Vögel allgemein

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    • Keine Rast für Wildgänse
      Schonzeiten sind wichtig für Artenschutz. Jagd darf nicht ausgedehnt werden


      Nordische Gänse sind hilfsbedürftiger denn je, da ihnen durch die Klimaerwärmung Brutgebiete verloren gehen.

      Sind Wildgänse vor der Jagd bald nicht mehr sicher? Länder wie Niedersachsen wollen bestehende Schonzeiten wieder aufheben. So sollen Fraßschäden auf landwirtschaftlichen Flächen verringert werden. Leider wird schnell übersehen, dass mit einer Jagd auf Gänse letztlich das Gegenteil erreicht wird. Denn bejagte Gänse werden scheu, flüchten auf große Distanzen, und benötigen durch häufiges Umherfliegen letztlich mehr Energie – und damit auch mehr Futter.

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      Quelle: nabu.de/
    • Bonner Vogelfänger nach Komitee-Hiweisen festgenommen!

      Der Vogelfänger, der anscheinend monatelang im Bonner Stadtteil Brüser Berg mit Leimruten sein Unwesen getrieben hatte, konnte Anfang März nach Hinweisen des Komitees gegen den Vogelmord festgenommen werden. Das Komitee hatte an acht Fangplätzen insgesamt 250 Leimruten sichergestellt. Auf den klebrigen Ästen befanden sich Hunderte Federn von Amseln, Rotkehlchen, Buchfinken, Blau-, Kohl- und Tannenmeisen sowie Erlenzeisigen.
      Bei einer Hausdurchsuchung beim Hauptverdächtigen konnten Beamten der Kriminalpolizei Vogelleim sicherstellen.

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      Quelle: komitee.de/
    • NABU Niedersachsen gegen Jagd auf Zugvögel
      06.03.2008

      Der NABU Niedersachsen befürchtet eine Einführung der Jagd auf Zugvögel, insbesondere auf geschützte und gefährdete Gänsearten, in Niedersachsen. Dieses Vorhaben hat bereits in der Öffentlichkeit für eine breite Empörung gesorgt. Der NABU Niedersachsen und weitere Organisationen rufen alle Naturfreunde dazu auf, gegen die Jagd auf Zugvögel wie Bläss-, Saat- und Nonnengänse zu protestieren.

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    • Fledermäuse jagen Singvögel

      Der Riesenabendsegler, die größte europäische Fledermausart, frisst Zugvögel. Besonders Jungtiere sind für die „Vampire“ eine leichte Beute.

      Bereits vor einigen Jahren hatte Carlos Ibáñez vom Doñana-Nationalpark bei Sevilla Vogelfedern im Kot von Riesenabendseglern gefunden. Jetzt verglich der Biologe erstmals Blutproben des Riesenabendseglers und seiner Beute.

      Seine Ergebnisse verblüffen: Riesenabendsegler, die sich im Sommer ausschließlich von Insekten ernähren, fressen im Frühjahr, wenn riesige Vogelschwärme über den Mittelmeerraum ziehen, ergänzend dazu Singvögel. Im Herbst werden die Vögel, die sich auf den Weg ins afrikanische Winterquartier befinden, sogar zur primären Nahrungsquelle. Besonders Jungtiere sind für die Vampire der Art Nyctalus lasiopterus eine leichte Beute, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „PLoS“.

      Die Riesenabendsegler, die ausschließlich im Mittelmeerraum beheimatet sind, senden Ultraschallwellen aus und können so ihre Beute nachts und im Flug orten. Andere natürliche Feinde wie Falken sind nur tagsüber aktiv. Eulen, die ebenfalls nachts jagen wie die Fledermäuse, erbeuten die Vögel nicht im offenen Gelände und nur, wenn sich diese am Boden niederlassen.

      focus.de/wissen/wissenschaft/natur/verhalten_aid_124628.html
      Viele liebe Grüße
      Rike

      "Die Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit,
      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)
    • Schnabel-Schau
      Biologen röntgen Vogelgesang

      Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam hat Singvögel während ihres Gesangs geröntgt und damit das Geheimnis des Vogelgesangs enträtselt: Die Tiere formen ihre Töne demnach ähnlich wie Menschen in der Kehle und nicht wie bisher angenommen durch unterschiedliche Öffnung des Schnabels.
      Das berichten die Forscher um den deutschen Biologen Tobias Riede von der Berliner Humboldt-Universität im US-Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

      Flexibler Stimmtrakt
      Der Stimmapparat der kleinen Sänger zeichnet sich demnach – ebenso wie der des Menschen – durch große Flexibilität aus. Die Forscher machten Röntgenaufnahmen von Roten Kardinälen (Cardinalis cardinalis). In den Röntgenfilmen ist zu sehen, dass die Vögel ihre Stimmbänder beim Singen zyklisch dehnen. Diese Bewegung pflanzt sich in den Rachen fort, drückt ihn leicht zusammen und schafft dabei freien Raum, der die tieferen Töne hergibt.

      Quelle:
      focus.de/wissen/bildung/schnabel-schau_aid_106800.html
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      Rike

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      mit den Augen des Herzens sehen zu können." (Ernst Ferstl)
    • Schon gehört?
      Aktion zum Mitmachen und Gewinnen zum „Vogel des Jahres 2008“


      Der NABU startet ab dem 15. März unter dem Titel „Schon gehört?“ eine bundesweite Mitmach- und Gewinnaktion zum „Vogel des Jahres 2008“, dem Kuckuck. Der Kuckuck ist ein Zugvogel und verbringt den Winter größtenteils südlich des Äquators. Im April erwarten wir ihn bei uns in Deutschland zurück. Wo wird er wohl zuerst zu hören sein? Und wie breitet sich sein Ruf im Laufe der Wochen aus? Mit Unterstützung von kleinen und großen Naturfans möchte der NABU in diesem Jahr die ersten Kuckucksrufe sammeln, dokumentieren und herausfinden, wann der Zugvogel aus Afrika zurückkommt, wo es in Deutschland noch Kuckucke gibt und ob der Klimawandel konkrete Folgen für den Kuckuck hat.


      So können Sie teilnehmen und gewinnen!


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    • Entenfamilie überquert unbeschadet Autobahnzubringer

      Braunschweig (AFP) - Eine Entenmutter und ihre zehn Küken haben in Braunschweig
      unbeschadet einen Autobahnzubringer überquert. Anwohner hätten die nahe einer Kreuzung
      umherirrenden Tiere zu ihrem Schutz auf einem Hinterhof eingesperrt und die Polizei gerufen,
      sagte ein Sprecher. Wie sie die vielbefahrene vierspurige Bundesstraße überquert hätten,
      sei unklar: "Vielleicht hat ja jemand die Fußgängerampel gedrückt, und sie sind bei Grün herübergewatschelt",
      sagte der Polizeisprecher. Ein Tierrettungswagen habe die Entenfamilie anschließend
      wieder zurück zu ihrem heimatlichen Teich in einem nahegelegenen Naturschutzgebiet gebracht.

      Quelle: yahoo.news
    • :D mit Sicherheit Amsel,seh ja das Männchen und das Weibchen immer mit Würmlein am Balkongeländer sitzen bevor sie/er zu den Jungen hineinfliegt..Bei uns in der Siedlung sind viele Amseln..immer herrlich ihr Gesang...und mich wundert ,wie laut und "musikalisch" ihr Gesang ist,aus so kleinen Körperchen,solch tolle Töne..
      Liebe Grüße Helga Sp
    • Lieber Rolf,
      bevor ich zu andys Bestimmung ja oder nein sagen kann, kannst Du bitte sagen, wo Du diesen Vogel fotographiert hast? Ort, Landschaft und so.
      Es handelt sich um einen diesjährigen Jungvogel und ich tendiere eher zum Buntspecht - Picoides major. Was spricht dafür: die Kopfform ist nicht so rund wie beim Mittelspecht, der Schnabel scheint mir für Mittelspecht zu lang, die Steuerunterseite ist mehr hellrot gefärbt typisch für juvenilen Buntspecht. Die Wagenzügel können beim Buntspecht-juv. Ähnlichkeit haben mit Mittelspecht. Es ist immer etwas schwierig, anhand einiger Fotos genau zu sagen, um was für einen juvenilen Specht es sich hier handelt, drum wären nähere Umstände bezüglich Örtlichkeiten hilfreich.

      Viele Grüße
      thur
      Ich liebe das Leben.
    • Ja natürlich lieber thur,



      Die Schwarzkopfnonne ist ein süostasiatischer Prachtfink, der sich außerhalb der Brutzeit von Sämereien ernährt.
      Zu den Prachtfinken gehören die uns allg. bekannten Zebrafinken, Spitzschwanzamadinen und mein Favorit die Gouldamadine.

      Aufgrund des Statussymbols eines Philippinen Eagle, dem Affenadler
      und dass es nur noch dreihundert Exemplare in der Natur gibt, ist das heute der neue Nationalvogel.
      Dazu kommt, dass die Nonnen nicht allzusehr beliebt bei den Bauern sind, da sie zur Reisernte gerne ebenfalls sich an den Körnern bedienen.
      Schön sind die Nonnen allemale und durch ihr Sozialverhalten außerdem noch dazu sehr interessant.
      Irgendwann möchte ich eine große Voliere von mehreren qm haben, wo nur Nonnen drin sind, Blaßkopf, dreifarb, zweifarb, Schwarzkopf und Schwarzbauchnonnen.
      So mit Schilf und hohem Gras bewachsen, darin brüten sie in kleinen Kolonien in Kugelnestern, die ähnlich aussehen wie das der Zwergmaus.


      andy
      "Der Geist hat dir die Möglichkeit geschenkt, in der Schule der Natur zu lernen." (Lehre der Stoney)

      The post was edited 2 times, last by andy ().

    • Original von Rike
      Italien gibt Millionen geschützte Singvögel zum Abschuß frei


      Ich hoffe, dass die Landwirtschaft in Italien nächstes Jahr in einer Insektenplage versinkt, dass kein Bauer und Landwirt auch nur eine Frucht oder Korn ernten kann.

      andy
      "Der Geist hat dir die Möglichkeit geschenkt, in der Schule der Natur zu lernen." (Lehre der Stoney)
    • Seeadler im Aufwind, Schreiadler im Sturzflug
      Neue Rote Liste der Brutvögel Deutschlands / Jede zweite Art gefährdet


      30 Vogelarten – mehr als je zuvor – sind laut der neuen Roten Liste in Deutschland unmittelbar vom Aussterben bedroht auf, darunter erstmals Schreiadler, Brachvogel, Steinschmätzer und Zwergseeschwalbe. Insgesamt ist jede zweite Art gefährdet. Andererseits konnten dank intensiven Schutzes langjährige „Sorgenkinder“ wie Wanderfalke, Seeadler, Kranich und Uhu nun als ungefährdet eingestuft werden.

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    • Guten Morgen Ihr Lieben!

      Wir bräuchten bitte mal die Hilfe der Experten für eine Bestimmung. - Am Wochenende war mein Freund an den Moosburger Speicherseen bei leider trübgrauem Wetter.

      "Diese Seen sind nicht nur Rast-, Sammel- und Mauserplatz für Abertausende von Wasservögeln, sondern auch Schwärme von Staren und ...

      [IMG]http://img182.imageshack.us/img182/4971/img6948qg8.jpg[/IMG]


      ... Schwalben treffen sich zur Migration hier! Es muss beeindruckend gewesen sein, denn mein Freund sagte, dass der Himmel schwarz von Schwalben gewesen sei!"

      [IMG]http://img204.imageshack.us/img204/1291/img6780sc6.jpg[/IMG]


      "Im Schilf entdeckte mein Freund dann diesen Watvogel und wir ...

      [IMG]http://img204.imageshack.us/img204/470/img6876aet9.jpg[/IMG]


      ... wissen leider nicht, wer das sein könnte!"

      [IMG]http://img204.imageshack.us/img204/9219/img6879afk4.jpg[/IMG]

      Es wäre nett, wenn Ihr uns da helfen könntet!
      Herzliche Grüsse aus Südspanien

      Birgit

      www.iberia-natur.com
    • Liebe Birgit,
      und hier kommt auch schon die Bestimmung: Wasserralle also kein Watvogel. :D Sie ist ein typischer Bewohner des Schilfröhrichts an Gewässern. Sie zeigt sich nicht oft, dafür ist im Frühjahr der Balzgesang weit zu hören (klingt wie Ferkelgequietsche).

      Viele Grüße
      thur
      Ich liebe das Leben.

      The post was edited 1 time, last by thur ().

    • Malta: Rückschlag für den Vogelschutz // Massenabschuss

      Naturschützer sind geschockt: Trotz massiver Polizeipräsenz und der Anwesenheit zahlreicher ausländischer Vogelschützer haben Jäger auf Malta in den letzten Tagen Hunderte streng geschützte Greifvögel, Störche und andere Seltenheiten abgeschossen. Mitarbeiter des Bonner Komitees gegen den Vogelmord, das zur Zeit mit 24 internationalen Aktivisten auf Malta den Vogelzug überwacht, sprechen von einem beispiellosen Massaker und haben die Maltesischen Behörden gebeten, die Jagd bis zum Ende des Greifvogelzuges zu verbieten.

      Hier gehts weiter
      Viele liebe Grüße
      Rike

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    • Ungarische Schwalben im Flugzeug nach Süden

      Wieder eine Rettungsaktion für Schwalben per Flugzeug, so was gab es 1974 in Deutschland auch schon mal. Großartige Sache!!!

      Schwalbenrettung
      Viele liebe Grüße
      Rike

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    • Birdwatch 2008

      Erste Ergebnisse vom Birdwatch 2008
      Bisher liegt der Star vor Buchfink und Rauchschwalbe

      Starenschwarm Schwärme von Staren ziehen derzeit quer durch Deutschland.

      Die erste Zwischenauswertung des Birdwatch-Wochenendes ist da: An den Exkursionen zur Zugvogelbeobachtung haben sich mehrere Hundert Vogelfreunde beteiligt. Rund 70 Zählergebnisse sind bisher ausgewertet. "Einsame" Spitze ist in diesem Herbst der Star. Schwärme von insgesamt über 100.000 Staren wurden dem NABU schon gemeldet. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen bislang "Kopf an Kopf" Buchfink und Rauchschwalbe, von denen jeweils rund 15.000 Individuen registriert worden sind. Damit scheinen diesmal die Singvögel den Schnabel vorn zu haben. Auf den Plätzen 4 und 5 folgen Ringeltauben und Graugänse. Auch hier liegen die Zahlen von jeweils etwa 8.200 Vögeln noch dicht beieinander. Bis zur Endauswertung am kommenden Montag (13.10.) kann sich an den Ergebnissen natürlich noch manches ändern. Wir sind gespannt!

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