Erlangen und FRANKEN

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    • =) =) =)

      Heute aus unserer EN (= Erlanger Nachrichten)


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      Südafrika!? Nö, ich glaube hierzulande (ich rede von Mittelfranken!) gibt es keine Ostzieher, sondern nur Westzieher. Sollte ich eines Besseren belehrt werden, werde ich mich umgehend melden!
    • Seit heute ist es „amtlich“, es ist "Steiner" der Brutstorch der letzten Jahre, der gestern dort auf dem Steinbachbräu-Horst angekommen ist! Unser Storchenvater hat seinen Ring ablesen können!

      Und Steiner putzt und macht:



      So kann man nur hoffen und ihm wünschen, dass sich bald eine fesche Storchenfrau einfindet, denn die Partnerin der letzten Jahre ist ja leider im letzten Sommer tödlich verunglückt, - Stormschlag.

      Was gibt es sonst noch Neues aus ER und Umgebung? Die Winterstörche sind vor einigen Tagen abgezogen, auch der Schwede,- früher als sonst, in den Jahren davor ist er immer erst Anfang bis Mitte März „verschwunden“.

      Heute war ein einsamer links oben ELSA beringter Storch im Wiesengrund ….. war´s Denis (worldofanimals.de/html/world_of_animals_-_brief_an_di.html)??? Könnte sein! Ist´s vielleicht der ‚Fremdstorch’, der seit Tagen auf dem Eltersdorfer Horst ist???

      Es verspricht wieder sehr spannend zu werden!

      Der „Brucker“, Brutstorch der Jahre 1975/6 dort in ER-Bruck auf dem Greschathorst, man erinnere sich an den ‚Krimi’ im letzten Jahr: der im Jahr 2003 in der Pfalz geborene Storchenmann war letztes Frühjahr auf seinem Horst in Bruck gelandet, wartete 14 Tage auf die Störchin, flog dann herum, tauchte in Eltersdorf auf, lockte die bis dahin einsame Eltersdorfer Störchin nach Buck, die ihn am nächsten Tag zurück nach Eltersdorf brachte. Alles war fröhlich und vergnügt, bis das langjährige Eltersdorfer Storchenmännchen ankam und dem „Brucker“ zeigte wo der Weg nach Bruck führt …….. Also saß er wieder auf seinem Brucker Horst, doch nicht lange, dann kam ein „Riesenstorch“, ich nannte ihn nur den „Büffel“, verklopfte ihn und besetzte den Horst. Und die Störchin kam unmittelbar danach auch an in Bruck.

      Tage später dann der Anruf bei unserem Storchenvater aus Dannberg, wo seit vielen Jahren ein Storchenpärchen Sommer wie Winter lebt. Ein Störenfried sei angekommen und besetzt das Nest. Das Storchenpaar sitzt derweil verschreckt auf dem Nachbarhaus. 4 Tage haben sie wohl Tag und Nacht „gekämpft“, bis dann ein Storchenpärchen im Nest saß. Als unser Storchenvater die Ringe kontrollierte wollte er seinen Augen nicht trauen, es war der „Brucker“, vereint mit der „Dannbergerin“! Sie brüteten und zogen sehr fürsorglich das Junge groß das ihnen nach der schrecklichen Pfingstnacht von ihrer ursprünglichen Brut geblieben war.

      Das ursprüngliche Storchenmännchen überkreiste wohl täglich den Horst, aber er war chancenlos. Er ist kein Kämpfer!

      Als der Storchenzug begann, konnten wir den „Brucker“ noch längst in Dannberg sichten, immer eng an der Seite von seiner „Eroberung“, - schließlich war der Vorgänger ja immer irgendwo in Sichtweite, bestimmt in der Hoffnung, dass der „Brucker“ doch irgendwann ziehen würde. Aber nach dem Motto „aus Schaden wird man klug“ verzichtete er, der „Brucker“ auf den Zug und blieb lieber bei Dannberg, - Frauchen bewachen! Und jetzt sind sie wieder auf ihrem Horst in Dannberg. Hoffen wir, daß der „Alte“ dieses Jahr eine neue Partnerin und einen neuen Horst findet.

      Die Dannbergerin war übrigens vor 3 Jahren nach dem Tod ihrer Brut plötzlich in der Nähe von Loburg an der Seite von Prinzesschen von Michael Kaatz abgelesen worden. Nach 3 Tagen war sie dort wieder verschwunden und zurück in Dannberg.
    • 10.03.2008 Steinbachbräu und Eltersdorf

      Die webcam auf dem Steinbachbräu geht heute leider schon den ganzen Tag nicht. Dabei wäre es sooooo interessant. Heute früh, so erzählte mir unser Storchenvater, saß nämlich ein unberingter großer Storch auf dem Nachbarkamin und am Nachmittag schon im Horst bei unserem „Steiner“.

      Eine Störchin die sich gut auszukennen scheint und unser Storchenvater ist sich fast sicher, dass es sich dabei um „Weißbeinchen“ handelt, die erste Gattin vom „Steiner“ aus dem Jahr 2005. Sie hatte 2004/5 hier überwintert und fiel uns auf, weil sie den ganzen Winter mit weißen Beinen (bekotet, wie sie es sonst nur zur heißen Zeit machen) herumlief. Außerdem war sie so groß, dass wir sie für ein Männchen hielten. Sie zog dann ins Steinbachbräu und kurz darauf kam der youngster (geb. 2003!!) angeflogen und der war noch größer als Weißbeinchen. Sie zogen damals 2 oder 3 Störchlis groß.

      Im Jahr darauf, 2006, kam Weißbeinchen sehr spät, da hatte Steiner sich schon eine andere (die letztes Jahr verunglückte Störchin) herangeklappert. Weißbeinchen kam als sie längst brüteten, zum Glück hatte sie sich einen „lover“ mitgebracht und war so nicht an Steiner interessiert, wollte sich aber auf dem Nachbarkamin ein Nest bauen, was Steiner zwar nicht so gut gefiel, aber nach ein paar Tagen hatte er sich damit abgefunden. Nur irgendwie gaben Weißbeinchen und ihr Begleiter auf und sie verschwanden.

      Von Eltersdorf gibt es auch Neuigkeiten. Die Brutstörchin der letzten Jahre war längst angekommen. Kurz danach kam ein ELSA beringter Storch und blieb ein paar Tage. Dann kam einer mit einem Ring des Tiergarten Nürnberg. Recherchen ergaben, dass dieser Storch vor 22 Jahren (!) als Storchenei im Tiergarten landete, dort im Brutkasten ausgebrütete und dann per Hand aufgezogen wurde. Später wurde er ausgewildert.

      Bestimmte „Storchenexperten“ verteufeln ja zu gerne die Handaufzuchten, dass die „verhausschweint“ seien usw. Nun, dieser 22-jährige Storch ist wieder ein klarer Beweis für das Gegenteil. Er ist ein ganz normaler ziehender Weißstorch und das seit 22 Jahren!!!

      Aber zurück nach Eltersdorf. Seit heute herrscht dort nämlich wieder Ordnung: der Storchenmann der letzten Jahre, der mit dem grünen Ringchen, ist angekommen! Leid tut mir natürlich der 22-jährige, der sicher seine Tracht Prügel bekommen hat (wie im letzten Jahr der „Brucker“, der sich dann in Dannberg „rächte“ ….. ) Wohin mag er wohl sein???
    • @Renate: von Kairlindach habe ich noch nichts gehört.

      Mit dem 'Horst an der Straße' meinst Du Dannberg!? Na, dort ist der "Brucker", der letztes Jahr die "Dannbergerin" erobert hatte, wieder mit ihr eingezogen. Er hat sie doch den ganzen Winter 'bewacht' und dabei ganz den Vogelzug, den er eigentlich jedes Jahr praktizierte, vergessen.

      Die Erlebenisse des letzten Jahres waren wohl zu schlimm, zu oft ist er rausgeflogen bis er sich endlich durchgekämpft und ein Frauchen ergattert hatte und das will er jetzt nicht wieder an den allzeit präsenten langjährigen Partner von seiner Eroberung des letzten Jahres verlieren!!

      Die Brucker Brutstörche des letzten Jahres sind nach Verlust der 5-er Brut im letzten Jahr plötzlich in Frauenaurach aufgetaucht und dorthin sind sie auch jetzt wieder gekommen und bauen ein ziemlich aussichtloses "Nest",- direkt neben der Sirene:





      das sind die Bilder vom letzten Jahr aus Hartmuth´s Forum (ca. Mitte der Seite), wo ich auch die Geschichte dazu geschrieben hatte:

      f3.webmart.de/f.cfm?id=3060890…5&pg=15&a=1&r=threadview&
    • Da baut sich doch wirklich ein Storch, unberingt, auf einem hölzernen Mast einer Niedrigspannungsleitung (380 V) ein Nest. Und wie schön er das macht! Unser Storchenvater hat sich auch mit dem Elektrounternehmen in Verbindung gesetzt, um die Leiterseile mit Isolierschlauch abzusichern. Ansonsten sollte es keine Probleme geben. Muß nur noch ein Partner kommen.



    • Gestern radelten wir so durch den Wiesengrund und wer begegnete uns!? Frau Steiner persönlich auf der Futtersuche:



      dann hat sie noch ein Bad genommen, das erste Mal, dass ich einen Storch baden sah,- entsprechend fasziniert schaute ich zu und das ist alles, was ich mitbrachte an Bild …..:



      auch diese zwei Kanadagänse saßen dort und ruhten bzw. schauten in die Ferne:

    • Heute war es mal wieder höchste Zeit für eine „Storchentour“. Zwar war das Wetter nicht sooo prickelnd, aber es war trocken (und kühl!).

      Der Anfang war in Möhrendorf. Dort gab es seit Jahren keine Störche mehr. Aber seit Mittwoch (oder Donnerstag!?) sind sie da: ein unberingtes Pärchen. Ob die Störchin aus Forchheim vom letzten Jahr dabei ist? Als wir ankamen war kein Storch auf dem Horst. Kurze Zeit später kamen hoch droben zwei angeflogen und ließen sich eigentlich sehr ungewöhnlich ins Nest „fallen“, einer nach dem anderen und schnell war klar, dass das kein Pärchen war!



      Auch hatte der eine einen ELSA Ring und flog schnell weiter unter den fassungslosen Blicken der zurückgebliebenen Störchin im Horst:





      Zum Glück kam alsbald der Storchengatte und dem erzählte sie sogleich von ihren Erlebnissen:



      Was, kommt der Kerl etwa schon wieder….!?:



      Und was schaut ihr da unten eigentlich so dämlich???:



      Nächste Station war Baiersdorf, auch da flog offenbar ein Fremder herum, war´s der von eben in Möhrendorf!?



      Aber er verschwand so schnell wie er gekommen war, anscheinend wollte er nur mal schauen….

      Währenddessen konnten wir aus der Ferne im Horst mindestens 3 Kleine erspähen, die wohl, wie unser Storchenvater meinte, bald „reif“ für die Beringung sind!:





      Weiter gings nach Röttenbach, wo wir aus der Ferne wohl den Storch im Nest liegen sahen



      auch stehend, aber wie viele Junge dort sind war nicht zu erkennen:



      Und dann, endlich, nach Dannberg. Ob unser „Brucker“ dort wohl noch ist, oder hat der „alte Dannberger“ sein langjähriges Nest und Gattin zurückerobert ….:

      Ja, wer steht denn dort auf einem Bein? Trägt das andere Bein einen ELSA-Ring???



      Gespannt wurde ‚hier und da’ beobachtet:





      fliegende Schwäne:



      und einen brütenden Schwan:





      Uiiiii, und was sieht man da!? 3 kleine Störchlis, allerdings auch schon ganz schön groß und eine unberingte (d.h. unten hat sie einen ganz schmalen Ring vom Tiergarten Nürnberg,- genauso wie der „alte Dannberger“ …..) Störchin!?:



      Und hier kommt er, der zweite:



      Und hat einen ELSA Ring,- der „Brucker“ ……



      Und „tschüs“ sagt die Störchin und entfleucht:





      worauf Papa Storch sogleich seinen Pflichten nachkommt, das mitgebrachte Futter herauswürgt:



      und sich ansonsten sichtlich stolz seiner Brut widmet:





      Dann fuhren wir noch nach Oberlindach um zu sehen, was da los ist. Wir sahen nur den Storchenmann auf einem Feld (hinten links kann man einen Kiebitz sehen!):



      1 Stunde vorher, so wurde uns erzählt, waren beide im Nest und haben heftig geklappert.

      Auf dem Rückweg sahen wir noch dieses nette Tafelentenpaar, „umringt“ von Rauchschwalben:

    • So stand es heute in unserer EN (man beachte bitte auch das Bild auf dem die "Weißstorchscheuche" deutlich zu erkennen ist!):


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      Und hier kommt gleich die Stellungnahme dazu:

      Kein Platz für Weißstörche im Erlanger Regnitztal?

      Viele Erlanger nennen sie „unsere Altstadtstörche“. Sie sind uns bekannt und vertraut, nicht zuletzt aus der Liveübertragung des Horstes im Steinbachbräu. Wie aber schaut so ein Storchenleben aus, wenn es sich nicht gerade im Schutz und der Geborgenheit des Horstes abspielt?

      Nun, „unsere Störche“ beschaffen sich ihre Nahrung im Alterlanger Regnitzgrund. Ein Storchenpaar mit vier halbwüchsigen Jungen muss täglich 4 kg Futter beschaffen. Eine ganze Menge! Da die Altstadtstörche unter starkem Nahrungsmangel leiden, erwarb die Natur- und Umwelthilfe (NUH) eine im fischreichen Adergraben gelegene Wiese um ein Weißstorch-Watgewässer anzulegen. Leider stimmte die Stadt Erlangen diesem so wichtigen Vorhaben wegen der Lage in der weiteren Wasserschutzzone nicht zu, was ausnahmsweise möglich gewesen wäre, obwohl das NUH-Grundstück in diesem Bereich das einzige ist, auf dem nicht geodelt wird.

      Um den Weißstörchen das Fischen im Adergraben dennoch zu ermöglichen (und wegen einer angestrebten besseren landwirtschaftlichen Bewirtschaftung), beschloss die NUH eine Abflachung des Ufers im Rahmen einer wasserrechtlich genehmigungsfreien Umgestaltung eines Teilstücks des Gewässerufers. Die 2008 zurückgekehrten Altstadtstörche entdeckten alsbald diese neue Nahrungsquelle und kamen regelmäßig zum Fischen. Doch diese Wiederherstellung einer natürlichen Nahrungsgrundlage dauerte nicht an. Denn das Erlanger Umweltamt ordnete die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes an.

      Trotz einer eingelegten Beschwerde bei dem Verwaltungsgerichtshof wegen unrichtiger Tatsachen wurde der NUH aufgegeben, die vorgenommene Abtragung wieder rückgängig zu machen, wobei das bereits entstandene Weißstorchnahrungshabitat gestört bzw. zerstört wird, eine normalerweise mit Bußgeld belegte Ordnungswidrigkeit.

      Das Verwaltungsgericht lehnte die von der NUH beantragte Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ab, und folgte damit der Stadt Erlangen. Die Tatsache, dass der Wasserlauf hinsichtlich der Wasserqualität, Biotopvernetzung und Biotopschaffung beispielhaft renaturiert wurde, während der übrige Adergraben kanalartig ist, ignorierte das Gericht bei seiner Beurteilung.

      Nun könnte man der NUH sagen: “Dann füttert die Störche eben zu, und macht dies auch im Sommer“; tatsächlich rät einer der 10 weltweit bekanntesten Ornithologen, Prof. Dr. Peter Berthold, dringend zu diesem Schritt bei der gefährdeten Tierart.

      Aber auch hier hat die Stadt Erlangen Gründe gefunden, diese letzte Überlebensmaßnahme zu verbieten. Abgebenden Betrieben, die sich zuvor bereit erklärten, das notwendige Futter kostenlos bereit zu stellen, wird mit rechtlichen Schritten gedroht. Auf Kosten der Steuerzahler werden Überwacher ausgesandt, um die Einhaltung dieser Vorschrift zu kontrollieren.

      Aber was bleibt den Altstadtstörchen nun übrig? Ohne Zufütterung und ohne ausreichende natürliche Nahrungsgrundlagen bleiben ihnen wohl nur noch das Verhungern, so wie dies in Erlangen jenem schwedischen Senderstorch geschah, der im Winter 2005/6 zunächst von einem Jäger vertrieben wurde und dann verhungerte.

      Ist sich die Stadt Erlangen dieser Ausrottungspraxis, die sie gegen die Altstadtstörche betreibt, eigentlich bewusst? Ahnt sie überhaupt von den unvorstellbaren Schwierigkeiten, die sie denen bereitet die ehrenamtlich um das Überleben dieser geschützten Tierart kämpfen?

      Wir wollen hier keine Vermutungen anstellen, aber ein Mitarbeiter der NUH, der anonym bleiben möchte, teilte uns folgendes mit: “Auf meinen Hinweis, dass diese städtischen Verbote bedeuten würden, dass zum Beispiel die älteste Störchin der Welt, Twenty, über 30 Jahre alt, verhungern müsste, wurde mir von amtstierärztlicher Seite wörtlich geantwortet: dann muss sie eben verhungern.“

      In diesem Jahr gibt es hier bei uns 5 besetzte Weißstorchhorste, die der Erlanger Storchenvater Michael Zimmermann in 35-jähriger Arbeit nach Erlangen gebracht hat. Aber sind die Störche in Erlangen überhaupt willkommen?

      Diese Frage muss nicht nur wegen der von einem Alterlanger Bauern, der einen hervorragenden Draht zur Stadtverwaltung hat, im Regnitzgrund aufgestellten „Weißstorchscheuche“, sondern auch und v.a. wegen des Verhaltens des Erlanger Umweltamtes gestellt werden. Besagter Alterlanger Bauer ist übrigens auch schon dadurch aufgefallen, dass er Schwalbennester von seinem Haus abgeschlagen hat!

      D. Krämling
    • Zum Thema Horstpflege/Horstkontrolle möchte ich hier mal einige Bilder reinstellen, die deren Notwendigkeit unterstreichen sollen. Denn es gibt doch hierzulande wirklich immer noch „Storchenexperten“, die das als „Horstfummelei“ und den Eintrag von Plastikteilen und –schnüren durch die Störche als völlig unerheblich und unwichtig bezeichnen.

      Dieses hat sich aus einem normalen Plastikbindegarn ‚entwickelt’, das oft um Heu- oder Strohballen gebunden ist und gerne mal einfach so in der Landschaft liegen bleibt:



      und so sehen die Beine des armen Opfers aus, an dem durch das Bindegarn beide Beine zusammengeschnürt und abgebunden waren. Um Koten zu können hat das kleine Störchlein um zum Nestrand zu kommen einen Flügel als Krücke benützt:



      auf den nachfolgenden Bildern kann man die Einschnürungen sehr gut erkennen:







      Inzwischen ist das kleine Störchlein im Tiergarten Nürnberg auf der Pflegestation gut untergebracht und wird dort so artgerecht wie möglich bis zum Ausfliegen betreut.
    • Original von Brit
      Original von Bergi
      Liebe Brit,
      mach doch mals nachts eine Vogelwanderung in den Wiesengrund und plötzlich bekommst Du einen Schwächeanfall, völlig entkräftet und verwirrt lehnst Du dich an die Storchenscheuche und - oh Gott - die fällt um! Es tut Dir ja dann sehr leid, aber Du konntest nix machen.

      Und weil Du so ein schlechtes Gewissen hast, nimmst du das Teil mit und stellst es dem Bauern vor die Haustür.


      Der Schandfleck ist verschwunden!


      Ist Dir schlecht geworden, liebe Brit? Das täte mir aber leid für Dich! ;)


      Brit, nehmen die denn im Tiergarten Nürnberg wieder Störche auf?
      Das ging doch eine ganze Weile nicht, ich erinnere mich an den tragischen Fall mit dem Storch aus Forchheim.
    • Original von Roseanne
      Brit, nehmen die denn im Tiergarten Nürnberg wieder Störche auf?
      Das ging doch eine ganze Weile nicht, ich erinnere mich an den tragischen Fall mit dem Storch aus Forchheim.


      Jaaa, liebe Annerose, sie nehmen wieder Störche auf. Da bin ich (und natürlich nicht nur ich) ja sowas von froh darüber. Hätten sie es nur im letzten Jahr auch gemacht, dann hätte der Forchheimer Storch Chancen gehabt!
    • Ist zwar ca. 200 km von hier entfernt, aber die Kleinen sind jetzt auch im Nürnberger Zoo:

      Aus der Regionalzeitung am 03.06.2008

      storch-diedorf.de/

      Unter „Aktuelles“,- dort kann man auch Bilder sehen

      Vier Storchenküken in letzter Sekunde gerettet
      Diedorf (mon) - Noch vor wenigen Tagen freuten sich die Diedorfer Bürger über den Anblick der Storcheneltern, die in ihrem Horst auf dem Giebel der alten Pfarrkirche vier Junge großzogen. Doch am Donnerstag der vergangenen Woche bahnte sich die Katastrophe an.


      Die Eltern versorgten ab der Mittagszeit mit über 30 Grad Temperatur ihre Küken nicht mehr, auch nachts bei etwa 14 Grad waren die vier Jungstörche allein, wie Richard Harslem beobachtete.

      Am Freitagmittag - bis dahin hatte sich keiner der Altstörche mehr am Nest sehen lassen - holte dann Harslem nach Rücksprache mit dem Storchenexperten Anton Burnhauser die vier erschöpften Jungstörche aus dem Nest. Auch ohne das Unwetter mit Hagelschauern am Freitagnachmittag hätten die Jungen ohne die menschliche Rettungsaktion nicht überlebt.

      Seitdem ist die Familie Harslem mit der Betreuung der Jungstörche beschäftigt. In einem gepolsterten Weidenkorb sitzen die Vier und werden tagsüber jede Stunde mit kleinen rohen Rindfleischstückchen gefüttert, mit Wasser versorgt und gewogen. Auch mit dem "Klappern" klappt es bei den vier Jungen schon recht gut.

      Am Mittwoch sollen sie in den Nürnberger Zoo, dem eine Pflegestation für Jungstörche angegliedert ist, transportiert werden.

      AZ, Augsburg Land - 03.06.08
    • Brit, weil ich gerade von der Tochter des Frauenauracher Paars gelesen habe, könntest du nicht mal wieder einen kurzen Überblick über die Storchenhorste rund um Erlangen geben? Wer hat wieviele Jungstörche u.s.w. Wäre unheimlich schön!!!! ;)
      Viele liebe Grüße von
      Renate
    • Hier wiedermal ein Zeitungsartikel über .... na, lest selber:



      Dazu sei nur zu sagen, daß der "ehrenwerte Bauer" jetzt auch noch Bänder an die Vogelscheuche gemacht hat, die sich im Wind bewegen. Frage!? Nein, es kommt jetzt kein Storch mehr dorthin, das war denn doch zuviel!
    • Hallo,

      ich setze diesen Beitrag nun mal hier rein weil es sich ja um Storchenhorste in der Nähe von Erlangen handelt.
      Mein Mann und ich haben uns am Samstag von Rothenburg o. T. aus mit dem Fahrrad aufgemacht, das Aischtal hochzufahren. Etwa
      5 km von Gerhardshofen entdeckten wir diesen Herren (oder wars ne Dame?), eifrig bemüht, sein Abendessen zusammenzusuchen.


      Da wir kurze Zeit später am leeren Horst vorbeifuhren, nahmen wir an, daß dies wohl einer der Bewohner war.

      In Mailach trafen wir in einem Horst auf diesem Futtersilo...


      diese 3 Jungstörche an, die wohl auf den Futterexpress warteten!!!


      Endlich erreichten wir Höchstadt und fanden Quartier in unmittelbarer Nähe des alten Rathauses, auf dem bekanntermaßen
      diese 4 ihr Zuhause haben!



      Der Wirt hat mich sogar in sein Schlafzimmer gelassen, um besser ins Nest sehen zu können!! ;)

      Diese 2 halten wohl auch nach dem Futterexpress Ausschau...

      während diesen wohl mehr interessiert hat, was unten auf der Straße passierte..



      gleich gehts weiter...................
      Viele liebe Grüße von
      Renate
    • Am nächsten Morgen noch ein Abschiedsphoto von den Höchstädtern


      und weiter gings nach Adelsdorf. Im Horst saß nur noch einer der 5er Bande, dem offensichtlich ziemlich warm war....


      während ein anderer derweil auf dem Dach unterhalb des Nestes hockte!


      Die restliche Familie fand ich auf einer Wiese


      mit Blickrichtung auf den Horst


      wo die restlichen 3 Jungen wohl gezeigt bekamen, wie man selbst für seinen Lebensunterhalt sorgt!




      gleich gehts weiter......
      Viele liebe Grüße von
      Renate
    • Nun ging es weiter nach Dannberg, wo ich noch einen Jungstorch im Horst antraf


      während seine beiden Geschwister auf dem Dach gegenüber saßen!


      Dieses Bild ist speziell für Brit. Dies ist einer der Dannberger Jungstörche....siehst du, was ich mit Pelikan meinte????


      In Erlangen angekommen, schnell noch ein Photo von den Steiners


      und dann war mein Akku alle!! X(


      So das war unsere Tour, die ich, mal abgesehen von meinem wunden Hintern, sehr genossen habe. Entschuldigen möchte ich mich noch für die teilweise etwas unscharfen Bilder, aber ich konnte beim besten Willen nicht noch ein Stativ mitschleppen.
      Viele liebe Grüße von
      Renate
    • Danke, liebe Renate, für Deinen so schönen Bildbericht von Deiner fränkischen Storchentour! Der "Pelikan" sieht ja wirklich höchst merkwürdig aus ...... soll der Kehlsack sein, in dem sich, wie unser Storchenvater meint, der das Bild heute angeschaut hat, Erde und solches Zeugs versammelt hat .... in dem Moment wo Störchlein fliegt und ans Wasser kommt, wird sich der Fall sehr schnell auflösen!
    • Vielen Dank, liebe Renate, für Deinen so informativen und schönen Bericht von Eurer Storchentour,
      den ich - wie alles hier im Forum - mit großem Interesse gelesen habe.
      Das war ja ein Sonntagsausflug der ganz besonderen Klasse!

      Vielen Dank!
    • Danke für den schönen bebilderten Bericht von Eurer Storchentour im
      Frankenland, liebe Renate. Bestimmt interessant, mal die berühmten Steiner-,
      Adelsdorfer-, Höchstädter- usw.-Störche live zu erleben. Tolle Fotos.
      Viele liebe Grüße
      Rike

      "Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit,
      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)
    • Heute waren wir wiedermal im Steinbachbräu, Störche in natura schauen! Alle vier waren zuhause:



      einem stand eine Feder zu Berge,- Hinweis auf eine erste Bekanntschaft mit Elektro!?



      und dann kam der sehnlichst erwartete Futterexpress, das ging so schnell, dass wir zunächst gar nicht sehen konnte, wer kam:












      hier allerdings war´s klar: Papa Steiner hatte die Abendschicht:



      Danach, satt und zufrieden wurde in die Ferne geschaut ob´s hier lang wohl nach Afrika geht….!?

    • So schöne Fotos von den Steinbachern und Papa Steiner
      schaut ganz stolz, zu Recht, alle vier sind groß geworden :] :]
      Bald schon werden die Jungstörche "abreisen", darf gar nicht dran
      denken, dass diese schöne Zeit dann wieder vorbei ist ;( ;(
      Ich wünsche allen Steinbachern jedenfalls eine gute Reise ins
      Winterquartier ohne irgendwelche Zwischenfälle, vor allem ohne
      Kontakt zu diesen verdammten Strommasten.

      Danke fürs Einstellen des tollen Bildberichtes, liebe Brit.
      Viele liebe Grüße
      Rike

      "Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit,
      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)