Komitee gegen den Vogelmord e.V.

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    • Vogelschutz-Newsletter 30/2010

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      das Komitee gegen den Vogelmord hat heute den Abschlussbericht zu seinem 24. Vogelschuztzcasmp im norditalienischen Brescia veröffentlicht. An dem 5-wöchige Einsatz haben 67 Vogelfreunde aus Italien, Irland, Großbritannien und Deutschland teilgenommen und dabei knapp 2.000 Fallen und 115 Netze eingesammelt. Die Polizei konnte aufgrund unserer Hinweise 53 Wilderer überführen, die zweithöchste Zahl von Aufgriffen unserer Vereinsgeschichte.

      Den ausführlichen Abschlussbericht mit vielen Hintergrundinfos zu dem erfolgreichen Einsatz finden Sie hier:

      komitee.de/content/aktionen-un…hlussbericht-brescia-2010

      Den Bericht gibt´s auch als pdf zum download ...

      Beste Grüße

      Alexander Heyd

      -- Komitee gegen den Vogelmord e.V.
      Committee Against Bird Slaughter (CABS)
      Bundesgeschäftsstelle
      An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany

      Tel.: +49 228 66 55 21
      Fax : +49 228 66 52 80
      Email: komitee@komitee.de

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    • Vogelschutz-Newsletter 31/2010

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      am morgigen Samstag beginnt unser erstes diesjähriges Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel Sardinien. Ein Dutzend Mitglieder unseres italienischen Partnerverbandes LAC und Komitee-Mitglieder aus Italien und Irland werden eine Woche lang auf die Suche nach illegalen Rosshaarschlingen und Netzen gehen und die aufgefundenen Fanggeräte einsammeln.
      Im Süden Sardiniens stehen bis heute mehrere Hunderttausend dieser brutalen Würgefallen zum Vogelfang auf - Hauptopfer sind Drosseln, Rotkehlchen und Grasmücken. Überall dort, wo das Komitee und die LAC seit 1999 jährlich im Einsatz sind, geht der Vogelfang aber inzwischen sichtbar zurück.
      Eine zweite Aktion auf Sardinien findet in der Woche vor Weihnachten statt.

      Gestern haben wir unseren Einsatzplan für das Jahr 2011 fertiggestellt. Die wichtigsten Termine der Vogelschutzcamps des kommenden Jahres finden Sie hier: komitee.de/content/service/termine
      Wenn sie schon immer Mal bei einem unserer Einsätze mitmachen wollten, können Sie sich gerne bewerben.

      Beste Grüße aus Bonn

      Alexander Heyd

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    • Vogelschutz-Newsletter 32/2010

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      das Amtsgericht Kleve (NRW) hat heute einen Taubenzüchter aus Rheinberg wegen des Aufstellens eines Habichtfangkorbes zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 € verurteilt. Der Rentner hatte die Vogelfalle auf seinem Taubenschlag aufgestellt – Komiteemitarbeiter hatten sie entdeckt und der Polizei gemeldet. Mehr zu dem schönen Urteil lesen Sie hier: komitee.de/content/aktionen-un…verurteilt-taubenzuechter

      Eine gute Nachricht gibt es auch aus Zypern. Dort hat die britische Militärpolizei gestern eine Razzia in einem Vogelfanggebiet durchgeführt und 200 Fanganlagen stillgelegt. Insgesamt haben die Beamten seit September 439 Netze, 175 Leimruten, 119 elektronische Lockgeräte mit 160 Lautsprechern und dazugehörigen 2.867 Meter Kabel beschlagnahmt. Mitglieder des Komitees haben zusätzlich 934 Leimruten, 11 Netze und 9 Lockgeräte sichergestellt.

      Und auch auf Sardinien wird schwer gearbeitet: Das Vogelschutzcamp auf der italienischen Mittelmeerinsel läuft auf Hochtouren – in den letzten Tagen wurden 1.800 Fangschlingen eingesammelt. Das Camp endet am kommenden Sonntag (12.12.2010).

      Beste Grüße aus Bonn

      Alexander Heyd

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    • Vogelschutz-Newsletter 1/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      das "Weihnachtscamp" unserer italienischen Mitglieder auf der Mittelmeerinsel Sardinien ist am Sonntag zu Ende gegangen. Heute wurden die Ergebnisse der vor Ort eingesetzten Teams zusammen getragen. Und die können sich sehen lassen: Vom 24.12.2010 bis zum 02.01.2011 wurden 4.930 Vogelfallen und 30 Schlingen für Säugetiere gefunden und abgebaut. Ein Wilderer wurde in flagranti von den Carabinieri erwischt. Komitee-Mitarbeiter hatten die Polizei informiert und zu der Fangstelle geführt. Während in der norditalienischen Lombardei der Aufgriff von Wilderern inzwischen selbstverständlich ist und zu unserem "täglich Brot" gehört, ist es auf Sardinien eine Seltenheit. Wir sind froh, dass wir die Beanmten dahin gehend motovieren konnten - vielleicht ein hoffnungsvolles Zeichen für künftige Einsätze auf der Mittelmeerinsel.

      Bereits vom 4. bis 12. Dezember 2010 hatte ein Camp auf Sardinien stattgefunden - 2.940 Rosshaarschlingen und 104 Drahtschlingen waren gefunden worden. Insgesamt konnten im Dezember 2010 damit mehr als 8.000 Fanggeräte unschädlich gemacht werden!

      Beste Grüße und ein schönes neues Jahr nachträglich

      Alexander Heyd

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    • Vogelschutz-Newsletter 4/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      am 31.01.2011 wurde die Jagdsaison in Italien beendet. Die fast 750.000 Jäger durften seit dem 3. Sonntag im September auf insgesamt 36 jagdbare Vogelarten schießen, darunter 5 Singvögel (Feldlerche, Amsel, Sing-, Rot- und Wacholderdrossel).
      Wieviele Vögel legal geschossen wurden, ist nicht bekannt, weil es keine nationale Jagdstatistik gibt. In der Regel werden in Italien jährlich zwischen 17 und 18 Millionen Vögel erlegt, darunter rund 14 Millionen Singvögel.
      Bekannt ist allerdings die genaue Zahl zweibeiniger Jagdopfer: Es hat 35 Tote und 74 Verletzte gegeben, hauptsächlich Jagdscheininhaber.

      Die im Sommer vom römischen Parmanent beschlossene Jagdzeitenverlängerung bis zum 10. Februar ist unterdessen nicht wirksam. Nach den Protesten des Komitees und seiner italienischen Partnerverände hat das Wildbiologische Institut (ISPRA) in Bologna die Regelung gekippt, weil sie gegen EU-Recht verstößt. Viele Jäger halten sich natürlich nicht an dieses Jagdverbot, aber die Behörden und Jagdaufseher haben die Täter im Blick: So wurden am 1. Februar zwei Jäger bei der illegalen Jagd im Nationalpark "Alta Murgia" bei Altamura in Apulien erwischt, am 2. Februar konnten Jagdfaufseher in Caltanisetta (Sizilien) drei Jäger stellen, die 11 Türkentauben und eine Haustaube geschossen hatten. Waffen, Munition und Jagdbeute wurden sichergestellt und Strafverfahren eingeleitet.

      Beste Grüße
      Alexander Heyd

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    • Vogelschutz-Newsletter 5/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      die Greifvogelverfolgung im Rheinland geht unvermindert weiter: In Heinsberg haben Mitarbeiter des örtlichen NABU und des Komitees einen in einer illegalen Lebendfalle verhungerten Bussard gefunden - die Polizei hat das Tier sichergestellt. In Wesel fand ein Komiteemitglied am Rande eines Freizeitsees die Überreste von 6 Bussarden und eines Mardes. Hier liegt seit heute ein erstes Untersuchungsergerbnis vor: Das Veterinäramt in Krefeld geht von einer Vergiftung aus, weitere Anlalysen folgen. Aus dem Kreis Borken wurde ein Fall bekannt, in dem eine Spaziergängerin einen mit Carbofuran vergifteten Bussard gefunden hatte.
      Links zu Artikeln mit näheren Informationen zu den Fällen in Heinsberg und Wesel finden Sie auf unserer Startseite (komitee.de).

      Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird am Sonntag über die aktuelle Lage in NRW berichten. In der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause", die am 13.03.2011 zwischen 18:15 und 19:10 Uhr ausgestrahlt wird, wird ein Beitrag über Greifvogelverfolgung und die Arbeit des Komitees zu sehen sein.

      Beste Grüße aus Bonn

      -- Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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    • Vogelschutz-Newsletter 6/2011

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      liebe Natur- und Tierfreunde,

      diejenigen, die den Fernsehbeitrag über Greifvogelverfolgung am vergangenen Sonntag im WDR nicht sehen konnten, haben jetzt die Möglichkeit, dies nachzuholen. Der wirklich sehenswerte Beitrag ist seit heute im Internet online verfügbar.
      Sie finden Ihn auf der Intenetseite des WDR - klicken Sie hier:

      wdr.de/tv/tieresucheneinzuhaus…1/0313/00_greifvoegel.jsp

      Beste Grüße

      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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    • Vogelschutz-Newsletter 7/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      Der Schauspieler und Drehbuchautor Hannes Jaenicke engagiert sich seit vielen Jahren für den Natur- und Artenschutz. Der Stiftung Pro Artenvielfalt , die unsere Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz im Mittelmeerraum finanziell unterstützt, ist es gelungen, den Star für einen Kino-Spot zum Thema Vogeljagd zu gewinnen.

      Das Video können Sie sich hier anschauen:

      komitee.de/content/youtube/video-clip-mit-hannes-jaenicke

      Schönes Wochende aus Bonn

      -- Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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    • Newsletter 24/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      auf Malta gibt es zwei ein spektakuläres und richtungsweisendes
      Gerichtsurteil: Am 6. Juni 2011 wurden zwei Jäger zu Haft- und hohen Geldstrafen verurteilt.

      Einer der Männer wurde am 18.05.2011 bei Zurrieq von der Umweltpolizei mit einem frisch geschossenen Weißstorch und einer geladenen Waffe erwischt. Er wurde zu zwei Jahren Gefängnis ohne Bewährung und 9.000 € Geldstrafe verurteilt.

      Der andere Mann war am gleichen Tag von einem Zeugen dabei gesehen worden, als er bei Madliena auf Weißstörche schoss. Die sofort informierte Polizei konnte ihn wenig später dabei beobachten, wie er auf überfliegende Störche zielte, aber nicht schießen konnte, weil sie zu weit entfernt waren. Am Tag darauf wurde hier ein toter Weißstorch entdeckt. Der Mann wurde zu einem Jahr Gefängnis - ebenfalls ohne Bewährung - und einer Geldstrafe von 5.000 € verurteilt.

      Die Waffen der Wilderer waren nicht ordnungsgemäß und bei ihnen wurde illegale Jagdmunition entdeckt. Weil sie Wiederholungstäter sind, hat das Gericht ihre Jagdscheine auf Lebenszeit eingezogen!

      Mit diesen harten Strafen zeigt die maltesische Justiz endlich einmal Zähne und setzt eine neue Weisung der Regierung um, die ein Ausschöpfen des Straflimits und den Entzug der Jagdlizenzen bei überführten Tätern angemahnt hatte.

      Beste Grüße

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newletter 25/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      nach den erfreulichen Gerichtsurteilen gegen Wilderer gibt es heute gleich noch eine gute Nachricht in Sachen Malta: Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen den Inselstaat wegen der Verletzung der EU-Vogelschutzrichtlinie eingeleitet.

      Hintergrund ist der immer noch erlaubte Fang von Singdrosseln, Wachteln, Turteltauben und Goldregenpfeifern, die im Herbst als lebende Lockvögel für die Jagd mit riesigen Klappnetzen gefangen werden dürfen. Diese Fanggenehmigung widerspricht der EU-Vogelschutzrichtlinie, die klipp und klar jede Art von Vogelfang verbietet. Ein EU-Sprecher sagte der maltesischen Tageszeitung Times of Malta ohne Umschweife: "Das ist ganz offensichtlich nicht erlaubt und wird von Brüssel nicht genehmigt werden."

      Abgesehen davon nutzen die Vogelfänger die Gelegenheit, legal Netze auszulegen aber auch, um nebenbei geschützte Arten zu fangen. In vielen Anlagen, die angeblich nur für den Fang der vier genehmigten Arten instand gehalten und betrieben werden, stellen die lizenzierten Fänger vor allem geschützten Singvögeln wie Ortolanen, Kurzzehenlerchen, Rotkehlpiepern und verschiedenen Finken sowie Watvögeln wie Mornellregenpfeifern, Kampfläufern und verschiedenen Strandläufern nach.

      Das Komitee entlarvt in jedem Jahr zahlreiche dieser halblegalen Fangstellen und zeigt die Vogelfänger an. In den letzten Jahren hatten wir die EU-Kommission mehrfach auf diesen Missstand hingewiesen, nun macht Brüssel endlich Nägel mit Köpfen.

      Beste Grüße aus Bonn


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 27/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      auf der Homepage des Wildtierzentrums unseres Partnerverbandes CSA in Modena (Italien) gibt es seit heute eine ganze Reihe Videos zu sehen. Es handelt sich dabei um 22 Filme, die die Mitarbeiter selbst gedreht haben und um insgesamt 19 Fernsehbeiträge, die mit Genehmigung der Sender jetzt veröffentlicht werden durften. Es geht um das ganze Spektrum aus der Arbeit des Vereins - von der Pflege und Auswilderung von Sing- und Greifvögeln über Rehe, Siebenschläfer und Stachelschweine bis hin zur Problematik illegal gehaltener und von den Behörden beschlagnahmter Reptilien.

      Das Wildtierzentrum in Modena ist mit über 2.000 "Pfleglingen" das größte seiner Art in Italien und wird seit mehr als 10 Jahren vom Komitee gegen den Vogelmord finanziell unterstützt. Fast alle während unserer Vogelschutzcamps in Italien verletzt aufgefundenen Tiere oder berschlagnahmten Lockvögel werden dort eingeliefert und gesund gepflegt.

      Die Beiträge sind zwar allesamt in italienischer Sprache gehalten, die Bilder sprechen aber für sich. Es macht einfach Spaß, sich durchzuklicken und den Mitarbeitern des Zentrums über die Schulter zu schauen.

      Die Videos finden Sie auf der Homepage des Wildtierzentrums:
      centrofaunaselvatica.it/?page_id=160/

      Viele Grüße aus Bonn

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 29/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      Komitee-Mitarbeiter haben wieder einen schweren Fall von Greifvogelverfolgung in Nordrhein-Westfalen aufgedeckt: An einer von Jägern betriebenen Fasanerie bei Heek im Kreis Borken wurden nach einem Hinweis aus der Bevölkerung drei illegale Greifvogelfallen entdeckt.
      Zwei der Fanggeräte waren mit lebenden Ködertauben bestückt. Um den Täter in flagranti zu überführen, wurde die Fangstelle über mehrere Tage hinweg observiert, ohne dass der Wilderer auftauchte. Als am vergangenen Freitag zwei Habichte in den Fallen vorgefunden wurden und es einen Hinweis auf die Tötung eines weiteren Habichtes gab, wurde die Aktion abgebrochen und die Anlage mit Hilfe der Polizei abgebaut.

      Das Komitee gegen den Vogelmord hat alle Informationen, die auf den Täter schließen lassen, zusammengetragen und gestern in einer umfangreichen Strafanzeige den Behörden übergeben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, das NRW-Umweltministerium wurde eingeschaltet. Der Kreis Borken prüft, ob für die riesige Fasanerie eine Baugenehmigung vorliegt.

      Mehr Informationen zu dem Fall und eine Bilddokumentation zum Download finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…/aktuell/habichtfang-heek

      Beste Grüße

      Alexander Heyd


      --
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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 30/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      morgen beginnt das erste Vogelschutzcamp der diesjährigen Herbstsaison:
      Komiteemitarbeiter aus Deutschland und Italien werden erstmals in Südwestfrankreich aktiv, wo nach wie vor Zehntausende Ortolane für Gourmets und Restaurants illegal gefangen werden. Mit der vom Aussterben bedrohten Ammernart wird ein schwunghafter Handel betrieben - für die begehrte Spezialiät legen Feinschmecker bis zu 150 € (pro Vogel!) auf den Tisch.
      Die Behörden drücken in der Regel beide Augen zu. Es exisiert sogar eine Art interne Vereinbarung mit den Wilderern, wonach eine bestimmte Anzahl Fangkäfige von der Polizei toleriert wird. "Große Fische" werden dagegen mit minimalen Strafen belegt. Bislang ist es noch niemandem gelungen, dem illegalen Treiben ein Ende zu setzen.
      Ziel der relativ gefährlichen Aktion vom 27.08. bis 02.09.2011 ist es, möglichst viele Fangplätze ausfindig zu machen, die Behörden zum Handeln zu Begewegen und letztlich so viele Fanggeräte wie möglich unschädlich zu machen. Die Vogelschützer werden von einem US-amerikanischen Fernsehteam begleitet.

      Eine erfreuliche Nachricht hat uns gestern aus Malta erreicht: Die Regierung hat erstmals seit dem EU-Beitritt im Jahr 2004 den legalen Vogelfang auf der Mittelmeerinsel komplett gestoppt. Nachdem der Fang von Finken schon seit dem Jahr 2009 verboten ist, wurde nun auch der Einsatz von Schlagnetzen zum Fang von Singdrosseln, Goldregenpfeifern, Turteltauben und Wachteln vorerst nicht mehr genehmigt. Hintergrund ist eine Klage der EU-Kommission gegen den Inselstaat vor dem Europäischen Gerichtshofs wegen des anhaltenden Vogelfangs auf diese vier Arten. Das Ende des Vogelfangs auf Malta ist damit aber noch nicht eingeleitet, denn zunächst müssen die Richter in Luxemburg über die Rechtslage entscheiden. Zumindest in der Jagdsaison 2011/2012 müssen die Fänger aber ihre Netze zu Hause lassen!

      Schönes Wochenende und Grüße aus Bonn

      Alexander Heyd


      --
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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 31/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      gestern ist unser erstes Vogelschutzcamp zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Ortolans in Frankreich zu Ende gegangen. Vom 27.08. bis
      04.09.2011 waren deutsche und italienische Komiteemitglieder im Departement Les Landes im Einsatz, um Fallen zu suchen und sicherzustellen. Unweit der Atlantikküste werden jedes Jahr Zehntausende streng geschützte Ortolane gefangen und für horrende Summen an Restaurants und Gourmets verkauft. Der Fang der vom Aussterben bedrohten Ammernart ist seit den 90er Jahren verboten, aber das Geschäft mit den begehrten Singvögeln boomt nach wie vor und die Behörden drücken meist beide Augen zu. Der Fang der seltenen Vögel ist die Hauptursache für den Bestandsrückgang der Art in Mittel- und Osteuropa!

      Die Teilnehmer der spektakulären Aktion haben insgesamt 14 Fangplätze gefunden, 139 Fallen sichergestellt und 23 Ortolane unversehrt freigelassen. Drei eingezäunte Fangstellen mit rund 60 Fallen wurden der Gendarmerie gemeldet. Weil die Fallen meist in unmittelbarer Nähe zu Häusern aufgestellt waren, hat es mehrfach Kontakt zu aufgebrachten Wilderern gegeben. Zum Glück ist es bei Beschimpfungen und erbitterten Diskussionen geblieben.

      Die Ergebnisse dieses Einsatzes werden nun ausgewertet und in Kooperation mit lokalen Vogelschützern werden wir an einer Strategie für künftige Camps arbeiten. Unser Ziel ist es, im kommenden Spätsommer eine größere Aktion in Südfrankreich durchzuführen. Die Fanzierung ist noch nicht gesichert und es muss geklärt werden, wie wir die Sicherheit unserer Teilnehmer gewährleisten können. Die Gemüter der Wilderer sind erhitzt und die Situation vermutlich weit gefährlicher, als es sich uns in den letzten Tagen dargestellt hat.

      Einen Kurzbericht und viele aktuelle Bilder von dem Vogelschutzcamp finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…ktionen-gegen-ortolanfang

      Beste Grüße aus Bonn

      Alexander Heyd



      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
      Committee Against Bird Slaughter (CABS)
      Bundesgeschäftsstelle
      An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany

      Tel.: +49 228 66 55 21
      Fax : +49 228 66 52 80
      Email: komitee@komitee.de

      Internet: komitee.de

      Internationale Aktionen für unsere Zugvögel:
      Helfen Sie mit - Spenden Sie mit !
      Spendenkonto: Konto Nr.042 000 000,
      BLZ 20070024 (Deutsche Bank Hamburg)
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • RE: Vogelschutz-Newsletter 31/2011

      Original von Brit
      Unweit der Atlantikküste werden jedes Jahr Zehntausende streng geschützte Ortolane gefangen und für horrende Summen an Restaurants und Gourmets verkauft.


      Irgendwo habe ich gelesen, ein Ortholan auf dem Keller kostet 150 € !!!!

      Wie viele Nistkästen kriege ich daffür ??

      So oder ähnlich müssten die Strafen mindestens sein, alleine für die Köche !!!!!

      Und vor allem müssten die Touristen die Gegend meiden.
      Wer Geld verdienen will, muss sich ändern.
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans
    • Vogelschutz-Newsletter 32/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      morgen beginnt unser Vogelschutzcamp auf Malta. 26 Vogelschützer aus Italien, Deutschland, Groß-Britannien und Tschechien werden zwei Wochen lang an der Aktion teilnehmen - Hauptziel wird wieder die Sicherung der wichtigsten Zugrouten über die Insel, die Überwachung von Schlafplätzen und die Arbeit gegen den immer noch weit verbreiteten Vogelfang mit Schlagnetzen sein. Nach den gewaltsamen Zwischenfällen des Jahres 2010 hoffen wir, dass es in diesem Herbst ruhig bleibt. Um die Sicherheit unserer Mitglieder zu garantieren, haben wir wieder Personenschützer engagiert.
      Ab morgen wird dann auch wieder unser Online-Tagebuch einsehbar sein.
      Schauen Sie mal vorbei - es lohnt sich bestimmt! Das Tagebuch finden Sie
      hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…gelschutzcamp-herbst-2011

      Aktuelle Protestaktion - Machen Sie mit!

      Ich möchte Sie auch noch auf unsere heute gestartete Protestaktion gegen die Jagd mit Lockvögeln in Italien hinweisen. In Oberitalien leben ganz offiziell weit über 700.000 Wildvögel in engen Käfigen, um ihre Artgenossen vor die Flinten der Jäger zu locken. Wir wollen, dass diese brutale Jagdmethode endlich abgeschafft wird und haben dazu eine große Protestaktion gestartet. Viele Infos dazu und eine vorgefertigte Protestmail finden Sie hier:
      komitee.de/content/protest/lockvogeljagd-in-italien

      Bitte laden Sie auch Freunde und Bekannte dazu ein, mitzumachen - je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist unsere Chance, dass sich in dieser wichtigen Sache etwas bewegt!

      Vielen Dank und beste Grüße

      Alexander Heyd


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
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      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 33/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      bei unserem Vogelschutzcamp auf Malta ist Halbzeit: Nach einer Woche können wir eine erste kleine Bilanz ziehen. Bislang haben sich 15 Vogelschützer an der Aktion beteiligt, wir hatten an jedem Tag zwischen 4 und 7 Teams im Einsatz. Insgesamt haben wir 67 Straftaten und Jagdvergehen registriert, darunter vor allem Schüsse nach dem offiziellen Jagdverbot ab 15 Uhr, Schüsse aus illegalen halbautomatischen Waffen und der Beschuss geschützter Vogelarten wie Wespenbussarde, Rohrweihen, Schreiadler und Schwalben. Der Abschuss mehrerer Bienenfresser und Rauchschwalben wurde beobachtet, mehrfach wurden Falken, Weihen und Schwalben mit zerschossenem Gefieder gesehen und es sind verbotene elektronische Lockgeräte und Fangnetze gefunden worden.

      Auf den Dwejra-Lines, einer historischen Befestigungsanlage, haben Komiteemitarbeiter in einem fast unzugänglichen Graben 7 frisch tote Bienenfresser, zwei Mauersegler, eine Samtkopfgrasmücke sowie die Überreste von zwei Rohrweihen und mehreren Brieftauben gefunden.

      Oberhalb der Anlage waren in den letzten Tagen mehrfach Jäger beim Abschuss geschützter Arten beobachtet und teilweise dabei gefilmt worden. Sie hatten die getöteten Vögel offenbar einfach in den Graben geworfen! Mehr Infos zu diesem Fund, Bilder und Links zu aktuellen Presseberichten dazu finden Sie hier:


      Wie diese Ergebnisse einzuschätzen sind, können wir leider noch nicht sagen. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren können wir eine Beruhigung der Situation feststellen. Auch wenn die einzelnen Fälle dramatisch sind, ist die Zahl der geschossenen Vögel und der anderen Straftaten deutlich rückläufig. Allerdings ist der Vogelzug immer noch sehr verhalten – der Großteil der Vögel wird erst noch auf Malta eintreffen.

      Erst dann wird sich zeigen, ob wirklich ein Umdenken bei der Jägerschaft eingesetzt hat.

      Das Vogelschutzcamp auf Malta läuft noch bis zu 26.09.2011 – auf unserer Homepage können Sie täglich verfolgen, was auf der Mittelmeerinsel geschieht. Unser Online-Tagebuch finden Sie hier:


      Beste Grüße aus dem spätsommerlichen Malta

      Alexander Heyd

      --
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      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 34/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      fliegender Wechsel bei unseren Vogelschutzcamps: Während das Camp auf Malta in die Endrunde geht (letzte Aktion ist Sonntagmorgen), reisen heute schon die Teilnehmer auf Zypern an, wo morgen der nächste Einsatz beginnt. Auf Zypern erwarten wir insgesamt 10 Komitee-Aktivisten und Mitarbeiter der Stiftung Pro Artenvielfalt, die gemeinsam Leimruten und Fangnetze einsammeln werden. Die Polizei hat eine engere Kooperation als bislang angekündigt - wir weden sehen, ob sie ihr Versprechen halten.
      Ein Einsatztagebuch wird ab morgen online sein (den Link werden Sie auf der Startseite unserer Homepage finden: komitee.de).

      Auf Malta sind weiterhin 14 Vogelschützer in vollem Einsatz: Heute Nachmittag findet ein großer Einflug von Greifvögeln statt - alle Teams sind auf ihrem Posten und kontrollieren die Jagd. Heute Mittag haben wir erste Ergebnisse des Camps und ein aktuelles Video mit Aufnahmen aus den letzten Tagen veröffentlicht.

      Die Infos und das interessante Video finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…ischenbericht-herbst-2011

      Die Times of Malta - Maltas größte Tageszeitung - hat das Thema wie auch das Video auf ihrer Homepage sofort aufgegriffen:
      timesofmalta.com/articles/view…e-september-9-cabs.386030

      In den nächsten Tagen werden wir immer wieder aktuelle Infos zu den Einsätzen auf unserer Homepage veröffentlichen. Es lohnt sich, gelegentlich reinzuklicken.

      Schönes Wochende und beste Grüße


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 35/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      morgen beginnt unser Vogelschutzcamp in Norditalien - die größte Aktion ihrer Art in Europa. 80 Vogelschützer werden einen Monat lang Fallen und Netze suchen und die Polizei bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei unterstützen. Im letzten Jahr hatte das Komitee gegen den Vogelmord einen zweifachen Rekord aufgestellt: Es wurden 53 Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt, so viele wie nie zuvor. Andererseits haben wir mit 1.228 Bogenfallen so wenige Fallen wie noch nie gefunden. Zum
      Vergleich: Im Jahr 2001 hatten wir in nur 2 Wochen noch 12.000 Bogenfallen eingesammelt! Ein deutliches Zeichen für das Aussterben dieser Fangmethode und ein Riesenerfolg für uns.

      Dieses Jahr werden wir uns bemühen, noch mehr Wilderer dingfest zu machen und wir hoffen, noch weniger Fallen zu finden. Wie auch in den Vorjahren gibt es ein Online-Tagebuch, in dem wir Sie über die aktuellen Ergebnisse des Camps regelmäßig informieren - Sie finden es hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…gelschutzcamp-herbst-2011

      Auch auf Zypern haben unsere Mitglieder zur Zeit alle Hände voll zu tun:
      In den letzten 5 Tagen haben sie 2.956 Leimruten eingesammelt, bereits jetzt dreimal mehr als im Herbst 2010! Dazu kommen 22 elektronische Lockgeräte und 20 große Fangnetze. Das Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel läuft noch bis Sonntag - bis dahin gibt es tägliche Updates in dem Tagebuch vom Einsatz unter
      komitee.de/content/aktionen-un…gelschutzcamp-herbst-2011

      Beste Grüße aus Bonn


      --
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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 36/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      gestern ist unser großes Vogelschutzcamp im norditalienischen Brescia zu Ende gegangen. Über 70 Vogelschützer aus Italien, Groß-Britannien und Deutschland haben einen Monat lang Fallen und Netze gesucht und die Polizei bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei unterstützt. Insgesamt wurden 1.620 Fallen und 82 Netze abgebaut, 36 Wilderer konnten aufgrund unserer Hinweise in flagranti überführt werden.

      Die Zahlen spiegeln deutlich den Rückgang der Wilderei in Brescia wider, denn sie sind im Vergleich zu den Vorjahren sehr niedrig. Bei den brutalen Bogenfallen haben wir mit 1.042 Stück sogar einen historischen Tiefstand erreicht (zum Vergleich: im Jahr 2001 waren es noch über 12.000, im letzten Jahr 1.228). Auch bei den Schlagfallen ist ein Rückgang zu verzeichnen - in diesem Herbst konnten wir 578 einsammeln, in 2010 waren es 802. Bei den Netzen gibt es schon immer starke Schwankungen, trotzdem liegen wir mit 82 Stück so tief wie seit vielen Jahren nicht mehr (zum Vergleich: Im Jahr 2005 haben wir 147 Netze gefunden, im letzten waren es noch 115). Unsere Arbeit in Brescia, die wir 1985 begonnen haben, trägt deutliche Früchte!

      Die Zahl der überführten Wilderer liegt mit 36 unter dem Ergebnis des Vorjahres, in dem 53 Vogelfänger aufgrund unserer Hinweise von der Polizei überführt worden waren. Dies hängt vor allem mit dem Rückgang der Wilderei im Allgemeinen zusammen, aber wohl auch mit dem zunehmenden Argwohn der Täter. Es wird immer schwieriger, ungesehen zu den Fallenstandorten zu gelangen und danach die Beamten hinzuführen, weil die Wilderer schon beim geringsten Anzeichen einer Gefahr ihre Fallen und Netze aufgeben.

      Die Kosten für das Vogelschutzcamp in Höhe von rund 18.000 € werden zur Hälfte von der Karl-Kaus-Stiftung (Bremen) getragen.

      Bis zur Veröffentlichung des Abschlussberichtes können Sie sich in unserem Online-Tagebuch über die umfangreiche Aktion informieren:
      komitee.de/content/aktionen-un…gelschutzcamp-herbst-2011

      Beste Grüße

      Alexander Heyd


      --
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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 37/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      unsere Aktion in Norditalien geht kurzentschlossen in die Verlängerung:
      Viele Wilderer in der Provinz Brescia haben mit dem Aufbau ihrer Fallen und Netze bis zum Abzug der Forstpolizei Ende Oktober gewartet, um noch einige Tage im November ihre Fanggeräte aufzustellen. Zum Ende des Vogelschutzcamps in Norditalien (30.10.2011) hatten Komiteemitarbeiter noch zahlreiche frisch präparierte Fangstellen ohne Fallen und Netze gefunden, die nun vermutlich alle aktiv sind.

      Wir haben uns deshalb entschieden, noch einmal ein Team nach Brescia zu schicken. Die vier jetzt eingesetzten Vogelschützer haben auch schon dafür gesorgt, dass die Provinzpolizei einen Mann an seinen vier Netzen stellen konnte!

      Mehr zu dem Einsatz lesen Sie in unserem Online-Tagebuch:
      komitee.de/content/aktionen-un…gelschutzcamp-herbst-2011

      Beste Grüße

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 38/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      eine gute Nachricht hat uns gestern aus Italien erreicht (mal abgesehen vom angekündigten Rücktritt Berlusconis): Eine weitere unserer Klagen gegen die Großfanganlagen in Oberitalien war erfolgreich - nach den Anlagen in Brescia müssen nun auch die 21 Betriebe in der Nachbarprovinz Bergamo ihre Netze einholen. Die Genehmigung zum Fang von Finken und Drosseln galt bis zum 31.12.2011, nun ist Schluss! Die Tiere sollten als Lockvögel für die Tarnhüttenjagd verwendet werden und hätten ihre Artgenossen vor die Flinten der Jäger gelockt. Einige zehntausend Vögel werden nun nicht gefangen werden.

      Erschreckend dagegen ist der Fund ungarischer Zöllner an der ungarisch-rumänischen Grenze: Hier wurde ein Laster voller geschossener Lerchen und anderer Singvögel gestoppt - mehr als 10.000 tiefgefrorene Tiere wurden beschlagnahmt. Die Vögel waren vermutlich für Italien bestimmt und sollten dort an Restaurants und Metzgereien ausgeliefert werden. Mehr dazu lesen Sie in unserer Pressemeldung:
      http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/weitere-projekte/10000-feldlerchen-beschlagnahmt

      Gestern haben wir unseren Abschlussbericht zum Vogelschutzcamp auf Malta veröffentlicht. Die umfangreiche Ausarbeitung mit vielen Hintergrundinfos finden Sie hier:
      http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta/vogelschutzcamp-herbst-2011/bericht-herbst-2011

      Beste Grüße

      --
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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 39/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      gestern ist nun auch unser Verlängerungs-Einsatz in Noritalien zu Ende gegangen. Die bis 13.11.2011 eingesetzten Vogelschützer konnten weitere 20 Bogen- und Schlagfallen sowie 9 große Fangnetze ausfindig und unschädlich machen. Ein Wilderer wurde mit Hilfe der Provinzpolizei überführt; er hatte vier Netze im Val Sabbia aufgestellt. Zudem wurden vier Jäger der Wilderei überführt, sie hatten illegale Lockvögel (1
      Fall) bzw. verbotene elektronische Lockgeräte (3 Fälle) bei der Jagd eingesetzt. 15 nicht ordnungsgemäß beringte Lockvögel wurden beschlagnahmt.
      Alles in allem waren die Wilderer weit weniger aktiv, als von uns vermutet. Die meisten Fangstellen waren nicht in Betrieb - zum einen sicher, weil sich die Fangsaison witterungsbedingt dem Ende neigt, aber auch wegen unserer massiven Präsenz.

      In der nächsten Zeit wird es vor allem an Wochenenden noch kleinere Einsätze in Brescia geben. Das nächste Vogelschutzcamp in Italien beginnt am 03.12. auf Sardinien.

      Das Ende der Ära Berlusconi lässt auch uns Natur- und Tierschützer aufatmen. Zwar hat sich der zurückgetretene Ministerpräsident selbst nie sonderlich für die Jagd interessiert. Aber sein wichtigster Koalitionspartner, die rechtsradikale Lega Nord, hat einen Großteil ihrer Stimmen vor allem mit Versprechen an die Jäger bekommen. Und leider hat sie ihre Versprechen gehalten: Die Lega Nord ist für nahezu alle der Dutzenden nach EU-Recht illegalen Jagdfreigaben geschützter Vogelarten und die Genehmigung des Vogelfangs in riesigen Netzfanganlagen verantwortlich. Und Berlusconi hat den Bock zum Gärtner gemacht, als er ausgerechnet einen Politiker der Lega Nord zum Umweltminister Italiens ernannt hat.
      Ihr Ausscheiden aus der Regierung wird zu einer sehr viel schwächeren Position im Parlament führen - für uns und die Zugvögel, die über Italien ziehen müssen, eine echte Chance!

      Beste Grüße


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Danke, liebe Brit,
      für Deinen Fleiß. Immer, wenn ich etwas Wichtiges finde, hast Du es auch schon eingestellt.

      Wenn man nur mehr Geld hätte !!!!
      Die Leute, die sich da in den Wäldern wirklichen Gefahren aussetzen, müsste man mehr unterstütztne können.

      Es ist bloß so müßig, zu rechnen, was uns hier ein Nistkasten kostet und wie wir uns freuen, wenn er besetzt ist, wenn da im Süden ......................

      Na, das wissen wir ja Alle !!

      Vielleicht würden einige Politiker aufwachen, wenn alle Touristen bestimmte Gegenden, wie z. B. Sizilien, meiden würden.

      Uns würde nie jemand nach Malta kriegen, auch nicht geschenkt !!
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans
    • ´Vogelschutz-Newsletter 40/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      am vergangenen Wochenende hat das Komitee eine groß angelegte Aktion gegen die illegale Wasservogeljagd an der Elbe in Sachsen-Anhalt und an der Havel in Brandenburg durchgeführt. 10 Vogelschützer haben teilgenommen - vier Teams waren im Einsatz.

      Während es in den meisten kontrollierten Gebieten erfreulich ruhig war, hat eine Gruppe von Jägern am Freitag (18.11.2011) versucht, arktische Wildgänse beim Einflug auf ihr Schlafgewässer im EU-Vogelschutzgebiet "Elbeaue Jerichow" (nördlich Magdeburg) abzuschießen. Die Männer hatten bereits fünf Schüsse abgegeben, als Komitee-Mitarbeiter sie in dem unwegsamen Gelände aufspüren und an der weiteren Jagd hindern konnten.
      Die Jagd an Schlagfgewäsern ist in Sachsen-Anhalt grundsätzlich verboten. Zwei der Männer waren Jagdgäste aus Thüringen.

      Dass hinter der Jagd auf Wasservögel oft kommerzielle Interessen stehen, zeigt auch der Fall eines Restaurants in Tangermünde, dessen Inhaber seinen Gästen - trotz strenger Vermarktungsverbote - frisch geschossene Schwäne aus der Region als Delikatesse anbietet! Die Jäger und das Restaurant werden wegen verschiedener Verstöße angezeigt.

      Unsere aktuelle Pressemeldung dazu finden Sie hier:
      komitee.de/content/presse/pres…d-im-eu-vogelschutzgebiet

      Grüße aus Bonn

      ---
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • RE: ´Vogelschutz-Newsletter 40/2011

      Original von Brit
      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      am vergangenen Wochenende hat das Komitee eine groß angelegte Aktion gegen die illegale Wasservogeljagd an der Elbe in Sachsen-Anhalt und an der Havel in Brandenburg durchgeführt. ..........

      Während es in den meisten kontrollierten Gebieten erfreulich ruhig war, hat eine Gruppe von Jägern am Freitag (18.11.2011) versucht, arktische Wildgänse beim Einflug auf ihr Schlafgewässer im EU-Vogelschutzgebiet "Elbeaue Jerichow" (nördlich Magdeburg) abzuschießen. Die Männer hatten bereits fünf Schüsse abgegeben, als Komitee-Mitarbeiter sie in dem unwegsamen Gelände aufspüren und an der weiteren Jagd hindern konnten.
      Die Jagd an Schlagfgewäsern ist in Sachsen-Anhalt grundsätzlich verboten. Zwei der Männer waren Jagdgäste aus Thüringen.

      Dass hinter der Jagd auf Wasservögel oft kommerzielle Interessen stehen, zeigt auch der Fall eines Restaurants in Tangermünde, dessen Inhaber seinen Gästen - trotz strenger Vermarktungsverbote - frisch geschossene Schwäne aus der Region als Delikatesse anbietet! Die Jäger und das Restaurant werden wegen verschiedener Verstöße angezeigt.


      Das hat mich doch mehr als erschüttert.

      Da schimpfen wir wie die Rohrspatzen ( ?( ) auf die unvernünftigen Südländer, und dann passiert so etwas gleich um die Ecke, wo doch gerade dort so viel getan und geschrieben wird zum Thema Vogelschutz.
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans
    • Vogelschutz-Newsletter 42/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      unser am Donnerstag letzter Woche veröffentlichtes Youtube-Video zur Zugvogeljagd in der Provinz Brescia hat zu einer Protestwelle in ganz Europa geführt. Wichtig dabei ist, dass das Video auch in Italien selbst große Beachtung findet. So hat zum Beispiel "La Repubblica" - Italiens zweitgrößte Zeitung - auf seiner Internetseite das Video gezeigt, zudem beteiligt sich die LIPU (der größte Naturschutzverband Italiens) an unserer Kampagne.

      Umweltminister Corrado Clini, an den sich die aktuelle Protestaktion des Komitees wendet, hat auch bereits reagiert und ein umstrittenes Gesetz der Region Lombardei zur Überprüfung an das oberste Verfassungsgericht in Italien gegeben. Währenddessen haben die Richter der regionalen Verwaltungsgerichte in Mailand und Venedig unseren Klagen stattgegeben:
      Die Netzfanganlagen in der Provinz Brescia sind jetzt geschlossen und die Finken- und Pieperjagd in Venetien beendet!!! Was für ein absurdes "Katz und Maus-Spiel" diesen Richtersprüchen vorangegangen ist, haben wir hier für Sie zusammengefasst:
      komitee.de/content/aktionen-un…fahren/jagdfreigaben-2011

      Erfreulich ist vor allem, dass die EU-Kommission sich der Sache nun angenommen hat: Am 24.11.2011 wurde ein neues Verfahren gegen Italien wegen der Finken- und Pieperjagd vor dem Europäischen Gerichtshof eingeleitet. Auch unser Video hat in Brüssel interessierte Zuschauer gehabt - das Komitee wurde gebeten, alle verfügbaren Informationen über das Massaker am Colle San Zeno schnellstmöglich zu übermitteln!

      Nachdem in der letzten Zeit die Geo-Ausgaben in Deutschland, Italien, den USA, Spanien und Indien über unsere Arbeit berichtet hatten, hat jetzt ganz aktuell auch eine der größten norwegischen Zeitschriften einen großen Artikel über die Komitee-Aktionen in Norditalien veröffentlicht. Sie finden ihn auf der Internetseite von Dagens Naeringsliv:
      dn.no/d2/d2mat/article2275850.ece

      Beste Grüße aus Bonn


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
      Committee Against Bird Slaughter (CABS)
      Bundesgeschäftsstelle
      An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany

      Tel.: +49 228 66 55 21
      Fax : +49 228 66 52 80
      Email: komitee@komitee.de

      Internet: komitee.de

      Internationale Aktionen für unsere Zugvögel:
      Helfen Sie mit - Spenden Sie mit!
      Spendenkonto: Konto Nr.042 000 000,
      BLZ 20070024 (Deutsche Bank Hamburg)
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 43/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      heute unser erstes diesjähriges Vogelschutzcamp auf Sardinien begonnen.
      Bis zum 11.12.2011 sind unsere italienischen Freunde von der LAC auf der Mittelmeerinsel im Einsatz, um illegale Rosshaarschlingen zu suchen und abzubauen. Mit den hauchfeinen "Mini-Galgen" werden vor allem Rot- und Singdrosseln, Mönchsgrasmücken und Rotkehlchen gefangen. Im letzten Jahr konnten wir während der Aktionen auf Sardinien mehr als 8.000 der Schlingen unschädlich machen. Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei Aktionen auf Sardinien geben - nach dem Einsatz Anfang Dezember haben wir wie 2010 wieder ein "Weihnachtscamp" eingeplant, das am 23.12.
      starten wird.

      Zudem haben wir heute den Abschlussbericht zu unserem großen Vogelschutzcamp in Norditalien veröffentlicht - während des fast 6wöchige Einsatzes hattten wir 1.065 Bogenfallen, 588 Schlagfallen und
      94 Fangnetze eingesammelt. Die Polizei konnte aufgrund unserer Hinweise
      37 Wilderer überführen. Den ausführlichen Bericht mit vielen Hintergrundinfos finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…hlussbericht-brescia-2011


      Die Zeitschrift "Volksstimme" hat am 01.12.2011 einen umfangreichen Artikel zu unserer November-Aktion gegen die illegale Gänsejagd in Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Was die Jäger zu unseren Anzeigen wegen der Jagd am Schlafplatz und des Verkaufs geschossener Höckerschwäne sagen, lesen Sie hier:
      volksstimme.de/nachrichten/lok…nse-Jaeger-angezeigt.html


      Schönes Wochenende und beste Grüße
      Alexander Heyd

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 44/2100

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      wir können einen Teilerfolg in Italien feiern - vielleicht sogar den Anfang vom Ende der Finken- und Pieperjagd! "Ich halte es für notwendig, dass die Regionalregierung der Lombardei umgehend das Gesetze zur Jagd auf geschützte Arten für ungültig erklärt. Die derzeitige rechtliche Situation ist für Italien - beziehungsweise die Lombardei - sehr gefährlich und kann mit der Zahlung erheblicher Geldbußen enden." So der lombardische Ministerpräsidenten Roberto Formigoni in einem aktuellen Schreiben an sein Kabinett. Er gesteht damit öffentlich ein, dass die Genehmigung der Jagd auf Finken und Pieper nach EU-Recht illegal ist.
      Das dürfte für ihn allerdings keine Neuigkeit sein, denn er scheitert seit Jahren mit seinen Genehmigungen kläglich vor Gericht. Insofern ist es kein Einlenken, sondern nur ein Schachzug gegenüber der EU-Kommission, die derzeit erheblichen Druck auf Italien ausübt.
      Und doch ist es ein Etappensieg, der ohne unsere Protestaktion und die stetigen Klagen vor den Gerichten in Mailand, Venedig, Rom und Luxemburg nicht möglich gewesen wäre! Vielen Dank an alle, die sich in den letzten zwei Wochen an unserer Protestaktion beteiligt haben. Wir setzen sie aber auf jeden Fall fort, um den Druck weiter aufrecht zu halten.

      Unser Vogelschutzcamp auf Sardinien ist nach einer Woche am gestrigen 11.12. abgeschlossen worden. Die italienischen Mitglieder unseres Partnerverbandes LAC haben insgesamt 5.364 Rosshaarschlingen, ein Netz und 72 Drahtschlingen sowie fast 3.500 inaktive Fallen abgebaut. Der nächste Komitee-Einsatz findet vom 20. bis 23.12. in der südlichen Lombardei statt, gefolgt vom "Weihnachtscamp" auf Sardinien vom 23.12.
      bis 1.1.2012.

      Ich möchte Sie noch auf eine Veröffentlichung hinweisen: Das Online-Portal "Talking Naturally" hat vor einigen Tagen ein Interview mit unserem italienischen Mitarbeiter Andrea Rutigliano veröffentlicht.
      Das über 20minütige Gespräch zum Thema "Vogeljagd in Italien" ist in englischer Sprache gehalten und hier abrufbar:
      talking-naturally.co.uk/tn74-cabs-andrea-rut/

      Beste Grüße

      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 45/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      die Termine für unsere Vogelschutzaktionen im kommenden Jahr liegen jetzt vor. Nach Absprache mit unseren Partnern und den Behörden in Italien, auf Zypern und Malta haben wir in diesen Tagen die Jahresplanung 2012 abgeschlossen und heute den Aktionsplan veröffentlicht. Wie Sie feststellen werden, sind die Vogelschutzcamps erheblich ausgeweitet worden. Unser Frühlingseinsatz auf Zypern ist jetzt zweiwöchig, das Herbstcamp auf Malta dreiwöchig und das große Vogelschutzcamp in Norditalien wird sogar über fünf Wochen stattfinden.
      Zudem haben erstmals auch Südfrankreich (Einsatz gegen den Ortolanfang) offiziell im Programm.
      Wenn Sie schon immer einmal an einer unserer Aktionen teilnehmen wollten, empfehlen wir Ihnen das Herbst-Vogelschutzcamp in Norditalien, das vom 29.09. bis zum 11.11.2012 stattfinden wird. Für alle Anmeldungen
      gilt: Je früher, desto besser - die Plätze für einige Aktionen sind bereits jetzt schon rar! Die Termine für 2012 und die Teilnahmebedingungen finden Sie hier:
      komitee.de/content/service/termine

      Mit der Verlängerung unserer Einsätze haben wir uns einiges vorgenommen.
      Wir rechnen mit Mehrkosten für Flüge und Unterkunft der Teilnehmer, für Mietwagen und Ausrüstung in Höhe von 10.000 bis 15.000 €. Wenn Sie noch nicht wissen, wer Ihre Weihnachtsspende in diesem Jahr bekommen soll, können Sie gerne an uns denken: komitee.de/content/spenden

      Beste Grüße aus Bonn

      Alexander Heyd

      --

      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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    • Vogelschutz-Newsletter 46/2011

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      heute beginnen die Winter-Einsätze des Komitees gegen den Vogelmord. Den Auftakt macht eine Aktion in den Bergen zwischen der Lombardei und Ligurien (Norditalien), wo deutsche und italienische Komitee-Mitglieder in Kooperation mit der Provinzpolizei bis zum 23.12. Steinquetschfallen suchen werden. Mit dem steinzeitlichen Fallentyp werden in der Vorweihnachtszeit vor allem Drosseln und Rotkehlchen gefangen, die zu den Festtagen traditionell auf den Tisch kommen. Am Freitag (23.12.) beginnt dann auch schon unser großes Weihnachtscamp auf Sardinien - bis zum 1.1.2012 werden ein Dutzend Komitee-Mitarbeiter auf der Mittelmeerinsel nach Rosshaarschlingen und Netzen suchen.

      Auch wenn das Jahr für uns also noch lange nicht abgeschlossen ist, haben wir heute unseren Tätigkeitsbericht 2011 veröffentlicht. Insgesamt haben in diesem Jahr mehr als 120 Freiwillige aus 11 europäischen Ländern an unseren Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum teilgenommen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Bei den Einsätzen auf Malta und Zypern, in Frankreich, Italien und Spanien sind bislang mehr als 14.500 Vogelfallen, Netze oder Lockgeräte aufgespürt und sichergestellt worden. Gegen mehr als 50 Wilderer wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Einzelheiten dazu finden Sie hier: komitee.de/content/aktionen-un…e/taetigkeitsbericht-2011

      Ich wünsche Ihnen schöne Festtage - drücken sie uns die Daumen, dass bei den Weihnachts-Einsätzen alles gut geht!

      Beste Grüße

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogeslschutz Newsletter 1/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      gestern ist unser "Weihnachtscamp" auf Sardinien zu Ende gegangen. Ein Dutzend Komitee-Mitglieder aus Italien und Deutschland waren gemeinsam mit unserem Partnerverband LIPU seit Heilig Abend im Einsatz und konnten insgesamt 3.397 illegale Rosshaarschlingen für den Vogelfang und 12 Drahtschlingen zum Fang von Sardischen Hirschen und Wildschweinen abbauen. Aufgrund von Hinweisen der Vogelschützer konnten die Carabinieri drei Wilderer überführen - sie waren mit versteckten Kameras an den Vogelfallen gefilmt worden. Ein weiterer Vogelfänger, der Steine auf die Komitee-Mitglieder geworfen hatte, konnte identifiziert und gestellt werden.

      Auf Sardinien haben wir während der zwei Einsätze im Dezember 2011 (der erste hatte vom 3. bis 11.12. stattgefunden) damit 8.761 Rosshaarschlingen und ein Netz zum Vogelfang sowie 84 Drahtschlingen zum Fang von Paarhufern unschädlich machen. Das ist ein schönes Ergebnis - aber weit weniger Fallen, als noch vor 10 Jahren (zu Beginn des Jahrtausends hatten wir bis zu 20.000 Schlingen in einer Woche abgebaut!). Auch hier geht der Vogelfang spürbar zurück, allerdings bleibt noch viel zu tun.

      Beste Grüße aus Bonn und ein frohes neues Jahr

      Alexander Heyd

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 2/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      kurz vor Weihnachten haben Komitee-Mitarbeiter Steinquetschfallen im norditalienischen Apennin gefunden - eine Fangmethode, die hier als längst ausgestorben galt. Eine am 22.12.2011 ausgekundschaftete Fangstelle wurde am 23.12. an die Provinzpolizei von Pavia gemeldet, die daraufhin die Ermittlungen übernahm. Seit Anfang Januar hatten sich die Polizisten mehrfach an den illegalen Fanggeräten auf die Lauer gelegt – leider immer erfolglos.

      Am 17.01.2012 hat es dann geklappt: Die Beamten lagen seit dem Morgengrauen an einer der Falle, nach 8 Stunden erschien der 65jährige Wilderer und wurde in flagranti erwischt. Bei einer umgehend durchgeführten Hausdurchsuchung konnten in der Tiefkühltruhe des Wilderers mehr als 100 geschützte und bereits gerupfte Vögel gefunden werden, ebenso Drahtschlingen zum Fang von Wildschweinen und illegale Jagdmunition. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Wilderei und Tierquälerei und eine saftige Geldstrafe! Am 18.01. waren sechs Polizisten im Einsatz, um die 200 schweren Steinfallen des überführten Vogelfängers mit Hämmern zu zerstören.

      Es ist der erste Vogelfänger in Italien, der wegen der Wilderei mit Steinquetschfallen geschnappt werden konnte. Inzwischen liegen neue Informationen zu weiteren Fallenstandorten im nördlichen Apennin vor - der nächste Komitee-Einsatz in dem riesigen Gebiet ist bereits geplant.

      Mehr Infos finden Sie hier: komitee.de/content/aktionen-un…teinquetschfallen-italien

      Beste Grüße


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 3/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      in den letzten Tagen hat die Polizei nach Hinweisen des Komitees gegen den Vogelmord in drei Bundesländern illegale Greifvogelfallen sichergestellt.

      Den "Auftakt" hat ein Fall in Leipzig gemacht. Hier hatte ein Mitglied des Vereins Sächsischer Ornithologen einen Habichtfangkorb auf dem Dach eines Taubenschlages entdeckt und das Komitee informiert. Ein Komitee-Mitarbeiter hat die Polizei am 21.01.2012 gerufen und instruiert
      - das Gerät und die beringte, tote Ködertaube wurden sichergestellt.
      Am 26.01. erhielten wir den Hinweis auf einen Fangkorb auf einem Flugplatz in Luckenwalde (Brandenburg). Die Falle war auf einer Ziervogelvoliere aufgestellt. Ein Komitee-Mitarbeiter hat sich die Situation vor Ort angeschaut und die Polizei gerufen, auch hier haben die Beamten die Falle entfernt.
      Am heutigen 27.01.2012 gab es dann den dritten Fall in dieser Woche:
      Schon vor einigen Tagen hatten wir einen Hinweis auf einen Habichtfangkorb erhalten, der an einem Taubenschlag in Dormagen
      (Nordrhein-Westfalen) aufgestellt sein sollte. Heute haben zwei Komitee-Mitarbeiter die Stelle kontrolliert und die Falle vorgefunden - eine lebende Brieftaube war als Ködertier verwendet worden. Die Polizei hat das illegale Fanggerät beschlagnahmt.

      In allen drei Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Eine Pressemeldung vom 23.01. mit einer Aktualisierung von heute finden Sie
      hier:
      komitee.de/content/presse/pres…tdeckt-und-sichergestellt

      Beste Grüße aus Bonn
      Alexander Heyd

      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 4/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      Kraniche, Bergfinken und Seidenschwänze entfliehen gerade den sibirischen Temperaturen in Mitteleuropa, aber die meisten jetzt noch anwesenden Vogelarten sind Standvögel und müssen mit dem zurecht kommen, was sie hier vorfinden.

      Millionen Bundesbürger greifen jetzt wieder zu Futterhäuschen und Meisenknödeln - die Winterfütterung erfreut sich in ganz Deutschland großer Beliebtheit. Doch man kann einiges verkehrt machen und den Tieren mehr schaden als nützen. Das Komitee gegen den Vogelmord hat viele Tips für eine fachgerechte Winterfütterung zusammengestellt, damit Sie und die Vögel etwas von der Futterzeit haben.

      Alle Infos finden Sie hier:
      komitee.de/content/vogelschutz…isch/winterf%C3%BCtterung

      Beste Grüße und schönes Wochenende

      --

      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

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    • Vogelschutz-Newsletter 5/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      am gestrigen 07.02.2012 haben Komitee-Mitarbeiter nach einem Hinweis aus der Bevölkerung in Dortmund einen Habichtfangkorb und ein illegales Tellereisen gefunden. Die Geräte waren an einem Taubenschlag aufgestellt
      - in dem Fangkorb fanden sich neben Federn auch der Fuß eines Habichts!
      Die beiden Vogelschützer hatten einige Stunden bei eisiger Kälte an den Fallen auf der Lauer gelegen, um den Täter in flagranti zu überführen.
      Weil er aber nicht erschien, haben sie die Polizei gerufen. Beide Fallen wurden sichergestellt und ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Bilder dazu finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…bichtfangkorb-in-dortmund


      Ein anderes Verfahren ist heute (08.02.2012) abgeschlossen worden: Vor dem Amtsgericht Duisburg mussten sich vier Jäger wegen des Betriebes einer illegalen Greifvogelfalle und dem Fang mindestens eines Habichts verantworten. Der Hauptbeschuldigte wurde zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen á 25 € (Gesamtgeldstrafe 1.500 €) verurteilt, die Verfahren gegen seine drei Kollegen wurden gegen Zahlung von Geldbußen eingestellt. Komitee-Mitarbeiter hatten die Falle der Bande im Januar
      2010 gefunden und die Polizei eingeschaltet. Mehr zu dem Urteil lesen Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…sburger-jaeger-verurteilt

      Beste Grüße

      Alexander Heyd

      --

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz-Newsletter 6/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      das Komitee gegen den Vogelmord hat heute den unkontrollierten Abschuss von Zugvögeln durch maltesische Jäger in Ägypten scharf kritisiert. Das Land am Nil hatte im vergangenen Dezember erstmals seit dem Ausbruch der Vogelgrippe im Jahr 2008 wieder die Jagd auf Vögel freigegeben und ausländische Jagdtouristen ins Land gelassen. Nach Berichten lokaler Vogelschützer haben seit Beginn des Jahres gleich mehrere Gruppen maltesischer Jäger rund um den Nasser-See zahlreiche Vögel getötet, darunter auch geschützte Arten.

      Ein dem Komitee zugespieltes privates Jagdvideo macht unterdessen Vogelschützer in ganz Europa fassungslos. Es zeigt, wie maltesische Jäger auf unter Naturschutz stehende Pelikane, Löffler, Schmutzgeier und Greifvögel schießen und mit ihrer Beute unter Gelächter vor der Kamera posieren. Wir haben lange überlegt, ob wir den Film veröffentlichen, weil er unter den Jägern auf Malta Nachahmer finden könnte. Ägypten als "Traumziel" ist aber scheinbar weithin bekannt, so dass wir nun Ausschnitte aus dem über eine Stunde langem Originalmaterial auf Youtube veröffentlicht haben.

      Unsere Pressemeldung zum Thema und das Video finden Sie hier:
      komitee.de/content/aktionen-un…ta/jagdtourismus-aegypten

      Grüße aus Bonn
      Alexander Heyd

      --

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      Email: komitee@komitee.de

      Internet: komitee.de

      Internationale Aktionen für unsere Zugvögel:
      Helfen Sie mit - Spenden Sie mit!
      Spendenkonto: Konto Nr.042 000 000,
      BLZ 20070024 (Deutsche Bank Hamburg)
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelschutz Newsletter 7/2012

      Liebe Natur- und Tierfreunde,

      das Komitee gegen den Vogelmord hat gestern seinen Abschlussbericht zum Vogelschutzcamp im Herbst 2011 auf Zypern vorgelegt. Die Teilnehmer der Aktion hatten 3.817 Leimruten, 23 Fangnetze und 32 elektronische Lockgeräte gefunden und abgebaut. Der jetzt vorgelegte Bericht beinhaltet alle Hintergrundinformationen zu der Aktion, eine kritische Analyse der Polizeiarbeit und einen Gesamtüberblick über die Situation von Vogelfang und Vogeljagd auf der Mittelmeerinsel. Die umfangreiche Ausarbeitung wendet sich vor allem an Behörden vor Ort, die Presse und die Europäische Kommission und ist deswegen in englischer Sprache verfasst.

      Sie finden den lesenswerten Bericht zum Download auf unserer englischen
      Internetseite:
      komitee.de/en/actions-and-projects/cyprus/2011-autumn-bpc-0

      Die lokalen Medien haben das Thema auch aufgegriffen - ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Kampagne auf Zypern und unsere bevorstehenden Aktionen im April und Mai 2012:
      famagusta-gazette.com/no-let-u…us-say-cabs-p14632-69.htm

      Beste Grüße
      Alexander Heyd


      --
      Alexander Heyd (Geschäftsführer)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
      Committee Against Bird Slaughter (CABS)
      Bundesgeschäftsstelle
      An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany

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      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

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