Tiere und Natur allgemein

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    • Tiere und Natur allgemein

      Einmal ruiniert, lange verloren
      Feuchtgebiete erholen sich kaum



      Feuchtgebiete sind produktive, aber sehr sensible Ökosysteme. Mehr als die Hälfte ist seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts allein in Nordamerika, Europa, Australien und China zerstört worden. Feuchtgebiete zu renaturieren ist auch mit großer Anstrengung nahezu unmöglich.

      Von tropischen Mangrovenpflanzen bis hin zu nordischen Torfmooren - einmal ausgetrocknete Feuchtgebiete erholen sich selbst nach 100 Jahren Schutz oft nicht vollständig. Auch die teuren Versuche, ausgetrocknete Feuchtgebiete wieder in ihre ursprüngliche Form zu bringen, seien nur sehr selten von Erfolg gekrönt, schreibt David Moreno-Mateos von der Stanford-University in Kalifornien im Journal "PLoS Biology".

      Selbst nach 50 bis 100 Jahren der Erholung wuchsen in den untersuchten Gebieten über ein Viertel weniger Pflanzenarten als in unberührten Gebieten. Zudem speicherten die renaturierten Ökosysteme etwa 23 Prozent weniger Kohlenstoff. Besonders in Mooren sammeln sich über die Jahrhunderte große Mengen abgestorbener Pflanzen. Fallen diese Gebiete trocken, kann der gespeicherte Kohlenstoff wieder freigesetzt werden.

      Produktiv, aber kaum renaturierbar
      Feuchtgebiete gehören Moreno-Mateos zufolge zu den produktivsten und ökonomisch nützlichsten Ökosystemen der Welt. Mangroven zum Beispiel sind Kinderstuben für zahlreiche Meerestiere. Allein in Nordamerika seien in den vergangenen 20 Jahren mehr als 70 Milliarden US-Dollar investiert worden, um rund drei Millionen Hektar Feuchtgebiete wieder "aufzupäppeln".

      124 vorangegangene Studien, die Informationen über 621 Feuchtgebiete auf der ganzen Welt enthalten. "Für gewöhnlich erholt sich ein Feuchtgebiet, das einmal zerstört wurde, hinsichtlich der Struktur der Pflanzengesellschaften oder der Anreicherung von Kohlenstoff, jahrelang nicht", berichtete der Forscher. Selbst nach 100 Jahren sei ein renaturiertes Feuchtgebiet nicht das, was es einmal war.

      Der US-Forscher betonte, dass zahlreiche Studien bereits gezeigt hätten, dass sich Feuchtgebiete nur sehr langsam erholen. Seine Analyse könne jedoch den Beweis liefern, dass dies fast immer der Fall sei. Außerdem zeigten die Ergebnisse, dass Eingriffe durch Menschen negative Folgen hätten, die nicht mehr rückgängig zu machen seien. Einige der untersuchten Beispiele machten deutlich, dass es in seltenen Fällen mit ökologischem Know-how und Engagement möglich sei, einige der ruinierten Umgebungen zu heilen.

      dpa

      n-tv.de/wissen/Feuchtgebiete-e…-kaum-article5304581.html
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Überraschend viele Vögel trotzen der Kälte

      Schwerin/Berlin (dpa) - Trotz des harten Winters harren viele Vögel in ihren Brutgebieten in Deutschland aus.

      Im Nordosten sei die Situation wegen der Eiseskälte extrem, sagte der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern, Klaus-Dieter Feige, der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist überraschend, wie viele Vögel der Kälte nicht ausweichen.»
      Sogar Kraniche seien bei Temperaturen von minus 20 Grad zu sehen. Bei Rockow in der Müritzregion sind nach Angaben des Experten 140 der Großvögel gezählt worden. Zunächst hätten die milden Temperaturen die Tiere zum Hierbleiben animiert. Dann blieben sie «wahrscheinlich wegen des schon hohen Sonnenstandes». Bei Kälteeinbrüchen seien Vögel eigentlich «sehr fix im Ausweichen», sagte Feige.
      Auch andere Vögel, die normalerweise gen Süden ziehen, seien während der Kälte beobachtet worden: darunter Feldlerchen, die sonst erst im März in ihre Brutgebiete zurückkehren. In Prangendorf bei Rostock wurden beispielsweise Stare beobachtet. Die Tiere wollen dem Experten zufolge die ersten im Brutgebiet sein und Energie sparen. Vermutlich werde es deshalb diesen Winter Verluste geben.
      In Nordrhein-Westfalen wurde sogar schon von Amsel-Nachwuchs berichtet. Dass die Jungen durchkommen, sei aber unwahrscheinlich.
      Die Vogelzählung des Naturschutzbundes im Januar hatte wie im Vorjahr ergeben, dass der Haussperling der häufigste Vogel des Winters in menschlichen Siedlungen ist - gefolgt vom Feldsperling.
      Gruß Peter

      Tierschutz ist die Erziehung zur Menschlichkeit !
      Albert Schweitzer
    • Harte Winter machen Feldhasen zu schaffen

      Berlin (dpa) - Ostern ist für viele Hasen Familienzeit, denn im März und April werfen Häsinnen ihre ersten Jungtiere des Jahres. Vieles hängt dann vom Wetter ab.

      Die harten Winter der vergangenen Jahre setzen den Feldhasen zu. Nach neuesten Zählungen sind die Bestände in Deutschland leicht gesunken, wie der Sprecher des Deutschen Jagdschutzverbandes, Torsten Reinwald, am Freitag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin sagte. «Die Hasen vermehren sich nach wie vor fleißig», betonte Reinwald eine Woche vor Ostern. «Aber in den vergangenen Wintern mit Schnee und Kälte bis in den März hinein haben viele Tiere nicht überlebt.»
      Nach Hochrechnung hoppeln laut Verband bundesweit vier bis sechs Millionen Hasen über Wiesen und Felder. Die aktuelle Zählung in 400 Regionen vom Herbst 2011 habe ergeben, dass es zwischen 5 Feldhasen pro Quadratkilometer im Osten Deutschlands und 26 Hasen in der nordwestdeutschen Tiefebene gebe. Das sei im Durchschnitt ein Rückgang von einem Hasen pro Quadratkilometer im Vergleich zur Erhebung im Jahr davor, erklärte der Sprecher. «Nordrhein-Westfalen ist das Hasenland Nummer eins. Dort werden in manchen Gebieten sogar bis zu 242 Hasen pro Quadratkilometer gezählt, in Berlin dagegen nur drei.»
      In diesen Tagen steht in vielen Hasenfamilien Nachwuchs an. Die Häsinnen legen ihren Wurf von bis zu drei Jungtieren auf Feldern und Wiesen ab, wo sie schutzlos dem Wetter ausgeliefert sind. Deshalb ist trockene und warme Witterung wichtig.
      Neben den kalten Wintern ist nach Einschätzung des Verbandes die Zusammenlegung von Ackerflächen für den Rückgang verantwortlich. Dadurch verschwinden die Feldränder. Vor allem dort finden Hasen aber ihre Mahlzeiten aus Gräsern, Kräutern, Klee, Knospen, Rinde und Kohl. «Randstreifen sind überlebenswichtig für viele Tierarten», sagte Reinwald. Bundesweit gebe es immer weniger solcher nicht bewirtschafteten Flächen. Seit dem Jahr 2000 seien Brachflächen mit doppelter Größe des Saarlandes verschwunden.
      Der Verband fordert mehr Schutz der Tiere und zum Beispiel «hasenfreundliche Blühstreifen» an den Äckern, wo sie in Ruhe mümmeln können. «Die Jäger nehmen bereits Rücksicht und passen die Jagd an die Bestände an», betonte Reinwald. «Es wird nur so viel geschossen, dass der Bestand nicht gefährdet ist.» So hätten Jäger in der vergangenen Saison noch rund 370 000 Hasen erlegt - rund ein Drittel weniger als drei Jahre zuvor.
      Gruß Peter

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      Albert Schweitzer
    • Sozialstatus bei Affen
      Alpha-Männchen sind gesünder


      Gesund oder nicht gesund - wovon hängt das ab? Zwei aktuelle Studien zeigen: Bei Affen sind der frühe Kontakt zur Mutter und ein hoher sozialer Rang mit ausschlaggebend.

      Sozialer Status und Gesundheit sind bei Pavianen eng miteinander verknüpft. So erholen sich ranghohe Männchen besonders schnell von Krankheiten und Verletzungen. Das zeigt eine von zwei Studien über die Gesundheit von Affen, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften erschienen sind. Für die Untersuchung analysierten die Forscher Daten von wildlebenden Pavian-Männchen aus Kenia. Die Angaben umfassten einen Zeitraum von rund 27 Jahren.

      Das internationale Team um Elizabeth Archie von der Universität Notre Dame im US-Staat Indiana prüfte, wie schnell sich die Tiere nach einer Verletzung oder Krankheit erholten. Dadurch sollte auch indirekt gemessen werden, wie gut das Immunsystem der Affen funktioniert. Die Forscher betrachteten nicht nur den sozialen Rang der Tiere, sondern auch Faktoren wie die Art der Verletzung, das Alter der Affen oder die Jahreszeit, in der die Tiere erkrankten.

      "Überraschende Ergebnisse"
      Die Leittiere der Horde wurden nicht nur seltener krank - sie erholten sich auch deutlich schneller von Erkrankungen und Verletzungen als ihre rangniederen Artgenossen, heißt es in den "Proceedings". Besonders ausgeprägt sei dieser Trend bei den ranghöchsten Tieren, den Alpha-Männchen.

      Dieses Ergebnis bezeichneten die Forscher als "etwas überraschend". Vorherige Studien hätten nämlich gezeigt, dass ein hoher Spiegel an bestimmten Hormonen sowie das energiezehrende Bestreben, sich fortzupflanzen, eher zur Unterdrückung der Immunabwehr führt - Faktoren, die vor allem bei Alpha-Männchen auftreten würden. Die Autoren erklären sich ihre Ergebnisse daher auch dadurch, dass chronischer Stress, hohes Alter und ein schlechter körperlicher Zustand bei Pavianen mit niedrigerem Rang zu einer sehr schlechten Immunabwehr führen.

      Affen können lesen lernen
      ...Eine zweite Studie in den "Proceedings" beschäftigt sich mit der Gesundheit von Rhesusaffen. Das US-Team um Gabriella Conti und James Heckman von der Universität Chicago untersuchte, wie wichtig der Kontakt zur Mutter nach der Geburt ist.

      230 Tiere wurden dabei in drei Gruppen geteilt: In der ersten blieben die Affen bei der Mutter. In der zweiten und dritten wurden die Tiere zunächst von der Mutter getrennt. Nach fünf Wochen kam eine Gruppe in einen Käfig mit anderen gleichaltrigen Affen. Die andere musste den Großteil der Zeit alleine mit einem sehr simplen Mutter-Ersatz verbringen - einer mit Stoff ummantelten warmen Wasserflasche, die von der Käfigdecke hing. Im Alter von einem halben Jahr kamen alle Affen in eine gemeinsame Gruppe.

      Rhesusaffen ohne Mutter-Kontakt waren den Forschern zufolge später häufiger verhaltensgestört. Zudem wurden Weibchen, die von Gleichaltrigen aufgezogen wurden, häufiger verletzt und litten an Haarausfall. Die Experten schließen daraus, dass eine frühe Trennung von der Mutter später zu Gesundheitsproblemen führt. Diese könnten auch nicht durch eine normale soziale Umgebung ausgeglichen werden.

      Quelle: n-tv.de, dpa
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Wo es gut klingt, da lass dich nieder
      Krabben erlauschen Lieblingsorte



      Krabben erkennen ihre Lieblingsorte im Meer am Klang. Meeresgeräusche spielen eine große Rolle dabei, wo die Tiere ihren Lebensraum suchen und finden.

      Krabben im letzten Larvenstadium lassen sich bei den "richtigen" Geräuschen besonders gerne nieder. Das berichten neuseeländische Biologen in den "Proceedings" der britischen Royal Society.

      Die Tiere durchleben verschiedene Larvenstadien, während derer sie frei im Meer schwimmen. Erst mit dem letzten, dem sogenannten Megalopa-Stadium, sinken sie zum Boden. Im besten Fall finden sie dafür einen Ort, der ihnen einen guten Lebensraum bietet.

      Jenni Stanley und ihre Kollegen von der Universität Auckland konnten zeigen, dass die Meeresgeräusche eine große Rolle dabei spielen, wie die Tiere ihre endgültige Heimat finden. Sie setzten Megalopa-Larven fünf verschiedener Krabbenarten einzeln in kleine, geschlossene Behälter. Diese wurden in Aquarien jeweils mit unterschiedlichen Wassergeräuschen beschallt.

      Bei Geräuschen ließen sich die Krabben generell eher nieder. Aber auch auf die Sorte der Geräusche kam es an: Krabbenarten kühlerer Zonen, die als erwachsene Tiere zwischen Felsen und großen Algen leben, sprangen besonders stark auf die Tonaufnahmen solcher Küstengebiete an. Tropische Krabbenarten, die zwischen Korallen leben, reagierten dagegen besonders schnell auf Geräusche dieser Umgebung.

      Dies zeige, das die Geräusche des Wassers den Tieren nicht nur die Information geben, dass sie sich nahe der Küste befinden, sondern sogar, ob die Umgebung für ihre Art geeignet ist. Da die Larven aller fünf getesteten Arten auf die Geräusche ihres bevorzugten späteren Lebensraums reagierten, scheint dies ein verbreiteter Mechanismus unter Krebstieren zu sein, schlossen die Forscher.

      Quelle: n-tv.de, dpa
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    • Deutscher Jagdgegner und Waldbesitzer bekommt Recht

      Im zweiten Anlauf hat ein deutscher Grundbesitzer und überzeugter Jagdgegner von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einen Sieg davongetragen.
      Der Mann könne nicht dazu gezwungen werden, auf seinem Grundstück die Jagd zuzulassen, befand die Große Kammer des Straßburger Gerichts mit neun gegen acht Stimmen.

      Die Kammer rügte damit das Bundesjagdgesetz, wonach Eigentümer von Grundstücken unter 75 Hektar automatisch Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind. Wenn sie nicht selber jagen, müssen sie andere Jäger auf ihren Revieren zulassen. Dies sei eine "unverhältnismäßige Belastung", befand das Gericht. Das Urteil muss nun von Deutschland umgesetzt werden.

      Der Kläger besitzt in Rheinland-Pfalz zwei Grundstücke einer Größe von weniger als 75 Hektar. Nach dem Bundesjagdgesetz muss er die Jagd in seinen Revieren dulden, obwohl er diese aus ethischen Gründen ablehnt. Dagegen zog er in Deutschand vergeblich durch alle Instanzen bis vor das Bundesverfassungsgericht, das seine Beschwerde im Dezember 2006 nicht annahm. Das Bundesjagdgesetz ziele auf die Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes ab, argumentierten die Karlsruher Richter.

      Diesem Argument schloss sich im Januar vergangenen Jahres eine kleine Kammer des Gerichtshofs für Menschenrechte an und wies die Beschwerde ebenfalls zurück. Der Jagdgegner rief daraufhin die Große Kammer an. Er verwies dabei auf zwei frühere Urteile, in denen der Straßburger Gerichtshof 1999 und 2007 zugunsten von Jagdgegnern in Frankreich und Luxemburg entschieden hatte.

      Bei einer Anhörung vor dem Gerichtshof im vergangenen November hatte die Rechtsvertreterin der Bundesregierung die deutschen Vorschriften verteidigt. Ziel sei es, einen ausgeglichenen Wildbestand und ein ökologisches Gleichgewicht zu erhalten. Das allgemeine Interesse stehe dabei über dem Interesse einzelner Bürger.

      Der Anwalt des Klägers, Michael Kleine-Cosack, sagte dagegen, bisher sei in keiner empirischen Studie nachgewiesen worden, dass die Jagd zum Erhalt des ökologischen Gleichgewichts notwendig sei. In zahlreichen europäischen Ländern seien Grundbesitzer nicht verpflichtet, in ihren Revieren Jäger zuzulassen oder gar selbst Mitglieder von Jagdvereinen zu werden. Nichts deute darauf hin, dass dies dem Wildbestand schade.

      Die Große Kammer des Straßburger Gerichts argumentierte nun, die Situation in Deutschland unterscheide sich nicht grundsätzlich von der in Frankreich und Luxemburg. Dass deutsche Grundbesitzer für die erduldete Jagd eine Entschädigung verlangen können, ändere daran nichts. "Tiefe persönliche Überzeugungen" seien nicht durch Entschädigungszahlungen aufzuwiegen. Im übrigen berücksichtige das Bundesjagdgesetz "ethische Überzeugungen von Grundeigentümern" nicht, die die Jagd aus Gewissensgründe ablehnen, rügte der Straßburger Gerichtshof.
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    • Neue Wespenart in Deutschland


      Erst die genetische Untersuchung machte es möglich: Münchner Forscher entdecken in Deutschland eine neue Wespenart. Dabei werden neue Tierarten sonst meist nur noch in abgelegenen Gegenden der Welt gefunden, etwa in den Tropen oder im Polarmeer.

      Forscher der Zoologischen Staatssammlung in München haben mit genetischen Methoden eine bisher unbekannte Wespenart in Deutschland entdeckt. Der Fund sei sehr bedeutsam, weil Deutschland zu den zoologisch am besten erforschten Ländern der Welt zähle, so dass kaum mit unbekannten Arten gerechnet werde, teilte die Staatssammlung mit. Die neue Art komme vor allem im Südwesten Deutschlands vor, zähle zur Familie der Ameisenwespen (Mutillidae) und legt als Brutparasit ihre Eier anderen Wespenarten ins Nest. "Es sind Wespen, die aussehen wie Ameisen", sagte der zuständige wissenschaftliche Mitarbeiter der Staatssammlung, Christian Schmid-Egger.

      Die Insekten wurden im Rahmen des Projekts "Barcoding Fauna Bavarica" entdeckt. Dabei sollen in Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Projekten weltweit alle Arten genetisch erfasst werden. Die Zoologische Staatssammlung trägt - unterstützt von staatlichen Geldern - die deutschen Arten zusammen. Bei dem vor drei Jahren gestarteten Projekt seien bisher allein bei den Wespen etwa 1000 Arten erfasst worden, sagte Schmid-Egger.

      "Wir fangen vier Tiere", erläuterte der Forscher das Vorgehen. "Da sollte normalerweise ein Gencode herauskommen - aber hier waren es zwei Gencodes." Damit sei klar gewesen, dass die untersuchten Tiere zu zwei unterschiedlichen Arten gehören - die ähnliche Art trägt den wissenschaftlichen Namen Myrmosa atra.

      Ameisenwespen ohne eigene Nester
      Die etwa fünf Millimeter großen und rot gefärbten Ameisenwespen, auch Trugameisen genannt, kommen in Sandgebieten vor. Um sich fortzupflanzen, graben sie Nester anderer Wespen auf und legen ihr Ei in das Wirtsnest. Die Larve entwickelt sich wie ein Kuckuck als Brutparasit. Die Weibchen sind flügellos.

      Schmid-Egger nannten den Fund sensationell. Er zeige auch, wie wichtig die Bemühungen um den Natur- und Artenschutz in Deutschland seien. Normalerweise würden neue Arten im tropischen Regenwald, im Polarmeer oder an anderen schwer zugänglichen Orten der Erde entdeckt. Die neue Art müsse nun wissenschaftlich beschrieben werden und bekomme dann auch einen eigenen Namen.
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    • Intensive Landwirtschaft Zahl der Feldvögel hat sich halbiert
      DPA
      Lerche, Kiebitz, Rebhuhn - die Zahl der Feldvögel in Europa sinkt dramatisch. Seit 1980 hat sich der Bestand halbiert.
      Als eine Ursache gilt der massenhafte Anbau von Energiepflanzen wie Mais. Naturschützer fordern, dass mehr landwirtschaftliche Flächen stillgelegt werden.
      Bonn - Der Vogelbestand auf Feldern, Wiesen und Weiden in Europa ist in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch zurückgegangen. Seit 1980 sei in der Europäischen Union jeder zweite Vogel in der Agrarlandschaft verlorengegangen, teilte das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit. Das BfN beruft sich auf eine Studie von Birdlife International und dem European Bird Census Council.
      "Allein in Deutschland sind seit 1990 mehr als eine Million Feldlerchen verstummt, eine Entwicklung, die besorgniserregend ist", sagte die BfN-Präsidentin Beate Jessel. Der Vogelbestand gilt als guter Hinweis darauf, wie es um die biologische Vielfalt insgesamt steht.
      "In den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es beim Feldsperling eine Verringerung auf zwei Drittel des Bestandes, beim Kiebitz haben wir sogar nur noch etwa ein Drittel der Vögel", sagte Bernd Hälterlein vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA). Der Bestand der Rebhühner sei sogar um 90 Prozent zurückgegangen.
      Die intensive Landwirtschaft, die sich vielerorts durch Monokulturen auszeichnet, raubt den Feldvögeln die Lebensgrundlage. Der DDA stellt zusammen mit der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft in einem Positionspapier den zunehmenden Anbau von Energiepflanzen wie Mais und Winterraps als problematisch dar. Die Produktion von Pflanzen, die als Basis für Biogas oder -sprit dienen, konkurriere mit dem Anbau von Lebens- und Futtermitteln. Deshalb würden die Flächen knapp - die Verbände sprechen von einem "tief greifenden und dramatischen Strukturwandel".
      Sie stellen eine längere Liste von Maßnahmen vor, die aus ihrer Sicht nötig sind, um die Vögel zu schützen. Unter anderem sollten zehn Prozent des Ackerlandes durch ein- oder mehrjährige Stilllegung Lebensraum für Feldvögel bieten. 2007 wurde eine entsprechende EU-Richtlinie abgeschafft, die sich positiv auf die Vogelbestände ausgewirkt hatte. Auch sollte die Förderung des Anbaus von Energiepflanzen mit Auflagen verknüpft werden, die den Schutz der Artenvielfalt sichern.
      "Wir sind der Meinung, dass der negative Trend aufzuhalten ist", sagte Beate Jessel bei der Präsentation in Bonn. Ein wichtiger Schritt sei, dass die EU-Kommission plane, den Bezug von Direktzahlungen an die verpflichtende Einhaltung naturverträglicher Bewirtschaftungsmethoden zu knüpfen. Landwirtschaftliche Betriebe müssten demzufolge sieben Prozent ihres Grunds als "ökologische Vorrangflächen" bereitstellen, die als Lebensraum für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten dienen könnten.
      wbr
      Gruß Peter

      Tierschutz ist die Erziehung zur Menschlichkeit !
      Albert Schweitzer
    • 08.10.12
      Usutu-Erreger
      "Es ist dramatisch": Exotisches Virus tötet weiterhin VögelVielerorts ist vom Gesang der Amsel kaum noch etwas zu hören: Grund ist ein für die Vögel tödlicher Erreger, der in Deutschland grassiert.
      Von Isabell Scheuplein
      © dpa

      Waldsee/Hamburg. Hunderttausende Vögel sind dem Erreger dieses Jahr bundesweit zum Opfer gefallen. Auch im Rhein-Neckar-Raum hat das Usutu-Virus wieder erbarmungslos zugeschlagen. "Mancherorts gibt es gar keine Amseln mehr, es ist wirklich dramatisch", sagt Norbert Becker. Nach Angaben des Wissenschaftlers von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mit Sitz im pfälzischen Waldsee werden auch jetzt im Herbst noch tote Vögel gemeldet und untersucht. "Es war noch massiver als im letzten Jahr", berichtet Becker.
      Das exotische Virus wird von Hausmücken auf die Vögel übertragen. Wenn infizierte weibliche Insekten zustechen, machen sie die Tiere krank. 2011 waren nach Schätzungen des Naturschutzbunds (Nabu) rund 300 000 Amseln vor allem im Dreiländereck Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg an dem aus Afrika stammenden Erreger gestorben. Dieses Jahr breitete er sich nach oben bis ins Maintal nach Frankfurt und Hanau aus, auch Nordrhein-Westfalen erreichte er.
      Gefunden wurden unter anderen auch tote Sperlinge, Stare und Eisvögel, doch vor allem den Amseln setzt der Erreger zu. Beinahe stündlich wurden ihm im Sommer tote Exemplare der Vogelart gemeldet, wie Becker berichtet.
      Das kann nach Auskunft des Nabu daran liegen, dass tote Amseln besonders auffallen, weil sie in der Nähe der Menschen leben. Vielleicht ziehe aber auch ihr schwarzes Gefieder die Insekten besonders an, sagt Nabu-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Amseln sind zudem die häufigste Vogelart in Deutschland – nach der Brutzeit im Sommer fliegen bis zu 60 Millionen von ihnen durch Deutschland. Bundesweit gesehen gefährdet das Usutu-Virus ihren Bestand deshalb nicht.
      Die Gefahr für die Tiere ist überall dort hoch, wo es viele Stechmücken gibt: Deshalb sind auch der Südwesten und die Gebiete am Rhein besonders von dem Vogelsterben betroffen. Außerhalb von Afrika waren die Viren erstmals 2001 im Raum Wien aufgetreten.
      Gruß Peter

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    • Bericht und Filmtipp über den "Schweine-Baron" ,einem der größten Ferkelzüchter Europas, der der in den Niederlanden angefangen hat, riesige Schweinemastanlagen zu bauen. Inzwischen betreibt er zwei große Mastanlagen bei Anklam. Lt. Meldung soll ein neuer Kompaktstall mit ca. 13.000 Mastschweineplätze errichtet werden.
      Näheres unter:
      kurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/kultur/doku-uber-schweine-baron-adriaan-straathof-1.528401
    • Ich bin zwar weder Botaniker, noch Gärtner, aber eine Meinung habe ich trotzdem, liebe Bärbel! Das ganze Unternehmen ist ein Schildbürgerstreich vom 'Feinsten', frei nach Wowereit und Konsorten.

      Und im Bäumefällen sind wir Menschen doch schon sowieso ganz groß, ganz egal wo, entweder wird hier 'aus Versehen' eine Schwarzerle abgeholzt (die grade mal einem Bäuerchen im Weg rum steht) oder dort werden Baumarten verwechselt und 'entsorgt', es ist einfach nur eine Schande!

      Und ich sage immer, daß der Mensch keine Ruhe gibt, bevor er nicht alles zubetoniert hat,- leider, denn die Rechnung kommt dann anschließend, dann wird der Satz zum tragen kommen "wann versteht der Mensch, daß man Geld nicht essen kann". Dann allerdings wird es zu spät sein, wenn er erstmal die Natur vernichtet hat!!!
      Viele Grüße von
      Brit

      „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

      Antoine de Saint-Exupéry
    • Über manche Aktivitäten des NABU kann man doch nur den Kopf schütteln:

      Wenn es um den Schutz von Landschaftsschutzgebieten u. A. geht, ist man weniger konsequent. Da wird ja schnell mal ein Gebiet frei gegeben.

      Mit Fällgenehmigungen scheint ja niemand Probleme zu haben.
      Dabei haben wir schon in der Schule gelernt, wie wichtig das Grün zum Leben ist.
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans
    • Original von antje
      Bericht und Filmtipp über den "Schweine-Baron" ,einem der größten Ferkelzüchter Europas, der der in den Niederlanden angefangen hat, riesige Schweinemastanlagen zu bauen. Inzwischen betreibt er zwei große Mastanlagen bei Anklam. Lt. Meldung soll ein neuer Kompaktstall mit ca. 13.000 Mastschweineplätze errichtet werden.
      Näheres unter:
      kurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/kultur/doku-uber-schweine-baron-adriaan-straathof-1.528401


      Wir haben das auch gesehen.
      Da zieht der durch die Gegend und hinterlässt sicher ein Chaos.
      Und die Mecklenburger sollen vielleicht noch dankbar sein, dass der sich hier ansiedelt und vielleicht einige wenige (ist doch sicher alles automatisch) Arbeitsplätze schafft.

      Und wenn die Proteste zu viele werden, findet sich sicher noch etwas weiter östlich ein Platz, der gegen eine kleine "Entschädigung" verpestet werden werden kann.
      Liebe Grüße von Bärbel und Hans
    • Ohne Brachflächen geht es dem Feldhasen an den Kragen

      Bonn (dapd). Dem Feldhasen wird in Deutschland immer mehr Lebensraum genommen. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, sagte am Freitag in Bonn, die Intensivierung der Landwirtschaft und der Flächenverbrauch machten dem gefährdeten Tier zu schaffen. "Wenn wir den Rückgang des Lebensraumes der Hasen nicht stoppen, dann sieht es schlecht für die Ostereier aus", erklärte Jessel scherzhaft.

      Bundesweit werden Feldhasen in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Auch in einigen Roten Listen der Bundesländer wird der er als gefährdet beziehungsweise stark gefährdet (Sachsen-Anhalt) gelistet. "Zur Verbesserung des Lebensraums der Feldhasen ist eine höhere Dichte an Brachflächen in Acker- und Grünlandgebieten nötig", forderte Deutschlands oberste Naturschützerin.

      "Insbesondere der Erhalt und die Entwicklung von störungsarmen Bereichen mit hoher Deckung, wie sie Brachflächen bieten, sind für die jungen wie für die alten Hasen von besonderer Bedeutung", sagte Jessel. Davon profitierten auch andere Arten, die unter der Intensivlandwirtschaft leiden, beispielsweise das Rebhuhn oder die Feldlerche. "Diese früher gängigen und weitverbreiteten Arten sind mittlerweile alles bedrohte Arten der Agrarlandschaft", sagte die Präsidentin.


      Bestand in wenigen Jahren halbiert


      Der Verein Wildtierschutz Deutschland ermittelt jährlich den aktuellen Bestand der Feldhasen in Deutschland. Seit dem Jagdjahr 2007/2008 (April - März) falle die Zahl der Langohren dramatisch von Jahr zu Jahr. Wurden im Frühjahr 2007 noch etwa 1,7 Millionen Tiere ermittelt, so waren es im März 2012 gerade noch 940.000. An Ostern 2013 dürften noch etwa 820.000 Hasen über Deutschlands Fluren hoppeln. Befürchtet wird, dass es Ende dieses Jahrzehnts noch maximal 400.000 Feldhasen geben wird.

      Für die aktuelle Entwicklung macht auch der Verein die Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und ihrer intensiven Düngung mitverantwortlich. Zudem trage die Jagd zur Dezimierung des Bestands bei. Es würden eben nicht schwache und kranke Hasen gejagt, sondern überwiegend starke, reproduktionsfähige Tiere geschossen.

      Bei den ermittelten Zahlen beruft sich der 2010 gegründete Verein zum einen auf die Jagdstrecken, also die Anzahl der getöteten Hasen pro Jagdjahr, zum anderen auf die von Biologen errechnete prozentuale Wahrscheinlichkeit der Reproduktion, Sterblichkeit und Überlebenschancen der Tiere innerhalb eines Jahres.

      dapd
      Praktiker haben Deutschland wieder aufgebaut und Theoretiker richten es zu Grunde!
    • Possierlich, aber lästig von
      Uwe Reißenweber/dpa

      Jäger rücken dem Waschbären auf den Pelz
      Die Jagd auf Raubwild in den Nationalparks des Landes ist bislang verboten. Das wollen die Waidmänner an der Müritz nun ändern. Sie sehen die Vögel gefährdet.
      Für die Jäger im Land steht der Waschbär allerdings auf der Abschussliste.

      Die Jäger an der Mecklenburgischen Seenplatte wollen dem Waschbären auf den Pelz rücken: Der Kreisjagdverband Mecklenburg-Strelitz/Neubrandenburg fordert, die Tiere im Müritz-Nationalpark wieder zur Bejagung – vor allem mit Fallen freizugeben. Bislang darf in den Nationalparks im Land Raubwild nicht gejagt werden.

      „Wir sind da anderer Ansicht. Der Waschbär ist ein Schädling, der größere Schäden in der Vogelwelt anrichtet und dazu beiträgt, dass seltene Vogelarten verschwinden“, sagt Kreisvorsitzender Friedhelm Stölting. Beispielsweise gebe es Fotos, die zeigten, wie ein Waschbär einen Schreiadlerhorst besetzt oder ein Schwarzstorchennest attackiert.

      Man sei über eine Jagderlaubnis im Gespräch mit dem Umweltministerium. Bei der jüngsten Landesdelegiertenkonferenz der Jäger habe Minister Till Backhaus (SPD) seinen Eindrücken nach auch Zustimmung signalisiert, so Stölting.

      In Brandenburg schon eine echte Plage

      Wie das Ressort mitteilte, soll das Thema Waschbär heute vor Ort mit den Jägern diskutiert werden. Schon zuvor hatte sich die Grünen-Landtagsabgeordnete Jutta Gerkan mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. Die Antwort bleibt allerdings sehr vage: Die Landesregierung nehme die Sorge betroffener Grundeigentümer ernst, heißt es in dem Papier. Und, im schönsten Bürokratendeutsch: Zur Lösung einzelner Waschbärprobleme sehe die Nationalpark-Jagdverordnung bereits jetzt Ausnahmemöglichkeiten vor.

      In Brandenburg haben sich Waschbären zu einer echten Plage entwickelt. Insgesamt 14495 Exemplare erlegten die märkischen Jäger in der Saison 2011/2012 – das sind laut Medieninformationen 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark hätten sich die Tiere demnach in der Prignitz und im Landkreis Ostprignitz-Ruppin vermehrt. „Die Bestände steigen extrem an“, sagt der Geschäftsführer des Landesjagdverbands, Georg Baumann.

      Als Nesträuber bedrohe der Waschbär nicht nur Fasane und Enten. „Bei gefährdeten Arten wie der Sumpfschildkröte kann das den Ausschlag geben, dass Populationen ganz verschwinden“, warnt Baumann.
      aus: nordkurier.de
    • Landwirte mit gemischten Gefühlen VonPaulina Jasmer
      Hiesige Bauern fragen sich, wie sie ohne die jetzt verbotene Beize ihren Raps groß kriegen sollen.

      Kessin/hohenzieritz.Wie viel Rapssaatgut kauft man für die nächste Saison? Denn gebeiztes Saatgut ist ab kommendem Jahr laut EU-Kommission verboten – wegen der Bienenvölker, deren Sterben mit der Beize in Zusammenhang gebracht wird.
      Diese Verordnung gehörte zu den Hauptthemen eines Rapsfeldtages in Kessin bei Altentreptow, zu dem viele Landwirte gekommen waren. Zum einen wollten sie sich bei Ludger Alpmann, Produktmanager bei der Deutschen Saatveredelung, über die neuesten Erfahrungen bei der Rapszucht informieren. Aber zum anderen ging es eben auch um bange Zukunftsaussichten, denn mit der Beize wurden in der Vergangenheit Erdflöhe und Kohlfliegen vom im August gesäten Raps fern gehalten. Bis zum Sechs-Blatt-Stadium genießt die Pflanze so Schutz, und im Folgefrühjahr können dann die Blüten sprießen.
      Für die Landwirte scheint die Beize demnach keine Gefahr für die Bienen darzustellen, behaupten sie. Sie fühlen sich von Pauschalurteilen überhäuft. „Natürlich läuft nicht immer alles glatt in der Landwirtschaft“, räumt Lutz Grabowski vom Landgut Grapzow ein. Er spricht sich dabei für ein gläsernes Unternehmen aus. Die Menschen sollten ruhig wissen, was im Betrieb passiere und aus welchem Grund. „Aber zum Erliegen kommen darf die Produktion nicht“, fordert er und wird dabei nicht müde, die Kommunikation zwischen Landwirten, Imkern und Verbrauchern anzukurbeln.
      Zum Erliegen komme der Betrieb vielleicht nicht ganz, aber durch die verbotene Beize müssen die Landwirte zwei- oder dreimal zusätzlich spritzen, um die Schädlinge zu bekämpfen, rechnet Karl-Heinz Henschel von der Deutschen Saatveredelung vor.
      Für Landwirt Axel Didt aus Hohenzieritz, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Luisenhof, bringt diese EU-Verordnung gravierende Einschnitte mit sich, sagt er. An die 700 bis 800 Hektar Raps bewirtschaftet der Betrieb mit rund 55 Mitarbeitern. Und die Beize habe oft geholfen. Denn insbesondere zwischen den Städten Neubrandenburg und Neustrelitz registriert Didt ein erhöhtes Schädlingsaufkommen. „Während in Grapzow die Pflanzen noch gut aussehen, sind sie bei mir schon schwarz“, so Axel Didt, dem die neue Situation Kopfzerbrechen bereitet. „Man wird sehen, wie es weiter geht“, sagt der Unternehmer mit Blick auf 2014 vage.
      aus: nordkurier.de
    • PUTIN - EINE KÄMPFERISCH SPORTLICHE NATUR

      Schon als Kind und Jugendlicher suchte er in dem Hinterhof des bescheidenen Wohnungsdomizils seiner Eltern in St.Petersburg die Herausforderung seiner Altersgenossen.
      Später trat er einem Judo-Kampfsportverein und einem Boxverein bei wobei ihm angeblich sein Nasenbein gebrochen wurde.
      Auch bei Eishockey,Basketball,Tischtennis soll er vertreten gewesen sein.
      Dazu kamen später Interessen wie Skilauf,Tauchen und Fliegen mit einem Ultraleicht-Flugzeug.
      Und auch die Leidenschaft an der Jagd und der Angelei fehlte ihm nicht;schließlich schoß er einen sibirischen Tiger mit einem Narkosegewehr.
      Selbverständlich gehörte auch Schießen zu seinen sportlichen Übungen.
      Obwohl er in Dresden unweit der Waldschlößchen-Brauerei wohnte bevorzugte er das RADEBERGER BIER.
      Auch für andere Tierarten soll sich Putin persönlich eingesetzt haben;so z.B. als Vorreiter und Alpha - Vogel einiger junger Ktaniche als Zugvögel in einem Ultraleichtflugzeug um ihnen den Weg ihrer Zugrichtung gen Westen zu weisen wobei er sich angeblich einen Wirbelschaden zugezogen haben soll .....;Was wären die Zugvögel wohl ohne dieser wohlgemeinten Geste Putins sie gen Westen zu verweisen?Eine wohl dem absolutem Abschuß freigegebene vogelfreie Vogelschaar.

      CICONIA-Horst
      Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und wir haben die Pflicht - und SCHULDIGKEIT - diese Erde mit ihnen zu teilen!

      CICONIA-Horst

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    • PUTIN ist nahezu ein universeller Sportsmann wie einer der vorstehenden Beiträge zeigt.
      Selbst Reiten beherrscht er und Kampfsportarten.
      Nur vom Boxen bekam man über ihn bislang von den Massenmedien noch Wenig serviert wobei das doch bei seinen Kontroversen mit der Ukraine eine wichtige Kampfsportart für ihn sein müßte.
      Oder trägt sich der Boxkampf bereits aus - zwar nicht auf der Ringebene - sondern auf dem politischen Parkett das Klitschko betreten hat?
      Da wäre doch ein Schlagabtausch auf völlig neutralem Territorium angesagt.
      Putin kämpft für die Ukraine und Klitschko ebenfalls.
      Gewinnt Putin gehört ihm die Ukraine und Russland,gewinnt Klitschko gehört ihm die Ukraine und Russland.
      Zweifelsohne wäre dabei Klitschko der besser gestellte Gewinner.
      Kampfhähne tragen ihre Kämpfe untereinander aus,ohne auf Kosten ihrer Gefolgschaft und ihres Volkes.
      Ein WLADIMIR WLADIMIROWITSCH PUTIN gegen einen WLADIMIR WLADIMIROWITSCH KLITSCHKO,das ist doch echtes russisches Roulett.
      Sollte es da nicht lieber einen Frieden geben?

      C.H.
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      CICONIA-Horst

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