MIGRATON

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    • Hauptsächlich in Bulgarien spielt sich derzeit ein tagelanges Storchendrama ab ! ;( ;( ;(
      Dort gab es Eisregen und hunderte Störche fielen regelrecht vom Himmel =O
      Sie wurden - soweit möglich - von den Bauern mit in deren Haus genommen, enteist und gefüttert.
      Die Bauern teilen sozusagen ihr Bett mit ihnen !







      In Polen und der Ukraine herrschen ähnliche Zustände ;( Von Rumänien hört man nichts

      Ich komme aber erst später dazu, genauer zu berichten
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Auch die besenderten Störche aus Bergenhusen sind von dem Wetterumschwung in Bulgarien und Rumänien betroffen !
      Sie machen das Beste, sie kehren einfach um !!!

      blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/stoerche-kehren-um/

      Störche kehren um!

      Seit Tagen ist es rund um die Karpaten bitterkalt und es fällt sehr viel Schnee. Es gibt viele Meldungen, dass rumänische Dorfbewohner vom
      Schnee geschwächte Störche wieder aufpäppeln.
      Arthur, Michael und Gustav sind auch vom Wintereinbruch betroffen, denn sie ziehen gerade an den Karpaten vorbei. Aber sie haben auf die Wetterkapriolen reagiert! Und sokönnen wir ein sehr seltenes Phänomen beobachten. Unsere Störche drehen einfach um und fliegen ein Stück nach Süden, um besseres Wetter abzuwarten.
      Arthur war schon ein ganzes Stück östlich an den Karpaten entlang geflogen. Am Samstag (17. März) gegen 9:00 Uhr drehte er um und flog zunächst wieder zu seinem Rastplatz zurück von dem er am frühen Morgen gestartet war. Am nächsten Tag flog er dann über 150 Kilometer nach Süden und am Montag (19. März) noch einmal 110 Kilometer. Seitdem rastet er unweit von Bukarest an einem kleinem Stausee, der mitten in einer flachen Ackerlandschaft liegt.
      Michael hatte die Karpaten im Süden überwunden. Bis Samstag (17. März) hatte er Siebenbürgen durchquert und den Rand der nördlichen Karpaten erreicht. Er versuchte noch eine Überquerung, drehte aber am Montag um, flog 170 Kilometer nach Süden und landete in der ungarischen Pußta.
      Gustav wollte die gleiche Route um die Karpaten nehmen, wie Arthur. Er kam aber nicht weit und kehrte am Samstag (17.März) um. Er rastete am (Montag 19. März) einen Tag lang an der Donau . Gestern wurde er südlich der rumänischen Hafenstadt Konstanza unweit des Schwarzen Meeres geortet.
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • Hier werden sie zum Schluß - erholt und gestärkt - wieder freigelassen. :love:
      Das ist sowas von berührend ! .....



      Diese Ringe wurden allen verpasst. So erkennen wir. wer von ihnen in Bulgarien war.

      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von baska ()

    • Zwei hatten einen Elsaring. Der eine war aus Deutschland, der andere aus Polen.

      Der deutsche wurde in Rügen beringt von der Storchenbeauftragten Adele Borschel.
      Er wurde am 26. März auf die Heimreise geschickt. :rolleyes: Mal sehen, wann er ankommt. Das wird mir mitgeteilt werden.

      viele Grüße, Baska


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      Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von baska ()

    • Das ist wohl wahr, Liesbeth !
      Eine Welle der Freude und der Achtung für all die Helfer ging durch Facebook.....


      Zum Abschluss noch ein paar Daten von den
      Спасителен център за диви животни/ Wildlife rescue centres


      Über 1000 Kilometer gefahren, über 400 Pfund Fisch verteilt,
      17 Siedlungen besucht, über 100 Störche untersucht, 6 hilfsbedürftige Vögel
      in das Rettungs Zentrum gebracht.
      Einer hatte ein gebrochenes Bein, wohl von einem Auto angefahren worden.
      Am 26. März, wurden alle Störche freigelassen ! :thumbsup:
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • ABER diese Wochen haben offensichtlich gravierende Nachwirkungen: ;(

      Márton Vlad András, der in Dömös, etwa 50 km nördlich Budapests, einen Pflegehof betreibt,
      hat allen STORCHENBEAUFTRAGTEN und VOR ALLEM STORCHENPFLEGEHÖFEN oder RETTUNGSSTATIONEN eine wichtige Mitteilung zu machen :
      Letztes Wochende wurde ihm eine Störchin gebracht, die einen gebrochenen Flügel hatte aufgrund eines Stromunfalls.
      Sie war gerade vor wenigen Tagen von der Migration auf ihr Nest zurückgekehrt.
      Während der Behandlung beim Tierarzt untersuchte András ihre Beine auf mögliche Stromaustritte.
      Er fand zwar keine, aber er fand mehrere Frostbeulen an den Zehen und den Beinen,
      so wie er es von den Soldaten aus dem 2. Weltkrieg her kennt :
      es sind schwarze Flecken, die offenbar von Gewebezerstörungen unter der Haut durch Erfrierungen hervorgerufen werden.
      Bei den Störchen höchstwahrscheinlich durch das extreme Wetter in Bulgarien und Rumänien in den letzten Wochen.
      Viele Rückkehrer in Ungarn liegen nämlich mehr in ihrem Nest als dass sie stehen, was sie normalerweise tun.
      Andràs vermutet deswegen, dass sie schmerzende Frostbeulen haben.
      Wenn also Störche beobachtet werden, die sich ungewöhnlich verhalten, brauchen sie eventuell ganz schnelle Hilfe.
      Auf jeden Fall sollte jeder verletzte Storch, der jetzt behandelt wird, auch auf Frostbeulen untersucht werden,
      denn schlimmstenfalls können diese Störche ihre Zehen verlieren, vielleicht sogar das Bein.

      (Jens weiß schon bescheid)
      viele Grüße, Baska


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      Albert Schweitzer
    • Die Störchin mit dem Elsaring, die hier in Bulgarien gepflegt wurde, ist schon seit Anfang April in Götemitz / Rügen zurück ! :thumbsup: :love:
      und ist jetzt schon am Brüten !

      ostsee-zeitung.de/Vorpommern/R…tzer-Storchenpaar-vereint


      10.04.2018
      Götemitzer Storchenpaar vereint

      Die wegen eines Wintereinbruchs in Bulgarien gestrandete Störchin hat den Weg auf die Insel Rügen gefunden.

      Vom Storchenhorst in Götemitz gibt es gute Nachrichten. Der dort auf
      sein Weibchen wartende Storch ist nicht länger allein. Sein Weibchen hat
      den Weg aus Bulgarien gemeistert und ist in der vergangenen Woche auf
      dem Horst eingetroffen.
      Das Storchenweibchen war zuletzt in Bulgarien aufgegriffen worden (Die OZ berichtete), als sie wie viele andere Störche durch die Folgen eines harschen Wintereinbruchs am Weiterflug gehindert wurde. Eisregen und strenger Frost hatten die Tiere, die auf ihrem Rückweg aus den Winterquartieren in Afrika waren, geschwächt. Eine Gruppe von Dorfbewohnern im bulgarischen Dulovo päppelte zahlreiche der unterkühlten Tiere auf. Am 26. März konnte das Rügener Storchenweibchen mit der Ringnummer DEW 9X039 wieder in die Freiheit entlassen werden. „Also hat sie elf Tage gebraucht für die etwa 1 500 Kilometer lange Strecke“, fasst Storchenexperte Matthias Bräse zusammen. „Im Schnitt macht das also 136 Kilometer am Tag. Das ist ein guter Durchschnitt für einen vermutlich noch geschwächten Storch.“

      Aber auf dem Nest war nach Aussagen Bräses von „geschwächt“ nicht mehr viel zu merken. Das Paar habe sofort mit der Balz begonnen und sich auch gepaart. „Wir haben jetzt acht Paare komplett und zwei Einzelstörche“, berichtet Bräse über den Stand der Rückkehrer aus den Winterquartieren im Süden. „Nun hoffe ich, dass auch der Rest bald da sein wird. Dann hätten wir zumindest gute Aussichten, dass dieses Jahr mal die Nachwuchsrate stimmt“ Der Storchenbestand auf der Insel Rügen ist seit Jahren rückläufig. Ende der 1990er gab es hier noch 33 Brutpaare, 2017 waren es nur noch 15.

      Ziebarth Anne Friederike
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • The wisdom of the flock - The global journey of storks
      (Die Weisheit der Schar/des Schwarms/Vogelzugs – Die globale Reise der Störche) in englischer Sprache aber mit deutschen Untertiteln!

      Eine Studie vom Max Planck Institut und der Universität Konstanz

      VIDEO
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry