Vögel allgemein

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    • Archaeopteryx war wohl schwarz

      Die Farbe von Dinosaurieren ist ein bislang in den meisten Fällen ungelöstes Rätsel. Im Fall des Archaeopteryx vermögen Forscher jetzt, eine ziemliche sichere Aussage zu treffen. Analysen einer vor rund 150 Jahren gefundenen versteinerten Feder ergaben: Der Urzeitbewohner war aller Wahrscheinlichkeit nach schwarz.

      Der Dinosaurier Archaeopteryx hatte höchstwahrscheinlich schwarze Federn. Wissenschaftler aus Europa und den USA veröffentlichten in der Zeitschrift "Nature Communications" das Ergebnis ihrer langwierigen Untersuchungen einer 1861 in Deutschland gefundenen versteinerten Feder des Dinosauriers. Nach mehreren Versuchen gelang es den Forschern, die Pigment-produzierenden Teile von Zellen, die sogenannten Melanosome, zu isolieren. Das produzierte Melanin erzeugt eine dunkle Farbe.

      Die rund 150 Millionen Jahre alte Feder sei mit 95-prozentiger Sicherheit schwarz gewesen, teilte Ryan Carney von der Brown Universität im US-Bundesstaat Rhode Island mit, der die Untersuchungen leitete. Zu diesem Schluss kamen die Forscher, nachdem sie die gefundenen Melanosome mit denen von 87 lebenden Vogelarten verglichen. Der Archaeopteryx wurde lange selbst für den ersten Vogel gehalten.

      n-tv.de/wissen/Archaeopteryx-w…hwarz-article5311056.html
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • DAS VOGELGRIPPREVIRUS H5N1! oder DIE VOGELPEST

      Nordamerika hatte bislang keine VOGELPESTFÄLLE woraus erhellt,daß das Virus dort noch nicht vorgekommen ist.

      Da erhebt sich die Frage,woher Amerika das H5N1 - Virus erhalten hat,um damit im Labor "herumspielen" zu können!

      Man darf wohl kaum annehmen daß Amerika beabsichtigt seinen Wasservogelbestand mit diesen Virus auszurotten.

      Folglich muß wohl die "Spielerei" im Labor mit dem H5N1 - Virus anderen Zwecken gedient haben.

      Da kann sich Jeder eknmal seinen eigenen Gedankengängen hingeben!

      CICONIA-Horst
      Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wir haben die Pflicht - und SCHULDIGKEIT - diese Erde mit ihnen zu teilen!

      CICONIA-Horst

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    • Zahl der Amseln in Deutschland deutlich gesunken

      In Deutschland sind im vergangenen Jahr offenbar deutlich mehr Amseln gestorben als bislang angenommen. So sank die Zahl der Vögel mit 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr am stärksten in Rheinland-Pfalz, gefolgt von Hessen mit minus 43 Prozent und Baden-Württemberg mit minus 40 Prozent, wie der Naturschutzbund NABU am Freitag in Berlin mitteilte. Als Grund für das Amselsterben nannten die Naturschützer ein Virus, das im vergangenen Jahr erstmals bei den Tieren in Deutschland festgestellt wurde.

      Grundlage dieser Ergebnisse ist eine bundesweite Vogelzählung, zu der der NABU die Bundesbürger aufgerufen hatte. So wurden vom 6. bis 8. Januar 1,6 Millionen Vogelbeobachtungen gemeldet. Zu den häufigsten Wintervögeln zählt in diesem Jahr der Haussperling.

      dapd
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    • Hallo JENS!

      Eine Anfrage.

      Hast Du als passionierter Angler Kenntnis davon,wieviel Kg Nahrung ein 1 m großer und ein 2 m großer WELS täglich braucht,der ja u.A. sich auch kannibalisch ernährt.

      Ich bin dazu leider nicht fündig geworden;interessiert mich aber schon sehr.

      Vielen Dank für Deine Bemühung.

      MfG CICONIA-Horst
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      CICONIA-Horst
    • Ja,Jens.Den Link hatte ich auch zweimal.Er bezieht sich auf einen 30 kg schweren Wels.

      Der Autor hat dort einmal eine Berechnung durchgeführt und kam zu dem erstaunlichen Ergebnis,daß ein 30 kg schwerer Wels täglich NUR 47 GRAMM Futter aufnimmt.

      Da müßte er ja von einer 1000 Gramm schweren Stockente 21 Tage,also 3 Wochen zehren können.Bekanntlich frißt ein Wels aber schon wieder nach 3 - 4 Tagen bei solchen "Futterhappen"!

      Bei uns freßen sie auf der Isar die Jungenten-,Junggänse- und auch die Schwanenpullis weg,ebenso der Hecht.

      Das Ergebnis zu diesem bescheidenen täglichen Futterbedarf eines 30 kg schweren Tieres machte mich stutzig und skeptisch.Daher meine Anfrage,da anderweitig im web nichts zu finden war;auch nicht in meinen "schlauen Büchern".

      Könnte es sein,daß der Autor das Alter des Welses überschätzt hat?

      MfG CICONIA-Horst
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      CICONIA-Horst

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    • DER WELS ALS LEBENS - UND HUNGERKÜNSTLER

      Das Image der Welse

      Lassen Sie uns jetzt Ihren eigenen Angelbericht zukommen.

      Autor: F.G.


      Mangels Wissen, glauben und verbreiten viele Angler Gerüchte über den größten Süßwasserräuber in unseren Gewässern. Die fressen unser Gewässer leer… -kein Wunder daß wir fast nichts mehr fangen, die Fische wurden alle gefressen… - so ein Waller frißt mindestens einen Zentner Fisch im Monat… - das sind so die durchschnittlichen Aussagen denen ich am Wasser immer wieder begegne.

      Ohne sich über die eventuellen Folgen Gedanken zu machen wird der Wels "schlecht geredet"!

      Ich beobachte sehr häufig, daß sich viele Angler beim „Beifang“ von kleinen Wallern beim Hecht- oder Zanderfischen, vermutlich wegen seinem schlechten Image, nicht gerade Waidgerecht im Umgang mit den Fischen verhalten. In einigen Bundesländern wurde die Schonzeit und das Mindestmaß aufgehoben. Manche Angler deuten diese Regelung wohl so, daß dieser Fisch aus dem Gewässern entfernt werden muß und deshalb seine Daseinsberechtigung verwirkt ist.

      Ist der Wels für den Rückgang der Fischbestände verantwortlich?
      So gut wie jeder Angler hat mit Sicherheit schon einmal mit den Kollegen über den Waller diskutiert. Diese Diskussionen und Spekulationen sind zum größten Teil negativ ausgerichtet. Sie beruhen auf Mangel von fundiertem Wissen und dienen nur der Rechtfertigung für gewisse Handlungen und der Bequemlichkeit um über die eigentlichen Probleme hinweg zu täuschen. Selbst in Fachkreisen stößt man immer wieder auf sehr weit auseinandergehende Meinungen. Ich persönlich bin der Meinung der Wels hat mit dem Rückgang unserer Fischbestände und den dadurch verbundenen schlechten Fangergebnissen nichts zu tun. Mit Sicherheit spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle, nicht zuletzt die permanenten Luftangriffe der Kormorane die ganze Generationen von Brutfischen vernichten.



      Die Ernährung der Welse
      Der Wels ernährt sich von Fischen, Wasservögeln, Kleinsäugern, Krebsen, Schnecken, Würmern und frischem Aas. Er ist also ein Allesfresser und somit die Gesundheitspolizei in unseren Gewässern ! Er frißt kranke und schwache Fische und unterbindet dadurch die Ausbreitung von Fischkrankheiten ! Seine Verdauung ist sehr langsam und effektiv (über 90%) aber jedoch stark von der Wassertemperatur abhängig. Im Sommer bei warmem Wasser frißt er dadurch mehr als im Winter bei niedrigen Temperaturen. Wissenschaftliche Auswertungen belegen das z.B. bei 15° Wassertemperatur der Wels ca. 4 Tage braucht um seine Beute zu verdauen. Das bedeutet, in dieser Zeit legt der Waller eine Freßpause ein und läßt unseren Fischbestand in Ruhe !

      Das Wachstum der Welse
      Gehen wir z.B. von einem Körpergewicht von 30 Kg aus, ist der Fisch etwa 12 Jahre alt und hat eine Länge von ca.160 cm +/-. Für eine Gewichtszunahme von 1 Kg muß der Wels ca. 6 Kg Nahrung (Fische) fressen. Berechnen wir nun den durchschnittlichen täglichen Futterbedarf eines solchen Fisches werden die oben genannten Behauptungen schnell widerlegt.
      Berechnung: (Quelle: wissenschaftliche Fachbücher von Biologen und Teichwirten)

      Welsgewicht x 6 Kg = gefressene Nahrung : 12 Jahre Alter = Summe der Nahrung pro Jahr : 365 Tage = Nahrung pro Tag


      ( 30 Kg x 6 Kg = 180 Kg : 12 Jahre = 15 Kg : 365 Tage = 41 g )

      Das bedeutet der Wels hat für seine 30 Kg Gewicht zu erreichen rund 180 Kg Fische (Nahrung) in 12 Jahren gefressen. Betrachtet man nun den Nahrungsbedarf pro Tag sind die errechneten 41 g Fisch, das entspricht etwa einem Köderfisch beim Hecht- oder Zanderangeln, für einen Räuber dieser Größe wirklich nicht zuviel und die Thesen von leergefressenen Gewässern sind eindeutig falsch.

      Quelle:

      meinangelverein.de/meta/c_angl…b0-4367-b894-e3f9df063fab

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      TJA,wie ein 30 kg schwerer Wels mit 1,60 m Länge von nur 41 Gramm Nahrung pro Tag existieren soll und dann auch noch damit weiterwachsen soll und auch noch zeugungsfähig sein soll bleibt mit ein biologisches Rätsel!

      Hier wird wohl der WELS SCHÖNGEREDET!

      CICONIA-Horst
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      CICONIA-Horst

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    • Vogel fliegt 30.000 Kilometern im Jahr
      Steinschmätzer hält den Rekord



      Der Steinschmätzer versetzt Forscher in Staunen: Der kleine Vogel schafft den längsten Vogelzug unter den Singvögeln und vollbringt gewaltige Flugleistungen - angesichts der geringen Größe legt er die längsten Distanzen zurück, die jemals bei Vögeln beobachtet wurden.

      Nur 25 Gramm leicht und doch ein Weltrekordler: Der Steinschmätzer.
      (Foto: dpa/Heiko Schmaljohann)
      Mit einer neuen Untersuchungsmethode konnte ein deutsch-kanadisches Forscherteam nachweisen, dass der Steinschmätzer an einzelnen Tagen bis zu 850 Kilometer zurücklegt und generell Pendeltouren von 30.000 Kilometern im Jahr fliegt. Die Ergebnisse der Studie erschienen in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Biology Letters".

      Der Steinschmätzer, der den wissenschaftlichen Namen Oenanthe oenanthe trägt, wiegt nur 25 Gramm und ist kleiner als ein Rotkehlchen. Im Sommer hält sich der Zugvogel in der Arktis auf. Im Winter zieht es ihn bis in den Sudan, nach Uganda oder Kenia. Angesichts der geringen Größe gehörten die festgestellten Distanzen zu den "längsten, die jemals bei Vögeln beobachtet wurden", heißt es in der Studie. Die Brutplätze der Steinschmätzer liegen in Kanada und in Alaska.

      Bislang war es schwierig, die Flugwege der Steinschmätzer zu verfolgen. Doch entwickelten die Forscher neue Mini-Datenspeicher mit einem Gewicht von lediglich 1,2 Gramm, die sie den Vögeln anheften konnten. So wurden 30 Steinschmätzer verfolgt, die von Alaska aus starteten, weitere 16 von der Baffin-Insel vor der Westküste Kanadas.
      Von den 30 Vögeln, die 2009 aus Alaska abgeflogen waren, kehrten fünf im Folgejahr zurück. Aus den aufgezeichneten Daten ließ sich erschließen, dass sie den Winter in Ostafrika verbracht hatten. Im Herbst flogen sie über Russland und Kasachstan sowie die Arabische Wüste nach Süden. Sie legten in drei Monaten 14.600 Kilometer zurück. Im Frühjahr schafften sie die Rücktour sogar in 55 Tagen.

      Die Vögel, die von der Baffin-Insel aufgebrochen waren, legten die 3400 Kilometer bis zu den britischen Inseln in nur vier Tagen zurück, so dass sie täglich im Schnitt 850 Kilometer zurücklegten. Von Großbritannien flogen sie über Europa nach Mauretanien an der Westküste Afrikas.

      AFP
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Rhein-Zeitung 17.02.2012

      [url=http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Vorzeige-Pelikan-Quax-ist-tot-Bei-Kreuznach-gegen-Strommast-geflogen-_arid,382444.html]Promi-Pelikan Quax ist tot: Gegen Strommast geflogen?[/url]

      Roxheim/Mannheim - Der Vogel galt als Europas berühmtester Pelikan - was vielleicht auch daran liegt, dass man in Europa nicht sehr viele Pelikane kennt: Die wildlebende Pelikandame "Quax" ist tot, nachdem sie völlig geschwächt in Bobenheim-Roxheim gefunden worden war.

      Ein Tierarzt des Mannheimer Luisenpark hat sie trotz Infusionen nicht mehr retten können. Ein Mann hatte den Vogel am Donnerstag in lebensbedrohlichem Zustand in der Nähe von Bobenheim-Roxheim gefunden. Dorthin hatte es den Vogel im Gefolge einiger Störche in den Vogelpark gezogen. Ein alarmierter Mitarbeiter der Vogelwarte Radolfzell brachte den geschwächten Pelikan zum Park.

      Eine Untersuchung habe ergeben, dass "Quax" unter starken inneren Blutungen litt und die Leber gerissen war, hieß es weiter. Möglicherweise sei der Vogel einem Aufprall zum Opfer gefallen, in der Nähe des Fundorts befinden sich mehrere Hochspannungsleitungen. Schon im Herbst starb ein anderer Pelikan in freier Wildbahn nach der Kollision mit einem Windrad, wie der Park weiter mitteilte. Der Tod von Quax habe nichts mit einem Abszess am linken Fuß zu tun, der Erkennungsmerkmal der Pelikan-Dame war.

      Wie alt "Quax" war und woher sie kam, war unbekannt. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern hatte "Quax" seit seinem ersten Auftauchen 2009 per Online-Tagebuch begleitet. Er war in dem Vogelpark Bobenheim-Roxheim überraschend aufgetaucht und auch nach dem Überwintern in Frankreich wieder aufgetaucht. Im Tierpark wurde er als Schnorrer belächelt: "Quax ist zu faul, um sich selbst etwas zu fangen und futtert sich hier durch", sagte Vogelwart Rainer Berenz in einem Interview mit dem SWR.

      VIDEO
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Vogelküken spucken bei Gefahr


      n-tv.de, dpa

      Die kleinen Blauracken haben eine ganz besondere Methode, ihren Vogeleltern mitzuteilen, dass etwas nicht stimmt - indem sie eine orange Flüssigkeit ausspeien. Beobachtungen zeigen, dass die Eltern sich daraufhin viel vorsichtiger verhalten.

      Bei Gefahr speien bestimmte Vogelküken eine orange Substanz aus - und ihre Eltern erkennen am Geruch der "Spucke", dass etwas nicht stimmt. Die Blauracken verhielten sich dann deutlich vorsichtiger, berichten spanische Forscher in den "Biology Letters" der britischen Royal Society. Blauracken, auch Mandelkrähen genannt, sind dank ihres türkisblauen Gefieders kaum zu verwechseln. Die Höhlenbrüter kommen vor allem im südlichen und südöstlichen Europa vor, aber auch in Nordafrika und Asien.

      Das Team um Deseada Parejo vom Forschungsinstitut CSIC-EEZA in Almeria hatte zunächst herausgefunden, dass Blaurackenküken eine orange Flüssigkeit ausspeien, wenn sie in ihren Nistkästen gestört werden. Möglicherweise schrecke die Substanz Fressfeinde durch widerlichen Geschmack ab, mutmaßen die Forscher in den "Biology Letters". Dies müsse noch untersucht werden - belegt sei aber bereits, dass die "Spucke" den Eltern als Warnsignal dient.

      Die Wissenschaftler hatten dafür neun Nistkästen mit Küken, von denen das älteste jeweils zehn Tage alt war, innen mit einem Milliliter der ausgespienen Flüssigkeit bestrichen. Das Verhalten der Vogeleltern wurde jeweils davor und danach gefilmt und ausgewertet. Die Blauracken flogen die nach dem Erbrochenen riechenden Nester demnach deutlich zögerlicher an und versorgten die Küken vorsichtiger und zurückhaltender mit Futter. Bei zum Vergleich mit Zitronenessenz bestrichenen Nestern zeigte sich kein solcher Effekt.

      Die Ergebnisse seien ein weiterer Beleg dafür, dass der Geruchssinn sehr wohl auch bei Vögeln große Bedeutung besitze, schreiben die Forscher. Der "Geruch der Angst" sei bei vielen Tierarten und auch beim Menschen, der bei Gefahr verstärkt zu schwitzen beginne, ein wichtiges Signal. Nicht nur Säugetiere, sondern etwa auch Insekten gäben bei Gefahr spezielle Substanzen ab. Von Eissturmvögeln (Fulmarus glacialis) sei bekannt, dass sie sich gegen Nesträuber verteidigen, indem sie diese mit einer öligen Substanz aus dem Magen bespeien.
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    • SPUCKEN DER VÖGEL

      Spucken von Vögeln ist auch von SCHWARZSTORCH - Nestlingen bekannt wenn sie sich bedroht fühlen.

      Das ist in aller Regel bei der Nestlingsberingung der Schwarzstorchjungen der Fall wo der Beringer mit diesem Abwehrmittel rechnen muß.

      Im Unterschied zum Weißstorch,wo die Nestlinge bei der Beringung (Bedrohung) in eine AKINESE (Bewegungsstarre) verfallen und sich tot stellen sind die Schwarzstorchnestlinge im Beringungsalter schon recht verteidigungsbereit gegenüber ihren Störfeinden.

      CICONIA-Horst
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      CICONIA-Horst
    • Usutu-Virus kommt wieder
      - Amselsterben befürchtet


      Auch in diesem Frühjahr erwarten Wissenschaftler wieder ein Amselsterben. Nach Angaben der Schnaken-Bekämpfungsorganisation KABS im pfälzischen Waldsee wurde das für Amseln tödliche Usutu-Virus jetzt in einigen Hausschnaken nachgewiesen.


      Die Stechmücken hätten in Kellern der Region überwintert und seien in den vergangenen Wochen von den Schnakenbekämpfern der KABS mit Spezialsaugern gesammelt worden. In einer Schnakenkolonie in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis sei das Usutu-Virus nachgewiesen worden.
      Das Virus habe also mit den Schnaken den Winter überlebt. Ob es wieder zu einem massenhaften Amselsterben kommt, sei nicht sicher. Möglicherweise seien die Vögel bereits gegen das Virus immun und nur die zugezogenen Vögel würden befallen.
      Vor allem im Dreiländereck Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen sind im vergangenen Jahr zahlreiche Amseln am Usutu-Virus gestorben
      Gruß Peter

      Tierschutz ist die Erziehung zur Menschlichkeit !
      Albert Schweitzer
    • Küstenseeschwalben am Eidersperrwerk
      Die Brut der Rekordflieger


      Weiter als Küstenseeschwalben fliegen keine anderen Zugvögel weltweit. Am größten Küstenschutzbauwerk Deutschlands können Beobachter ihnen näher kommen als an vielen anderen Brutplätzen. Vorsicht ist aber geboten: Bei zu viel Nähe kann Blut fließen.

      Eine Kolonie Küstenseeschwalben hat sich das Eidersperrwerk in Nordfriesland als Kinderstube ausgesucht. Die weiß-grauen Vögel mit den schwarzen Kappen und knallroten Schnäbeln ziehen ihre Küken direkt neben dem Parkplatz von Deutschlands größtem Küstenschutzbauwerk auf. Rund 400 Paare lebten derzeit am Fuße des Eidersperrwerks, heißt es bei der Nabu-Station Katinger Watt. Der ungewöhnliche Nistplatz in unmittelbarer Nähe einer Touristenattraktion sei mittlerweile selbst ein touristischer Anziehungspunkt, erklärt Nationalpark-Ranger Martin Kühn.

      Küstenseeschwalben (Sterna paradisaea) sind Rekordflieger: Von allen Zugvögeln weltweit legen sie die längsten Wege zurück - weil sie hauptsächlich in der Nordpolarregion brüten und in der tausende Kilometer entfernten Südpolarregion überwintern. Einzelne der rund 100 Gramm schweren Vögel legen jährlich bis zu 80.000 Kilometer - rund das Doppelte des Erdumfangs - zurück, wie eine Forschergruppe herausfand. Über die extremen Flugdaten der Küstenseeschwalben wurde in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften berichtet.

      Meist suchten sich die etwa taubengroßen Vögel zum Brüten abgelegene Bereiche wie spärlich bewachsene Inseln, Sanddünen oder Kiesbetten, erklärt Kühn. Dort drehen sie mit ihrem Körper eine flache Mulde in den Boden, die sie nur spärlich mit einigen Halmen auskleiden - und sind aus größerer Entfernung kaum mehr auszumachen.

      "Kein Problem mit den vielen Menschen"
      Am Eidersperrwerk können Besucher die Vögel aus wenigen Metern Entfernung beobachten. Ein Hinweisschild und ein Zaun grenzen das Terrain ab. "Die Vögel haben kein Problem mit den vielen Menschen, solange die hinter der Barriere bleiben", sagt Bernd Haelterlein vom Nationalparkamt in Tönning. Wer die Grenze überschreite, riskiere allerdings wütende Angriffe.
      Das hat Mirco Brendal aus Eisenach in Thüringen schmerzhaft erfahren. Der 27-Jährige ist zum "Vogelgucken" nach Schleswig-Holstein gekommen. Gleich am ersten Urlaubstag habe ihn eine Küstenseeschwalbe attackiert, erzählt er. "Es gab aber nur eine Beule." Nicht so viel Glück habe eine andere Urlauberin gehabt, die eine blutende Wunde am Kopf davontrug. Doch das seien Ausnahmen. "Solange man den Abstand zu den Vögeln möglichst groß hält, bleibt der Kopf auch heil", sagt Brendal. "Sie stürzen höchstens mal auf einen herab, drehen jedoch kurz vorher ab, ohne einen wirklich zu berühren."

      Die Küstenseeschwalbe ist ein sogenannter Stoßtaucher und stürzt sich auf der Jagd nach Beute mit angelegten Flügeln ins Wasser. Diese Jagdtechnik ist nicht angeboren, sondern muss von den Jungvögeln erlernt werden. Mirco Brendal fasziniert besonders die Geduld der Eltern, wenn sie ihre Küken erstmals ins Wasser locken. "Mit einem Fisch im Schnabel locken sie das Kleine hinter sich her", erzählt er. "Das dauert manchmal Stunden."

      Quelle: n-tv.de, Wolfgang Runge, dpa
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    • Zu viel Blei im Blut
      Munition vergiftet Greifvögel


      Als eine vom Aussterben bedrohte Tierart darf der Kalifornische Kondor nicht gejagt werden. Und dennoch erliegt der Aasfresser den bleihaltigen Kugeln der Jäger.

      Geschossen wird auf die überaus seltenen Kalifornischen Kondore nicht. Dennoch sind viele der Vögel mit Blei vergiftet. In angeschossenen und dann verendeten Tieren stecken kleine Bruchstücke des giftigen Metalls – und werden von den größten Vögeln Nordamerikas mitgefressen. Ungefähr 20 Prozent der Vögel (Gymnogyps californianus) haben derart hohe Bleikonzentrationen im Blut, dass sie ein Fall für den Tierarzt wären. Das berichten Forscher um Myra Finkelstein von der University of California in Santa Cruz. Ihre Ergebnisse sind in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften nachzulesen.

      Die Studie führt unter anderem den chemischen Nachweis für die Ursache der Vergiftung. Das Blei in der Munition hat eine bestimmte Isotopenzusammensetzung, die sich in den Vögeln wiederfand, berichtet das Team. Dabei tut der Mensch an anderer Stelle fast alles, um die 1982 bereits fast ausgerotteten Vögel mühevoll zu erhalten. Damals gab es noch 22 Exemplare. Vor allem ein aufwendiges Zuchtprogramm trug dazu bei, dass es Ende 2010 wieder etwa 400 der Kondore gab. Die meisten davon seien allerdings ausgewilderte Exemplare gewesen, notieren Finkelstein und ihre Kollegen. Nur 24 Küken seien in der Wildnis flügge geworden.

      Die Ergebnisse beruhen auf 1154 Blutproben von 150 Vögeln aus den Jahren 1997 bis 2010. Viele der untersuchten Tiere wurden mehrfach vergiftet, sowohl innerhalb eines Jahres als auch über größere Zeiträume hinweg. Wenn sich mehr als 450 Nanogramm (450 Millionstel Milligramm) Blei je Milliliter Blut fanden, erhielten die Tiere Substanzen, die das Blei binden und entfernen können.

      Rufe nach einem Verbot
      Die Daten zeigten, dass die Bleivergiftung einer Epidemie gleichkommt und dass bleihaltige Munition die Hauptursache ist, betonen die Forscher. Das Einschränken des Gebrauchs von Bleimunition sei ein komplizierter politischer Prozess und illustriere die große Herausforderung, die Ziele von Politik und Tierschutz in Einklang zu bringen, heißt es in "PNAS"

      Wie problematisch Bleimunition ist, ist auch in Deutschland bekannt – unter anderem vom Seeadler. Die Greifvögel fressen feine Munitionsteile mit, wenn sie angeschossene Vögel schlagen. Zum Verhängnis können den Königen der Lüfte aber auch die Organe erlegter Wildtiere werden, wenn sie in Wald und Flur zurückgelassen werden. Zu Beginn der Jagdsaison verlangte der Nabu Ende 2011 ein bundesweites Verbot von Bleimunition. Die Fakten seien längst bekannt: "Bleihaltige Jagdmunition belastet hochwertige Lebensmittel und vergiftet bedrohte Tiere wie den Seeadler", erklärt Nabu-Präsident Olaf Tschimpke. "Blei gehört weder in die Landschaft noch in unsere Lebensmittel." Der Verband fordert ein endgültiges Verbot von Bleimunition.

      Die Munitionsreste vergiften die Greifvögel, weil in ihren extrem säurehaltigen Mägen das Blei sofort gelöst wird und nicht mehr ausgeschieden werden kann. "Damit muss endlich Schluss sein", verlangt Tschimpke. Aus seinen eigenen Jagdbezirken habe der Nabu bleihaltige Munition verbannt und überzeugende Erfahrungen mit den bleifreien Alternativen gesammelt.

      Quelle: n-tv.de, dpa
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Berlin (dapd).

      Viele Feldvogelarten in Deutschland sind offenbar vom Aussterben bedroht.

      Einer Studie des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) zufolge sind die Populationszahlen von 26 der 30 Feldvogelarten seit 2008 gesunken. Besonders drastisch sind die Rückgänge bei Kiebitzen, Rebhühnern und Feldlerchen, wie die Umweltschutzorganisation am Freitag mitteilte.

      Als Ursache für die Entwicklung macht sie unter anderem den hohen Pestizideinsatz in der Landwirtschaft und das Verschwinden von Brachflächen verantwortlich.

      dapd
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Feldvogelarten in Deutschland

      Ja Jens,so ist es.
      Obwohl hier in den Isarauen größere Brachflächen existieren,teilweise durch Zukauf durch den LBV,habe ich schon seit mehr als 15 Jahren keine Feldlerche mehr gesehen oder ihren Steig- oder Sinkfluggesang erleben können.

      Rebhühnchen gibt es nur vereinzelt in kleinen Völkern;sie sind selten.

      Mit den Kiebitzen dagegen scheint es keine Probleme zu geben.Sie behaupten sich hier seit Jahren sehr gut.

      Da werde einer "Schlau" daraus.

      Sind zu den Nahrungsspektren dieser drei Vogelarten Untersuchungen bekannt?

      CICONIA-Horst
      Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wir haben die Pflicht - und SCHULDIGKEIT - diese Erde mit ihnen zu teilen!

      CICONIA-Horst
    • [url=http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/Frost-in-Brandenburg-Fruehe-Zugvoegel-machen-kehrt;art25,4166118]Frost in Brandenburg: Frühe Zugvögel machen kehrt[/url]
      Lieben Gruß - Hannelore

      „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist,
      werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“
    • Hallo Bärbel,

      hier singen Mönchsgrasmücke, Zilpzalp, Fitis, Waldlaubsänger, Waldwasserläufer, Garten- und Waldbaumläufer, Goldammer, Buchfink, Rotkehlchen, Rauchschwalbe, Amsel, Haus- und Gartenrotschwanz, Blaukehlchen und noch ein Schwung mehr. Die Masse ist am Sonntag aus den Winterquartieren gekommen.

      Viele Grüße
      thur
      Ich liebe das Leben.
    • Zahllose tote Stare Tier-Massaker auf der Autobahn Strasburg

      Es ist ein grauenvoller Anblick. Auf der A 20 zwischen Pasewalk und Strasburg liegen auf einem gut 20 Meter langen Abschnitt unzählige tote Vögel am Fahrbahnrand.
      Wie achtlos weggeworfen liegen die toten Stare in großer Zahl am Fahrbahnrand, während der Verkehr auf der A 20 weiter vorbei rauscht.
      Dicht an dicht liegen die schwarzen Vögel am Fahrbahnrand der A 20. Die sonst so agilen Tiere mit den hübschen weißen Tupfern im Gefieder zeigen keine Regung mehr. Es sind Stare, deren Kadaver hier wie achtlos ausgestreut liegen. Unmittelbar daneben auf der Autobahn rauscht der Verkehr vorbei.
      Die toten Vögel bieten einen verstörenden Anblick, der Erinnerungen an die Vogelgrippe-Epidemien wachruft. Eine Seuche hat die Tiere indes wohl nicht dahin gerafft. „Möglicherweise war ein Falke hinter ihnen her“, vermutet Ulf Bähker. „Starschwärme vollführen ebenso erstaunliche wie eindrucksvolle Formationsflüge, wenn sie von einem Raubvogel verfolgt werden“, so der Nabu-Naturschutzreferent. Bei solchen Aktionen könne es schon mal vorkommen, dass die Vögel die Gefahr der Straße nicht wie sonst wahrnehmen und Teile des Schwarms dann mit Fahrzeugen auf der Autobahn kollidieren.
      Vermutlich krachten die Vögel in einen Laster Ein Zusammenstoß mit einem Auto oder Lastwagen sei daher die plausibelste Erklärung für den traurigen Anblick auf der A 20, so Bähker. Es sei auch schon vorgekommen, dass Hunderte toter Stare aufgefunden wurden. "In diesen sehr seltenen Fällen sind dann Unwetter schuld, von denen die Vögel überrascht wurden."
      Im Fall der toten Stare auf der A 20 sei ein Zusammenstoß mit einem Lastwagen die logische Schlussfolgerung. "Die Stare sammeln sich zu dieser Jahreszeit in riesigen Verbänden. In den Morgenstunden brechen die Starschwärme zur Nahrungssuche auf. Während des Tages fliegen die Stare in kleineren Gruppen umher, bis sie sich abends wieder in Schwärmen zusammenfinden, um dann gemeinsam ihre Schlafplätze anzufliegen", erklärt der Nabu-Experte.
      Autofahrer sollten auf Schwärme achten Stare bevorzugen für die Nacht Plätze mit vielen Versteckmöglichkeiten. Für Autofahrer bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit überall dort, wo Schilf, Gebüsch oder Hecken in der Nähe der Trasse wachsen. Ein Schaden am Auto sei bei einer Kollision zwar eher nicht zu befürchten, doch wie bei Wildwechseln gelte es bei Sichtung von Starschwärmen, die Fahrt zu verlangsamen und besonders vorausschauend zu fahren, empfiehlt Bähkers. Wann die Zeit der großen Starschwärme endet, lässt sich nicht exakt voraussagen. "In den vergangenen Jahren ist zu beobachten, dass immer mehr Stare den Winter hierzulande verbringen", weiß Bähker. Dennoch geht der Ornithologe davon aus, dass Ende Oktober oder Anfang November der überwiegende Teil der Stare in Richtung Mittelmeerraum oder Südwesteuropa und abgeflogen ist.
      aus-auch Bild- unter:
      nordkurier.de/mecklenburg-vorp…daechtigen-151837209.html