Allenkolibri 'Hummie' - eine faszinierende Dokumentation

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    • Allenkolibri 'Hummie' - eine faszinierende Dokumentation

      Den link zu dieser spannenden und so berührenden Geschichte von ‚Hummie‘ dem Allenkolibriweibchen und ihren Jungen ‚Sela und ‚Sasi‘ fand ich im FFF von jjop gepostet. Thank you dear jjop!

      Das Lesen dieser z.T. dramatischen Dokumentation , dazu die Bilder und Videos betrachten zu können hat mich so fasziniert, daß ich einfach das Bedürfnis hatte mehr Menschen an dieser Geschichte teilhaben zu lassen und sie ins Deutsche zu übersetzen. Also nahm ich Kontakt zu Jenny, der Augenzeugin und Autorin der Geschichte auf und habe die Erlaubnis erhalten die Geschichte vollständig, mit Bildern und Videos, hier posten zu dürfen. Herzlichen Dank an Jenny!!!

      Hierzulande gibt es keine Kolibris und so ist es umso schöner, daß man auch Genaueres über diese Vogelart erfahren kann. Sicher gibt es viele Beschreibungen, aber diese hier ist eine wohl einmalige Dokumentation mit all ihren Hochs und Tiefs.

      Eine Heimat für Kolibris



      Frühjahr 2010 war das Jahr der Kolibris in meinem Garten. Am 17. April entdeckte ich auf der hinteren Terrasse in einer rosa Hänge-Geranie ein kleines Nest mit einem Ei. Am nächsten Morgen waren es zwei Eier, aber die waren bis zum Nachmittag verschwunden. Ein Raubvogel mag die Eier gestohlen haben oder Mama Kolibri kann sie herausgeworfen haben, da die Eier unbrauchbar waren.

      Am 23. Mai war ein weiteres Nest in einer anderen Geranie, direkt neben meinem Schlafzimmerfenster. Das schien zu schön um wahr zu sein. Ich machte Bilder und Videos von den täglichen Geschehnissen, angefangen vom Zeitpunkt als das Nest gebaut war, als aus den Eiern Küken schlüpften, der Zeit der Nestlinge und dem flügge werden. In diesem Film hat Mama Kolibri einen großen Anteil an dieser außerordentlichen Erfahrung. Dies ist nicht nur eine weitere Kolibrigeschichte. Es ist eine sehr Außergewöhnliche. Eine ganze Serie von unerwarteten Vorkommnissen passierte während der drei Wochen in denen die Babykolibris im Nest waren und in denen menschliche Eingriffe mit ins Spiel kamen.

      17. – 19. April Eine ganz kurze Geschichte
      Laß der Natur ihren freien Lauf

      *

      Am Morgen des 17. April war ich entzückt dieses Kolibrinest mit einem Ei zu finden.
      Mama Kolibri hatte eine rosa Hänge-Geranie ausgesucht, nicht etwa weil es ihre Lieblingsfarbe war, sondern weil die Pflanze dicht gewachsen war und starke Stängel hatte, die sich mit dem Wind nur leicht bewegten.

      *

      18. April da waren es zwei kleine Eier. In meiner riesigen Aufregung beugte ich mich über das Nest und machte viele Bilder.

      19. April – die zwei Eier waren verschwunden! Mama Kolibri mag die Eier wegen Eingriffs in ihre Privatsphäre umgesiedelt haben oder aber ein Raubvogel hat die Eier gestohlen.



      Die Rückseite des Nestes war mit getrockneten Geranienblättern, die mit Spinnenweben zusammengeklebt waren, getarnt. Beachte den Größenunterschied zum Weinkorken. Vielleicht mochte Mama Kolibri den Geruch von Chardonnay nicht?

      Fortsetzung folgt mit:
      23. Mai – Einen Monat später … ein neues Nest
      Eine lange Geschichte
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 23. Mai – Einen Monat später … ein neues Nest
      Eine lange Geschichte

      *

      Welcher Zusammenhang besteht zwischen Hänge-Geranien und Kolibri-Nestern? Das ist das dritte Mal, daß ein Nest in einer dieser eingetopften Hängepflanzen gebaut wurde. Es gibt verschiedene Gründe die ich mir auf Grund meiner Erfahrungen mit Kolibris vorstellen könnte: die fächerartigen Blätter bieten dem Nest guten Schutz; die hängenden Stängel bewegen sich mit dem Wind; kein anderer Vogel der sein Gewicht im Flug nicht halten kann wäre in der Lage schwebend in das Nest einzudringen; die Pflanze hängt an einem Gatter gegen die Hausseite die als Windschutz dient; und das Schwimmbecken hält die Gegend kühl.

      Dieses neue Nest war außerhalb meines Schlafzimmerfensters gebaut worden, was es so einfach für mich machte hineinzuspitzen und zu beobachten was geschieht.



      Das Nest in der Anfangsphase des Baues, es besteht aus Blättern, Knospenschuppen und Moos, alles zusammengeklebt mit Spinnennetz. Die Wände sind dünn und halbtransparent. Es dauert ungefähr 5-6 Tage um das Nest zu bauen während denen Mama Kolibri 34 Flüge pro Stunde zu und vom Nest unternimmt um Nestmaterial herbeizuschaffen.



      Das Nest ist freitragend, was bedeutet, daß es nur an einem Ende unterstützt ist und der Rest in der Luft schwebt. Zwei Kiefernnadeln stehen aus der Seite des Nestes hervor, wahrscheinlich um den Bau zu gestalten, sicher nicht zur Befestigung. Mama Kolibri bekommt eine Eins für ihre künstlerische Ader. Ob für ihre technischen Fähigkeiten werden wir sehen.



      Der Durchmesser des Kolibrinestes ist minimal größer als eine Vierteldollarmünze. In ein paar Tagen werden die Wände des Nestes durch Zugabe von Pflanzenfasern und Grashalmen verdickt. Der Boden und die windzugewandte Seite des Nestes werden dicker sein und die Rückseite und das Oberteil dünner.



      Mama Kolibri, die wir liebevoll Hummie genannt haben, ist ein Allenkolibri, die an der kalifornischen Küste und einem winzigen Teil vom unteren Oregon heimisch sind. Der Name führt zurück auf Charles Andrew Allen (1841-1930) einem amerikanischen Sammler und Tierpräparator aus Marin County, Kalifornien. Der Allenkolibri (Grünrücken-Zimtelfe) ist einer der kleinsten Kolibris auf dem Nordamerikanischen Kontinent.

      Weibliche Allenkolibris und jugendliche Zimtkolibris sehen sich so ähnlich, daß es manchmal sehr schwer ist, sie auseinander zu halten.
      Der männliche Allenkolibri ist kleiner als das Weibchen aber kompensiert seine Zwergenhaftigkeit mit schillerndem rötlich-braunem Ringkragen (Hals), fuchsroten Seiten und einem metalisch grünem Kopf und Rücken.


      Fortsetzung folgt mit:

      23. Mai – 11. Juni
      Erlebe die Entdeckung eines neuen Nestes
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 23. Mai – 11. Juni

      Erlebe die Entdeckung eines neuen Nestes

      VIDEO: Ein neues Kolibrinest – Mai 2010

      Erstes Ei am 26. Mai



      Das weiße ovale Ei hat die Größe einer Kaffeebohne. Es wurden mehr Pflanzenteile hinzugefügt um die Nestwände zu verdichten und etwas Moos und Flechten wurden zur Polsterung hinzugefügt.

      Zweites Ei am 28. Mai
      Wie Gummibärchen



      Zwei Tage später wurde ein zweites Ei ins Nest gelegt. Diese Eier sind halb so groß wie Gummibärchen. Nur um eine Vorstellung zu geben, wie klein sie sind.



      Hummie saß fast den ganzen Tag auf ihrem Nest um die Eier warm zu halten und sie vor Feinden zu beschützen. Sie würde das Nest nur verlassen um Nektar und Käfer zu futtern und nach 10 Minuten wieder zurückkehren.

      Mama Hummie wird 15 Tage auf dem Nest sitzen
      Brutzeit

      Mama Hummie wird im Nest zittern und sich aufplustern um mehr Wärme zu produzieren um die Eier warm zu halten

      VIDEO: Nestanflug von Mama Kolibri am 6.Juni 2010

      Fortsetzung Teil 4 folgt mit:

      Tag 1 12.Juni Alles Gute zum Geburtstag Sela & Sasi
      Zwei Baby-Allenkolibris
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Tag 1 12.Juni Alles Gute zum Geburtstag Sela & Sasi
      Zwei Baby-Allenkolibris



      Ein kleiner Kolibri, ich nannte ihn Sela, schlüpfte am frühen Morgen neben einem schon angeknacksten Ei. Es machte den Eindruck als ob Hummie, die Mama, schon Selas Eierschalen so weit wie möglich vom Nest entsorgt hatte um ja keinen Hinweis für Räuber zu hinterlassen. Das Embryo im zweiten Ei konnte man sich bewegen sehen um sich fertig zum Schlupf zu machen. Das wurde auf Video festgehalten und obwohl es etwas unscharf ist, ist es ein Muss es anzuschauen. Ich war ein nervöses Wrack während des Filmens.



      Es war fast Mittag und die Temperaturen waren in die 90-iger gestiegen. Der zweite Kolibri, genannt Sasi, ist endlich aus seiner Schale gebrochen als das Nest sich im Wind bewegte. Das kleine Küken hatte eine Zeitlang zu kämpfen bis die zwei Schalenhälften aus dem Weg waren, blieb jedoch mit dem Hinterteil zunächst in einem von ihnen hängen.



      Die zwei Küken, Sela und Sasi waren nach dem wissenschaftlichen Namen Selasphorus Sasin, der für die Art der Allenkolibri steht. Ich entfernte zwei Silben von beiden lateinischen Wörtern und entwarf die Namen, Sela und Sasi. Die Eier wurden im Abstand von zwei Tagen gelegt, aber geschlüpft sind sie am selben Tag. Kolibris haben eine Art ihre Eier zu bebrüten, daß sich das so ergibt.



      Vorstellung von Hummie, der Mutter der Allenkolibris, sie ist so klein und zierlich im Vergleich zu allen Kolibris die ich je gesehen habe. Knapp 3 inches (ca. 7,5 cm) lang von der Schwanzspitze bis zum Schnabel. Hummie hat einen deutlichen braunen Kehlfleck der schillernd orange wird wenn sie ihren Kopf von einer Seite zur anderen bewegt. Ein echtes Leichtgewicht, Hummie wiegt nur so viel wie ein Zehncentstück.

      1. Tag Die Geburt eines Kolibris

      VIDEO: Tag 1 12.Juni Alles Gute zum Geburtstag Sela & Sasi

      Fortsetzung folgt mit Teil 5

      2. Tag 13. Juni - Wie zwei kleine Rosinen
      Mutterinstinkt auf dem Höhepunkt
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 2. Tag 13. Juni - Wie zwei kleine Rosinen
      Mutterinstinkt auf dem Höhepunkt



      Hummie hat nahezu alle die Eierschalenfragmente aus dem Nest entfernt. Die zwei Tage alten Kolibri-Babies sehen aus wie Rosinen mit Federbahnen oder rötlich braunem Flaum auf ihren Rücken. Das ist die genbau da, wo sie am meisten Isolierung brauchen. Die Kolibris werden blind geboren können aber hören und den Wind von Hummies Flügeln spüren wenn sie zum Füttern kommt. Sofort werden Sela und Sasi ihre Köpfe heben und ihre kurzen orangen Schnäbel öffnen um nach Futter zu betteln.



      Hummie beschützt ihre zwei Tage alten Babies sehr. Sie flog ins Nest und bemerkte die auf das Nest gerichtete Kamera auf dem Dreibeinstativ , starrte sie frontal an und begann mit ihrem Schwanz zu fächeln. Das Spiegelbild in der Kamera hat sie wohl irregeführt und denken lassen, daß da womöglich ein anderer Kolibri ihre Küken bedroht.

      Beobachten wie Hummie mit ihrem Schwanz fächelt
      Zeichen von Aggression

      Hört zu wie Hummies Schwanz das zirpende Geräusch macht während sie mit dem Schwanz fächelt

      VIDEO: Allenkolibri Mutter, Hummie, fächelt mit ihrem Schwanz – 13. Juni

      Fortsetzung mit Teil 6:
      3. Tag – 14. Juni Ein richtiger Kicker
      Schüttel ein Bein, Sasi!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 3. Tag – 14. Juni Ein richtiger Kicker
      Schüttel ein Bein, Sasi!



      Die zwei Kolibris sind über Nacht gewachsen und haben die meiste Zeit geschlummert. Sogar ein 3-Tage alter Nestling kann sich im Nest mit einem Fußtritt Platz schaffen.

      4. Tag - 15. Juni Große Schnäbel
      Fressmaschinchen



      Die orangefarbenen Schnäbel sind breiter und länger geworden damit Mama Hummie besser Futter in die Schnäbel verteilen kann.

      4. Tag – Raum schaffen für die wachsende Familie
      Mehr Raum für Ellenbogen

      Was macht Mutter Kolibri um sicher zu sein, daß das Nest groß genug für ihre wachsenden Küken ist? Beobachte Hummie wie sie schiebt, wackelt und ihren Körper, Flügel und Brust benutzt um das Nest in vier Richtungen auszudehnen und zu erweitern.

      VIDEO: Allenkolibri dehnt und formt das Nest – Tag 4 – 15. Juni

      Fortsetzung mit Teil 7:
      5. Tag – 16. Juni Körperwärme teilen
      Aufwärmen mit angelegten Federchen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 5. Tag – 16. Juni Körperwärme teilen
      Aufwärmen mit angelegten Federn



      Am 5. Tag kuscheln sich die Küken aneinander um die Körperwärme zu teilen. Die Flaumenbüschel sind inzwischen länger und dichter gewachsen was hilft die Rücken der Kolibris zu wärmen.

      6.–7. Tag - 17.-18. Juni Zusätzliche Haut
      Umwandlung



      Den zwei Küken ist Extrahaut um ihre Körper gewachsen um sich ihrem Wachstum anzupassen. Das Nest sieht aus als wäre es überfüllt.



      Aus dem Flaum haben sich Blutkiele gebildet die dann zu richtigen Federn werden.

      Fortsetzung mit Teil 8:
      8. Tag – 19. Juni – gespaltene Zunge
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Diese Fotos hat mir Jenny, die Autorin der wundervollen Dokumentation von ‚Hummie, Sela und Sasi‘ geschickt.

      Das ist ‚Sammie‘ ein Annakolibri Männchen mit der wunderschönen roten Krone und dem roten Kragen. Er saß in diesem Sommer fast 3 Monate lang in einem der Geranientöpfe und tat nichts, aber auch gar nichts außer die Futtersäule mit Kolibri-Nektar (Rezept siehe unten) zu bewachen. Er machte den Eindruck eines Kolibris im Ruhestand. In letzter Zeit war er nicht mehr da, denn es fing an zu regnen und kalt zu werden. So hat er sich sicher in geschütztere Gefielde begeben. Er war bezaubernd und so schön.



      Die Nektarsäule bewachen:



      Rezept für Kolibri-Nektar

      1 Teil Zucker mit 4 Teilen Wasser für 2 Minuten kochen damit die Schimmelpilzsporen des Kristallzuckers abgetötet werden. Abkühlen durch Zugabe von Eiswürfeln (ohne den Nektar zu sehr zu verdünnen!). Oder, wenn genug Zeit ist, die gekochte Mischung einfach abkühlen lassen bevor man sie in die gesäuberte Kolibri-Nektarsäule füllt. Die Nektarsäule nicht ins direkte Sonnenlicht hängen damit der Nektar nicht trüb und schlecht wird.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 8. Tag – 19. Juni – gespaltene Zunge



      Hummi, die Kolibri Mutter hat eine gespaltene Zunge mit Fransen an der Spitze. Kapillarwirkung hilft mehr Flüssigkeit aufzuziehen. Sie nimmt Nektar auf indem sie ihre Zunge 13 Mal pro Sekunde ausdehnt und zusammenzieht. Entgegen der weitverbreiteten Ansicht ziehen die Kolibris den Nektar nicht wie mit einem Strohhalm mit ihren Schnäbeln auf. Stattdessen wird der Nektar aufgeschleckt wie eine Katze Wasser trinkt.



      Hummi fährt fort die 8-Tage alten Küken zu füttern, die wegen ihrer hohen Stoffwechselanforderungen ununterbrochen essen müssen um am Leben zu bleiben.

      Fortsetzung mit Teil 9:

      9. Tag – 20. Juni Es braut sich etwas zusammen!
      Aus den Fugen geraten
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 9. Tag – 20. Juni Es braut sich etwas zusammen!
      Aus den Fugen geraten


      Das Nest fängt an sich auf eine Seite zu neigen wegen der zunehmenden Schwere und dem Gewicht der Mutter, wenn sie sich zum Füttern der Küken auf eine Seite des Nestes setzt. Die Pflanze darunter ist durch die hin- und her-rutschenden Körper die gegen die Innenseite des Nestes reiben instabil geworden. Die bauliche Widerstandsfähigkeit gibt nach.





      Hummie, die Mama, setzt sich weiter auf die eine Ecke des schiefen Nestes um ihre Jungen zu füttern. Ihr zusätzliches Gewicht ist eine Belastung für das Nest, unglücklicherweise ist Hummie kein Akrobat oder Verrenkungskünstler und kann nicht vom Stamm aus an dem das Nest gebaut ist die hungrigen Schnäbel ihrer Küken stopfen.

      10. Tag – 21. Juni - Ihre Augen können sehen
      Da draußen ist eine große Welt



      Die 10 Tage alten Kolibris können jetzt sehen und wundern sich was um sie herum vorgeht. Ihre orangenen Schnäbel sind länger und dunkler geworden. Um sich besser anzupassen und es sich im Nest gemütlich zu machen wechseln die Kolibris oft ihre Position.

      Versuchen sich nicht vom Fleck zu rühren
      Beobachte die 10 Tage alten Kolibris, wie sie sich in dem dünner werdenden und absackenden Nest winden. Beachte dass die Wände des Nestes sich mit jeder Bewegung zusammenziehen und ausdehnen. Das Nest fängt an seine Festigkeit und Struktur zu verlieren

      VIDEO: 10. Tag Allenkolibri Küken stoßen und drängeln in ihrem Nest

      Fortsetzung mit Teil 10
      11. Tag – 22. Juni Das Nest wird wirklich zu voll
      Das ruft nach Erweiterung
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 11. Tag – 22. Juni Das Nest wird wirklich zu voll
      Das ruft nach Erweiterung



      Es haben sich bei Sela und Sasi mehr Federkiele entwickelt so dass sie sich selbst warm halten können und nicht so sehr auf Mutters Körperwärme angewiesen sind. Mama muss Käfer für Proteine und Nektar finden um ihre Küken zu füttern.

      12. Tag – 23. Juni Schiefes Nest
      Ein gewichtiges Problem



      Die wachsenden Kolibris haben Schwierigkeiten ruhig in ihrem Nest zu bleiben, das schief geworden ist. Die vertrockneten Blätter um das Nest herum blieben unangetastet um es vor herumspionierenden größeren Vögeln, wie Rotkehlchen und Krähen zu verstecken.

      13. Tag – 24. Juni Rutschen und Schlittern
      Doppelte Schwierigkeiten



      Für Sela und Sasi war es kaum möglich noch im Nest zu bleiben ohne über den Rand zu rutschen. Beide verbrachten viel Zeit damit sich zu winden und ihre Körper aneinander anzupassen um nicht aus dem Nest zu fallen. Man bedenke nur die vergeudete Energie die die wachsenden Küken so nötig brauchen. Es ist wie sich den ganzen Tag auf einem Laufband zu bewegen um Gewicht abzubauen.

      Balanceakt
      Wie auf einem Hochseil

      Das Nest der Kolibris neigte sich weiter auf eine Seite was es sehr schwer für die Küken macht ruhig zu liegen. Schau wie Sela darum kämpft im Nest zu bleiben während Sasi schlummert.

      VIDEO: 13. Tag – Kolibriküken kämpfen im absackenden Nest

      Fortsetzung mit Teil 11

      Schnellreparatur
      Nest gerade gerichtet
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Schnellreparatur
      Nest gerade gerichtet



      Das Nest wurde gerade gerichtet indem zwei Geraniumzweige am Topfboden zusammengebunden wurden. Das war zwar eine kurzfristige Lösung aber nicht die beste.



      Die 13 Tage alten Küken beruhigten sich nachdem das Nest nicht mehr herunterhing. All das Sich-winden war zu viel Bewegung für die wachsenden Kolibris es brachte ihnen nur unnötigen Stress und Erschöpfung.

      Doppelte Hilfe für die Brut
      Futterekstase

      Mutter Kolibri konnte jetzt Sela und Sasi nachdem das Nest geradegerichtet war vom Ast aus füttern. Sie hatte es vor der Reparatur schwer sich zum Füttern herüber zu beugen. Um die ausgefallenen Fütterungen wieder auszugleichen kam Hummie geflogen und gab den zwei hungrigen Küken doppelte Hilfe. Beachte wie die Mama versuchte sie von der gegenüberliegenden Seite des Nestes zu füttern nur um dann wieder zu ihrem alten Sitz zurückzugekehren.

      VIDEO: Allenkolibri füttert 13 Tage alte Küken 24.- Juni

      Fortsetzung mit Teil 12

      14. Tag – 25. Juni – Von Kopf bis Fuß
      Enganliegend
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 14. Tag – 25. Juni – Von Kopf bis Fuß
      Enganliegend



      Den 14 Tage alten Kolibriküken sind Flügel und Schwanzfedern gewachsen. Das Nest wird immer enger, so wechseln sie oft die Stellung um bequemer sitzen zu können.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 15. Tag – 26. Juni – Sasi hüpft aus dem Nest, nicht einmal sondern zweimal
      Kiefernnadel schützt Sasi



      Am Morgen des 15. Tages befand sich Sasi kopfüber und um ihr Leben an der Kiefernnadel klammernd. Nachdem das zerbrechliche Kolibriküken vorsichtig aus ihrem festen Griff von der Kiefernnadel befreit war wurde es zurück in das beengte Nest gesetzt. Ein paar Minuten später wiederholte Sasi das selbe Kunststück.

      Irgendetwas mußte schnell getan werden um einen tödlichen Sturz zu verhindern. Es blieb keine Zeit darüber nachzudenken, warum der kleine Kolibri aus dem Nest fiel oder hüpfte.



      Klein Sasi sah so müde und erschöpft aus nach dem Unfall. Wer weiß wie lange sie schon an der Kiefernnadel hing bevor sie gefunden wurde.



      Das ist die Aussicht aufs Nest aus dem zwei Schnäbeln herausragen und der Kiefernnadel, die Sasis Leben gerettet hatte.



      Hummie, die Mutter Kolibri, mag kein Experte im Nestbau sein, aber sie muß einen Grund gehabt haben die Kiefernnadel an die Seite des Nestes zu setzen. Das wurde heute deutlich. Hut ab vor der der Mama für ihre Voraussicht und den Einfallsreichtum.

      Kiefernnadel rettet Sasi

      Das Video zeigt, wie Sasi unsicher an der Kiefernnadel hängt, die sie vor dem Fall auf den Boden rettete. Das schräge Nest war mit Pflanzenbändern um den Topf gerade gerichtet worden.

      VIDEO: Das 15 Tage alte Allenkolibriküken fällt aus dem Nest

      Fortsetzung mit Teil 14
      Mama belohnt 15-Tage alte Kolbriküken mit doppelter Portion
      Ein MUSS anzuschauen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Mama belohnt 15-Tage alte Kolbriküken mit doppelter Portion
      Ein MUSS anzuschauen

      Wie drehen sich zwei ungestüme Küken in einem kleinen zu engen Nest um? Man kann sehen wie all das hin- und herrutschen und umherbewegen Probleme für das zerbrechliche Nest bedeuten. Beobachte wie Mama Hummie wiederholt heranfliegt um Sela und Sasi zu füttern. Höre auf das Summen von Mutters Flügeln wie sie gerade mit dem Abendessen ankommt. Was für ein heißersehnter Moment der eines der Küken vor Vergnügen mit den Flügelchen schlagen läßt.

      VIDEO: 15. Tag – 26.Juni – Fütterung der Allenkolibriküken, Flügelchen-schlagen

      Fortsetzung mit Teil 15
      15. Tag – 26. Juni – Bau des großen Nestes
      Die Raumkapsel eines Kolibris
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 15. Tag – 26. Juni – Bau des großen Nestes
      Die Raumkapsel eines Kolibris

      Diese Materialien wurden benützt um das große Nest zu erschaffen, ein Sicherheitsnest um die Kolibriküken davor zu bewahren wieder aus dem Nest zu fallen oder zu hüpfen. Das Oberteil einer leeren Plastik-Wasserflasche wurde genommen um ein trichterförmiges Nest zu kreieren. Dieses wurde dann mit Watte ausgepolstert und umwickelt mit dehnbarer Baumwollgaze.



      Schneide zwei Streifen dehnbare Baumwollgaze lang genug um es um das ausgeschnittene wasserflaschenteil zu wickeln. Schneide zwei Stücke gerollte Watte zum auspolstern.

      Gib ein Stück in das „Nest“ als Kissen und geh sicher, daß du auch den abgeschnittenen Rand der Wasserflasche mit auspolsterst. Benütze beidseitiges Klebeband um die Watte am Nest festzumachen.

      *

      Mache zwei Löcher in gegenüberliegende Enden des Nestes und befestige zwei grüne Pflanzenbänder. Wickle die Baumwollgaze fest um das Nest und befestige sie mit Isolierband am Boden und auf den Seiten.

      *

      Drehe das Nest auf die rechte Seite und gebe ein Stück der gerollten Watte obendrauf. Sichere es zur Befestigung mit beidseitigem Klebeband, damit es nicht verrutscht.

      *

      Befestige an der Außenseite mit doppelseitigem Klebeband Geranienblätter. Und beschmiere sie mit verklebten Spinnweben.



      An diesem Abend wurde es an einem kleinen Haken auf den Geranientopof gehängt über dem das Kolibrinest hing um zu sehen wie das aussieht. Dann habe ich es weggenommen aus Angst, daß Hummie die neue Vorrichtung scheuen und ihre Babies im Stich lassen würde.

      Fortsetzung mit Teil 16
      16. Tag – 27. Juni – Unwillkommene Besucher
      In Deinem Gesicht
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 16. Tag – 27. Juni – Unwillkommene Besucher
      Im Gesicht



      Milben krabbelten überall über die Gesichter von Sela und Sasi. Es schien als ob diese mit dem erbrochenen Futter, das Hummie in die Hälse ihrer Küken pumpte mit transportiert worden wären.

      Mächtige Milben!
      Eine Invasion

      Wenn man genau auf das Video schaut sieht man Milben über den Schnabel und das Gesicht eines der Kolibris krabbeln. Ist es ein Wunder, daß die zwei Küken unaufhörlich im Nest herumrutschten?

      16. Tag – Milben krabbeln überall im Kolibrinest herum 27. Juni

      Fortsetzung mit Teil 17
      16. Tag – 27. Juni -Kleine Schwertschlucker
      Doppelt tunken
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 16. Tag – 27. Juni -Kleine Schwertschlucker
      Doppelt tunken

      Die zwei hungrigen Kolibris heben beim Summen von Mutters Flügeln ihre Köpfe mit weit geöffneten Schnäbeln. Hummie fuhr fort mit ihrem vorhersagbarem Fütterungsplan von je 10-15 Minuten.

      Bestes Video von der Fütterung der Allenkolibriküken – 16. Tag, 27. Juni

      Fortsetzung mit Teil 18
      17. Tag – 28. Juni – Sasi und Sela verlassen das Nest
      Das große Nest zur Hilfe!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 17. Tag – 28. Juni – Sasi und Sela verlassen das Nest
      Das große Nest zur Hilfe!



      Am Morgen des 28. Juni wurde ich von meinem Mann alarmiert, daß die beiden Kolibris nicht im Nest zu sehen sind. Ich rannte im Schlafanzug hinaus und fand die zwei Kolibriküken außerhalb des Nestes baumelnd – Sela mit einem Fuß in dem eingestürzten Nest, und Sasi sich an der Kiefernnadel festklammernd. Das ist das dritte Mal, daß die Kiefernnadel auf der Seite des Nestes Sasi gerettet hat.



      Das große Nest, das ich als „Sicherheitsnest“ am Tag vorher gebaut hatte, war jetzt gut zu gebrauchen. Es wurde an einem kleinen Haken im Blumentopf aufgehängt als Unterstützung für das Kolibrinest. Klein Sasi wurde ins Nest zurückgesetzt während Sela, das ältere Geschwisterchen im großen Nest ruhte. Jedoch den ganzen Tag zu sitzen war ein bißchen zu ermüdend und anstrengend für Sela. Sie schien es zu vermissen in einem kleinen und sicheren Nest zu sein, das ihren Körper umarmte.



      Das war es warum mein kleiner Babyschuh, welcher eines meiner abgelehnten Strickprojekte war zur Geltung kam. Mit einer Häkelnadel nähte ich um den gestrickten Strumpf und verlängerte ihn zu 8 cm und fixierte ihn mit grünem Pflanzendraht.

      An diesem Abend schlief Sela in ihrem eigenen gestrickten Stubenwagen.


      Fortsetzung mit Teil 19

      Sela und Sasi haben ein neues Zuhause
      Ein großes Nest für kleine Kolibris
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Sela und Sasi haben ein neues Zuhause
      Ein großes Nest für kleine Kolibris

      Sasi windet sich und kratzt ununterbrochen im Nest. Irgendetwas scheint schrecklich falsch zu sein und macht den kleinen Kolibri rastlos.

      VIDEO: 17. Tag – Kolibriküken gerettet nachdem es aus dem Nest gefallen war – 28. Juni

      Fortsetzung mit Teil 20
      Das große Nest, eine außergewöhnliche Veränderung
      Hummie begrüßt die neue Unterkunft für die Kleinen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Das große Nest, eine außergewöhnliche Veränderung
      Hummie begrüßt die neue Unterkunft für die Kleinen

      Wie ein Uhrwerk kommt Mutter Kolibri wie erwartet um ihre Brut zu füttern. Sasi scheint alle zwei Sekunden krampfartige Bewegungen zu machen. Irgendetwas ist tödlich verkehrt.

      VIDEO: Alllenkolibri nisted im Babyschuh – 17. Tag – 28. Juni

      Fortsetzung mit Teil 21
      18. Tag – 29. Juni – Alles ruhig an der Westfront
      Oder so macht es den Eindruck
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 18. Tag – 29. Juni – Alles ruhig an der Westfront
      Oder so macht es den Eindruck



      Beachte wie klein das Kolibrinest ist, verglichen mit der gestrickten Version. Man kann sich nicht vorstellen, wie zwei wachsende Kolibris in solch ein kleines Nest passen können.



      Hummie, die hingebugsvolle und pflichtbewußte Mama fuhr fort ihre 15 Minuten Ausflüge zum Nest und zurück zu machen um ihre Brut zu füttern.

      Fortsetzung mit Teil 22

      19. Tag – 30. Juni – Sasi springt auf den Asphalt!
      Lästige Milben!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 19. Tag – 30. Juni – Sasi springt auf den Asphalt!
      Lästige Milben!

      Am Morgen des 19. Tages fanden wir Sasi fast leblos auf dem Boden. Einer ihrer Flügel schien gebrochen, Büschel von Federn waren lose und sie atmete schwer. Trotzdem das große Nest als ein Sicherheitsnest da war fiel Sasi doch auf den Boden. Es war offensichtlich, daß die Milben Sasi zum Verlassen des Nestes gebracht haben.

      *

      Dieses Nest wurde vom Stängel an den es gebaut war abgeschnitten, da es nicht länger die Form halten konnte und mit Milben übersät war. Ich tat das Nest in eine Plastiktüte und innerhalb eines Tages haben sich die Milben wie verrückt vermehrt. In der Zwischenzeit suchte ich im Haus herum in der Hoffnung etwas passendes und bequemes für die arme kleine Sasi zu finden.



      Dann fand ich ein rechteckiges Stück verfilzte Wolle in meinem Strickkörbchen. Es war eigentlich als Tasche für eines meiner Filzprojekte gedacht, war aber in den vielen Knäuels untergegangen. Mir kam eine Idee und im Nu war ein neuer Stubenwagen für die kleine Sasi bereitet. Um es fertig zu machen wurde eine dünne Schicht gerollte Watte in das befilzte Nest gegeben. Das würde die Abweichung gegenüber dem Originalnest der Kolibri Mutter abmildern.



      Das Filznest paßte perfekt für Klein-Sasi, die nur 2 1/8 inch lang war von der Spitze ihres kurzen Schwänzchens bis zum Schnabel.
      Das Filznest wird sich etwas dehnen und doch seine Form behalten. Es wird auch den kleinen Kolibri warmhalten wenn am Abend die Temperatur sinkt.



      Bis zum Morgen ist Sasi rübergerutscht um mit Sela zu kuscheln. Was für eine glückliche Zweisamkeit.

      Fortsetzung mit Teil 23
      Klein Sasi kann ihren Kopf nicht heben um zu futtern
      Sie wird schwächer
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Klein Sasi kann ihren Kopf nicht heben um zu futtern
      Sie wird schwächer

      Der Großteil des 17. Tages war der Kampf um den verletzten Kolibri. Sasi machte zuckende Bewegungen und versuchte – erfolglos - ihren Kopf zu heben wenn Mama zum Füttern kam.

      VIDEO: 19. Tag - Kleiner Kolibri, Sasi hat nach dem Sturz am 30. Juni kaum gefressen

      Fortsetzung mit Teil 25
      Mama versucht die verletzte Sasi zu füttern
      Eine sehr besorgte Mutter
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Mama versucht die verletzte Sasi zu füttern
      Eine sehr besorgte Mutter

      Sasi hat während all den Fütterungen kaum reagiert was Hummie beunruhigt. Sie ist zu schwach und kann ihren Kopf nicht heben und ihren Schnabel öffnen um Nahrung aufzunehmen. Beobachte wie die Mutter Kolibri verschiedene Versuche macht, sie mit ihrem langen Schnabel anstößt um Sasi zum futtern zu bringen.

      VIDEO: 19. Tag – Mutter Kolibri versucht das verletzte Küken zu füttern – 30. Juni

      Fortsetzung mit Teil 25
      20. Tag - 1. Juli – Die große Schwester Sela kümmert sich um Klein-Sasi
      Viele ‚Streicheleinheiten‘
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 20. Tag - 1. Juli – Die große Schwester Sela kümmert sich um Klein-Sasi
      Viele ‚Streicheleinheiten‘



      Klein-Sasi ist noch schwach und liegt zusammengesackt in ihrem grünen Nest. Sie hat nicht viel gefressen, schien aber munterer zu sein als am Vortag.



      Der verletzte Kolibri, Sasi, hat stundenlang kaum etwas gefressen da sie nicht in der Lage war ihren Kopf zu heben und ihren Schnabel zu öffnen wenn Mama zum Füttern kam. Das ältere Geschwisterchen, Sela, hat Sasi schließlich mit ihren Schabel angestoßen und die Kleine öffnete endlich ihren Schnabel und bekam ihre erste gute Mahlzeit.



      Klein-Sasi erholt sich langsam und hat inzwischen genug Energie um aufzustehen und sich zu setzen. Liebevolle Pflege und Unterstützung von Sela und Mutter Hummie haben wesentlich zu Sasis Erholung beigetragen. Beachte wie die beiden Kolibris gerne nahe beinander sind um sich behaglich zu fühlen.



      Am Ende des Tages beschloß Sasi, daß sie es vorzog mit Sela in dem Babyschuh-Nest zu kuscheln.

      Fortsetzung mit Teil 26
      Älteres Geschwisterchen, Sela, animiert Sasi zum Futtern
      Etwas bewirken
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Älteres Geschwisterchen, Sela, animiert Sasi zum Futtern
      Etwas bewirken

      Dies ist Tag zwei der Erholung von Sasi nachdem sie auf das Pflaster gefallen war. Sie macht immer noch ruckartige Bewegungen und ist zu schwach um ihren Kopf zu heben und den Schnabel aufzumachen wenn die Mama zum Füttern kommt. Beobachte wie die frustrierte und besorgte Hummie dreimal anfliegt um die Küken zu füttern und nur Sela futtert. Schließlich hatte Sela genug und weigerte sich mehr zu futtern. Dafür stieß sie die ausgehungerte Sasi mit ihrem Schnabel an um sie dazu zu bringen ihren Schnabel zum futtern zu öffnen.

      VIDEO: 20. Tag – Das ältere Geschwisterchen, Sela stochert die verletzte Sasi an um zu futtern – 1. Juli

      Fortsetzung mit Teil 27
      21. Tag – 2. Juli Herbstzeitlose
      Hübsche und winzige Allenkolibris
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 21. Tag – 2. Juli Herbstzeitlose
      Hübsche und winzige Allenkolibris



      Die zwei Küken haben sich gut in ihrem luxeriösen Schlafzimmer eingelebt und beklagen sich nicht. Hummie, die Mama, billigt dankbar die handgemachten Nester ihrer menschlichen Freunde. Pflichtbewußt kommt sie alle 15 Minuten angeflogen um die aufgeregten und wachsenden Babies zu füttern.



      Das Summen von Hummies Flügeln erhellt immer die Gesichter der hungrigen Kolibriküken. Es ist immer so eine Freude die Mama zu sehen.



      Sela und Sasi zeigen ihre metallisch grünen äußeren Federn die aus den Federkielen gewachsen sind. Diese werden sich schließlich in die grüne Oberseite , ganz wie bei Mama, entwickeln. Ihre Kehlen haben bronze gefleckte Muster, die Flanken, Unterseite und Basis der Schwanzfedern sind rötlich überhaucht. Der Schwanz ist rötlich, schwarz und grün mit weißen Spitzen.



      Mali, die Glückskatze, möchte gerne wissen was all die Aufregung da draußen vor dem Schlafzimmerfenster zu bedeuten hat. Sie möchte gerne wissen warum ich so viel Zeit draußen ohne sie verbringe.



      Der Stängel über dem Nest trifft Selas Kopf jedes Mal wenn sie auf einem der gestrickten Nester Platz nehmen möchte. Das scheint ihr nicht so gut zu gefallen und sie versuchte ihn abzubeißen.



      Ich nahm eine Schere und zwickte den Stängel ab, was Sela glücklicher machte und das futtern weniger mühsam.

      Fortsetzung mit Teil 28
      Klein-Sasi liebte ihr handgmachtes grünes Filznest!
      Alles biologisch!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Klein-Sasi liebte ihr handgmachtes grünes Filznest!
      Alles biologisch!

      Das Filznest ist aus 70% Wolle und 30% Sojagarn gemacht. Und, ja, Soja wie in Tofu! Und die Matratze ist auch 100% gerollte Baumwolle. Wie grün kann das sein.

      21. Tag - Der kleine Kolibri, Sasi, erholt sich von seinem schlimmen Sturz 2. Juli

      Fortsetzung mit Teil 29
      Schau zu wie Hummie ihre hungrigen Küken füttert!
      Und Vögel lächeln doch!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Sela und Sasi wärmen einander

      Getrennte Nester verhindern nicht, daß sich die zwei Kolibris aneinander kauern. Schließlich waren Sela und Sasi es gewohnt die ersten zwei Wochen ihres Lebens unter beengten Verhältnissen zu leben.

      VIDEO: 21. Tag – Allenkolibriküken halten einander warm

      Fortsetzung mit Teil 31
      22. Tag – 3. Juli Faulenzen im großen Nest
      Riesengroßes Spielzimmer
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 22. Tag – 3. Juli Faulenzen im großen Nest
      Riesengroßes Spielzimmer



      Das ältere Geschwisterchen, Sela ist in Sasi’s Designer Filznest umgezogen um es auszuprobieren. Sicher ein netter Sitzplatz für ein Küken.



      Sela ist die größere der beiden Kolibris und misst ungefähr 2 ½ inch (6,25 cm) vom Schwanz bis zum Schnabel. Das Lineal ist in einem Winkel und gibt ein Eindruck über die Größe eines kleinen Kolibris.



      Fortsetzung mit Teil 32
      Tag 22 - … und Sela sieht wirklich wie ein Kolibri-Junges aus.
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Tag 22 - … und Sela sieht wirklich wie ein Kolibri-Junges aus.



      Die meiste Zeit des Tages hat sich Sela geputzt, gekratzt, gestreckt und ihre Flügel geschlagen während sie in dem grünen Nest saß. Sasi wiederum hat sich auf die untere Ebene zurückgezogen und ihre Lieblingsnische ausgemacht.

      *

      Das Geräusch von Flugzeugen über ihnen hat Sela immer interessiert und sie hat ihren Hals gereckt um zu sehen was da oben los ist.



      Das Summen von Hummies Flügeln ließ die beiden sich zur Futterzeit zurecht machen. Mama hörte ungefähr am Abend um 20.30 h zu füttern auf. Das war dann die Zeit wo ich meine Kamera wegpackte.



      Fortsetzung mit Teil 33
      Sind Sela und Sasi groß genug?
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Proben für den großen Tag
      Machen, was Kolibris am besten können

      Sela macht mehr Flügelübungen um fit zu werden für den Ausflug aus dem Nest. Schließlich war sie 23 Tage lang Küken im großen Nest und die voraussichtliche Abflugzeit war schon überschritten.

      VIDEO: 22. Tag – Küken Sela pflegt sich und macht Flugübungen 3. Juli

      Fortsetzung mit Teil 35
      23. Tag – 4. Juli – Sela’s Unabhängigkeitstag
      Zeit zu gehen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • 23. Tag – 4. Juli – Sela’s Unabhängigkeitstag
      Zeit zu gehen



      Es ist schwer zu begreifen wieso zwei Kolibrijunge größenmäßig so unterschiedlich sein können, wenn sie doch am gleichen Tag geschlüpft sind. Das erste Ei (Sela) wurde am 23. Mai gelegt und das zweite Ei (Sasi) zwei Tage später. Mutter Kolibri machte sicher, daß die Küken am gleichen Tag Geburtstag hatten.



      Sela hat sich den ganzen Tag geputzt, gepflegt, nach Käfern im Nest gepickt und auf Mama Hummie und ihr Futter gewartet.



      Bis jetzt hat die 23 Tage alte Sasi gerade gelernt wie ein richtiger flügger Vogel zu sitzen.



      Dies war das letzte Mal, daß ich Sela nach ihrer Mahlzeit von Mama vor dem Flug gesehen habe. Es läutete an der Tür und die Gäste kamen zum Abendessen am 4. Juli. Ich ging für einen Moment weg und 30 Minuten später verkündete mein Mann, daß Sela ausgeflogen war.



      Fortsetzung mit Teil 36
      Für immer beste Freunde
      Hautnah und ganz persönlich
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Für immer beste Freunde
      Hautnah und ganz persönlich

      Dies ist eines meiner Lieblingsvideos von Sela und Sasi wie sie Seite an Seite zum letzten Mal im großen Nest saßen. Sela ist mit dem Putzen und Glätten ihrer Federn beschäftigt. Beobachte Sela wie sie ihre kleinen Krallen benutzt und ihren langen Schnabel zu putzen während SasI ganz ruhig von der großen Schwester lernt.

      VIDEO: 23. Tag – Allenkolibris Sela & Sasi am 4. Juli

      Fortsetzung mit Teil 37
      Platzwechsel im Nest
      Kleines Luftkissen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Platzwechsel im Nest
      Kleines Luftkissen

      Kolibris haben schwache Füße und können nicht wie andere Vögel laufen oder hüpfen. Stattdessen benutzen sie ihre Flügel als Antrieb und liften ihre Körper um sich zu bewegen. Beobachte Sela und Sasi wie sie versuchen Plätze im großen Nest zu tauschen. Das wäre in ihrem kleinen Kolibrinest überhaupt nicht möglich gewesen.

      VIDEO: 23. Tag – Allenkolibris toben im großen Nest herum – 4. Juli

      Fortsetzung mit Teil 38
      Sela und Sasi putzen und pflegen ihre Federn
      Das Fluggetriebe startklar machen
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry