Görsbach, PLZ 99765

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    • Thüringer Allgemeine 07.07.2016

      Görsbachs einziger Jungstorch ist flügge

      Görsbach (Kreis Nordhausen). Auch einige Wochen ohne seine Mutter im Nest hat es der Kleine geschafft: Görsbachs einziger Jungstorch wurde flügge.

      Am Dienstag unternahm er seine ersten erfolgreichen Flugversuche, schildert Ex-Bürgermeister Siegfried Junker. Der junge Vogel sei zunächst im Hof von Florian Zimmermanngelandet, etwa 50 Meter vom Nest entfernt.
      Dort habe er sich auch nicht vom Schäferhund stören lassen. Die Aussicht, durchs Tor hinaus gen Feld zu fliegen, verlockte bald, der Jungstorch schwang seine Flügel. "Abends saßen beide Störche dann wieder im Nest", so Junker.
      Wie sonst selten standen die Görsbacher Störche in diesem Jahr im Fokus. Denn die Storchenmutter hatte sich enorm verletzt: Mitte April war via Webcam entdeckt worden, dass das Tier einem Strick an einem seiner Beine nicht mehr abbekam, das Bein wurde abgeschnürt.

      Im Juni war die Storchenmutter so entkräftet, dass sie ihr Junges schon gar nicht mehr füttern konnte, auch nicht mehr auf dem Nest übernachtete. Mitte vorigen Monats dann konnte das verletzte Tier endlich eingefangen und in den Storchenhof Lohburg gebracht werden. Wann er eine Prothese bekommen kann, ist noch unklar.

      Der Jungstorch ist eines von ursprünglich vier Küken, die im Frühjahr geschlüpft waren.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Die Welt 29.07.2016

      Einbeiniger Storch Mathilda soll bald Prothese bekommen

      Loburg (dpa/sa) - Der einbeinige Storch Mathilda in der Vogelschutzwarte Loburg soll bald wieder auf zwei Beinen stolzieren. Wie eine Projektkoordinatorin der Schutzstation am Freitag ankündigte, soll voraussichtlich in der nächsten Woche eine Prothese für den Vogel angefertigt werden. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung darüber berichtet. Bislang trägt Mathilda einen vorläufigen Beinersatz aus Schaumstoff.

      Am Donnerstag hat ein Tierarzt Abdrücke von Mathildas Stumpf genommen, die in eine High-Tech-Werkstatt in Thüringen geschickt werden sollen. Dort wird das künstliche Storchenbein mit einem 3D-Drucker erstellt. Die Vorlage ist das Bein eines toten Storches. Wann die Prothese angelegt wird, ist nach Angaben des Storchenhofs noch offen.

      Mathilda verlor ihr Bein, als sie sich in einer Angelschnur verfing, die das Bein absterben ließ. Sie ist nicht der einzige einbeinige Storch in der Schutzwarte: Auch das Storchenmännchen Fridolin hat ein Bein verloren, als er Mitte Juni mit einem Strommast kollidierte. Dabei brach er sich das Bein so kompliziert, dass es entfernt werden musste. Er läuft bislang auf einer vorläufigen Prothese. Mit ihren Ersatzbeinen können die Störche nicht in freier Wildbahn leben, weil die Stücke regelmäßig gewartet werden müssen.

      Tz 29.07.2016

      Einbeiniger Storch Mathilda soll Prothese bekommen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Volksstimme.de 04.08.2016

      volksstimme.de/lokal/magdeburg…zur-therapie-in-magdeburg

      Mathilda zur Therapie in Magdeburg


      Foto: Uli Lücke
      Die verletzte Weißstorchdame Mathilda ist derzeit bei Tierarzt Dr. Niels Mensing in Behandlung.
      Durch einen Unfall verlor sie einen Teil ihres rechten Beines. Nun versucht Dr. Mensing
      durch ein spezielles Training ihre Muskeln wieder aufzubauen und dann eine Prothese anzupassen.

      Die amputierte Storchendame Mathilda ist zur Physiotherapie in einer Magdeburger Tierarztpraxis. Derweil wird eine Prothese angefertigt.
      Von Massimo Rogacki ›

      Magdeburg l „Mathilda ist ein liebes Tier“, sagt Tierarzt Dr. Niels Mensing. Auf einem Behandlungstisch seiner Magdeburger Praxis liegt die Storchendame.
      Ihr war ein Teil des rechten Beines von einer Angelschnur abgetrennt worden.

      Über den Storchenhof Loburg (Landkreis Jerichower Land) ist Mathilda zum Spezialisten gekommen.
      Bis zu sechs Mal am Tag wird dort die geschwächte Muskulatur mit Übungen gekräftigt.
      Aus eigener Kraft stehen kann der Vogel derzeit nicht. „Das Sprunggelenk ist entzündet“, sagt Mensing.

      Bis zur Fertigstellung einer Prothese trägt der Weißstorch eine provisorische Beinverlängerung aus Schaumstoff. Die Therapie wird noch mehrere Wochen dauern.



      Video von der Physiotherapie:
      youtube.com/watch?v=mkwUmuuN0NE
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer
    • http://www.krone.at/wissen/einbeiniger-storch-mathilda-erhielt-prothese-kann-wieder-laufen-story-526765





      Die einbeinige Storchendame Mathilda aus Loburg bekam eine massgefertigte Carbon-Prothese.
      Foto: APA/dpa-Zentralbild/Ronny Hartmann
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von baska ()

    • T-Online 17.09.2016

      Drei Störche mit Prothesen: Mathilda bereitet Sorgen

      Die einbeinige Storchendame vom Storchenhof Loburg erholt sich nach einer aufwendigen Operation nur langsam. "Die Genesung von Mathilda ist leider nicht so eingetroffen wie erhofft", sagte der Geschäftsführer der Vogelschutzwarte, Michael Kaatz, in Loburg (Landkreis Jerichower Land). Vor etwa drei Wochen erhielt das Storchenweibchen eine Prothese von einem Magdeburger Tierarzt. Das Tier hatte sich zuvor in einer Angelschnur verfangen und den unteren Teil des rechten Beins verloren. Zwei ihrer Artgenossen - Fridolin und Emma - erhielten vor gut einer Woche ebenfalls Prothesen. "Die beiden laufen schon."
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Das einzige was ich noch dazu sagen kann ist, dass sich da alle Beteiligten dort gegenseitig kräftig auf die Schulter klopfen können. Mir selbst tut nur die arme Störchin leid die so Schreckliches erfahren und erdulden musste und muss, nur weil die 'Storchen-Experten' (und Behörden) vor Ort und Umgebung nicht rechtzeitig helfen wollten/konnten. Ratschläge hatten sie von unseren Storchenvätern, gleich von Anfang der Tragödie an, genug erhalten. Weiß wer will, warum sie die abgelehnt haben ... Leidtragende ist alleine die Störchin!

      Volksstimme.de 17.09.2016

      Mathilda erholt sich nur langsam

      Störche mit Prothesen - die Vogelschutzwarte Loburg hat drei verletzten Tieren künstliche Beine geschenkt. Es war kein gutes Storchenjahr.

      Loburg (dpa) l Die einbeinige Storchendame vom Storchenhof Loburg erholt sich nach einer aufwendigen Operation nur langsam. "Die Genesung von Mathilda ist leider nicht so eingetroffen wie erhofft", sagte der Geschäftsführer der Vogelschutzwarte, Michael Kaatz, in Loburg (Landkreis Jerichower Land). Vor etwa drei Wochen erhielt das Storchenweibchen eine Prothese von einem Magdeburger Tierarzt.

      Das Tier hatte sich zuvor in einer Angelschnur verfangen und den unteren Teil des rechten Beins verloren. Zwei ihrer Artgenossen – Fridolin und Emma – erhielten vor gut einer Woche ebenfalls Prothesen. Sie sind bereits auf dem Storchenhof zurück. "Die beiden laufen schon."

      Anfangs schien Mathilda den Eingriff gut überstanden zu haben, wie Kaatz sagte. Doch ihr gesundes Bein habe sich entzündet, die Muskulatur sei geschwächt. Sie könne noch immer nicht gehen. "Bis sie Fortschritte macht, bleibt sie bei dem Tierarzt in Magdeburg", sagte Kaatz.

      Die Vogelschutzwarte kümmert sich seit Jahren um verletzte Störche und beobachtet das Zugverhalten der Tiere in Sachsen-Anhalt. Den Angaben zufolge gab es in diesem Jahr rund 600 Storchenpaare im Land.

      "2016 war ein schlechtes Jahr für die Störche", sagte Kaatz. Sie seien erst spät aus ihren Winterdomizilen in Afrika zurückgekehrt. Mitte August machten sich rund 80 Prozent der Tiere wieder auf den Weg in den Süden. "Einige Störche sind aber noch immer hier", sagte der Vogelexperte. Womöglich blieben einzelne über Winter im Land. "Wenn es so mild wie in den vergangenen Jahren wird, ist das kein Problem", so Kaatz.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Mathilda hat es nun doch nicht geschafft
      11.10.2016 14:57 von Petra Meyer

      Leider ist Störchin Mathilda am Sonntag, den 09.10.2016 an einer Sepsis verstorben.
      Der Storchenhof bedankt sich für das große Engagement des Praxisteams um Dr. Niels Mensing.
      Mathilda wird auf dem Grundstück der Praxis beigesetzt, da sie dem Praxisteam über die Zeit ihrer Behandlung sehr ans Herz gewachsen ist.
      Die Mitarbeiter des Storchenhofes und das Praxisteam von Dr. Mensing wünschen Mathilda im Storchenhimmel mehr Glück als auf Erden.

      storchenhof-loburg.de/patentie…ider-nicht-geschafft.html



      Mein Gott. Das arme Tier. Monatelang hat sie leiden müssen....
      Und warum ? . Wieder wegen einem der gedankenlosen, meist uneinsichtigen und fahrlässigen Angler !!! :cursing: :cursing: :cursing:
      viele Grüße, Baska


      Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
      Albert Schweitzer

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von baska ()

    • Bild.de 12.10.2016

      Endlich wenigstens der Bericht aus einer Zeitung (vorher waren es mehr… merkwürdig …) und was für einer. Ja schämt der gute Mann sich gar nicht, v.w. „Andreas Rzehak will den toten Vogel zur Mahnung ausstopfen lassen“. Grade ER war von unseren Storchenvätern (rechtzeitig) beschworen worden, helfend einzugreifen und das nicht erst in letzter Minute, sondern als noch nicht einmal ein Küken geschlüpft war!!! Auch hatten sich unsere Storchenväter sich damals schon mit dem Storchenhof in Loburg in Verbindung gesetzt und um Hilfe gebeten!

      Wem gehört die tote „Mathilda“?
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry