Menschen, die sich, aus welchen Gründen auch immer, auf die Flucht begeben haben, treue Vierbeiner hinterlassen, dort von wo sie selber weggezogen sind. Doch, wo sind sie???

      Heute bekam ich das Jahresheft der Tierhilfe Süden e.V.

      Rundschreiben 01/2016 – Teil 1

      Rundschreiben 02/2016 – Teil 2

      und da kann man, gleich wenn man die erste Seite (S. 3) aufschlägt folgendes lesen:

      Liebe Freunde der Tiere,
      eine nie dagewesene Völkerwanderung hat eingesetzt, die Armut auf der Welt wächst, wir stehen vor einer gewaltigen Aufgabe. Ganze Dörfer auf dem Balkan schicken sich geschlossen an, der Armut in Richtung Deutschland zu entfliehen. Doch was nie gezeigt wird, sind Tiere, die vergessen zurückbleiben, zum Beispiel Hunde, die an der Kette verhungern…..


      an der Kette … ich mag mir das alles gar nicht vorstellen wollen. Ja, ich weiß, auch in unserem eigenen Land gibt es viel Tierelend, aber der Tierschutz im Süden Europas ist vom Elend der Tiere aus gesehen mit dem in Deutschland gar nicht zu vergleichen …

      Und wenn ich das alles so lese, dann wird mir das immer klarer.

      Nein, ich will hier nicht zu Spenden aufrufen, ich bin sicher, dass jeder Einzelne von Euch, die Ihr hier lest, sein Möglichste tut um zu helfen soweit er kann.

      Ich wollte nur einfach auf diese zurückgebliebenen Tiere der Flüchtlinge aufmerksam machen und darauf, dass auch sie unsere Hilfe brauchten. Auch sie haben ein Recht auf Leben!

      Und darauf welche Hochachtung ich vor all den Menschen habe, die sich dort tatkräftig engagieren und für die Tiere einsetzen

      Mit Alba Madrid, die unserem Valmajor ein Weiterleben ermöglichten, durften wir selbst die Erfahrung machen.

      In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen 1. Advent!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Lausitzer Rundschau 18.06.2016

      [url=http://www.lr-online.de/regionen/spreewald/luebbenau-calau/Ornithologen-entdecken-Sensation-eine-Blauracke-bei-Luebbenau;art13825,5493428]Ornithologen entdecken Sensation: eine Blauracke bei Lübbenau[/url]
      Der schöne Vogel gilt in Deutschland als ausgestorben

      LÜBBENAU Die wunderschöne Blauracke oder auch Mandelkrähe gilt in Deutschland als ausgestorben. Um so erstaunter war Bernd Elsner, Geschäftsführer des Regionalverbandes Calau des Naturschutzbundes, als er am Donnerstag im Raum Lübbenau einen eichelhähergroßen unbekannten Vogel entdeckte.

      Es war tatsächlich eine Blauracke, die von Leitungsdrähten aus Jagd auf Insekten machte.
      Die Blauracke ist ein mit türkisfarbenem und azurblauem Gefieder sehr auffallend gefärbter Vogel. Wie Winfried Böhmer vom Nabu sagt, brütet er in natürlichen Baumhöhlen oder in geräumigen Spechthöhlen. "Er ernährt sich von großen Insekten, vor allem von Käfern, die von einem Ansitz aus erspäht und am Boden erbeutet werden", so Böhmer.

      Die Blauracke verschwand zuerst in ihren nordwestlichen Brutgebieten. Bis etwa 1950 konnten sich kleinere Bestände noch im östlichen Niedersachsen, in Baden-Württemberg und in Bayern halten. In der DDR brüteten 1976 noch maximal 27 Paare. In der Niederlausitz verschwand die Blauracke um 1990. Jetzt besteht Hoffnung, dass sie zurückkehrt. Das Verhalten der jetzt beobachteten Blauracke lässt auf eine mögliche Brut schließen. "Das wäre die erste Brut der Blauracke seit ihrem Verschwinden vor 26 Jahren", stellt Winfired Böhmer fest.
      Hannelore Kuschy
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Aargauer Zeitung 21.06.2016

      Jedes zehnte Rehkitz stirbt wegen des Regens – und auch andere Jungtiere leiden
      von Rosmarie Mehlin — az Aargauer Zeitung Zuletzt aktualisiert am 21.6.2016 um 08:50 Uhr

      Der anhaltende Regen der letzten Wochen trifft auch die Schwächsten im Tierreich hart. Rainer Klöti, Präsident des Aargauischen Jagdschutzvereins, betont, dass extreme Wettersituationen bei fast allen wild lebenden Tieren zu erhöhter Sterblichkeit der Jungtiere führen.

      Nicht nur die Bauern erleiden wegen der massiven Regenfälle der vergangenen Wochen grosse Verluste. Auch der Wildtier-Nachwuchs hat unter der Dauernässe zu leiden. «Der Wetterfaktor ist für die Sterblichkeit der Rehkitze fünf bis zehn Mal entscheidender als Mähmaschinen und Hunderisse», hält der Präsident des Aargauischen Jagdschutzvereins AJV, Rainer Klöti, fest.

      Während Feldhäsinnen zwischen März und Oktober drei Mal jeweils zwei bis drei Junghasen setzen, ist die Hauptsetzzeit der Ricken mit einem bis zwei Kitze im Mai und Juni, jene der Füchse mit fünf bis sechs Jungen im März und April. Mai und Juni waren geprägt von Nässe und Kälte. «Kitz und Junghase leben am Boden und sind gänzlich dem Wetter ausgesetzt. Das erhöht die Gefahr von Unterkühlung und die Infektanfälligkeit stark.» (bitte weiterlesen)
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Nordkurier 05.09.2016

      Stachelbabys mit Problemen

      Igel-Nachwuchs in der Mark zu klein

      Kurz vor Herbstbeginn bekommen Igel Nachwuchs. In Brandenburg geht es den Jungtieren dieses Jahr allerdings nicht gut.

      Die Brandenburger Igelbabys sind in diesem Jahr besonders klein. „Die Würfe sind extrem groß mit extrem kleinen, schwachen Igeln“, sagte die Leiterin der Igelstation Schorfheide im Landkreis Barnim. Sieben kleine Geschwister zählten die Würfe im Schnitt. Als normal gelten vier bis fünf Jungtiere.

      Nach Ansicht von Manuela Brecht vom Naturschutzbund Brandenburg kann dies daran liegen, dass es den Tieren zur Paarungszeit im Frühjahr besonders gut gegangen ist: „Da es später warm wurde, kamen etwa auch die Schnecken später raus und dann recht zahlreich“, sagte sie. Wenn es viel Nahrung gebe, seien auch die Würfe größer. Entsprechend kleiner seien die einzelnen Igel.

      Wasser, Katzenfutter, gekochte Eier

      Igelschützerin Dunst hat bisher innerhalb von zwei Tagen elf junge Igel zur Pflege aufgenommen. Der Kleinste von ihnen wog nur 35 Gramm. Viele seien verwurmt oder von Fliegen befallen. Weitere 180 Igelkinder seien ihr in den vergangenen Tagen telefonisch gemeldet worden. Im Schnitt nimmt die Station jedes Jahr rund 120 kranke Igel zur Pflege auf, davon sind etwa ein Drittel hilfsbedürftige Jungtiere.

      Wer dieser Tage kleine Igel entdeckte, solle sie jedoch „um Himmels willen nicht einsammeln“, warnte Dunst. Oft sei die Mutter nur gerade unterwegs. Man solle mindestens einige Stunden lang abwarten, ob die Mutter wiederkäme und gegebenenfalls bei Experten um Rat fragen. Man könne den Igeln aber Wasser oder Katzenfutter hinstellen. Auch zerdrückte gekochte Eier nehmen die Stacheltiere gerne an.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry