Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof

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    • Fortsetzung ...












      Selbst die beiden Brutstörche vom Haupthorst mit ihren vier Youngsters genießen diesen Komfort mit, solange die Jungen noch bei ihnen sind.

      Schwer beeindruckt und begeistert gingen wir nun zum Haus zurück, wo unterdessen die Kaffeetafel gedeckt war. Dazu gab es ganz leckeren Kuchen mit dicken Streuseln obendrauf, den Doreen selbst gebacken hat - echt ein Genuss! Dazu plauderten wir noch ein wenig, und anschließend gingen wir nochmals mit Jens zum Gehege, denn es war Zeit, die Tiere zu füttern.

      Aber davon berichte ich Euch erst in den nächsten Tagen weiter. ;)


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Hallo, Ihr Lieben,

      wir freuen uns wirklich sehr über Eure positive Resonanz und danken Euch recht herzlich dafür :].
      Aber es geht ja noch weiter ... zwar sind nun schon die meisten Störche fort, aber dennoch - betrachten wir es halt als kleinen Rückblick. ;)
      Auf geht's, mit einem weiteren Teil von ...

      Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 26.07.08 -Fortsetzung-

      Zuletzt berichtete ich Euch über das Biotop und das weitere Gelände außerhalb des Freilaufgeheges, das von den flugfähigen Pflegestörchen ausgiebig und gerne genutzt wird.

      Nach dem Kaffee gingen wir nochmals mit Jens zum Freilaufgehege, denn es war Zeit, die Tiere zu füttern. Während dieser Zeit fotografierte Bernd die Störche, welche sich zu dem Zeitpunkt im Gehege aufhielten - die meisten von ihnen waren ja ohnehin noch außerhalb des Geheges.












      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Als wir das Freilaufgehege wieder verließen, fühlten wir uns irgendwie beobachtet.
      Und richtig:
      Hoch oben auf dem Haupthorst beäugten zwei der vier Youngster ganz interessiert unsere Aktivitäten.


      Ein junger Pflegestorch steuerte gerade den Horst an, ...


      ... drehte aber bei ...


      ... und flog noch eine Runde.


      Fahrwerk 'raus ... und volle Konzentration für die unmittelbar bevorstehende Landung!



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Ein weiterer junger Pflegestorch zog seine weiten Kreise über dem Gelände des Storchenpflegehofes.


      "Hallo, ihr da draußen in Nah und Fern: schaut euch mal diese wunderbaren Flügel an."


      Noch einer von den vier Youngsters des Haupthorstes kam nun in Richtung Nest geflogen, ...


      ... setzte vorschriftsmäßig zur Landung an, ...


      ... und wurde bereits von seinen Geschwistern dort oben erwartet, ...


      ... denn allmählich wurden nun die Schlafplätze aufgesucht.


      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...


      Das ist der Schlafplatz dieses Pflegejungstörchlis - ein Kamin gegenüber dem Horst.


      Wo sich die anderen flugfähigen Pflegestörche des nachts niederlassen, davon berichte ich Euch in der nächsten Folge ;).

      Jetzt aber möchte ich Euch erstmal Sophies Mieze, gleichzeitig auch Brits "Patenkind", vorstellen:

      Emma ... immer bereit für kleine Spielchen - naja, manchmal, .... ;)


      ... zumindest aber mit Zuhilfenahme einer Feder.



      Der letzte Teil unsere Besuches auf dem Storchenpflegehofes folgt in den nächsten Tagen.
      Bis dahin bitten wir Euch wiederum um etwas Geduld. ;)



      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Hallo, Ihr Lieben,

      wir freuen uns sehr darüber, dass Euch auch diese Bildgeschichte gefallen hat und bedanken uns recht herzlich für Eure freundlichen Anmerkungen :].

      Heute nun komme ich zum letzten Teil von ...

      Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 26.07.08 -Fortsetzung-

      Zuletzt berichtete ich Euch vom Haupthorst, dass die Störche langsam ihre Schlafplätze aufsuchen und vom Kätzchen Emma.

      Auch für uns wurde es nun Zeit aufzubrechen, denn die Familie mit Bergi waren noch zum Geburtstag eingeladen. So verabschiedeten wir uns und gingen zum Abschluss noch den Plattenweg neben dem Nachbargrundstück entlang bis zum Teich. Von dort aus schauten wir -ein wenig versteckt- zu wie nun nach und nach die Pflegestörche auf dem Dach des ehemaligen Kuhstalls ihre Schlafplätze aufsuchten.

      Es war ziemlich stürmisch da oben auf dem Dach, und so wäre es beinahe zu einer Katastrophe gekommen.
      Ein Youngster musste nämlich unbedingt auf der Stelle des Dachfirstes landen wo sich kurz zuvor schon ein anderer Youngster niedergelassen hatte.

      Aber schaut einfach mal selbst, was dann geschah:












      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...









      Ziemlich bedeppert lag er nun sekundenlang mit weit ausgestreckten Flügeln im Gras. Was für ein Schreck! Aber schon nach kurzer Zeit berappelte er sich wieder, lief ein paar Schritte, startete ... und flog davon - weiter nach hinten aufs Feld wo sich noch mehrere Pflegestörche im letzten Sonnenlicht aufhielten. Puuuhhh, was waren wir erleichtert, denn es war nicht nur für das Störchlein sondern auch für uns ein gehöriger Schreck in der Abendstunde.

      So nach und nach füllte sich nun das Dach des Kuhstalls ...




      ... und wir fuhren jetzt endgültig nach Hause.

      Es war wieder ein wunderschöner und auch erlebnisreicher Tag auf dem Storchenpflegehof, und wir bedanken uns auch auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei Doreen und Jens für die hervorragende Gastfreundschaft.


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 19.08.08

      Heute haben wir wieder einen ganz tollen Tag auf dem Storchenpflegehof verlebt.
      Bericht und Bilder dazu kommen aber erst im Laufe der Woche ;).

      Doch vorweg möchten wir Euch schon eine ..., nein, zwei erfreuliche Mitteilungen machen:

      Dem Jungstorch aus Groß-Luckow, welcher mit einem kaputten Flügel seit dem 3.8. beim Jens auf dem Pflegehof ist,
      geht es schon viel besser.
      Er kann schon wieder ein bisschen fliegen und hat sich seit gestern seinen Schlafplatz auf dem Dach des Hühnerstalls ausgesucht.

      vorher:




      nachher:


      Und der Jungstorch aus Ducherow, der bei seinen wohl ein wenig zu wilden Flugübungen aus dem Nest gefallen war
      und von Herrn Storch, Storchenbetreuer für SO-Vorpommern, am 1.8. zum Pflegehof gebracht wurde, fliegt ebenfalls seit
      gestern und leistet nun nachts auf dem Stalldach seinem Kollegen aus Groß-Luckow Gesellschaft.




      Sogar die Eintagsküken schmecken ihnen dort oben.


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Fortsetzung ...

      Das Storchenfreilaufgehege ist nun ganz schön leer geworden, denn alle flugfähigen Youngster haben sich auf den weiten Weg ins Winterquartier gemacht.


      Aber hier war heute offenbar Badetag - natürlich auch für ... wie sollte es auch anders sein ... unser aller Liebling Felix!


      Doch er zog es wohl vor, sich nur den Hals und Kopf im Wassereimer zu baden.






      Nun ja, auch richtig Baden will gelernt sein ...



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Mahal hingegen träumte von der großen Freiheit hinter dem Zaun, die er durch seine linke Flügelamputation leider nie mehr erreichen kann.


      Auch er hier -ich glaube, das ist der Youngster aus Ducherow- muss erst noch lernen wie Baden richtig geht.


      Aber immerhin ist er auf seine Art und Weise mit dem Wassereimer auch schon ganz schön nass geworden.


      Nun läuft er mit ausgebreiteten Flügeln umher, was im Hintergrund Frieder, der rechts flügelamputierte Altstorch irgendwie erstaunt registriert.


      Tja, wie bekommt man sein Gefieder möglichst schnell wieder trocken? Auch das muss der Jungstorch anscheinend noch lernen.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Ratlos läuft er mit weiten Flügeln hin und her ...


      ... und gibt schließlich auf. Die Sonne ... sie wird's schon richten!




      Auch Felix ist noch nass, lahnt unentwegt und schaut ...


      ... weshalb wohl die drei Pflegealtstörche ...


      ... so "im Galopp" an ihm vorbeiziehen.


      Aber auch wir zogen nun weiter ... in den Hühnerstall.


      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Ein Schwalbennest voller Küken mit Schnäbeln so groß wie ein Scheunentor, wenn sie um Futter betteln.


      Der Puter "vom Dienst" beim kleinen Imbiss so zwischendurch.


      Anschließend gingen wir zum Dorfteich - mal schauen, ob die beiden elternlosen Jungschwäne von den beiden dort ansässigen Alten adoptiert wurden.

      Wow ... ist der Jungschwan aber lang ....! ;)


      Beide Jungschwäne waren anwesend und kamen sofort auf uns zu, als wir am Teichufer ankamen. Niedlich, diese piepsigen Laute, die sie von sich geben ....



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Vielen Dank für Eure freundlichen Anmerkungen, Ihr Lieben :].

      Doch jetzt geht es weiter mit ....

      Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 19.08.08 -Fortsetzung-

      Der Rückweg vom Dorfteich zum Storchenhof führte uns durch die Felder.

      Hier zeigte uns Jens nun die inzwischen prompt isolierten Strommaste, nachdem es zwei Todesfälle nach Leitungsanflug gab.


      Doch mit dieser unisolierten Verschraubung war Jens ganz und gar nicht zufrieden, ...


      ... denn zu leicht besteht hier die Gefahr des Stromtodes, wenn ein Storch auf der Traverse rasten und ggf. mit dem Flügel
      gegen diese Gefahrenstelle kommen würde - eine Angelegenheit, die es noch mit den Elektrizitätswerken zu regeln gilt.

      Weiter ging der Weg ... nun am sog. "Urwald" entlang, in dem wir zwar Wild erahnten, es aber nicht sehen konnten,
      weil der Bewuchs des "Urwaldes" zu hoch und zu dicht war. Nur die Geräusche der durch uns versehentlich aufgescheuchten Tiere waren zu vernehmen.

      Aber ein Tier haben wir dennoch entdeckt: dieses quietschmobile Fröschlein am Rande des "Urwaldes".


      Als wir schließlich wieder im Storchenhof angekommen sind, hat Bernd gerade noch diesen Graureiher im Storchenauslaufgehege erwischt.
      Was er da wohl wollte ... ?!


      'Na, endlich haut der wieder ab! Lungert ständig hier rum und klaut den Störchen die Fische ...!!'



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Probebesetzung des Wiesenhorstes durch einen Altstorch


      Am späten Nachmittag hatte Jens für uns ein ganz besonderes Highlight parat: die Aussicht, evtl. einen Waldkauz in Freiheit sehen zu können.

      Auf der Fahrt dorthin sahen wir auf einem Feld einen Bussard auf Beuteausschau.


      Kurze Zeit später stoppte Jens auf einer Straße, die durch einen Wald führte - wir waren da. Aber wo war der Waldkauz?
      Jens sah ihn sofort - aber wir suchten und suchten .... bis auch wir ihn schließlich entdeckten.

      Er lugte aus seiner Höhle hoch oben im Baumstamm - einem von so vielen ....


      Der erste Waldkauz in unserem Leben, den Bernd und ich jemals in Freiheit gesehen haben - ...


      ... ein toller Augenblick, an den wir uns sicher noch sehr oft und gerne zurückerinnern werden!

      Sehr beeindruckt fuhren wir nun wieder zum Storchenhof zurück.


      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...


      Inzwischen war Fütterungszeit im Storchenauslaufgehege, bei der wir Jens dorthin begleiten durften.

      Wie bereits im Voraus schon berichtet, nächtigt nun der Jungstorch aus Groß-Luckow schon den zweiten Abend auf dem Dach des Hühnerstalls.


      Und ebenfalls seit zwei Tagen leistet ihm auch der Jungstorch aus Ducherow dort oben Gesellschaft.


      Hier die Beiden zusammen auf dem Dach.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Sogar die inzwischen aufgetauten Eintagsküken schmecken ihnen dort oben.


      Diese werden aber zuvor hin- und hergedreht, ....


      ... und geschüttelt (vermeintliches Totschütteln des Beutetieres)


      ... hochgeschleudert, dann aufgefangen und...


      geschluckt - ein zäher Brocken war das, der lange quer im Halse steckte.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Ja, und das hier ist der Pflegebussard ... ein wirklich schöner Greifvogel, der hoffentlich bald kräftig genug ist, um ausgewildert werden zu können.






      Die Kirche von Papendorf im letzten Sonnenlicht des Tages.


      Abenddämmerung, kurz vor der Heimfahrt nach Berlin.


      Es war wieder ein wunderschöner Tag in Papendorf. Auch die Bewirtung war optimal - Doreen und Jens backen und kochen einfach sehr gut.
      Besonders der gefüllte Mohnkuchen ... der war klasse!!!

      Aber auch die Wespen sind offenbar von der Backkunst sehr angetan gewesen, denn sie umschwirrten uns sowie die weiteren anwesenden lieben Kaffeegäste ziemlich intensiv, um schlussendlich in den Genuss so mancher leckerer Krümel zu gelangen. Zuckerwasser und andere Ablenkmanöver interessierten sie nicht - es waren halt wahre Gourmets. Und gestochen haben sie auch niemanden.
      Übrigens hatten wohl manche Wespen heute auch Badetag - nur ist er ihnen im heißen Kaffee der Kaffeetasse nicht besonders gut bekommen. Tja, Kaffee ist nun mal einfach nicht gesund für Wespen.


      Vielen Dank liebe Doreen und lieber Jens für Eure hervorragende Gastfreundlichkeit.


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 13.01.09

      Trotz der ziemlich ungünstigen Wetterprognosen (obwohl Minusgrade waren, sollte es regnen und somit
      die Straßen spiegelglatt werden) fuhren wir am Vormittag hier in Berlin bei strahlendem Sonnenschein los zum
      Storchenhof nach Papendorf. Erst im letzten Drittel der Fahrt fing es ein wenig an zu nieseln. Ich hatte schon
      große Sorge, dass sich der Regen verstärken und es tatsächlich dann spiegelglatt werden würde. Aber nichts
      dergleichen geschah - wir kamen kurz vor 12.00 Uhr heile an Papendorf an.

      Natürlich wurden wir erst mal freudig von Sunny begrüßt. Als wir ins Haus eintraten, stand Jens emsig hinter dem
      Herd und war bereits mit dem Mittagessen beschäftigt. Er erzählte uns, dass Sophie am Morgen plötzlich krank
      wurde - Grippe! Nun liegt sie mit hohem Fieber im Bett und schläft erst mal. Selbstverständlich ließen wir sie
      schlafen und hoffen, dass es ihr bald wieder besser geht..

      Da Doreen noch nicht zu Hause war, machte Jens mit uns erst mal einen Rundgang durchs Gelände. Schade nur,
      dass es so trübe war, denn so konnte Bernd leider keine optimalen Fotos von den Pflegetieren machen.
      Den Schwänen ging es jedenfalls supergut.

      Frieder (v.l.), Mahal (v.r.) und das patenlose Störchli in der Mitte mit dem Gefiederschaden.


      Frieder beobachtete aus der Ferne den Paparazzo ganz genau.


      Doch auch die Aktivitäten auf der anderen Seite des Zaunes interessierten Frieder
      sehr.


      'Oder ... gehe ich doch lieber ins Storchenhaus? Ich hab' sooo kalte Füße ...!'


      'Soll ich nun...?'


      '...oder besser doch nicht?' Er schien ziemlich unentschlossen ...



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Jens schaute noch kurz nach dem Bussard und meinte dann, dass sein Zustand noch unverändert und recht ernst sei.
      Hoffentlich wird der Bussard wieder gesund.

      Nun gingen wir wieder zurück ins Haus, denn Doreens Heimkehr wurde jeden Moment erwartet.
      Es dauert nicht mehr lange, und da war sie auch schon. Nach der Begrüßung kümmerte sie sich gleich erst mal um Sophie,
      und dann ging die Mittagszubereitung in die Endphase.
      Was für ein Glück, dass wir schon drei Tage vorher nichts gegessen hatten, denn das Essen war wieder sehr köstlich und
      reichlich.
      So hatten wir hinterher erst mal das Bedürfnis, einen kleinen Verdauungsspaziergang zu machen. Doch als
      wir uns gerade angezogen hatten, kamen Simone K. und Mirko noch hinzu, so dass Doreen und Simone ins Haus gingen,
      während sich Mirko uns Dreien anschloss.

      Zuerst gingen wir zum Biotop - zum Schlittschuhlaufen wäre die Eisdecke jedoch noch viel zu instabil.


      Daher zog es Bernd auch sicherheitshalber vor, die folgenden Bilder vom sicheren
      Uferrand aus zu machen.


      Unterdessen gingen wir schon ein Stück weiter.




      Das Wetter war einfach unangenehm. Es war trübe, nieselte ab und an, und es wehte ein scharfer eiskalter Wind.
      So gingen wir am Feld entlang und über den Plattenweg wieder zurück zum Haus.

      Unterwegs kam uns auf dem Plattenweg noch dieses Ungetüm entgegen - beladen mit herrliche Landluft erzeugendem Gut.



      Jedenfalls waren wir schließlich froh, endlich wieder im warmen Haus zu sein. Doreen kochte auch sogleich Kaffee.
      Dazu hatte sie wieder einen ganz leckeren Bienenstich gebacken (und das, obwohl wir extra vorher Bescheid gaben,
      dass wir Kuchen mitbringen würden!).

      Nach dem Kaffee mussten Simone und Mirko leider schon wieder los. Wir Vier aber saßen noch ein Weilchen nett
      zusammen, bevor auch Bernd und ich aufbrechen wollten. Doch vorher begleiteten wir Jens noch zum Freilaufgehege,
      denn die Störche waren noch draußen und sollten ins Storchenhaus. Es war so toll mit anzusehen, wie die drei Störchlis
      hintereinander, über das gesamte Gehegegelände, bis hinein ins Storchenhaus zu den anderen beiden
      Pflegestörchen liefen. Schade, dass es zum Fotografieren inzwischen schon viel zu dunkel war.

      Anschließend schaute Jens noch nach dem Bussard .. ein bisschen hat er zumindest heute schon wieder gefressen,
      und stabil -also ohne Gleichgewichtsprobleme- hat er auf dem Baumstumpf gesessen. Der Bussard braucht halt noch
      sehr viel Ruhe und wir Geduld und Hoffnung, dass er doch noch gesund wird.


      Nun wurde es aber wirklich Zeit für uns, nach Haus zu fahren, denn wir wussten nicht, was uns witterungsbedingt
      auf der Heimfahrt erwarten würde - denn die Gefahr mit dem Glatteisregen war noch nicht gebannt.
      So ging also für uns wieder ein wunderschöner Tag auf dem Storchenpflegehof zu Ende. Es war zwar
      schade, dass sich die Sonne einfach nicht mehr blicken ließ, aber die Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft
      von Doreen und Jens entschädigte uns dafür mehr als genug.

      Die Heimfahrt verlief trotz leichtem Nieselregen komplikationslos, und wir sind kurz nach 19 Uhr wieder gut zu
      Hause angekommen.

      Wir danken Doreen und Jens für diesen schönen Tag und wünschen der Sophie gute Besserung und baldige Genesung!


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd

    • Unser Besuch auf dem Storchenpflegehof - 03.04.09

      Gleich nach dem Frühstück fuhren wir bei herrlichem Sonnenschein los, nach Papendorf.
      Die Fahrt verlief reibungslos, so dass wir am späten Vormittag auf dem Storchenhof ankamen.
      Wir parkten in der Zufahrt des Grundstückes, und so fiel natürlich unser erster Blick auf den Horst. Überrascht stellten wir fest,
      dass inzwischen der zweite Brutstorch eingetroffen zu sein schien, denn es standen nun zwei Störche auf dem Horst.


      Doch nun begrüßten wir erst einmal Doreen und Jens, die uns sogleich mitteilten, dass im Laufe des Vormittags der zweite
      Storch angekommen sei.


      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Wir beobachteten die Beiden dort oben auf dem Horst, und es dauerte gar nicht lange, bis wir Zeugen einer Kopulation wurden.











      "Na? Seid ihr nun zufrieden, ihr Paparazzi da unten?"


      Nun ja - wir schon. Wir waren sogar sehr erfreut, denn somit bewiesen die beiden Störche ja, dass sie sich mit der Familienplanung beschäftigen.
      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Doch Bernd wollte alles noch viel genauer sehen und kletterte auf das Dach des Wohnhauses gegenüber vom Horst - wohl in
      der Hoffnung, von dort aus noch bessere Aufnahmen machen zu können

      Ein Storch beobachtete Bernds Aktion auf dem Dach, während der andere das Geschehen unten auf dem Hof im Auge behielt.




      Aber irgendwie fühlten sie sich nicht durch Bernds Anwesenheit da auf dem Dach beunruhigt, sondern ...

      "Hast du da drüben jetzt auch gut deine Linse geputzt? Na,dann pass mal genau auf."


      Elegante Verbeugung als Gentleman ...


      ... liebevolle Zuwendung Beider zueinander...



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...


      Upsss .... dieser Schuss ging wohl daneben!




      Dafür aber ...


      ... gekonnter Absprung!


      Auch Bernd beendete nun vorerst seine Paparazzo-Funktion auf dem Dach, denn inzwischen war das Mittagessen fertig.
      Nach dem reichlichen und wieder sehr leckerem Mahl offenbarte uns Jens, dass er mit uns noch etwas ganz Besonderes vor hat.
      Kim, der Brutstorch aus Ueckermünde, der den Winter über auf der Pflegestation verbringen musste, sollte heute ausgewildert werden.


      Geht gleich weiter mit der Auswilderung ... ;)

      The post was edited 1 time, last by elmontedream ().

    • Fortsetzung ...

      Freudiges Klappern des Horstbesetzers - scheint wohl doch der Brutstorch des vergangenen Jahres zu sein.






      Doch Kim drehte nur eine kleine Runde und ließ sich schließlich auf dem weiten Wiesengelände nieder - den Horst im Blickfeld.


      Hier nun wird sich Kim sicher erstmal ein Weilchen vom Transport ausruhen.


      Die Fortsetzung von unserem Bildbericht erfolgt morgen ... ich bitte also erneut weiterhin um etwas Geduld ;)
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Fortsetzung unseres Bildberichts von unserem Besuch auf dem Storchenpflegehof am 03.04.09

      Wir fuhren nun wieder zurück zum Storchenpflegehof. Unterwegs zeigte Jens uns etliche Horste, die aber leider noch nicht
      wieder besetzt waren.

      Eine Ausnahme bildete der Horst in Ferdinandshof -


      hier waren bereits beide Brutstörche auf dem Horst.


      Als wir dort ankamen, war einer der beiden Störche gerade mit der Gefiederpflege beschäftigt, während der andere von dort
      oben unsere Ankunft zur Kenntnis nahm.


      'Ja, Gefiederpflege ist einfach wichtig' schien sie uns sagen zu wollen, nachdem
      auch sie uns entdeckt hatte.


      Bei dieser liebevollen Zuwendung zueinander schwante uns schon, was gleich
      kommen würde.

      'So - und nun dreht euch da unten mal bitte kurz um!'



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...










      Viel Glück und Erfolg diesem Storchenpaar dort oben!


      Jetzt aber hieß es: schleunigst zurück zum Storchenhof, denn Doreen würde sicher schon längst mit dem Kaffee auf uns warten.


      Bitte habt noch etwas Geduld bis zur Fortsetzung unseres Bildberichts ... ;)
      Liebe Grüße von Heidi
      bdrosien.eu

      Freunde sind wie Sterne. Man kann sie nicht immer sehen, aber man weiß, dass sie da sind.
    • Fortsetzung ...

      Wir fuhren langsam am Galenbecker See vorbei, der uns ziemlich aufgestaut vorkam. Ein herrlicher See mit einer Vielfalt an
      Wasservögeln, der eine himmlische Ruhe ausstrahlt.

      Ein Schwanenpaar schien nach einem geeigneten Brutplatz Ausschau zu halten, wobei eine Blässralle ihren Weg kreuzte,
      welche im Schilfgürtel wohl ihren Nistplatz hatte.




      Nahe der Einfahrt zum Storchenhof sah ich auf dem Feld der gegenüberliegenden Straßenseite einen Storch bei der Futtersuche.
      Als wir schließlich auf das Gelände fuhren und zum Horst hochschauten, befand sich auch nur einen Brutstorch auf dem Horst.
      Also wird das auf dem Feld sicher der Partnerstorch gewesen sein.

      Doreen hatte tatsächlich bereits auf uns gewartet, denn inzwischen war es schließlich schon ca. 17.30 Uhr, als wir endlich
      wiederkamen.

      Während sie den Kaffee zubereitete, ging Jens mit uns noch rasch zur Pflegestation.
      Denn zu gerne wollte ich doch auch noch meinen Patenstorch Mahal 'begrüßen', der
      mit Frieder offenbar ein engeres Band geschlossen hatte.

      Die beiden Pflegejungstörche schauten Frieder und Mahal nach, welche gerade
      hinaus auf die Storchenwiese gingen - hatten aber offensichtlich keine Lust dazu,
      ihnen zu folgen.


      Frieder


      Mahal



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Der Kaffee war fertig, und wir gingen zum Haus zurück.
      Das Wetter war so super, dass Doreen und Jerns sich dazu entschlossen, den Kaffeetisch draußen zu decken - mit Blick auf den
      Storchenhorst! Einfach klasse! Trotz der tollen Aussicht ließen wir dennoch Doreens leckeren selbstgebackenen
      gefüllten Mohnkuchen nicht außer Acht. Dazu war er einfach zu lecker.

      Nach dem Kaffeetrinken nutzte Bernd noch eben ein bisschen das späte Sonnenlicht zum Fotografieren aus.

      Flitzi beim Sonnenbad ...


      Die beiden Störche schauten von ihrem 'Thron' aus noch immer dem Liebespaar
      Frieder/Mahal nach ...


      Bernd stieg kurz aufs Hausdach ... das Störchlein auf dem Horst döste so vor sich hin.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Nach dem Fotografieren stieg Bernd wieder hinunter und kam zu uns an den Tisch ..., als plötzlich ein Fremdstorch oben auf dem
      Horst landete.


      Sofort wurde er mit Schnabelhieben vom Horst gejagt!


      Autsch!


      "...und tschüss!!!"


      Er klapperte dem fremden Storch noch ein paar böse Worte hinterher, als dieser schleunigst das Weite suchte.



      Gleich geht's weiter ... ;)
    • Fortsetzung ...

      Frieder und Mahal genossen für heute die letzten Sonnenstrahlen und träumten wohl von der großen Freiheit dort hinter dem
      Zaun. Doch Frieder wurde plötzlich unruhig ... rannte hin und her .... wollte fliegen ... was natürlich nicht funktionierte, denn
      Frieder hat nur noch einen Flügel - ebenso wie Mahal.




      Wir gingen wieder zurück zum Haus und machten uns langsam für die Heimfahrt fertig. Der Abschied nahte ...

      Es war auch diesmal wieder für uns ein so schöner Tag auf dem Storchenpflegehof und voller schöner Erlebnisse, von denen
      wir noch lange zehren werden. Wir genossen das gemütlichen Beisammensein mit Doreen und Jens sehr und danken den
      beiden für ihre hervorragende Gastfreundschaft.

      Kurz bevor wir auf die Autobahn fuhren, faszinierte uns dieser Sonnenuntergang so, dass Bernd anhielt um ihn fotografisch
      festzuhalten.


      Anschließend fuhren wir auf die Autobahn Richtung Berlin.

      Unterwegs legten wir noch an einer neuerbauten Raststätte einen kurzen Zwischenstopp ein ...


      ... und meisterten schließlich den Rest bis nach Hause mit Bravour!


      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd