Fledermäuse

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    • Fortsetzung am 15.11.2017:

      Hallo Freunde,

      heute war es endlich so weit, wir konnten den Abzugsgraben wieder herstellen, um die Bunkeranlage dauerhaft trocken zu legen.
      Durch die ständigen Regenfälle war der Wasserstand die letzten Tage auf über einen halben Meter angestiegen.



      Aller Anfang ist schwer, im sumpfigen Gelände mußten erstmal tonnenschwere alte Prellböcke beiseite geschafft werden um mit der Grabenschaffung beginnen zu können.







      Bei den Baggerarbeiten kamen dann auch die alten Kontroll und Reinigungsschächte zum Vorschein.





      Als der Graben fertig war und der Durchbruch zu unsere im Vorfeld angelegten Kanäle aus dem Anlage, strömten unzählige Kubikmeter
      Wasser aus der Bunker.



      Dann war das abziehen des Geländes an der Reihe, aber auf einmal wollte der Bagger nicht mehr, der Bordcomputer stellte sich auf einmal auf "0"
      Der Service Dienst brauchte eine Stunde um ihn wieder zum laufen zu bringen.



      Irgendwann ging es weiter, aber dann passierte es, plötzlich rutschte der Bagger die Böschung runter und versang langsam im sumpfigen Gelände.
      Nach zwei Stunden und den heroischen Einsatz der Leute vor Ort gelang es, den Bagger wieder frei zu bekommen und weiter ging's.





      Dann ging's zur anderen Seite des Bunkereingangs







      Wie zu sehen, lief nach Stunden immer noch Wasser aus der Anlage.



      Zum Schluß konnten wir noch eine Aufnahme von Oben machen.



      Gruß Jens
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Jens schreibt am 16.12.2017:

      Gestern haben wir in der Kirche in Wismar Quartiere für Fledermäuse und Eulen instaliert. Ca. 3,9m² für Fledermäuse und einen Großraumkasten für Schleiereulen. Dank an die Kirche für die Erlaubnis.

      Gruß Jens




























      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Jens schreibt am 10.01.2018

      Sehr geehrte Damen und Herrn,

      Gesten haben wir die gewünschten Umbauarbeiten der Fledermausquartiere in der Kirche zu Wismar durchgeführt.
      Durch den Umbau sind jetzt die Hangflächen auf ca. 8,3 m³ gestiegen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jens Krüger vom Storchenhof















      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Jens schreibt am 01.02.2018

      Hallo Naturfreunde,

      heute mal ein kleiner Nachtrag zur "Heino 19", wie die meisten ja wissen, habe ich eine Maschine gebaut, um Rillenbretter für Fledermauskästen herzustellen.
      Aller Anfang ist schwer und zeitaufwändig, viele Teile wie Distanzstücke mussten hergestellt werden, Sägeblätter, Riemenscheiben, Antriebsriemen und viele weitere Teile mussten besorgt und gekauft werden.
      Ein großes Problem war das Grundgestell für die Maschine, aber da gab es durch Zufall einen Spender, unseren Heino, der hatte ausgerechnet sowas in seiner Werkstatt stehen und
      hat das Grundgestell für die Sache natürlich auch gleich gespendet. (Danke Heino )


      Namensgebung der Maschine, Heino- (Spender vom Grundgestell) und die 19- (19 Sägeblätter)

      Durch die 19 Sägeblätter ergibt sich eine Arbeitsbreite von 20 cm, die Rillentiefe kann man durch hoch oder runter drehen des Arbeitstisches einstellen.



      Die Maschine funktionierte super, mit einer Arbeitsleistung von ca. 16m² in der Stunde, ein Problem war nur leider, der Auswurf der Späne, die kamen an allen Ecken aus der Maschine geflogen, aber dazu später mehr.



      Hier das Ergebnis !!!





      Da mir die Säge zu unsicher war, habe ich sie jetzt modernisiert, dazu habe ich einen kompletten neuen Oberbau angefertigt,
      bestehend aus einer neuen beschichteten Grundplatte, damit der zu behandelnde Werkstoff besser gleitet, dazu seitliche Anschlags-Profile aus Aluminium, um den Reibungswiderstand zu verringern.
      Dazu habe ich eine federgelagerte Druckplatte gebaut, um die unterschiedlichen Bretterstärken auszugleichen und um die Bretter unten zu halten, denn bei 19 Sägeblätter ist ein unheimlicher Auftrieb vorhanden. Zudem sind jetzt die Sägeblätter vollkommen verdeckt, damit keiner mit den Fingern oder sonst was in die Maschine kommt.



      Da ja das Problem mit den Spänen bestand, habe ich jetzt einen neuen Auswurfschacht gebaut, der gleitend mit den unterschiedlichen Schnitttiefen mitgeht.
      Zudem habe ich die oberste Riemenscheibe verkleinert, sodass die Sägeblätter jetzt eine Umdrehung von 6000 Umdrehungen haben,
      dadurch dürfte sich auch die Sägemenge erhöht haben.



      Und so sieht sie jetzt aus, nach der Umgestaltung und Modernisierung





      Ach noch was, der Ein- und Ausschub wurde noch mit Haarleisten versehen, sodass auch aus diesen Bereich keine Späne mehr entweichen können.
      Um es kurz zu machen, man kann jetzt mit Schlips und Kragen Bretter schlitzen ohne sich schmutzig zu machen.





      Nachdem der TÜV sie abgenommen hat, darf sie sich jetzt auch "Profi" nennen.

      So, da ich weiß, dass es auch einige praktisch arbeitende Naturschützer gibt, könnt Ihr gerne kommen und Euch Eure Bretter hier schlitzen so viel ihr wollt. (kostenlos)

      So das war's zur Vorstellung der "Heino 19".

      LG Jens
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry