Fledermaus Winterquartier in Papendorf

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    • Fledermaus Winterquartier in Papendorf

      Neubaus eines Fledermaus Winterquartiers in Papendorf

      Lieber Leser, auf den folgenden Seiten möchten wir über die Entstehung des Fledermauswinterquartiers Papendorf berichten.
      Im Jahr 2010 beschloss der Verein Storchenhof Papendorf auf seiner Mitgliederversammlung, ein Winterquartier für Fledermäuse zu bauen. Um es zu bauen, musste in Ortsnähe Land erworben werden, weil viele Winterquartiere, die außerhalb von Ortschaften sind, aufgebrochen werden.
      Hierzu erwarb der Verein nach längeren Verhandlungen eine Fläche neben dem Storchenhof von der BVVG.

      Um das Projekt umzusetzen brauchte der Verein finanzielle Unterstützung, dieses gestaltete sich durch die hohen Baukosten ziemlich schwierig, sodass wir schon vor der Aufgabe des Projektes standen. Aber dann bekamen wir große finanzielle Unterstützung von der NUE- Stiftung, der Bingo-Umweltlotterie. dem Ministerium für Landwirtschaft M-V, dem Lila Heimatbäcker und den –Stadtwerken Pasewalk
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Am 06.07.2012 wurde begonnen die Fläche zu planieren und zu beräumen und wir wurden dabei großzügig unterstützt vom THW Pasewalk, wo der Verein sich hier gleich bei allen Helfern: Wolfgang Hahn, Andreas Wolf, Ronnie Drawanz, Rober Düwel, Marc Tober, Stephan Erich, sowie bei dem Baumaschinenverleih Jürgen Mausolf, dem wir auch noch für die Bereitstellung der Technik danken, sowie den Mitarbeitern der Stadtwerke Pasewalk für die Unterstützung bedanken möchte.











      Alles hat hervorragend geklappt. Unmengen von Erdreich wurden bewegt, nur leider spielte das Wetter nicht so ganz mit, wie man auf den letzten beiden Bildern gut erkennen kann. Die Technik machte da nicht mehr mit.



      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Um eine große Anzahl von Spaltenquartieren zu schaffen, organisierten wir mit Hilfe der Stadtwerke Pasewalk Betonplatten, die bei der Errichtung mit in der Decke verlegt werden sollten, und auch wurden.



      Baubeginn April 2015



      Hierzu wurde die komplette Baufläche auf 1,5m ausgehoben und mit Beton- Recycling aufgefüllt und verdichtet, dieses war leider notwendig, weil der Baugrund nicht tragbar war.

      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Materialverbrauch für den Quartierbau


      Verbrauch Rohbau
      Fundament, Tragwände, Decke, Putz, Dächer
      265,9 t Beton (110,8 m³)
      5,2 t Bewährungsstahl
      ca. 2,7 t Dachziegel + Mörtel, Außenputz, Schweißbahn
      = 273,8 t

      Verbrauch Innenausbau
      44,1 t Betonplatten
      1,3 t Baukleber
      1,9 t Hangsteine, Kaminröhren usw.
      = 47,3 t

      Gesamtgewicht des Fledermausquartiers ca. 321,1 t ohne Erdabdeckung
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      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Geschaffene Quartiere


      Deckenspaltenquartiere: 110 m (Plattenfugen 2 cm – 5 cm)

      Mauerspaltenwände: 3 (gemauerte Mauerziegelwände mit Spaltenquartieren)

      Wandspaltenquartiere: 5 (im Mauerwerk eingelassene Quartiersteine)

      Hangröhren: 19 (Tonröhren mit Rillenbeschichtung)

      Kastenhangplätze: 82 (Quartiersteine im Mauerixel)

      Hangsteine: 96 (Quartiersteine hängend oder in Decke eingelassen)

      Spaltenwände: 5 (aufgeschichtete Mauerziegel und Pflastersteinwände)

      Kaminröhren: 32 (Tonröhren mit Rillenbeschichtung durch Decke geführt 30 cm – 50 cm)

      Kaminschacht:1 (Porenbetonschacht durch Decke geführt 100 cm)

      Hangwände: 240 m² (aufgebrachte Rillenbeschichtung)
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry