Erlangen und FRANKEN

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    • Tolles Bild vom Steiner und seiner Maus - danke fürs Zeigen, liebe Brit :].

      Liebe Grüße aus Indianapolis
      von Heidi und Bernd




      Auch in diesem Jahr führen wir wieder ein bebildertes Tagebuch von unserer USA- und Canada-Tour.
      Wer Interesse daran hat, auf unserer HP unsere Tour mitzuverfolgen, den laden wir dazu ein unter:
      bdrosien.eu/2_Themen/23_Vacation/239_USA_2008/239_Index.html ... und dann bitte die jeweiligen Menüpunkte anklicken.
      Auch über einen Gästebucheintrag würden wir uns natürlich sehr freuen :] .
    • Das Verhalten der Stadt Erlangen den Störchen gegenüber kann ich
      nur als skandalös bezeichnen. Was für einen Sinn macht es, den Futtergebern
      mit Strafen zu drohen, falls sie weiterhin Futter für die Störche spenden?
      Die paar Fischgräten im Wiesengrund können es nicht sein, ist lächerlich.
      Ich hoffe, dass es bald eine Entscheidung gibt, was ich mir jedoch bei so
      verbohrten Stadtverwaltungen kaum vorstellen kann, aber es ist jetzt kalt und
      Futter Mangelware. Arme Storchenstadt Erlangen!!!
      Viele liebe Grüße
      Rike

      "Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit,
      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)
    • Liebe Brit,ich bin auch sehr besorgt um eure Winterstörche.
      Seit deinem letzten Aufruf habe ich schon zweimal eine Protestmail an den OB der Stadt Erlangen geschickt.
      Es müssen einfach mehr Menschen mitmachen.
      Hier noch einmal die Mail-Adresse.
      ob@stadt.erlangen.de

      The post was edited 1 time, last by Rolf ().

    • Danke nicht nur fürs Schreiben, sondern auch für´s Einstellen, lieber Rolf. Tja, man kann vieles antworten, "Papier" ist geduldig. Wenn Du näher an die Wahrheit herankommen willst, dann geh bitte mal in Hartmuths Forum zu dem Thema:

      f3.webmart.de/f.cfm?id=3060890…&t=3015035&pg=34#16521376

      dort wurde viel hinterfragt und es schreiben dort auch Erlanger. Besonders den Eintrag von "wusel" vom 12.01.09 00:44h möchte ich Dir ans Herz legen, da steht eigentlich alles drin!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Wer kennt sie nicht, wenigstens von Bildern,- die Klosterkirche in Frauenaurach. Doch was sitzt denn da auf dem Scheunendach???



      Ja, tatsächlich, ein Pelikan! Gestern entdeckt und fotografiert von Rosy Zimmermann:



      Sachen gibt´s, die gibt´s gar nicht. Hat man von diesem Zeitgenossen nicht schon voriges Jahr immer wieder in Zeitungen lesen können!? Und war er nicht überhaupt an Storchenhorsten interessiert???
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Heute, nachdem es früh mal nicht regnete, sondern nur grau in grau war, sind wir zum Wiesengrund geradelt in der Hoffnung den Pelikan dort zu sehen. Und siehe da, wir wurden fündig. Ich bitte die miese Qualität der Bilder zu entschuldigen …. Keine Ahnung, was ich da wieder verstellt habe an der Kamera…..:

      Als wir ankamen sahen wir ihn (links) zusammen mit Graureihern und …. ja, tatsächlich 3 Silberreihern (rechts) weit hinten stehen.:



      Später kam er dann freundlicher Weise etwas näher geflogen:



      und landete nicht sooo weit weg:







      Der Graureiher schaut etwas verwundert und scheint zu fragen „huch, wer bist denn Du???“



      Naja, gestatten, Pelikan!



      Wo er herkommt,- keine Ahnung, er ist nicht beringt, also bezweifeln wir, daß er aus einem Zoo 'ausgebrochen' ist!
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Gestern, ungefähr um diese Zeit muß es gewesen sein (was beobachtet denn Herr Steiner eigentlich da gerade???):



      als der Pelikan ins Storchennest am Steinbachbräu einziehen wollte. Aber das war Steiner und seiner Derzeitigen (ich wünschte so sehr, das nette kleine Dingelchen könnte bleiben!) denn doch zu viel. Sie verjagten ihn und zwar hautnah indem sie ihn …… in den Schwanz bissen!

      Der arme Kerl tut mir so leid,- der findet hier doch nie ein zuhause, womöglich noch mit Partner,- es sei denn er findet den Weg zum Tiergarten! Aber ob sie ihn da aufnehmen würden……!?
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Nürnberger Nachrichten 10.03.2009

      FRAUENAURACH - Die Störche sind aus dem Süden zurück - mitten unter ihnen ein Pelikan. Als «blinder Passagier« reiste er mit einem Zug von Weißstörchen von Spanien aus bis nach Frauenaurach bei Erlangen.

      Ende vergangener Woche ist der Pelikan noch im Fürther Stadtteil Vach gesichtet worden, als er neben dem Horst eines Storchenpaars nächtigte. Derzeit hält er sich in Frauenaurach auf, wo er das Kirchendach als Schlafplatz bevorzugt.

      Frauenaurach: Pelikan kam mit Störchen aus Spanien

      Was mir dabei auffiel ist Folgendes, - dazu zitiere ich aus dem Artikel zwei Sätze:

      1.: Nun beobachten Vogelkundler des LBV den Vertreter der Gattung Rosapelikan auf Schritt und Tritt….

      Soviel zu den ‚Bemühungen’ des LBV …….

      Er wird auch nicht nur vom LBV beobachtet, nein, auch viele Spaziergänger bleiben staunend stehen und reiben sich die Augen, was denn dort im Wiesengrund neben Graureihern, Silberreihern und Störchen herumspaziert


      2.: Zum Fressen flog er in die Regnitzwiesen bei Erlangen-Bruck………

      Das Tierchen ist klug, denn dort wird dem völlig ausgehungerten Pelikan nicht nur mit Worten sondern vielmehr mit Taten geholfen:
      Für seine Ernährung sorgt nämlich nicht etwa der LBV sondern vielmehr die NUH, Natur- und Umwelthilfe Erlangen e.V., von der er täglich aus den Händen des Storchenvaters ein paar Forellen bekommt!
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Heute waren wir in Fürth und haben natürlich auch nach oben ins Storchennest der Gustavstraße geschaut, - sie sind beide da, die Störche:



      und werkeln emsig an ihrer Einrichtung herum:



      Als wir schon weg waren hörten wir Geklapper, „aha, ein Fremdstorch“ und als wir nach oben schauten kreiste doch da tatsächlich ein ….. Schwarzstorch!



      Wau! Ist´s der vom letzten Jahr??? Leider war er zu weit weg und ich hatte kein Fernglas dabei um eine Beringung erkennen zu können.
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • SOS in Erlangen! Wie unser Storchenvater heute erfuhr wurde die 32-jährige Frauenauracher Störchin „Twenty“ völlig geschwächt im Nachbarort Kriegenbrunn auf einer Wiese liegend gefunden. Die Feuerwehr fing die Störchin ein und brachte sie zu einer Allgemeintierärztin im Umland von wo unser Storchenvater sie abholte





      um sie in den Tiergarten Nürnberg zu bringen. Dr. Neurohr (viele kennen ihn sicher von den Filmen um Flocke) nahm sich sofort der Störchin an und untersuchte sie gründlich. Tief im Rachenraum stieß er auf Saugwürmer und die Untersuchung war noch nicht abgeschlossen, als wir leider weiter mussten.


      ©Rosy Zimmermann


      Twenty ist jetzt auf jeden Fall in besten Händen im Nürnberger Tiergarten und wir hoffen sehr, dass wir sie bald wieder abholen und nach Frauenaurach, zurück zu „Five“, bringen können.
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Also, das ist ja ein Ding.... im Steinbachbräu sehe ich seit heute früh 7.40h immer nur noch einen Storch, nämlich Herrn Steiner, und in Twentys Horst in Frauenaurach turtelt Five mit einer kleinen schmutzigen Störchin herum ..... Katastrophen vorgeplant!?

      Ach so und der Pelikan soll angeblich im Nürnberger Tiergarten gelandet sein. Das wäre ja überhaupt die beste Lösung, dort kann er Artgenossen treffen!
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Leider noch keine guten Nachrichten von Twenty, die im Moment noch behandelt wird.

      Die Steinbachbräu Lady ist derweil am späten Vormittag wieder aufgetaucht im Steinbachbräu. Mal schauen für wie lange! Wir sind auf jeden Fall zwischen Frauenaurach und Steinbachbräu am beobachten...... und so steht es heute in den

      Na, am späten Vormittag trudelte sie wieder ein. Offenbar pendelt sie!? Wir sind am Beobachten! Und so steht´s heute in den

      Erlanger Nachrichten 21.03.2009


      Neues von den Erlanger Störchen: Storch «Steiner» im Horst an der Vierzigmannstraße ist «unbekannt beweibt», soll heißen: seine Holde ist unberingt! Das hat sie in den letzten Tagen offenbar als Freifluggarantie genommen, und poussiert den Frauenauracher Storch Five, dessen Gattin Twenty derzeit schwer krank im Nürnberger Tiergarten gepflegt wird……

      Zartbitteres muss aber auch von den Erlanger Störchen erzählt werden
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Neuer Horst in Frauenaurach auf dem schwarzen Adler



      Auf der Abdeckplatte des Kamins hat im Jahr 2008 ein Storchenpaar einen Horst gebaut und bebrütet (die Brut starb an Aspergillose).

      Dieser Bau konnte nicht länger geduldet werden aus folgenden Gründen: Auflagefläche zu klein, Lastabtrag auf schwachen Eisenstäbchen, Horstunterlage völlig wasserundurchlässig und in unmittelbarer Nachbarschaft eine Alarmsirene.

      Als Alternativstandort wurde ein Anwesen gesucht ohne Blickkontakt mit dem Horst auf der Klostermälzerei und mit der Möglichkeit ein Tragrohr durch den Dachfirst zu führen. Alle 5 Hauseigentümer, deren Gebäude diese beiden Bedingungen erfüllt hätten, lehnten die Übernahme des Storchennestes ab.

      Frau Christiane Müller, die Besitzerin des Schwarzen Adlers (Hotel + Restaurant) war schließlich bereit den Horst zu übernehmen. Leider sind die beiden genannten Idealbedingungen nicht gegeben. Beide Horste haben Blickkontakt und der Dachboden ist ausgebaut, so dass eine Rohrdurchführung nicht möglich war. Wir haben deshalb ein Gestell aus Lärchenkanthölzern (Firstreiter) mit dem bewährten Metallkorb, aus einer Baustahlmatte geschnitten, kombiniert.



      In den folgenden Bildern die Horstmontage mit der Feuerwehrdrehleiter:











      Horst 10 Minuten später bezogen:



      Danksagung:

      Seit Jahrzehnten unterstützt die Erlanger Feuerwehr unsere Storchenschutzarbeiten. Wir haben allen Grund uns bei den Kommandanten Hopp, Wagner und Weidinger und ihren Mannen zu bedanken.
      Altkommandant Georg Hopp feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Alle Störche gratulieren und wünschen Gesundheit, Glück und Gottes Segen.

      Der neue Horst in Frauenaurach heißt "Georg Hopp-Horst auf dem schwarzen Adler".
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Hallo Brit,

      dann sag der Adlerwirtin unbekannterweise einen schönen Dank. Es ist schon eine Schande daß 5 Leute es ablehnen einen Storch auf dem Dach zu haben. Was sind denn das für verbohrte Kleingeister. Es ist einfach zum Verzweifeln manchmal.
      Viele liebe Grüße von
      Renate
    • Original von Renate
      Hallo Brit,

      dann sag der Adlerwirtin unbekannterweise einen schönen Dank. Es ist schon eine Schande daß 5 Leute es ablehnen einen Storch auf dem Dach zu haben. Was sind denn das für verbohrte Kleingeister. Es ist einfach zum Verzweifeln manchmal.


      Tja, der "böse Storch" macht doch weiße Klecks aufs Dach und womöglich fällt ihm mal Nistmaterial aus dem Schnabel....
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Twenty kann inzwischen zumindest wieder selber fressen. Allerdings ist sie nach wie vor sehr schwach, aber noch geben die Verantwortlichen im Tiergarten nicht auf!

      Quaks war wohl schon einige Male im Nürnberg Tiergarten. Doch nachdem die dortigen Pelikane noch in ihrem Winterquartier sind, hat Quaks die auch nicht sehen können, weiß also noch nicht, dass sich dort Artgenossen befinden. In den nächsten Tagen sollen die Zoo-Pelikane zu ihrem Teich gelassen werden und dann kann man nur hoffen, dass Quaks wiedermal vorbeikommt und dort Freunde findet.

      Die Störche verscheuchen ihn regelmäßig, wenn er mit einziehen will …..
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Freies Wort 02.04.2009

      Schleiz - Es war kein verspäteter Aprilscherz, der am Donnerstagfrüh die Polizei in Schleiz (Saale-Orla-Kreis) erreichte. Ein Bürger teilte den erstaunten Beamten mit, dass auf einem Hausdach in Schleiz ein Pelikan sitzt. Dieser in unseren Breiten nicht gerade beheimatete Großvogel sorgte für einiges Aufsehen…….

      [url=http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,952637]Pelikan sorgte in Schleiz für Aufsehen[/url]


      Ostthüringer Zeitung 02.04.2009

      Ein Pelikan, der vermutlich "falsch abgebogen" ist, beschäftigte am heutigen Morgen die Polizei in der Kreisstadt Schleiz.
      Ein Bürger hatte den Beamten mitgeteilt, dass auf seinem Hausdach ein Pelikan sitze, was recht ungewöhnlich wäre, weil dieser Großvogel nicht gerade in den hiesigen Breitengraden beheimatet ist.
      Recherchen der Polizeidirektion Saalfeld führten zum Bayerischen Rundfunk, der bereits über einen Pelikan berichtet hatte, der sich am 18. März im Zoo Nürnberg aufhielt und zuletzt am 1. April in Herzogenaurach gesichtet worden sei……..

      Pelikan "falsch abgebogen"
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vorgestern wurde der Pelikan noch hier im Stadtgebiet gesehen. Gestern in Herzogenaurach und heute in Schletz ….. schade, dass er die Pelikane im Nürnberger Tiergarten nicht getroffen hat. Die sind leider immer noch in ihrem Winterquartier, da einige Junge haben.

      Überhaupt tut sich hier einiges: Twenty ist immer noch im Tiergarten Nürnberg, wo man wirklich alles tut um dem alten Mädchen ein Weiterleben zu ermöglichen. Aber sie ist nach wie vor sehr schwach und die Leberwerte sehr hoch ……

      Derweil hat ihr Gatte Five wohl sein Nest in Frauenaurach an ein Storchenpaar abgeben müssen. Wo Five selbst ist, wird man wohl nie erfahren, da er leider unberingt ist.

      Das neue Storchenpaar, zumindest der Storchenmann ist kein Unbekannter! Es ist das Storchenmännchen, der vor zwei Jahren in ER-Bruck seine 5-er Brut verloren hat und dann zusammen mit seiner Partnerin fluchtartig Bruck verlassen hat und sich in Frauenaurach ansiedeln wollte. Zunächst auf dem „Schwarzen Adler“ in Blickkontakt mit Twenty und Fives Horst auf der Mälzerei. Das wollten aber Twenty und Five nicht dulden, also haben sie angefangen gegenüber auf dem „Ärztehaus“ auf einer winzig kleinen Unterlage zu bauen,- direkt neben der Sirene. Sie haben letztes Jahr dort auch zwei Junge großgezogen , die allerdings kurz vor dem Ausfliegen plötzlich tot waren,- Diagnose: Aspergillose.

      Dieses Jahr sollten sie eigentlich in den neuen Horst auf dem „Schwarzen Adler“ einziehen, aber wahrscheinlich durch Twenty´s Fehlen waren sie stark genug den Mälzereihorst zu übernehmen. Wie das Leben so spielt …..

      Das Weibchen ist übrigens eine 2006 nestjung in Frensdorf beringte Dame, also nicht die Partnerin vom letzten Jahr.

      In Eltersdorf ist auch ein Storchenpaar, allerdings nicht das Storchenmännchen der vergangenen Jahre …..
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Bild.de 03.04.2009

      Freitag, 03. April 2009, 16:38 Uhr Leiferde (dpa/lni) - Ein verirrter Pelikan hat am Freitag das Storchenzentrum in Leiferde (Kreis Gifhorn) in Aufruhr versetzt. Der große Vogel fliege zwischen den teils noch unbesetzten Nestern hin und her und nehme auch neben den sichtlich nervösen Störchen Platz, sagte Dennis Gärtner vom Artenschutzzentrum Leiferde am Freitag…….

      Verirrter Pelikan versetzt Storchenzentrum in Aufruhr
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Hartmuth hat so schöne Worte als Nachruf für Twenty gefunden, die ich einfach so hierher übernehmen möchte:

      Geboren 1977 / Gestorben 2009

      Dazwischen liegen 32 Jahre glückliches, aber auch schweres Storchenleben. Afrika hat sie nie gesehen, denn sie ist nie gen Süden gezogen. Aber ihre über Hundert Nachkommen sind, ihrem Trieb folgend, nach Süden geflogen.

      32 Jahre ! Ein unglaubliches Alter, das kaum ein Storch erreicht. *Twenty* dürfte damit die älteste Störchin in Deutschland, wenn nicht gar auf der ganzen Welt, gewesen sein.

      Ein Nachruf für die Störchin Twenty



      Meldungen wie diese lassen uns von einer Sekunde zur anderen in eine tiefe Traurigkeit abgleiten. So ging es mir heute am Freitag Nachmittag.
      Die Information hieß: Heute früh musste die Störchin *Twenty* im Nürnberger Tierpark eingeschläfert werden.

      Dort hatten Tierärzte fast zwei Wochen lang um das Leben der Störchin gekämpft. Dafür ein Dank an alle Tierärzte und Pfleger dort.
      Aber ihre, *Twenty`s* Werte blieben durchgehend schlecht, sie war zu schwach um alleine stehen zu können. So lang sie fast den ganzen Tag auf dem Bauch.

      *Twenty* ist ins Regenbogenland geflogen. Dort im Storchenland wird sie nun weiterleben.

      Für die, die sie kannten, bleibt sie unvergessen. Besonders aber für den Storchenvater Michael Zimmermann, der die 32 Jahre alte Störchin von Anfang an betreut hat. Für ihn war es heute eine schlimme Nachricht. Auch wenn es für *Twenty* eine Erlösung war, nach so vielen Jahren lässt man ein Tier nicht so einfach gehen. *Twenty* ist gegangen ....

      Auf einer Seite meiner Homepage erzählt Michael Zimmermann etwas über seine Lieblingsstörchin:

      -

      "Wenn Sie auf einem Winterspaziergang eine Spur im Schnee entdecken, deren Verursacher offenbar die Hoffnung hatte, im noch nicht voellig verwehten Graben eine Maus zu finden, und sich Ihr Mitleid regt und Sie dem hungrigen Tier helfen wollen, dann ist Ihr Gefuehlsleben intakt!

      Mir jedenfalls ging es so, als ich Ende der 70er diese Aufnahme machte, die die Trittsiegel eines Weißstorchs zeigt. Ich stellte mir die Aufgabe das Tier durch den Winter zu bringen.

      Zunaechst ein Sommerbild von ihm, pardon von ihr, denn sie ist weiblichen Geschlechts. Ich habe schon viele Storchenphotos gemacht, dieses mag ich aber besonders gern, weil die Dargestellte so schoen ist und so gelassen in die Kamera schaut. Unsere Freundschaft waehrt mittlerweile schon lange und als an ihrem 25. Geburtstag auffiel, dass sie noch keinen Namen hatte, bekam sie einen: sie heisst seitdem “Twenty” und ihr Ehemann (es ist nicht gut, dass der Storch allein sei!) konsequenterweise “Five”.

      Twenty ist 1977 in Obereichenbach aus dem Ei geschluepft und bei einem der ersten Ausfluege in eine elektrische Freileitung gerast. Sie war flugunfaehig und wurde zur aerztlichen Versorgung in den Nuernberger Tiergarten gebracht, wo sie nach einigen Wochen als geheilt entlassen wurde. Dies erfaehrt man von der Vogelwarte in Radolfzell, wenn man die Nummer ihres Aluringes einschickt, den sie am linken Bein oben traegt.

      *Twenty´s* Schicksal, am Afrikazug im ersten Lebensjahr nicht teilnehmen zu koennen und so offensichtlich wichtiges Lernen und Gepraegtwerden zu versaeumen, ist typisch für Winterstoerche. Sie sind offenbar nicht in der Lage das Versaeumte nachzuholen.

      Nun feiert sie bald mit Five silberne Hochzeit und hat mit ihm an die 100 Nachkommen in ihrem Horst auf der Klostermaelzerei in Erlangen-Frauenaurach erzeugt, die allesamt – soweit sie zum Ausfliegen gekommen sind – fristgerecht abgezogen sind"


      >Hier geht es zur ganzen Geschichte <

      -

      Für *Twenty* und ihren Partner *Five* erwarb Michael Zimmermann ein traumhaft schönes Biotop am Fuße des Schornsteines der Mälzerei. Besser konnte es ein Storch kaum haben.

      *Twenty* ist im Storchenland. Ihr so lange treuer Lebenspartner *Five* wurde inzwischen von einem jungen Storchenpaar aus seinem Heimathorst gejagt. Niemand weiß wo er sich aufhält.
      Schicksalstage eines Storchenlebens: Erst die Partnerin verloren, dann die Heimat.
      Vielleicht wartet er irgendwo vergeblich auf die Rückkehr von *Twenty*, aber sie kommt nicht wieder....

      Mach´s gut *Twenty*. Du hast vielen Menschen, besonders aber deinem Storchenvater Michael Zimmermann, die Chance gegeben, Dich 32 Jahre Deines Lebens begleiten zu dürfen. Danke dafür !

      Ein Wiedersehen gibt es nicht, nur ein Lebewohl, *Twenty* !

      Hartmuth
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Nachdem unser Storchenvater neulich den Horst auf dem Gasthaus in Frauenaurach neu gemacht hatte um die zwei die sich ihren Horst auf dem Ärztehaus neben der Sirene gebaut hatten, ‚umzulenken’ kam Sturm und plötzlich sah das Nest so aus:




      So kam heute freundlicher Weise wieder die FW um unserem Storchenvater Renovierungsarbeiten zu ermöglichen. Auf dem Weg nach oben wurden auch gleich die Reste aus dem Schneefanggitter eingesammelt und mitgenommen:


      oben wurde neu eingefüllt und befestigt


      und jetzt hoffen wir, dass wenigstens „Five“, der immer wieder versucht in seinem alten, inzwischen von dem beiden Störchen vom Ärztehaus eroberten Nest zu landen hier eine neue Bleibe findet;
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Natürlich habe ich derweil das neue Pärchen dort auf dem Mälzereihorst beobachtet.


      Die Belichtung war mies, der Fotograf auch, aber vielleicht kann man wenigstens einen Eindruck gewinnen. Gestatten, „Büffel“ nebst 3-jähriger Partnerin:








      Ich glaube ich muß noch was zu „Büffel“ sagen, der sicher gar kein Büffel ist. Ich glaube es war im Frühjahr 2007 als der „Brucker“ Brutstorch längst auf seine Partnerin wartete, die einfach nicht kommen wollte. Da hat ihn doch die Eltersdorfer Störchin zu sich in ihren Horst gelockt und alles schien gut zu laufen zwischen den Beiden. Solange bis dann eines Tages (nach 1 Woche oder so) der langjährige Eltersdorfer Brutstorch heimkam. Da war der Brucker schnell abgemeldet, verprügelt und vertrieben und er zog wieder zurück auf seinen Horst in Bruck um weiter zu warten.

      Dann kam „Büffel“! Er prügelte den Brucker aus dessen eignem Horst heraus und machte sich ungeniert dort breit. Was tat mir der Brucker, der danach lange Zeit verschwunden war, leid und der Vertreiber hatte schnell seinen Namen weg …… zumal dann auch noch die Partnerin vom Brucker zurückkam und Büffel sich die auch gleich unter seine Fittiche nahm.

      Später tauchte dann der „Brucker“ in Dannberg auf und ließ sich dort nicht mehr vertreiben, er hatte seine Lektion gelernt und vertrieb nun seinerseits das langjährige Männchen der Dannbergerin…… blieb sogar mit ihr über den Winter in Dannberg um dem „Alten“ ja keine Möglichkeit zu geben sich wieder mit seiner „Ex“ zu liieren (beide „Dannberger sind doch Winterstörche), aber dies nur nebenbei.

      Zurück zu „Büffel“: eines Tages kam unser Storchenvater und musste so lachen, weil er recherchiert hatte, wer Büffel ist: ein kleines Storchenbaby war´s (2003 oder 2004!?), der einzige Überlebende einer Brut wo irgendwas mit den Eltern passiert war. Und wer hat ihn damals in den Nürnberger Tiergarten gebracht, wo ihm ein Überleben ermöglicht wurde??? Naja…… mein Herz schmolz und Büffel ist seitdem absolut als Kosename gedacht!
      Viele Grüße von
      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Und der Wanderfalke war auch zuhause:






      Später flog er dann ab und zog mit seiner Partnerin seine Kreise über uns und machten auch 'Fallflüge'. Was haben die für eine Geschwindigkeit drauf….. toll zu beobachten!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Liebe Brit,
      mit großem Bedauern haben wir gelesen, dass Twenty über die Regenbogenbrücke ging. Hartmuth hat in seinem Nachruf schon alles so perfekt gesagt ... ich wüsste nicht, was ich dem noch beisteuern könnte.
      Sie war einfach eine großartige Störchin.
      Nun ist sie im Regenbogenland ... sie muss nicht mehr leiden.
      Aber sie wird immer in unserem Herzen bleiben.

      Frauenaurach:
      Großartig, dass nach dem vom Sturm weggefegten Nest des Horstes auf dem Gasthaus in Frauenaurach die FW prompt erneut einen Wagen bereitstellte, damit Storchenvater Zimmermann die Renovierungsarbeiten umgehend in Angriff nehmen konnte.
      Wir hoffen, dass Five nun diesen Horst annehmen wird - und vielleicht klappert er sich sogar noch eines Tages eine neue Partnerin an.

      Danke auch nochmals für die in Erinnerung gerufene Geschichte um "Büffel", an die ich mich noch sehr gut erinnern kann.

      Schön zu sehen, dass auch in diesem Jahr der Wanderfalke in Frauenaurach "wohnt". Wir wünschen dem Pärchen rasch zahlreiche Eierchen und eine erfolgreiche Brut :].

      Vielen Dank für Deinen schönen Bildbericht, liebe Brit :].
      Ja, Freud und Leid liegen auch hier wieder ganz nah beieinander ...


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Danke, liebe Renate, für diese gestochen scharfen Fotos. Ich bin sehr froh, dass es dem Steiner wieder gut geht
      und der Brut - hoffentlich - auch nichts passiert ist.

      Und es war offenbar herrliches Wetter in Erlangen, wie man sieht.
    • Wenn das keine gute Nachricht ist: unser Storchenvater bekam Post von der Vogelwarte Radolfzell: eine Ringablesung wurde gemeldet. Und was für eine!!! ………. In Mannheim auf der Lampe im Stadion, da saß er am 28.02.2009, vielleicht grade auf dem „Heimweg“ aus dem Winterdomizil!?

      Es war ……. „Dennis“ (übrigens mein Avatar zeigt Dennis aufgenommen 2006 hier im Wiesengrund!) , der an Pfingsten 2003 ganz sicher ums Leben gekommen wäre, wenn, ja wenn nicht just in dem Moment unser Storchenvater vorbeigekommen wäre .....

      Das Leben des Storches A3268 - Dennis
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry