Pflegetiere

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Habe gerade einen neuen Patienten aus Eggesin geholt, er saß mitten auf der Straße auf einen Gullydeckel und die Autos immer über ihn drüber, - die dachten wohl alle, dass das ein Schneeklumpen sei. Eines kann ich euch sagen, der hat einen gesunden Hunger, frage mich nur, wo der das alles hin frißt.

      Gruß Jens











      Und was so ein richtiger Haubentaucher ist, der muss aufs Wasser …






      … wo er auch gleich einen Freund fand, ist das nicht putzig!?:


      Der hier schaut sich das erstmal von oben an:


      Der Rest tummelt sich auf dem Storchenhof:


      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Leider habe ich eine traurige Nachricht, einer der Pflegestörche hat den Sturm nicht überstanden, wir hatten ihn seit gestern vermisst und heute habe ich ihn gefunden. Er ist wohl von einer Böe erwischt worden und gegen die Scheune gedrückt wurde, was er nicht überlebte.

      Jens
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Grade bekomme ich neue Bilder von einem neuen Patienten und Jens schreibt dazu:

      Diesen Patienten habe ich heute aus Ferdinandshof geholt, ein Scheibenopfer.







      Sicher erzählt uns Jens hierzu auch noch mehr!!? Danke im Voraus!!! Ich tippe auf Kuckuck, doch seit wann halten die sich in Ortschaften auf, v.w. Scheibenopfer!? Jagdhütte im Wald!?
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Nachricht von Jens:

      diesen Altstorch habe ich eben aus Sandförde geholt, er wurde auf einer Wiese eingefangen. Der Storch ist sehr schwach und wiegt nur 1.7 Kg. aber er frißt erstmal sehr gut, bin da guter Hoffnung



      Und hier die Bilder kamen 'gratis' dazu :) :) :)



      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Am 26.06. waren es schon 5 Pflegestörchleins und Jens meint, dass evtl. noch 2 dazu kämen:



      Und zum nächsten schreibt Jens:

      Und noch gleich ein weiteres Pflegetier, diesen Bussard haben wir gestern Abend (25.06.) bei Löcknitz eingesammelt, es ist wahrscheinlich ein Verkehrsopfer:

      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Gestern war Jens in Pasewalk um diesen Storch aus der Kläranlage zu retten (hatten wir das nicht schon mal!?)







      ... nachdem Jens ihn sauber gewaschen hatte, tummelte er sich alsbald mit den anderen auf dem Storchenhof:



      Auch heute früh war er noch da!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Ein junger Schwan landete in einem Hof in Eggesin und Jens wurde zu Hilfe geholt. Nachdem dem Schwan nichts fehlte, er auch fraß, nimmt Jens an, dass er nur nicht genug Platz zum Starten hatte und hat ihn im Fischereihafen in Ückermünde wieder in die Freiheit entlassen. Ein paar Bilder hat Jens uns auch mitgebracht:










      Und nebenbei hat Jens auch gleich noch Fische abgeholt für seine Tiere:



      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • STORCHENPFLEGEHOF PAPENDORF UND DIE SCHWÄNE

      Der Storchenpflegehof Papendorf ist jahrelang dafür bekannt dass er nicht nur verletzte Störche sondern auch andere verletzte Vögel zur Pflege aufnimmt.
      So zum Beispiel Höckerschwäne.
      Auf 43 von derzeit 78 Seiten kann man diese Schwäne sehen die durch stumpfes Trauma wie Gehirnerschütterung,Schock,Bauchtrauma oder geschlossene oder offene Flügel- und Beinbrüche verletzt wurden und teilweise gesund gepflegt werden konnten um sie wieder auszuwildern.

      Auffallend ist,dass nicht einer der Schwäne durch ANGELHAKEN,ANGELSCHNUR,POSEN oder BLEI verletzt worden ist obwohl es um Papendorf an der UECKER doch zahlreiche HOBBYANGLER gibt.

      Mich persönlich würde einmal interessieren wie diese FEHLENDEN VERLETZUNGEN DER SCHWÄNE DURCH ANGELUTENSILIEN in Papendorf erklärbar sind!

      Ich würde gern im Interesse der ISARSCHWÄNE dazulernen!

      Vielen Dank!

      CICONIA-Horst
      Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wir haben die Pflicht - und SCHULDIGKEIT - diese Erde mit ihnen zu teilen!

      CICONIA-Horst
    • Hallo Ciconia,

      das läßt sich eigentlich schnell beantworten, auf der Uecker gibt es kaum Störche und wenn es doch Schwäne dort gibt, ist es meistens da wo man in der Regel nicht angeln kann. Die meisten Schwäne brüten bei uns auf Gewässern wo das angeln nicht erlaubt ist.
      Auf den restlichen Gewässern wo noch Schwäne brüten angelt auch so gut wie niemand, den diese Gewässer sind leer gefischt von den Kormoranen (Schwarze Pest) tausende Brutpaare. Die im übrigen auch alle anderen Fischfressende Vögel oder auch andere Arten verdrängt.
      Ich hatte in den ganzen Jahren nur ein einzigen Schwan mit Angelschnur und das war in Ueckermünde, aber das habe ich vor Ort entfernt und ihn auch gleich wieder frei gelassen, deswegen taucht er auch nirgends auf den Seiten auf.

      Gruß Jens
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Danke JENS für die rasche Antwort.
      Bei uns ist der Fischbestand in der ISAR zwar nicht durch Kormorane bedroht,dennoch werden sie abgeschossen sobald sich nur einer zeigt.
      Eine BINSENWEISHEIT:
      Wo Kormorane sind,sind auch Fische,denn von Luft,Liebe und leeren Versprechungen können sie nicht leben.
      Du selbst verfütterst ja monatlich zentnerweise - wohl Weissfische aus der Uecker an Deine Pfleglinge.An Fisch - wenn auch nicht gerade die von den Hobbyanglern gewünschten Arten - mangelt es also nicht.
      In der ISAR herrscht BESATZ-FISCH-WIRTSCHAFT damit die Hobbyangler etwas zum angeln haben.
      Wenn ich Dich recht verstanden habe brüten bei euch die Schwäne nur an fischlosen Gewässern oder dort wo das Angeln ohnehin verboten ist.
      Na ja,so intelligent sind die ISARSCHWÄNE hier nicht!
      Dass Du in all den Jahren NUR EINEN DURCH ANGELSCHNUR VERLETZTEN SCHWAN hattest ist nahezu unglaublich!

      MfG

      CICONIA-Horst
      Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wir haben die Pflicht - und SCHULDIGKEIT - diese Erde mit ihnen zu teilen!

      CICONIA-Horst
    • Hallo Horst

      Ganz so einfach ist es nicht !!!!

      "Eine BINSENWEISHEIT:
      Wo Kormorane sind,sind auch Fische,denn von Luft,Liebe und leeren Versprechungen können sie nicht leben."

      Das ist soweit auch richtig, aber ich weiß nicht was es bei Euch an Kormoranen gibt ? Hier bei uns gibt es tausende, aber bitte in zweistelligen Bereich. Diese Tiere holen sich ihre Nahrung nicht nur Ortsnah, sie schwärmen aus und plündern jeden Teich, jeden Soll. Was zur Folge hat, das die auf den Gewässern lebenden anderen Fisch fressenden Arten verschwinden. Das kann man überall beobachten, es gibt kaum noch Taucher und so weiter. und es ist auch zu beobachten, dass sie sich immer weiter ausbreiten. Ein einzelner Kormoran braucht im Jahr rund 130 kg Fisch, das rechne mal auf die 17000 Kormorane die hier brüten, das sind nach Adam Riese 2210 Tonnen Fisch jedes Jahr. Und hier kann man nicht mehr von Gleichgewicht sprechen, die Sache ist außer Kontrolle geraten. Und ich will noch dazu sagen, das es mir hier nicht um die Angler geht, die fangen andere Fische, wobei die Fischarten dann auch keine Beutefische mehr haben und der Bestand auch zurück geht. und wenn z.B. der große hecht, Wels usw. keine Beutefiche mehr hat, was macht er denn ? Richtig !!! er jagt dann die auf dem Wasser schwimmenden Vogelküken. In den letzten Jahren ist zu beobachten das z.B. die Schwäne kaum noch Junge groß bekommen, erst sind es 7-8, und die zahl verringert sich in laufe der Zeit bei den meisten Brutpaaren auf "0". Das sind die Tatsachen, aber sie sogenannte Streichlzoofraktion (Tierschützer) verschließen die Augen.

      Um auf das verfüttern von Fisch zurück zu kommen, wenn ich vom Fischer Beifang hole, ist es so in den letzten Jahren, das mehrere Fischer sammeln müssen, damit ich noch Fisch bekomme, es ist einfach nichts mehr da und wir sprechen hier vom Oderhaff und nicht von irgend einen kleinen See der leer ist.

      das ich in den ganzen Jahren nur einen Schwan mit Angelschnur hatte liegt daran das hier keiner mehr angeln bracht, weil die Gewässer leer sind, wer hier noch angeln geht, der fährt zum Bodden oder nach Norwegen.



      Gruß Jens
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Und wie sehen sie heute aus, die Silbermöwe und die Nebelkrähe?

      Inzwischen sind sie ein „Dreamteam“, machen alles zusammen und bringen die Zuschauenden immer zum Lachen! Beide stammen ja aus Rügen, die Silbermöwe hatte man auf der Straße gefunden, die Nebelkrähe war wohl aus dem Nest geworfen worden.





      Und auch die zwei Jungstörche, die ja aus ihren Nestern geworfen wurden, haben sich prächtig entwickelt:



      Brutstorch aus Lüttenhagen/Feldberger Seenlandschaft der seinen Flügel an einem Drahtzaun/Pferdekoppel verletzt hat. Zwei Junge sind im Nest, aber die Anwohner füttern zu, um sie über die Runden zu bringen. Ein herzliches Dankeschön dorthin!!!



      Und was haben wir da noch!?

      Turmfalkejunges, das entweder aus dem Nest gefallen ist oder rausgeworfen wurde




      Waldkauzjunges, eigentlich sind es zwei, aber nicht so einfach vor die Linse zu bekommen:



      Und, „last not least“ ein Rehkitz, das gestern aus Ückermünde auf den Storchenhof gebracht wurde, die Mutter ist bei der Geburt gestorben, verblutet. Der Kleine ist leider in sehr schlechten Zustand, Jens weiß auch nicht, ob er die Erstlingsmilch noch bekommen hat, die ja eigentlich überlebensnotwendig ist …

      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Junger Seeadler aus der Gottesheide bei Hintersee, dieser hatte ein 15 cm langes Holzstück in der Brust stecken, wovon 12 cm im Leib waren. Die OP hat er gut überstanden, aber mal sehen wie es weiter geht.













      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Seit 24 Uhr ist er wieder auf den Beinen, nicht nur das, er ist auch schon auf Krawall gebürstet. Die weitere Behandlung wird wohl eine aufregende Zeit. Werde aus Sicherheitsgründen schon mal meine Blutverdünner absetzen, nicht das ich noch als Verlierer aus der Sache heraus gehe.
      Eine zweite gute Sache ist, er war eben bei der Kontrolle schon fleißig am Fressen. Der Adler ist sehr abgemagert und den abgenutzten Schwanzfedern nach zu urteilen, ist er schon sehr lange zu Fuß unterwegs gewesen. Gruß Jens





      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Heute wurde der UHU in der Nähe seines Fundortes wieder ausgewildert, nach langen zögern entschloß er sich doch endlich zu starten. Seit dem letzten Wiegen, hat er noch etwas zugenommen und hatte jetzt ein Auswilderungsgewicht von 2050g.







      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Das kleine Rehkitz, das Jens im letzten Juli, Eintrag vom 09.07.2015, nach dem Tod der Mutter in erbärmlichem Zustand bekam, und das es, dank Jens, wider Erwarten geschafft hat, ein stattlicher kleiner Rehbock zu werden, konnte nun in die Freiheit entlassen werden, „reif für die Insel“ sozusagen. Natürlich mit großer Ohrmarke, damit er, falls er denn zum Festland schwimmt, auch von Jägern erkannt und verschont wird/bleibt









      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Gratuliere, Jens, dass du es wiedermal geschafft hast !!!
      Freut mich sehr, dass der Kleine jetzt auf weiter Fläche herumspringen kann. Hoffentlich freut ihn das auch ...
      Wie kann man denn ein kleines Reh auf einem Storchenhof an die Wildnis gewöhnen ???
      Insel ? - Ist er auf Usedom gekommen ?

      Und dir, liebe Brit, vielen Dank für's Reinstellen.
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • RE: 11.02.2016

      Original von Brit
      Das kleine Rehkitz, das Jens im letzten Juli, Eintrag vom 09.07.2015, nach dem Tod der Mutter in erbärmlichem Zustand bekam, und das es, dank Jens, wider Erwarten geschafft hat, ein stattlicher kleiner Rehbock zu werden, konnte nun in die Freiheit entlassen werden, „reif für die Insel“ sozusagen. Natürlich mit großer Ohrmarke, damit er, falls er denn zum Festland schwimmt, auch von Jägern erkannt und verschont wird/bleibt
      ...................................................

      Super - ein toller Erfolg :] !!
      Wir hoffen, dass sich der kleine Rehbock inzwischen gut in der Freiheit eingelebt hat.
      Vielen Dank für den Bildbericht, liebe Brit ... und an Jens fürs Bereitstellen der schönen Bilder.

      Liebe Grüße von
      Heidi und Bernd
      bdrosien.eu


    • Jens schreibt dazu:

      Heute mußte ich einen Altstorch aus Mewegen holen, er lag nach Horstkämpfen unten. Er hat Probleme zu stehen, aber gefressen hat er mittlerweile schon. Auf seinen Horst war kein Lebenszeichen, ich gehe mal davon aus, dass auch da keine Jungstörche mehr drauf sind. LG Jens
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry