Rostock Zoo

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    • Rostock Zoo

      Nordkurier 12.01.2015

      Bisher 60 tote Vögel im Zoo Rostock

      60 tote Vögel - das ist die bisherige Bilanz der Vogelgrippe im Rostocker Zoo. Der Tiergarten bleibe weiterhin für den Besucherverkehr geschlossen, teilte ein Sprecher des Agrarministeriums am Montag mit.

      Am Samstag war bei einem Roten Ibis das Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen worden. Daraufhin wurden 10 Ibisse und 8 Reiher getötet. Auch bei den in den Tagen zuvor präventiv getöteten Enten sei das hochansteckende H5N8-Virus jetzt entdeckt worden. Neben 25 Enten mussten 5 Gänse und 9 Störche getötet werden, 3 Störche waren bereits gestorben. Insgesamt sollen rund 500 Zoo-Vögel untersucht werden.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Rostock, Vogelgrippe im Zoo weitet sich immer weiter aus

      aerztezeitung.de/medizin/krank…-weitet-immer-weiter.html

      Im Rostocker Zoo ist das gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N8 bei Störchen, Enten, Gänsen und einem Ibis nachgewiesen worden. Zudem hat der Erreger Thüringen erreicht.
      ROSTOCK/ERFURT. Experten haben das gefährliche Vogelgrippevirus H5N8 bislang bei 43 Vögeln im Rostocker Zoo nachgewiesen.
      Darunter seien sämtliche Enten, Störche und Gänse des Tiergartens gewesen, teilte ein Sprecher des Agrarministeriums am Montag mit.
      Alle rund 500 Zoo-Vögel sollen auf das Virus hin untersucht werden. Wie es in die Bestände gelangte, ist weiter unklar.
      Der Tiergarten bleibe angesichts der Ausbreitung der Vogelpest weiter für Besucher geschlossen. Zudem wurde das Virus erstmals in Thüringen entdeckt, und zwar bei einer Wildente.

      Zoo bleibt geschlossen

      Im Rostocker Zoo war der Subtyp H5N8 erst am Samstag bei einem Roten Ibis nachgewiesen worden.
      Daraufhin wurden 10 Ibisse sowie 8 Nacht- und Seidenreiher vorsorglich getötet.
      Analyse-Ergebnisse dieser Tiere lagen aber zunächst nicht vor. Bei allen in den Tagen zuvor präventiv getöteten Enten sei das hochansteckende Virus gefunden worden, hieß es.
      Diese 25 Wasservögel seien stark belastet gewesen, erklärte der Sprecher.
      Neben den Enten wurden in der vorigen Woche auch die 5 Gänse des Tiergartens vorsorglich getötet sowie die 9 verbliebenen Weißstörche. 3 Störche waren zuvor bereits verendet.
      Insgesamt starben 60 Vögel in dem Zoo an dem Virus oder wurden präventiv getötet.
      Für das Stadtgebiet Rostocks bleibt die Stallpflicht für Geflügel bestehen, wie der Sprecher erklärte.
      In Thüringen wurde das hochansteckende Virus vom Typ H5N8 bei einer Stockente nachgewiesen.
      Sie sei vorige Woche (6. Januar) an den Aulebener Teichen im Kreis Nordhausen für ein Wildvogelmonitoring geschossen worden, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Erfurt mit.

      Umgebung wird untersucht
      Nun untersuchen Tierärzte, ob das Virus in umliegende Geflügelställe eingeschleppt wurde.
      Das Gebiet, in dem die infizierte Stockente geschossen wurde, liegt unweit der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
      In dem Nachbarbundesland war schon in den vergangenen Wochen bei mehreren Wildvögeln das H5N8-Virus nachgewiesen worden.
      Das in Südkorea schon länger bekannte Virus tauchte Anfang November in einem Putenhof in Mecklenburg-Vorpommern auf, bis zum Ende des Jahres dann in Niedersachsen und mehreren Ländern Europas.
      Unklar ist, ob die Übertragung über Wildvögel oder den Futter- und Geflügelhandel erfolgte. Am Wochenende war der Subtyp H5N8 auch erstmals in Taiwan registriert worden. (dpa)
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Vogelgrippe- Der Rostocker Zoo öffnet wieder Rostock
      Die Ausweitung der Vogelgrippe ist gestoppt. Außer in der Stelzvogelanlage ist kein weiterer Verdachtsfall entdeckt worden. Ein Teil des Tiergartens darf wieder geöffnet werden.
      Ab Mittwoch empfängt der Rostocker Zoo wieder Besucher. Erleichterung im Rostocker Zoo: Nach der Auswertung aller Proben von Vögeln und Futtermitteln liegen keine weiteren Verdachtsfälle auf das gefährliche Vogelgrippevirus vor. Wie der Zoo am Dienstag weiter mitteilte, darf am Mittwoch der Teil um das Darwineum wieder öffnen. Der Zoo war seit vorigem Donnerstag geschlossen.
      Seit Anfang Januar waren in dem Tiergarten 60 Vögel in der Stelzvogelanlage der Geflügelpest zum Opfer gefallen, darunter Weißstörche, Gänse, Enten und Ibisse. Drei Störche waren durch die Krankheit verendet, 57 Vögel wurden getötet. Diese Vögel waren laut Agrarministerium mit dem Vogelgrippevirus infiziert. Andere Nachweise des hochansteckenden Virus H5N8 gab es demnach nicht.
      „Ich freue mich sehr, dass wir für den Zoo Rostock nun Klarheit haben“, sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD). Zwar sei der Verlust von 60 Tieren sehr bedauerlich. „Doch zum Glück hat es eine Ausbreitung dieser hoch gefährlichen Seuche auch aufgrund unserer Maßnahmen nicht gegeben.“
      In den vergangenen Tagen wurden von allen rund 500 Vögeln im Zoo Proben genommen. Insgesamt wurden rund 650 Proben untersucht. Über die Ursache des Seuchenausbruchs besteht noch keine Klarheit.
      Sind andere Tiergärten betroffen?
      Nach dem Auftreten der Geflügelpest im Rostocker Zoo bangen auch andere Tiergärten um ihre Vögel. Im Vogelpark Marlow im Landkreis Rostock wurden seit der Einführung der Stallpflicht im November alle Wasservögel vom Teich in Volieren geholt, um den Kontakt mit Wildvögeln zu verhindern, sagte die zoologische Leiterin Gudrun Haase. Die Pfleger kontrollierten täglich sämtliche Vögel, ob sie gesund aussehen. „Bisher haben wir keine Probleme“, sagte Haase.
      Im Schweriner Zoo tummeln sich die Vögel weiter im Freien, wie die wissenschaftliche Mitarbeiterin Sabrina Höft sagte. Der Zoo liege nicht in einem Risikogebiet, es gelte keine Stallpflicht. „Eigentlich sind wir recht entspannt“, sagte sie. „Wir tun, was möglich ist, können aber nichts ausschließen.“
      Auch seltene Tiere – wie eine spezielle Nandu-Art – hielten sich in ihren Gehegen und Volieren auf, die nicht überdacht, sondern nur mit einem Gitter abgedeckt sind. Es sei wichtig für das Wohlbefinden der Tiere, dass sie ins Freie könnten. Alle Vögel würden aber streng überwacht, sagte Höft.
      Aus:
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…et-wieder-1312309401.html